Zwangsvollstreckung durch Krankenkasse abwenden.

Dieses Thema "ᐅ Zwangsvollstreckung durch Krankenkasse abwenden. - Sozialrecht" im Forum "Sozialrecht" wurde erstellt von ChLe90, 6. Februar 2017.

  1. ChLe90

    ChLe90 Neues Mitglied 06.02.2017, 13:23

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    Zwangsvollstreckung durch Krankenkasse abwenden.

    Ich frage mich, wie man wohl in diesem Fall gegen die Krankenkasse vorgehen könnte.

    Der Schuldner ist für drei Monate Praktikant mit einem Einkommen von 450€/monatlich. Da es sich um keine Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung handelt soll der Schuldner die Beiträge für seine Krankenversicherung selbst übernehmen. Dazu fordert die Krankenkasse einen Selbstauskunftsbogn an, den der Schuldner ausfüllt und zurück schickt. Von der Krankenkasse kommt keine Reaktion, nur eine neue Versicherungskarte. Nach Beendigung des Praktika bekommt der Schuldner eine sozialversicherungspflichtige Festanstellung und hat damit generell weniger Kontakt zu seiner Krankenversicherung. Über ein Jahr später wird der Schuldner wieder arbeitslos und meldet sich beim Amt, worauf die Krankenkasse ihn anschreibt und rückwirkend für die drei Monate seiner Zeit als Praktikant 1350€ als Eigenversicherungsbetrag in Rechnung stellt (450€ pro Monat).
    Der Schuldner sendet erneut seinen Nachweis über seinen damaligen Verdienst zu und bittet um eine Neuberechnung des Beitrages. Die Krankenkasse hingegen kann oder möchte den Beitrag rückwirkend nicht mehr neu berechnen und gibt die Sache an das Hauptzollamt weiter.
    Wie könnte sich der Schuldner in dieser Situation dagegen wehren?
    Da ich in diesem Beispiel die Summe des Beitrages in Relation zum monatlichen Einkommen für absurd halte frage ich mich das aktuell.
     
  2. Finn83

    Finn83 Boardneuling 06.02.2017, 16:58

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    AW: Zwangsvollstreckung durch Krankenkasse abwenden.

    Den Vorgesetzten des Fachberaters bei der KK sprechen, mit Beschwerde bei der Oberaufsicht der KKs drohen, wenn erfolglos. Zunächst vor Sozialgericht kundig machen, erst nach sorgfältiger Prüfung der Transparenz eines möglichen RA diesen beauftragen. Bitte auch meinen Thread hierzu lesen.
     
  3. Casa

    Casa V.I.P. 06.02.2017, 18:35

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    AW: Zwangsvollstreckung durch Krankenkasse abwenden.

    Grundsätzlich müsste der Schuldner S nachweisen, dass er den Selbstauskunftsbogen an die KK geschickt hat. Kann er dies nicht und ergibt sich aus den Akten der KK nicht, dass die Unterlagen rechtzeitig vorlagen, darf die KK den Höchstbetrag festsetzen. Die KK darf rückwirkend nicht neu berechnen, wenn die Unterlagen nicht rechtzeitig vorlagen bzw. dies nicht beweisbar ist.

    Vielleicht war S aber auch bereits verheiratet oder anderweitig krankenversichert. Dann muss womöglich kein Beitrag zur KV entrichtet werden.
     
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