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Landgericht (LG) Hamburg – aktuelle Urteile / Adresse / Terminsvertreter

Hamburg

Nachfolgend finden Sie 839 Entscheidungen vom Landgericht Hamburg sowie die Adresse in Hamburg (Hamburg ) und die Telefonnummer.

Kontaktdaten und Adresse

Landgericht Hamburg

Anschrift

20348 Hamburg

Telefon

040 428 28-0

Fax

040 428 43-4318, -431

E-Mail

poststelle@lg.justiz.hamburg.de

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Kurzinfo zum Landgericht Hamburg
Landgericht Hamburg

Bei dem Landgericht in Hamburg handelt es sich um ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit und es ist eines von 115 Landgerichten in der BRD. Grundsätzlich steht das Landgericht im Gerichtsaufbau zwischen Amtsgericht und OLG. Landgerichts Hamburg. In zweiter Instanz dient das Landgericht als Beschwerdeinstanz und Berufungsinstanz für Streitigkeiten, die erstinstanzlich vor einem AG verhandelt wurden. Je nachdem, wie sich ein Rechtsstreit gestaltet, ist das Landgericht auch bereits in erster Instanz anzurufen. Auseinandersetzungen im Zivilrecht, die vor dem Landgericht verhandelt werden, sind in der Regel Auseinandersetzungen zwischen Privatpersonen oder Firmen. Ausgenommen sind dabei arbeitsrechtliche Streitfälle. Als Beispiele für Zivilstreitigkeiten können beispielsweise angeführt werden Erbstreitigkeiten, Schadenersatzklagen oder Mietauseinandersetzungen. Bei zivilrechtlichen Verfahren steht häufig das Thema Geld im Fokus. Ebenfalls steht oft die Vornahme bzw. das Unterlassen bestimmter Handlungen im Vordergrund einer zivilrechtlichen Auseinandersetzung genauso wie beispielsweise die Herausgabe bestimmter Gegenstände. Damit dass Landgericht Hamburg als Eingangsinstanz verantwortlich ist, setzt voraus, dass bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Eine ist, dass der Streitwert höher liegt als 5000 Euro. Doch auch wenn zum Beispiel Schadenersatzansprüche basierend auf einer inkorrekten Kapitalmarkinformation geltend gemacht werden sollen ist dies ein Grund, weshalb das Landgericht bereits erstinstanzlich zuständig ist.

In strafrechtlichen Angelegenheiten ist das Landgericht in Hamburg erstinstanzlich zuständig, wenn eine Freiheitsstrafe von mehr als 4 Jahren zu erwarten ist. Auch wird ein Gerichtsverfahren in erster Instanz vor dem Landgericht verhandelt, wenn mit einer Anordnung auf Sicherheitsverwahrung zu rechnen ist oder eine Einweisung in eine psychiatrische Einrichtung droht. Neben der Klärung von zivilrechtlichen und strafrechtlichen Streitsachen übernimmt das LG zudem Aufgaben der Freiwilligen Gerichtsbarkeit. In erster Instanz ist es hier für spezielle gesellschaftsrechtliche Verfahren zuständig. Das Landgericht fungiert außerdem als Beschwerdeinstanz bei Unterbringungssachen oder Betreuungsangelegenheiten. Hinzukommt, dass das Landgericht außerdem besondere Justizverwaltungsaufgaben übernimmt.

Wissen sollte man, dass es vor dem LG nicht zu umgehen ist, sich von einem Anwalt vertreten zu lassen. Verfügt man in einem Zivilstreit nachweislich nicht über ausreichend finanzielle Mittel, um einen Rechtsanwalt zu bezahlen, kann Prozesskostenhilfe gewährt werden. Die Staatskasse übernimmt bei einer Bewilligung der Prozesskostenhilfe dann die Kosten für den Anwalt. Findet man trotz bestehender Erfolgsaussichten in einer zivilrechtlichen Angelegenheit selbst keinen Anwalt, der zur Übernahme des Mandats bereit ist, wird vom Gericht ein sogenannter Notanwalt beigestellt. Damit einer Partei ein Notanwalt beigestellt wird, muss nachgewiesen werden, dass eine gewisse Anzahl an Anwälten kontaktiert wurde und alle das Mandat abgelehnt haben. Im Strafrecht wird unter bestimmten Umständen ein Pflichtverteidiger gestellt. Voraussetzung dafür ist u.a. die finanzielle Mittellosigkeit des Angeklagten. Allerdings müssen im Falle einer Verurteilung im Nachhinein die Kosten für den Pflichtverteidiger vom Beklagten getragen werden. Es besteht ferner u.a. ein Anspruch auf die Bestellung eines Pflichtverteidigers im Strafprozess, wenn es sich im Sinne des Gesetzes um einen Fall der notwendigen Verteidigung" handelt.

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