Rechtsanwalt werden

Bewerbung als Jurist

Viele Jura-Studenten möchten nach Abschluss des universitären Studiums Rechtsanwalt werden, doch  in der Regel ist Vielen unbekannt, was dafür zusätzlich geleistet werden muss. Grundstein ist das erfolgreiche Bestehen des ersten Staatsexamens. Ist dies geschafft, dann sind die Weichen für einen weiteren erfolgreichen Weg zum Rechtsanwalt werden geebnet.

Was kommt nach dem 1. Staatsexamen?

Möchte man nach dem  ersten Staatsexamen dennoch Rechtsanwalt werden, dann kommt es zur Referendarzeit. Sie dient in erster Linie, neben der Vermittlung von praktischen Kenntnissen, vor allem zur Vorbereitung auf die anwaltliche Tätigkeit. Dementsprechend wurde die Zeit der Rechtsanwaltsstation von drei auf insgesamt neun Monate angehoben und ist damit die längste Station während der Juristenausbildung.

Inhalt der Referendarzeit ...

Die Bundesrechtsanwaltskammer hat verabschiedet, dass in der Anwaltsstation bestimmte Lehrinhalte unterrichtet werden müssen, um eine bundeseinheitliche Ausbildung sicherstellen zu können.  Dies ist unter anderem die Anwaltstätigkeiten im Zivilprozess, der Zwangsvollstreckung, im Verkehrsrecht oder im Arbeitsrecht. Neben diesen Tätigkeiten soll vor allem das Anwaltsgebührenrecht und das gesamte anwaltliche Berufsrecht näher erläutert werden, damit der Auszubildende nach der Anwaltsstation in der Lage ist, eigenständig als Rechtsanwalt arbeiten zu können.  

Die regionalen Rechtsanwaltskammern in Deutschland bieten zahlreiche Kurse, für Referendare,  mit derartigen Inhalten an. Sie sind für die Referendare komplett kostenlos.  Wurden alle vier Stationen in der Referendarzeit erfolgreich absolviert und ist das zweite Staatsexamen bestanden, dann wurde der lange Weg zum Rechtsanwalt werden geschafft und  der „Neuling“ kann in die Arbeitswelt gehen.


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