Bürgerliches Gesetzbuch | Jetzt kommentieren

§ 1495 BGB - Aufhebungsantrag eines Abkömmlings

Buch 4 (Familienrecht) / Abschnitt 1 (Bürgerliche Ehe) / Titel 6 (Eheliches Güterrecht) / Untertitel 2 (Vertragliches Güterrecht) / Kapitel 3 (Gütergemeinschaft) / Unterkapitel 5 (Fortgesetzte Gütergemeinschaft)

Ein anteilsberechtigter Abkömmling kann gegen den überlebenden Ehegatten die Aufhebung der fortgesetzten Gütergemeinschaft beantragen,

1.
wenn seine Rechte für die Zukunft dadurch erheblich gefährdet werden können, dass der überlebende Ehegatte zur Verwaltung des Gesamtguts unfähig ist oder sein Recht, das Gesamtgut zu verwalten, missbraucht,
2.
wenn der überlebende Ehegatte seine Verpflichtung, dem Abkömmling Unterhalt zu gewähren, verletzt hat und für die Zukunft eine erhebliche Gefährdung des Unterhalts zu besorgen ist,
3.
wenn die Verwaltung des Gesamtguts in den Aufgabenkreis des Betreuers des überlebenden Ehegatten fällt,
4.
wenn der überlebende Ehegatte die elterliche Sorge für den Abkömmling verwirkt hat oder, falls sie ihm zugestanden hätte, verwirkt haben würde.


Erwähnungen in anderen Vorschriften
Folgende Vorschriften verweisen auf § 1495 BGB:
  • Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
    • Buch 4 (Familienrecht)
      • Abschnitt 1 (Bürgerliche Ehe)
        • Titel 6 (Eheliches Güterrecht)
          • Untertitel 2 (Vertragliches Güterrecht)
            • Kapitel 3 (Gütergemeinschaft)
              • Unterkapitel 5 (Fortgesetzte Gütergemeinschaft)
            • § 1496 Wirkung der richterlichen Aufhebungsentscheidung
            • § 1502 Übernahmerecht des überlebenden Ehegatten



Nachrichten zum Thema

Kommentar schreiben

63 + Ne .un =

Bisherige Kommentare zur Vorschrift (0)

(Keine Kommentare vorhanden)

© 2003-2017 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.