Bundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung | Jetzt kommentieren

§ 28 BAföG - Wertbestimmung des Vermögens

Abschnitt V (Vermögensanrechnung)

(1) Der Wert eines Gegenstandes ist zu bestimmen

1.
bei Wertpapieren auf die Höhe des Kurswertes,
2.
bei sonstigen Gegenständen auf die Höhe des Zeitwertes.

(2) Maßgebend ist der Wert im Zeitpunkt der Antragstellung.

(3) Von dem nach den Absätzen 1 und 2 ermittelten Betrag sind die im Zeitpunkt der Antragstellung bestehenden Schulden und Lasten abzuziehen. Dies gilt nicht für das nach diesem Gesetz erhaltene Darlehen.

(4) Veränderungen zwischen Antragstellung und Ende des Bewilligungszeitraums bleiben unberücksichtigt.




Nachrichten zum Thema
§ 28 BAföG
Entscheidungen / Urteile
Entscheidungen zu § 28 BAföG
  • VG-KARLSRUHE - Aktenzeichen: 5 K 2012/13
    18.02.2015
    Die Anrechnung von Vermögen, welches aus Fördermitteln der Deutschen Sporthilfe angespart wurde, stellt in der Regel keine unbillige Härte nach § 29 Abs. 3 BAföG dar. » weiter lesen
  • VG-AUGSBURG - Aktenzeichen: Au 3 K 14.921
    16.12.2014
    Ausbildungsförderung; Rücknahme für die Vergangenheit; Rückforderung; Anrechnung eigenen Vermögens; rechtsmissbräuchliche Vermögensübertragung vor Antragstellung (bejaht); grob fahrlässige Nichtangabe bei Antragstellung; Einhaltung der Jahresfrist; ordnungsgemäße Ermessensausübung » weiter lesen
  • VG-MUENCHEN - Aktenzeichen: M 15 K 13.3240
    04.12.2014
    Rückforderung wegen nachträglich bekannt gewordener Kapitalerträge;Mitwirkungspflicht des Auszubildenden bei der Aufklärung von Vorgängen, die in seine Sphäre fallen Ausbildungsförderung; Vermögensanrechnung » weiter lesen
  • BVERWG - Aktenzeichen: BVerwG 5 C 14.08
    14.05.2009
    § 28 Abs. 2 Halbs. 2 BAföG a.F., nach dem bei der Bewertung von Vermögen des Auszubildenden bei Wertpapieren der Kurswert am 31. Dezember des Jahres vor der Antragstellung maßgebend war, ist nicht auf solche Wertpapiere anzuwenden, die der Auszubildende erst nach diesem Zeitpunkt erworben hat. Für diese Wertpapiere verbleibt es dabei,... » weiter lesen
  • OVG-SAARLAND - Aktenzeichen: 3 A 373/07
    27.05.2008
    1. Bei Kontoeröffnung auf den Namen eines Dritten unterliegt die Frage der Bestimmung des Gläubigers der Einlage einer Einzelfallwürdigung. Errichten -wie hier- Eltern explizit als gesetzliche Vertreter eines Minderjährigen ein auf dessen Namen lautendes Sparbuch und ergibt sich aus dem Kontoeröffnungsvertrag, dass dieser... » weiter lesen
  • OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN - Aktenzeichen: 4 E 1153/06
    28.02.2007
    Zur Berücksichtigung eines behaupteten (verdeckten) Treuhandverhältnisses im Rahmen der Anfechtung einer Rückforderung von Ausbildungsförderung wegen nicht angegebenen Vermögens. » weiter lesen
  • OVG-BREMEN - Aktenzeichen: 2 A 245/05
    21.02.2007
    1. Der Auszubildende hat dem Amt für Ausbildungsförderung sämtliche auf seinen Namen laufende Konten mitzuteilen. Das gilt auch dann, wenn aufgrund einer Vereinbarung mit Familienangehörigen im Innenverhältnis allein diese über das entsprechende Guthaben verfügen dürfen. 2. Auf den Namen des Auszubildenden laufende Konten, über die... » weiter lesen
  • OVG-BREMEN - Aktenzeichen: 2 A 261/03
    01.06.2005
    Zur Frage, ob ein Grundstück an dem der Auszubildende aufgrund eines (nur) im schuldrechtlichem Teil nichtigen notariellen Vertrags Eigentum erlangt hat, als Vermögen des Auszubildenden anzurechnen ist. » weiter lesen
  • BVERFG - Aktenzeichen: 1 BvL 8/97
    02.02.1999
    Leitsatz zum Beschluß des Ersten Senats vom 2. Februar 1999 - 1 BvL 8/97 - Es ist mit Art. 3 Abs. 1 GG unvereinbar, daß nach § 28 Abs. 1 Satz 1 BAföG bei der Berechnung des auf den Bedarf anzurechnenden Vermögens des Auszubildenden Grundstücke lediglich mit dem Einheitswert berücksichtigt werden, während Wertpapiere und sonstige... » weiter lesen

Kommentar schreiben

48 + Dr;e,i =

Bisherige Kommentare zur Vorschrift (0)

(Keine Kommentare vorhanden)

© 2003-2017 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.