Gehalt Jurist

Bewerbung als Jurist

Das Gehalt von angestellten Juristen schwankt je nach Tätigkeit und Examensnote deutlich. Außergewöhnliche Einstiegsgehälter werden meist nur von Großkanzleien für Juristen mit hervorragenden Abschlüssen (Prädikat) gezahlt. Hierbei liegen die Jahresgehälter meist zwischen 45.000-85.000 Euro. Allerdings sollte man sich auch vor Augen halten, dass diese Gehälter die Top-Verdienste darstellen und natürlich auch mit sehr hohem Arbeitseinsatz verbunden sind.

Gehalt Jurist: Normalverdiener Einstiegsgehalt

Die meisten Juristen mit durchschnittlichen Abschlüssen erhalten anfangs meist lediglich Bruttogehälter zwischen 2000-3000 Euro im Monat. Es ist davon auszugehen, dass ein Großteil der Juristen in der freien Wirtschaft mit diesem Einstiegsgehalt beginnt. Verbeamtete Juristen beginnen normalerweise in der Besoldungsstufe A13, welche etwa bei 2800 Euro Brutto liegt. Richter und Staatsanwälte hingegen werden höher entlohnt. Diese werden nach Besoldungsstufe R1 mit einem Einstiegsgehalt von etwa 3200 Euro bezahlt. Bei den Beamten steigt allerdings der Lohn automatisch mit dem Lebensalter an.

Gehalt Jurist: Geringe Entlohnung bei schlechten Abschlüssen

Gerade vor dem Hintergrund der sogenannten „Juristenschwemme“ hört man auch immer wieder von Fällen, in denen Juristen regelrecht ausgebeutet werden. In diesen Fällen wird lediglich ein mageres Grundgehalt bezahlt und dann eine Provision abhängig vom generierten Umsatz gezahlt. Leider ist es gerade für Juristen mit unterdurchschnittlichen Abschlüssen oftmals besonders schwer, sich als angestellter Jurist auf dem Arbeitsmarkt zu etablieren. Hier können selbst unbezahlte Praktika oder scheinselbständige Tätigkeiten in kleineren und mittleren Kanzleien vorkommen.


zurück



Kommentar schreiben

48 + E.i;ns =

Bisherige Kommentare (0)

(Keine Kommentare vorhanden)

Neu dabei

© 2003-2017 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.