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§ 1487 BGB - Rechtsstellung des Ehegatten und der Abkömmlinge

Buch 4 (Familienrecht) / Abschnitt 1 (Bürgerliche Ehe) / Titel 6 (Eheliches Güterrecht) / Untertitel 2 (Vertragliches Güterrecht) / Kapitel 3 (Gütergemeinschaft) / Unterkapitel 5 (Fortgesetzte Gütergemeinschaft)

(1) Die Rechte und Verbindlichkeiten des überlebenden Ehegatten sowie der anteilsberechtigten Abkömmlinge in Ansehung des Gesamtguts der fortgesetzten Gütergemeinschaft bestimmen sich nach den für die eheliche Gütergemeinschaft geltenden Vorschriften der §§ 1419, 1422 bis 1428, 1434, des § 1435 Satz 1, 3 und der §§ 1436, 1445; der überlebende Ehegatte hat die rechtliche Stellung des Ehegatten, der das Gesamtgut allein verwaltet, die anteilsberechtigten Abkömmlinge haben die rechtliche Stellung des anderen Ehegatten.

(2) Was der überlebende Ehegatte zu dem Gesamtgut schuldet oder aus dem Gesamtgut zu fordern hat, ist erst nach der Beendigung der fortgesetzten Gütergemeinschaft zu leisten.




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§ 1487 BGB
Entscheidungen / Urteile
Entscheidungen zu § 1487 BGB
  • SAARLAENDISCHES-OLG - Aktenzeichen: 8 U 626/04
    27.10.2005
    1. Vermacht der überlebende Ehegatte einer fortgesetzten Gütergemeinschaft einem gemeinschaftlichen Abkömmling ein zum Gesamtgut gehörendes Grundstück und beschwert diesen mit einer Ausgleichszahlung zu Gunsten des anderen gemeinschaftlichen Abkömmlings, so liegt darin die Anordnung von Verschaffungsvermächtnissen und damit keine... » weiter lesen

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