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§ 1608 BGB - Haftung des Ehegatten oder Lebenspartners

Buch 4 (Familienrecht) / Abschnitt 2 (Verwandtschaft) / Titel 3 (Unterhaltspflicht) / Untertitel 1 (Allgemeine Vorschriften)

(1) Der Ehegatte des Bedürftigen haftet vor dessen Verwandten. Soweit jedoch der Ehegatte bei Berücksichtigung seiner sonstigen Verpflichtungen außerstande ist, ohne Gefährdung seines angemessenen Unterhalts den Unterhalt zu gewähren, haften die Verwandten vor dem Ehegatten. § 1607 Abs. 2 und 4 gilt entsprechend. Der Lebenspartner des Bedürftigen haftet in gleicher Weise wie ein Ehegatte.

(2) (weggefallen)




Nachrichten zum Thema
§ 1608 BGB
Entscheidungen / Urteile
Entscheidungen zu § 1608 BGB
  • KG - Aktenzeichen: 3 UF 38/14
    08.10.2014
    1. Kein Vorrang des Anspruchs auf Familienunterhalt gemäß § 1360 BGB gegenüber dem Anspruch auf Betreuungsunterhalt gemäß § 1615l Abs. 2 BGB. 2. Anteilige Haftung des mit der Mutter nicht verheirateten Vaters analog § 1606 Absatz 3 Satz 1 BGB bei konkurrierenden Betreuungsunterhaltsansprüchen der Mutter gegen ihren Ehemann einerseits... » weiter lesen
  • OLG-KOBLENZ - Aktenzeichen: 7 WF 1042/06
    09.11.2006
    Ein zur Zeit der Minderjährigkeit des Kindes ergangener Titel über die Zahlung von Kindesunterhalt gilt fort, wenn das Kind volljährig wird, weil sich hierdurch am Grund der Unterhaltsverpflichtung, nämlich der Verwandtschaft in gerader Linie (§ 1601 BGB) nichts ändert. Gleiches gilt für den Fall, dass das Kindet heiratet, weil... » weiter lesen

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