Zusatzpflichtversicherung (VBL) bei befristeten Verträgen

Dieses Thema "ᐅ Zusatzpflichtversicherung (VBL) bei befristeten Verträgen - Sozialrecht" im Forum "Sozialrecht" wurde erstellt von dolfin, 18. März 2008.

  1. dolfin

    dolfin Forum-Interessierte(r) 18.03.2008, 12:40

    Registriert seit:
    18. März 2008
    Beiträge:
    31
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, dolfin hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, dolfin hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, dolfin hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, dolfin hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, dolfin hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, dolfin hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, dolfin hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, dolfin hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, dolfin hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, dolfin hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Zusatzpflichtversicherung (VBL) bei befristeten Verträgen

    Guten Tag,

    es gibt heute viele zeitlich befristete Arbeitsverträge. Mal angenommen, eine Person schließt im öffentlichen Dienst bei einer Behörde einen zeitlich befristeten Arbeitsvertrag ab, beispielsweise über 2 Jahre, dann wird sie verpflichtet, ab dem ersten Monatsgehalt in die Zusatzrentenversicherung des öffentlichen Dienstes (VBL) monatlich Geld einzuzahlen, welches jedoch erst nach 5-jähriger Zugehörigkeit überhaupt in einem zusätzlichen Rentenanspruch münden kann. Weiterhin angenommen, die Person bekommt keine Vertragsverlängerung über 5 Jahre hinaus, ist es dann wirklich rechtens, wenn dieses zwangsläufig bezahlte Geld tatsächlich verloren geht, weil die Person ja vor den 5 Jahren ausscheiden musste?
    Damit würden alle befristet angestellten Menschen nur als zahlende "Kuh" in die Zusatzversorgung aufgenommen.
    Oder gibt es die Möglichkeit, dass ein "befristeter" Mensch sein Geld zurückerhalten könnte?

    Danke für die Antworten.
    Dolfin
     
  2. Pro

    Pro V.I.P. 18.03.2008, 13:24

    Registriert seit:
    17. Juli 2006
    Beiträge:
    10.133
    Zustimmungen:
    886
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    930
    95% positive Bewertungen (10133 Beiträge, 961 Bewertungen)95% positive Bewertungen (10133 Beiträge, 961 Bewertungen)95% positive Bewertungen (10133 Beiträge, 961 Bewertungen)95% positive Bewertungen (10133 Beiträge, 961 Bewertungen)95% positive Bewertungen (10133 Beiträge, 961 Bewertungen)95% positive Bewertungen (10133 Beiträge, 961 Bewertungen)95% positive Bewertungen (10133 Beiträge, 961 Bewertungen)95% positive Bewertungen (10133 Beiträge, 961 Bewertungen)95% positive Bewertungen (10133 Beiträge, 961 Bewertungen)95% positive Bewertungen (10133 Beiträge, 961 Bewertungen)

    AW: Zusatzpflichtversicherung (VBL) bei befristeten Verträgen

    Hallo

    Die Beträge gehen nicht verloren. Man hat nur einen Rentenanspruch im Rahmen der Anwartschaftszeit. Diese beträgt 5 Jahre, dass bedeutet aber nicht das man 5 Jahren einzahlen muss. Auch die "Ruhezeiteiten" werden mit einbezogen. Man hat also später auch einen Rentenanspruch, auch wenn nur 2 Jahre eingezahlt werden.

    Ein Anruf bei dem jeweiligen Versicherer wird demnach Klarheit bringen. Auch wird nach Beendigung ein Rentenbescheid zugesandt.

    Gruß

    Pro
     
  3. Christian__B

    Christian__B Neues Mitglied 09.05.2018, 00:03

    Registriert seit:
    8. Mai 2018
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    AW: Zusatzpflichtversicherung (VBL) bei befristeten Verträgen

    "Die Beträge gehen nicht verloren". Das mag wohl stimmen, aber was man nach 5 Jahren erhält ist ein Hohn. Nachdem z.B. die VBL etwa 4500 Euro wärend 2 Arbeitsjahren als Zwangsabgabe (denn was anderes ist es nicht) eingezogen hat. Erhält man ab Renteneintritt 10-15 Euro monatlich bis zum Tod zurück, wenn man überhaupt so lange lebt. Und dieser Betrag wären bei 10 Euro monatlich erst nach 33 erst vollständig zurückerstattet worden, und das ohne Zinsen. (Vorausgesetzt man würde 100 Lebensjahre erreichen.)
     
  4. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 09.05.2018, 01:09

    Registriert seit:
    27. Oktober 2014
    Beiträge:
    10.077
    Zustimmungen:
    1.928
    Punkte für Erfolge:
    113
    Geschlecht:
    männlich
    Renommee:
    1.232
    98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)
    AW: Zusatzpflichtversicherung (VBL) bei befristeten Verträgen

    Na herzlichen Glückwunsch!
    Sie haben damit das Prinzip von Renten begriffen. Das ist bei jeder Rentenversicherung so.

    Und bei jeder ist es unsinnig, von lediglich zwei Jahren Beitragspflicht auszugehen.
    Selbst wenn das befristete Arbeitsverhältnis endet, könnte es ja sein, dass der Arbeitnehmer gedenkt, auch in Zukunft zu arbeiten.
    Bei einem anderen Arbeitsverhältnis mit gleichen Versicherer könnte er dann weiterhin Beiträge einzahlen, und die Verhältnisse würden sich zu seinem Vorteil verschieben.
     
  5. Christian__B

    Christian__B Neues Mitglied 09.05.2018, 01:30

    Registriert seit:
    8. Mai 2018
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    AW: Zusatzpflichtversicherung (VBL) bei befristeten Verträgen

    "Selbst wenn das befristete Arbeitsverhältnis endet, könnte es ja sein, dass der Arbeitnehmer gedenkt, auch in Zukunft zu arbeiten."

    Vielleicht ist es Ihnen nicht aufgegangen, aber in den Diskussionsbeiträgen ging es ausschließlich um sog. Zusatzpflichtversicherungen (wie z. B. VBL) im Öffentlichen Dienst, neben der Regelrente.
    Ergo...wenn also ein "Arbeitnehmer gedenkt" nicht mehr im Öffentlichen Dienst arbeiten zu wollen, könnte und würde er a) nicht mehr in diese Versicherung einzahlen und er würde b) eben genau diese 10 Euro in den 33 Jahren ab Rentenalter erhalten, welche man dem Arbeitnehmer innerhalb von 2 Jahren in einer Summe von 4500 Euro ohne sein Einverständnis als Zwangsabgabe vom Gehalt abgezogen hat. Ich hoffe es ist durchgesickert.
    Zuletzt bearbeitet: 9. Mai 2018
     
  6. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 09.05.2018, 01:41

    Registriert seit:
    27. Oktober 2014
    Beiträge:
    10.077
    Zustimmungen:
    1.928
    Punkte für Erfolge:
    113
    Geschlecht:
    männlich
    Renommee:
    1.232
    98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)
    AW: Zusatzpflichtversicherung (VBL) bei befristeten Verträgen

    Ach, und die Arbeitslosenversicherung würde mit seiner Zustimmung als Zwangsabgabe abgezogen?
    Obwohl er von den Beiträgen, wenn er Glück hat, überhaupt nichts wiederbekommt?

    Wenn der Arbeitnehmer nicht mehr im öffentlichen Dienst tätig sein möchte, ist das seine Sache. Das ändert jedoch nichts an der Pflichtversicherung.

    Aber da das nicht immer mit einer Frage verbunden ist, nehme ich an, kann der 10 Jahre altes Thread wieder schlafen gehen.
     
  7. Christian__B

    Christian__B Neues Mitglied 09.05.2018, 15:52

    Registriert seit:
    8. Mai 2018
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Christian__B hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    AW: Zusatzpflichtversicherung (VBL) bei befristeten Verträgen

    Es scheint, als reden wir aneinander vorbei. Es geht nicht um die sog. "Arbeitslosenversicherung", sondern um eine Renten-Zusatzpflichtversicherung der VBL, welche "ohne" Zustimmung des Arbeitnehmers vom Gehalt abgezogen wird. Und wie alt der Thread ist, ist dabei relativ egal, da die Verfahrensweise unverändert ist. Um das aber zu verstehen, müsste man eventuell zunächst einmal wissen, was die Zusatzpflichtversicherung der VBL überhaupt ist.
     
  8. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 09.05.2018, 16:08

    Registriert seit:
    27. Oktober 2014
    Beiträge:
    10.077
    Zustimmungen:
    1.928
    Punkte für Erfolge:
    113
    Geschlecht:
    männlich
    Renommee:
    1.232
    98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10077 Beiträge, 1276 Bewertungen)
    AW: Zusatzpflichtversicherung (VBL) bei befristeten Verträgen

    Grundgütiger!

    Das war ein Beispiel. Natürlich weiß ich was das ist. Und genau wie die anderen Versicherungen, wird der Beitrag zwangsweise abgeführt. Daher das Beispiel der Arbeitslosenversicherung. Jetzt verstanden?
    Das sind alles zwangsweise Abgaben vom Bruttolohn.
    Und wie bereits erwähnt, ist dahinter ja auch keine Frage verborgen, sondern nur allgemeines Gemecker.
     

© 2003-2018 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.


Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum