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§ 1610a BGB - Deckungsvermutung bei schadensbedingten Mehraufwendungen

Buch 4 (Familienrecht) / Abschnitt 2 (Verwandtschaft) / Titel 3 (Unterhaltspflicht) / Untertitel 1 (Allgemeine Vorschriften)

Werden für Aufwendungen infolge eines Körper- oder Gesundheitsschadens Sozialleistungen in Anspruch genommen, wird bei der Feststellung eines Unterhaltsanspruchs vermutet, dass die Kosten der Aufwendungen nicht geringer sind als die Höhe dieser Sozialleistungen.


Erwähnungen von § 1610a BGB in anderen Vorschriften
Folgende Vorschriften verweisen auf § 1610a BGB:
  • Zivilprozessordnung (ZPO)
    • Buch 1 (Allgemeine Vorschriften)
      • Abschnitt 2 (Parteien)
        • Titel 7 (Prozesskostenhilfe und Prozesskostenvorschuss)
      • § 115 Einsatz von Einkommen und Vermögen
  • Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
    • Buch 4 (Familienrecht)
      • Abschnitt 1 (Bürgerliche Ehe)
        • Titel 5 (Wirkungen der Ehe im Allgemeinen)
      • § 1361 Unterhalt bei Getrenntleben
        • Titel 7 (Scheidung der Ehe)
          • Untertitel 2 (Unterhalt des geschiedenen Ehegatten)
            • Kapitel 2 (Unterhaltsberechtigung)
          • § 1578a Deckungsvermutung bei schadensbedingten Mehraufwendungen



Nachrichten zum Thema
§ 1610a BGB
Entscheidungen / Urteile
Entscheidungen zu § 1610a BGB
  • KG - Aktenzeichen: 13 UF 234/14
    27.01.2016
    1. Der Umstand, dass ein Elternteil dem volljährigen, privilegierten und unterhaltsberechtigten Kind ein dingliches Wohnrecht an dem von beiden bewohnten Familienheim einräumt, führt nicht dazu, dass deshalb die gesteigerte Unterhaltsobliegenheit des anderen Elternteils nach § 1603 Abs. 2 Satz 2 BGB entfiele, weil das... » weiter lesen
  • OLG-KARLSRUHE - Aktenzeichen: 5 UF 238/13
    13.08.2015
    Der die Abänderung seiner durch Jugendamtsurkunde titulierten Unterhaltspflicht begehrende Unterhaltsschuldner trägt die Beweislast für die Höhe seines Einkommens auch nach Eintritt der Volljährigkeit des Unterhaltsberechtigten. » weiter lesen
  • VG-FRANKFURT-AM-MAIN - Aktenzeichen: 3 K 1915/14.F
    30.04.2015
    Auch ein (schwer )behinderter Auszubildender hat die förderungsrechtliche Obliegenheit, seine Ausbildung umsichtig zu planen und im Rahmen der behinderungsbedingten Einschränkungen zielstrebig durchzuführen. » weiter lesen
  • VG-AUGSBURG - Aktenzeichen: Au 3 K 14.921
    16.12.2014
    Ausbildungsförderung; Rücknahme für die Vergangenheit; Rückforderung; Anrechnung eigenen Vermögens; rechtsmissbräuchliche Vermögensübertragung vor Antragstellung (bejaht); grob fahrlässige Nichtangabe bei Antragstellung; Einhaltung der Jahresfrist; ordnungsgemäße Ermessensausübung » weiter lesen
  • OLG-HAMM - Aktenzeichen: 2 WF 144/14
    03.12.2014
    Dient eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme nach § 51 SGB III nicht der Vorbereitung auf einen Schulabschluss, sondern allein der allgemeinen Verbesserung vorhandener Fähigkeiten, ist die Maßnahme einer allgemeinen Schulausbildung im Sinne des § 1603 Abs. 2 Satz 2 BGB nicht gleichzusetzen. » weiter lesen
  • OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN - Aktenzeichen: 19 E 920/13
    17.03.2014
    Ein Rechtsstreit gegen eine Schulordnungsmaßnahme nach § 53 SchulG NRW betrifft eine persönliche Angelegenheit im Sinne der §§ 1610 Abs. 2, 1360 a Abs. 4 BGB, in welcher der Unterhaltsanspruch gegen die Eltern in die Berechnung der Prozesskostenhilfe einzubeziehen ist. » weiter lesen
  • KG - Aktenzeichen: 17 WF 12/14
    27.01.2014
    1. Ein Ausbildungsunterhaltsanspruch, um zu ermöglichen, dass die unterhaltsbedürftige Jugendliche das angestrebte Abitur erlangen kann, besteht nur, wenn die Schulausbildung die Zeit und die Arbeitskraft der Jugendlichen zumindest überwiegend in Anspruch nimmt und die Ausbildung zügig und planvoll betrieben wird. Eine Erwerbstätigkeit... » weiter lesen
  • AG-MARL - Aktenzeichen: 36 F 182/10
    27.10.2010
    Ein 36 Jahre alter Volljähriger hat keinen Anspruch auf Ausbildungsunterhalt, weil ein Studium keine angemessene Ausbildung darstellt. Er muss seinen Bedarf entweder durch eine Erwerbstätigkeit oder durch Grundsicherungsleistungen gem. § 41 ff SGB XII decken, sofern ihm krankheitsbedingt eine Erwerbstätigkeit nicht möglich sein sollte. » weiter lesen
  • OLG-THUERINGEN - Aktenzeichen: 1 UF 245/08
    08.01.2009
    Ein Anspruch auf Ausbildungsunterhalt kann auch dann noch bestehen, wenn zwischen Schulabbruch (hier: Nichtbestehen des Abiturs) und der Aufnahme der Ausbildung (nach dem Ausbildungswechsel) vier Jahre liegen, wenn der Unterhaltsberechtigte zwischenzeitlich ein Jahr krank war und während eines weiteren Jahres seinen Realschulabschluss... » weiter lesen
  • OLG-NAUMBURG - Aktenzeichen: 3 WF 294/08
    05.12.2008
    Die Orientierungsphase, die einem Unterhaltsberechtigten nach Abschluss der Schule zuzubilligen ist, ist bei einem Abiturienten spätestens mit den Ablehnungsbescheiden der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen beendet. » weiter lesen

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