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§ 1615n BGB - Kein Erlöschen bei Tod des Vaters oder Totgeburt

Buch 4 (Familienrecht) / Abschnitt 2 (Verwandtschaft) / Titel 3 (Unterhaltspflicht) / Untertitel 2 (Besondere Vorschriften für das Kind und seine nicht miteinander verheirateten Eltern)

Die Ansprüche nach den §§ 1615l, 1615m bestehen auch dann, wenn der Vater vor der Geburt des Kindes gestorben oder wenn das Kind tot geboren ist. Bei einer Fehlgeburt gelten die Vorschriften der §§ 1615l, 1615m sinngemäß.


Erwähnungen in anderen Vorschriften
Folgende Vorschriften verweisen auf § 1615n BGB:
  • Insolvenzordnung (InsO)
    • Dritter Teil (Wirkungen der Eröffnung des Insolvenzverfahrens)
      • Erster Abschnitt (Allgemeine Wirkungen)
    • § 100 Unterhalt aus der Insolvenzmasse
  • Zivilprozessordnung (ZPO)
    • Buch 8 (Zwangsvollstreckung)
      • Abschnitt 2 (Zwangsvollstreckung wegen Geldforderungen)
        • Titel 2 (Zwangsvollstreckung in das bewegliche Vermögen)
          • Untertitel 3 (Zwangsvollstreckung in Forderungen und andere Vermögensrechte)
        • § 850c Pfändungsgrenzen für Arbeitseinkommen
        • § 850d Pfändbarkeit bei Unterhaltsansprüchen



Nachrichten zum Thema
§ 1615n BGB
Entscheidungen / Urteile
Entscheidungen zu § 1615n BGB
  • LSG-BADEN-WUERTTEMBERG - Aktenzeichen: L 7 SO 81/15
    14.04.2016
    1. Kommt der Kläger seiner Mitwirkungsobliegenheit im gerichtlichen Verfahren betreffend seine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse, die für die Beurteilung der (Un-)Zumutbarkeit i.S. des § 74 SGB XII maßgeblich sind, nicht nach, so besteht kein Anlass, die in seiner Sphäre wurzelnden persönlichen und wirtschaftlichen... » weiter lesen
  • AG-BUEDINGEN - Aktenzeichen: 53 F 65/14 RI
    15.05.2014
    Ein Kind, welches nach § 1615 Abs. 2 BGB zur Zahlung der Beerdigungskosten seiner Mutter oder seines Vaters in Anspruch genommen wird, hat seine Leistungsfähigkeit detailliert darzulegen. » weiter lesen
  • OLG-NAUMBURG - Aktenzeichen: 3 UF 26/06
    11.07.2006
    Hebammenkosten sind, wenn sie anderweitig nicht ersetzt werden, Teil des Unterhaltsanspruchs. Dies auch dann, wenn sie nicht innerhalb der Zeitgrenze nach Abs. 1 Satz 1 BGB (sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt) angefallen sind. » weiter lesen
  • HESSISCHER-VGH - Aktenzeichen: 5 UE 3224/99
    06.12.2000
    Für die Bestimmung des Schuldners der als Benutzungsgebühr erhobenen Friedhofsgebühr im gemeindlichen Satzungsrecht stellt die bürgerlich-rechtliche Verpflichtung zur Tragung der Bestattungskosten keinen tauglichen Anknüpfungspunkt dar. » weiter lesen

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