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§ 157 AO - Form und Inhalt der Steuerbescheide

Vierter Teil (Durchführung der Besteuerung) / Dritter Abschnitt (Festsetzungs- und Feststellungsverfahren) / 1. Unterabschnitt (Steuerfestsetzung) / I. (Allgemeine Vorschriften)

(1) Steuerbescheide sind schriftlich oder elektronisch zu erteilen, soweit nichts anderes bestimmt ist. Sie müssen die festgesetzte Steuer nach Art und Betrag bezeichnen und angeben, wer die Steuer schuldet. Ihnen ist außerdem eine Belehrung darüber beizufügen, welcher Rechtsbehelf zulässig ist und binnen welcher Frist und bei welcher Behörde er einzulegen ist.

(2) Die Feststellung der Besteuerungsgrundlagen bildet einen mit Rechtsbehelfen nicht selbständig anfechtbaren Teil des Steuerbescheids, soweit die Besteuerungsgrundlagen nicht gesondert festgestellt werden.

(+++ § 157: Zur Anwendung vgl. Art. 97 § 1 AOEG 1977 +++)


Erwähnungen von § 157 AO in anderen Vorschriften
Folgende Vorschriften verweisen auf § 157 AO:
  • Abgabenordnung (AO)
    • Vierter Teil (Durchführung der Besteuerung)
      • Dritter Abschnitt (Festsetzungs- und Feststellungsverfahren)
        • 1. Unterabschnitt (Steuerfestsetzung)
          • I. (Allgemeine Vorschriften)
        • § 164 Steuerfestsetzung unter Vorbehalt der Nachprüfung
        • 2. Unterabschnitt (Gesonderte Feststellung von Besteuerungsgrundlagen, Festsetzung von Steuermessbeträgen)
          • I. (Gesonderte Feststellungen)
        • § 179 Feststellung von Besteuerungsgrundlagen



Nachrichten zum Thema
§ 157 AO
Entscheidungen / Urteile
Entscheidungen zu § 157 AO
  • BAYERISCHER-VGH - Aktenzeichen: 6 CS 14.716
    04.06.2014
    Straßenausbaubeitragsrecht; unzulässiger Beitragsverzicht; Vorauszahlung; Entstehen der endgültigen sachlichen Beitragspflichten; Eingang der letzten Unternehmerrechnung; Anliegerstraße; Kostenschätzung; Mindestangaben des Bescheids; Beteiligung der Beitragsschuldner; Gestaltungsspielraum; Fälligkeitszeitpunkt » weiter lesen
  • VG-ANSBACH - Aktenzeichen: AN 11 K 13.01106
    07.04.2014
    Änderung eines Grundsteuerbescheids nach Aufhebung eines fehlerhaften Grundsteuermessbescheids, der dem Kl. ggü. nicht bekannt gegeben wurde Begründete Anfechtungsklage; keine Rechtsgrundlage für Aufhebung; "Wiederaufleben" reicht nicht für § 175 I Nr. 1 AO » weiter lesen
  • BFH - Aktenzeichen: XI R 42/11
    11.12.2013
    1. Wechselt ein Kindergeldberechtigter seinen Arbeitgeber, geht infolgedessen die sachliche Zuständigkeit für die Festsetzung und Auszahlung des Kindergeldes von der Familienkasse auf einen öffentlich-rechtlichen Arbeitgeber über und zahlt neben diesem auch die Familienkasse das von ihr festgesetzte Kindergeld aus, ist die... » weiter lesen
  • HESSISCHER-VGH - Aktenzeichen: 5 B 2085/12
    05.02.2013
    Ein Abgabenbescheid, der Vorausleistungen auf den Erschließungsbeitrag und den Erstattungsanspruch für Hausanschlusskosten festsetzt, ohne die auf den jeweiligen Anspruch entfallenden Teilbeträge zu benennen, ist nicht entsprechend § 125 Abgabenordnung - AO - nichtig.Zur Auslegung einer Rechtsmittelverzichtserklärung. » weiter lesen
  • VG-WIESBADEN - Aktenzeichen: 1 L 425/12.WI
    09.01.2013
    1. Der Verpächter einer Gaststätte kann neben dem in Insolvenz geratenen Erlaubnisinhaber im Wege des Haftungsbescheids zur Zahlung der rückständigen Gaststättenerlaubnissteuer herangezogen werden. 2. Die Behörde kann für die Bemessung der Steuer die Auskunft des zuständigen Finanzamts über den geschätzten Umsatz des... » weiter lesen
  • VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - Aktenzeichen: 9 S 569/11
    27.07.2012
    Auf Beitragsbescheide des Versorgungswerks der Rechtsanwälte in Baden-Württemberg sind gemäß § 45 KAG (juris: KAG BW) die in § 3 Abs. 1 Ziff. 4c KAG (juris: KAG BW) genannten Vorschriften der Abgabenordnung für Steuerbescheide sinngemäß anzuwenden. Sie unterliegen deshalb einer besonderen Bestandskraft (vgl. VGH Baden-Württemberg,... » weiter lesen
  • VG-COTTBUS - Aktenzeichen: 6 K 844/11
    05.07.2012
    1. Ist ein Beitragssatzungsgeber zugleich auch Satzungsgeber für Bebauungspläne , hat er es - anders als ein Zweckverband - selbst in der Hand sicherzustellen, dass bestimmte Veranlagungsfälle künftig nicht entstehen. 2. Es mag dahinstehen, ob in Fällen, in denen der Einrichtungsträger von der Möglichkeit des § 10 Abs. 3 KAG, die... » weiter lesen
  • VG-COTTBUS - Aktenzeichen: 6 L 137/12
    19.06.2012
    1. Anders als im Erschließungsbeitragsrecht, das in § 133 Abs. 3 Satz 5 BauGB die "Ablösung des Erschließungsbeitrags" erwähnt, findet sich in § 8 KAG keine Andeutung auf die Möglichkeit einer Ablösung eines Kanalanschlussbeitrags. Dies steht allerdings einer entsprechenden vertraglichen Vereinbarung nicht entgegen. Die... » weiter lesen
  • VG-COTTBUS - Aktenzeichen: 6 L 81/12
    18.05.2012
    1. Der (tatsächlichen) Anschlussmöglichkeit, die für ein Grundstück gegeben ist, wenn dieses unter gemeingewöhnlichen Umständen an einen betriebsfertigen öffentlichen Kanal angeschlossen werden kann, steht nicht entgegen, dass eine Ableitung der Abwässer im freien Gefälle eventuell nicht möglich ist und es deshalb des Einbaus einer... » weiter lesen
  • VG-GELSENKIRCHEN - Aktenzeichen: 9 K 365/09
    20.03.2012
    Erschließung eines museal genutzten Industriedenkmals » weiter lesen

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