Kanzleisoftware, Vergleich - Rechtsanwalt

Kanzleiorganisation

Ein Kanzleisoftware-Vergleich ist gerade bei der Gründung einer Kanzlei ein wesentlicher und wichtiger Punkt, der von Rechtsanwälten durchgeführt werden muss. Leider gibt es mittlerweile zahlreiche Anbieter, sodass die Auswahl dementsprechend groß ist. Dies führt vor allem dazu, dass die Entscheidung nach der richtigen Kanzleisoftware immer schwieriger wird. Ein Kanzleisoftware-Vergleich ist somit unerlässlich, um effektiver und kosteneinsparend arbeiten zu können.

Ob eine Kanzleisoftware gut oder schlecht ist, lässt sich pauschal sicherlich nicht beantworten, sodass ein allgemeiner, für alle gültiger,  Kanzleisoftware-Vergleich nicht möglich ist. Vielmehr ist die Kaufentscheidung abhängig vom Budget und natürlich von den individuellen Bedürfnissen, die ein Rechtsanwalt an die Software stellt.

Um die individuellen Bedürfnisse kennenzulernen, sollten ein Profil erstellt werden, welches die genauen Anforderungen an die Software beinhaltet. Ein potenzieller Käufer muss sich klar machen, welche Arbeit die Kanzleisoftware ihnen abnehmen soll. Sind es lediglich kleinere Dinge, wie zum Beispiel die automatische Erstellung von Rechnungen oder die gesamte Erfassung der Mandate in einer Datenbank? Je umfassender das Anforderungsprofil wird, desto großer ist die Investitionssumme, die ein Rechtsanwalt zur Verfügung stellen muss.

Ein wichtiger Punkt beim Kanzleisoftware-Vergleich ist neben den einzelnen Funktionen des Programmes, der Service. Unter Service sind die Beratung, die Einrichtung, die Pflege und vor allem die Problembehebung gemeint. Rechtsanwälte sind häufig an wichtige Fristen gebunden, sodass ein Problem innerhalb der Kanzeleisoftware schnellstmöglich behoben werden sollte. Ist dies nicht der Fall, können weitreichende Folgen, wie zum Beispiel die Anwaltshaftung, für den Rechtsanwalt entstehen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Thema Netzwerk. Gerade bei größeren Kanzleien lohnt hier ein besonderer Kanzleisoftware-Vergleich. Die gesamte EDV- Ausstattung muss neben der herkömmlichen Vernetzung in der Lage sein, die Kanzleisoftware netzwerkübergreifend und parallel nutzen zu können.  Sie muss sich automatisch aktualisieren, sodass eine doppelte Arbeit vermieden wird.

Zuletzt ist nicht zu vergessen, dass eine Kanzleisoftware ein gewisses Maß an Sicherheit vor externen Angriffen bieten sollte. Ein Rechtsanwalt muss sich klar machen, dass sich viele persönliche- und vertrauliche Daten innerhalb des Programms befinden. Somit sollte die Sicherheitsanforderungen nicht zu niedrig gesetzt werden, um sich als Rechtsanwalt vor einem Datenmissbrauch zu sichern.


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