Zukunft Rentenniveau kontra Eigenverantwortung

Dieses Thema "ᐅ Zukunft Rentenniveau kontra Eigenverantwortung - Recht, Politik und Gesellschaft" im Forum "Recht, Politik und Gesellschaft" wurde erstellt von Katja 999, 27. Oktober 2016.

  1. Katja 999

    Katja 999 V.I.P. 27.10.2016, 18:54

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    Zukunft Rentenniveau kontra Eigenverantwortung

    Ich stelle mal zur Diskussion:

    Das Rentenniveau sinkt kontinuierlich, gering Beschäftigte gehen in die Altersarmut, die Forderung nach eigener, zusätzlicher Absicherung ist ein fast tägliches Mantra;

    Dazu meine Fragestellung:

    Es gibt immer weniger Vollzeitstellen. Ob qualifiziert oder nicht----;
    Oft wird nur 450€ oder 20 Std./Wo.(resp. Teilzeit), angeboten von seiten der AG.
    Die Jugend:
    Mancher will ja, doch vielen fehlt es an Motivation, eine Vollzeit - Beschäftigung zu erfüllen. Odert es gibt eben auch nur Teilzeit.......

    Fazit:

    Wenn, aus welchen Gründen auch immer, ein ausreichendes Einkommen nicht erreicht wird, dann ist eine Forderung nach eigener, zusätzlicher Altersvorsorge doch häufig sowas von unrealistisch......
    Die Aufteilung von Miete, Essen, Freizeit,...... zu geringem Einkommen verliert immer mehr im Verhältnis...,..
    Da steht dann die Frage:

    Wovon sollte eigene Altersvorsorge bezahlt werden.... ??!!!!!!!!

    ( Und Riester nehme ich da aus..... da bleibt nur abwarten....))

    Wie denkt das Forum darüber?
    Zuletzt bearbeitet: 27. Oktober 2016
     
  2. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 27.10.2016, 19:24

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    AW: Zukunft Rentenniveau kontra Eigenverantwortung

    Die umlagefinanzierte Rente ist tot. Sie weigert sich im Moment bloß noch, umzufallen.

    Auf Dauer kann niemand mehr aus einer Rentenversicherung herausbekommen, als er vorher eingezahlt hat, plus Verzinsung, minus Geldentwertung, plus ein politisch zu bestimmender Anteil am volkswirtschaftlichen Wachstum - sofern ein solches denn stattfindet.
     
  3. Katja 999

    Katja 999 V.I.P. 27.10.2016, 20:03

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    AW: Zukunft Rentenniveau kontra Eigenverantwortung

    Und die staatlich geförderten Modelle a la Riester/ Rürup sind ein Hohn.....

    Was bleibt dem Einzelnen als realistische Möglichkeit?

    Zurück zur Großfamilie, Mehrgenerationen - Haushalte, wo noch einer für den anderen einsteht.....
    Arbeiten bis ins Grab.....?

    Oder ...... Was??!!!!!!
    Zuletzt bearbeitet: 27. Oktober 2016
     
  4. Benutzer1a

    Benutzer1a V.I.P. 28.10.2016, 01:16

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    AW: Zukunft Rentenniveau kontra Eigenverantwortung

    Aja Leute - das ist so ein Thema, da frage ich mich immer: Gibt es intelligentes Leben im Universum (oder haben die Politiker wirklich alle nur Laberfächer studiert)?

    Natürlich nicht. Es sagt nur niemand dem Kinde...

    Schaut man auf die Anforderungen, die so eine Alterssicherung haben sollte und die elementaren Rahmenbedingungen, die sich wirklich über Jahrzehnte nicht ändern bleiben ja nicht so viele Lösungen. Vieles was heute diskutiert wird ist ganz klar Mist. Warum das so passiert, dazu kann man verschiedener Ansichten sein - kommt darauf an wie dumm oder verlogen die Leute wirklich sind.

    Grundsätzlich muss immer ein bestimmter Teil der aktuellen Wertschöpfung (ich nenn' das jetzt mal verallgemeinert so) verteilt werden.
    Dabei fällt zwangsläufig an Teil an die "unproduktiven" Gruppen (soweit das Konsens ist - man kann die Alten auch auf die Eisscholle setzen und auf's Meer treiben lassen. Scheint bei manchen der Plan zu sein, wird aber nicht offen geäußert).

    Selbstverständlich ist das immer eine Form von "Umlage" - egal aus welcher Quelle sich das gerade speist. Allein die Verteilungsschlüssel sind andere.

    Die Kapitalgedeckte Altersvorsorge wie sie propagiert ist nur eine Illusion (bzw. ist sie auch nur eine Umlage) da sie ja nicht darin besteht, dass jemand Goldbarren im Keller hortet (und immernoch darauf hoffen muss, dass die Leute in 30 Jahren Gold nicht plötzlich doof finden, weil die Rentner alle damit auftauchen.)

    Die Hoffnung auf den Erlös einer Anlage ist ja nichts anderes als der Glaube an das Versprechen eines Anderen soviel Wertschöpfung zu erlangen, dass er in 30 Jahren das Geld, das er heurte ausgegeben hat in 30 Jahren mit Zins zurückzahlen kann.
    Das ist auch eine Form der Generationenumlage nur mit anderen Verteilungsregeln und einem anderen Vertragspartner.

    Die heutige "Rente" als Umlagesystem ist deshalb "tot", weil die Verteilung der Wertschöpfung sich verändert hat - und nicht etwa, was die Legende ist, weil sich die Altersstruktur geändert hat.

    Die Alterstruktur hat "nur" Einfluss auf die Gesamtkosten - ist aber in diesem Komplex keine variable Größe (Egal wie insgesamt finanziert wird).

    Konstruktionsfehler der "Rentenversicherung", der sie heute zu einer Dummensteuer macht, ist die Tatsache, das sie nicht alle Einkommen erfasst.

    Daher erfasst sie einen immer kleineren Teil dessen, was ich hier als Wertschöpfung bezeichne. Je kleiner der Teil am gesamten Kuchen wird, der Jahr für Jahr verteilt wird , desto höher die Belastung des einzelnen Zwangsbeglückten.

    Die wirklich schwierige Aufgabe ist einen Umlagemechanismus zu "erfinden" der tatsächlich den volkswirtschaftlich nötigen Teil abschöpft.

    Auf Grund desssen, dass da nun aber bereits Anwartschaften gebildet wurden, die wie ein ungedeckter Wechsel der Politik in den Taschen brennt wird die Lösung von Jahr zu Jahr schwieriger (und die Versuche verzweifelter)

    Wenn ich raten müsste wird es in 30 Jahren wohl auf eine Art steuerfinanzierter Grundsicherung hinauslaufen müssen , wo halt für die Finanzierung ein unspezifisches Gemenge aus allerlei Steuerquellen über den Haushalt herangezogen wird.

    Dies aber wohlgemerkt nicht, weil es die systematische Lösung wäre sondern das unvermeidliche was jeder Systemumstellung vorher gehen muss.

    Die kapitalgedeckte Altersvorsorge für die breite Masse ist ein schlechter Witz. Sie werden das Zinsspiel immer verlieren. Wer das immernoch nicht glaubt, frage seinen Lebensversicherer - oder die Bank was er heute an Zinsen auf sein Tagesgeld bekommen kann - er würde gerne so 100.000,-€ anlegen... LOL
    Zuletzt bearbeitet: 28. Oktober 2016
     
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  5. Katja 999

    Katja 999 V.I.P. 28.10.2016, 18:52

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    AW: Zukunft Rentenniveau kontra Eigenverantwortung

    @ Benutzer1a

    Mir kam gerade ein heiserer, zustimmender Lacher!

    Es ist so bitter - selbst für einen Menschen mit Neigung zu schwarzem Humor, wie mich........:coffee:
     
  6. Katja 999

    Katja 999 V.I.P. 28.10.2016, 19:01

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    AW: Zukunft Rentenniveau kontra Eigenverantwortung

    " Die Rente ist sicher!" skandierte 'Nobbi' anno '97.

    " Sie können mit einem Platten weiterfahren " versprach ein Reifenhersteller.

    Doch wohin, wie schnell, wie lange.......?

    Der Reifenhersteller gab konkretere Auskunft.......!!!!!!:sick:
     
  7. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 28.10.2016, 19:44

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    AW: Zukunft Rentenniveau kontra Eigenverantwortung

    Wer ihn aber 97 zuhörte und betroffen war, hat auch seltener ein Problem.
    Davon haben viele nun Rente. Machen Kreuzfahrten und genießen ihr Dasein. Kinder haben sie keine oder nur eins.
    Der Generationenvertrag war schon bei Erfindung ein Witz.


    Ja, genau das wäre der natürliche Gang. Autarke Selbsthilfe.

    Ich bin froh, dass ich an dem Rentensystem nicht teilhabe. Die Rechnung für “Selbstversorger“ klingt zwar härter, aber ist nachvollziehbarer.
     
  8. Katja 999

    Katja 999 V.I.P. 29.10.2016, 00:35

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    AW: Zukunft Rentenniveau kontra Eigenverantwortung

    Die, welche damals diesen Ausspruch hörten, sind heute mitten im Leben.
    Noch 15 - 20 Jahre vor der Rente.

    Was bleibt von dieser Aussage? Nur Desillusionierung.....???!!!
    Zuletzt bearbeitet: 29. Oktober 2016
     
  9. 13

    13 V.I.P. 29.10.2016, 01:01

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    AW: Zukunft Rentenniveau kontra Eigenverantwortung

    Ich glaube, der Nobby ist von Anfang an missverstanden worden... er meinte SEINE Rente... :rolleyes::p
     
    13
    #9
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  10. Katja 999

    Katja 999 V.I.P. 29.10.2016, 01:52

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    AW: Zukunft Rentenniveau kontra Eigenverantwortung

    Zynismus hin und her........
    Oftmals braucht man das.....!!!!!!!

    Doch die offene Frage steht weiter zur Kommentation:

    - Wie kann/ soll heute eine Rente sicher sein?!

    ---------

    - Wer was sparen kann, bekommt keine Zinsen; (höchstens auf Strafe..)
    - Wer wenig verdient, kann nichts zurück legen;
    - Wer zu viel verdient, ist privat abgesichert ; Vermögenssteuer gibt's nicht mehr... ( und sage keiner, das hätte nichts mit Rente zu tun! Aus Steuern werden u. a. Sozialleistungen bezahlt......)

    - und wirtschaftlich betrachtet:
    Kleinere Betriebe werden seit Jahren von globalen Multikonzernen geschluckt;
    mit allen Konsequenzen.
    Entlassungen, Schließungen, .... ..Weiterführung unter EU/Globalen Firmensitzen, was eben oben mehr einbringt.
    Der einzelne Angestellte bleibt als Kostenfaktor, welcher niedrig sein muss, um konkurrenzfähig zu sein....

    Und das soll die Zukunft sein ?
     
  11. Katja 999

    Katja 999 V.I.P. 29.10.2016, 01:57

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    AW: Zukunft Rentenniveau kontra Eigenverantwortung

    Und:

    ' Nobbi' sprach von sicher...

    Doch er vergaß zu erwähnen;

    - Für wen?

    Und

    - Wie hoch?
     
  12. Benutzer1a

    Benutzer1a V.I.P. 29.10.2016, 03:08

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    AW: Zukunft Rentenniveau kontra Eigenverantwortung

    Naja - man darf "Nobbi" aber zugutehalten, dass er 86 nicht die "Segnungen" der "Einheit" vorhersehen konnte und den darauf folgenden Kahlschlag der Sozialleistungen (was sich selbstverständlich auf das Lohnniveau auswirkte), dazu kamen noch ein paar weitere "Reformen" mit denen Mitte der 80'er kein Mensch gerechnet hätte...

    Das ist aber immer das Problem mit Prognosen, besonders wenn sie die Zukunft betreffen...

    Deshalb fand ich das Lustig als sich ausgerechnet die Frau Nahles jetzt Gedanken macht was in 30 oder 50 Jahren los ist...

    Ich würd erstmal Klären, ob die Holländer mit ihren Wohnwagen dann nicht schon fest auf der A45 wohnen - wer weiß, vielleicht hat Duisburg dann schon einen Nordseestrand :)
     
    Katja 999 gefällt das.
  13. Wolfgang Uhr

    Wolfgang Uhr Star Mitglied 29.10.2016, 07:35

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    AW: Zukunft Rentenniveau kontra Eigenverantwortung

    Nein, das war es damals schon nicht. Damals - nach dem verlorenen 1. Weltkrieg - haben die Alliierten auch die Goldreserven der deutschen Rentenversicherung geplündert und der damalige Lastenausgleich hieß eben "Generationenvertrag".
     
  14. Frustati

    Frustati V.I.P. 29.10.2016, 09:14

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    AW: Zukunft Rentenniveau kontra Eigenverantwortung

    Für mich gibt es nur eine Lösung- das bedingungslose Grundeinkommen vom ersten Lebenstag an bis ins Grab mit gleichzeitigem Wegfall sämtlicher nach dem Gießkannenprinzip verteilten anderen staatlich unorganisierten Vergünstigungen und Zuschüssen.

    Logisch überlegt- wenn jemand von seinen 2000 Euro netto monatlich 300 Euro als "Altersvorsorge" extra zurück legt um dann rein rechnerisch prognostiziert mit 65 wieder auf 2000 Euro netto zu kommen, dann hat er sich schon über den Tisch ziehen lassen. Denn wenn er 40 Jahre die 300 Euro nicht braucht, dann braucht er sie wenn er alt ist erst recht nicht mehr. Er hat sich nur Lebensfreude abgeknapst - mit dem Geld hätte er auch was besseres anfangen können all die Jahre. Noch schlimmer, er hinterlässt sein Erspartes dann seinen Erben weil er mit 66 schon Tod ist....

    Selbstverständlich ist das bisherige Rentensystem so nicht mehr tragbar und unweigerlich dem Tod geweiht- es wird nur herausgezögert durch verzweifelte Schnellschüsse in alle Richtungen. Ein Solidarprinzip welches nur die geringen Einkommen als Basis hat kann auf Dauer nicht funktionieren . Wenn man so ein System beibehalten wollte dann müssten endlich alle- ausnahmslos sich an diesem Solidarsystem auch beteiligen. Mit den Einnahmen könnten sogar die Beiträge in % gesenkt werden und trotzdem käme mehr dabei heraus für alle.
    Man stelle sich mal vor alle Politiker in Berlin inklusive Minister und Kanzler oder alle Vorstandsvorsitzenden in den Aufsichtsräten müssten 20% ihrer Bezüge tatsächlich in das Solidarsystem einzahlen. 20% von 1 Million sind immerhin schon 200.000 Euro- der Vorstandsmensch liefe Gefahr zu verhungern????
     
  15. Morgan le Fay

    Morgan le Fay Senior Mitglied 29.10.2016, 09:53

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    AW: Zukunft Rentenniveau kontra Eigenverantwortung

    Dem stimme ich grundsätzlich zu, nur muss man dabei konkret benennen
    a) woher das Geld genommen wird
    b) wer genau(!) das BGE bekommen soll
    c) wie weit ethisch-moralische Verpflichtung des Volkes in einem Fall gehen soll, in dem bspw. ein Vater das Geld der Familie versäuft, verspielt oder verzockt.

    Die Linke behauptet, es wäre für anständige Renten noch immer genügend Geld im System. Man solle sich in Österreich beim dortigen sozial-demokratischen Minister mal Tipps geben lassen..
    Bei aller Affinität zu linker Ideologie wage ich zu bezweifeln, dass sich bei immer ungünstigerer Alterspyramide und immer mehr prekär Beschäftigten eine ausreichende Rente auf bisherige Weise finanzieren lässt.
    Indes - mich beruhigt, dass wir (bin 60 Jahre alt) eine Wähler - und Wirtschaftsmacht sein werden, an der kein Politiker vorbeikommt.
    Man wird sich etwas einfallen lassen müssen. Im schlimmsten Fall ereilt uns ein "sozialverträgliches Frühableben", im besten Fall bekommt die Politik ein BGE auf die Reihe.
     
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