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§ 1276 BGB - Aufhebung oder Änderung des verpfändeten Rechts

Buch 3 (Sachenrecht) / Abschnitt 8 (Pfandrecht an beweglichen Sachen und an Rechten) / Titel 2 (Pfandrecht an Rechten)

(1) Ein verpfändetes Recht kann durch Rechtsgeschäft nur mit Zustimmung des Pfandgläubigers aufgehoben werden. Die Zustimmung ist demjenigen gegenüber zu erklären, zu dessen Gunsten sie erfolgt; sie ist unwiderruflich. Die Vorschrift des § 876 Satz 3 bleibt unberührt.

(2) Das Gleiche gilt im Falle einer Änderung des Rechts, sofern sie das Pfandrecht beeinträchtigt.




Nachrichten zum Thema
§ 1276 BGB
Entscheidungen / Urteile
Entscheidungen zu § 1276 BGB
  • OLG-STUTTGART - Aktenzeichen: 14 U 54/03
    05.05.2004
    1. Auf das Anerkenntnis des Beklagten und Berufungsklägers ist die Berufung durch Anerkenntnisurteil als unbegründet zurückzuweisen. 2. Die nach Ablauf der Anschlussberufungsfrist eingelegte Anschlussberufung ist zulässig, wenn der in erster Instanz obsiegende Kläger einen anderen Gegenstand oder das Interesse fordert und das... » weiter lesen
  • OLG-DUESSELDORF - Aktenzeichen: I-3 Wx 376/03
    27.01.2004
    Die mit der rechtsgeschäftlichen Verpfändung eines Gesellschaftsanteils verbundene Verfügungsbeschränkung rechtfertigt - anders als die Pfändung eines Gesellschaftsanteils im Wege der Zwangsvollstreckung -, wenn Grundstücke zum Gesellschaftsvermögen gehören, die Eintragung des Verpfändungsvermerks im Grundbuch. » weiter lesen

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65 - A,.cht =

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