Zucht psychoaktiver Pilze

Dieses Thema "ᐅ Zucht psychoaktiver Pilze - Betäubungsmittelrecht" im Forum "Betäubungsmittelrecht" wurde erstellt von GollumAKAGolle, 22. Juni 2006.

  1. GollumAKAGolle

    GollumAKAGolle Forum-Interessierte(r) 22.06.2006, 23:14

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    Zucht psychoaktiver Pilze

    Hallo,

    wie ist das mit der Zucht psychoaktiver Pilze zu Hause? Da man sich ja meskalinhaltige Kakteen in beliebiger Menge zu Hause züchten kann, dürfte es bei Pilzen doch auch erlaubt sein. Welcher Richter könnte sich, anmaßen einem Hobbymykologen zu unterstellen, die Pilze auf jeden Fall zu Konsumzwecken zu züchten??
    Geht ja bei Kakteen auch schlecht, obwohl diese explizit in § 2 BtmG als Pflanzen, die sie sind, aufgeführt werden. Auch Pilze haben ihren botanischen Reiz, der Kreislauf ihrer Entwicklung von der Spore bis zum Fruchtkörper ist m.E. sehr interessant.

    wäre dankbar für Antworten juristisch bewanderter Personen!

    Golle
     
  2. GollumAKAGolle

    GollumAKAGolle Forum-Interessierte(r) 23.06.2006, 10:39

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    AW: Zucht psychoaktiver Pilze

    Vielen Dank!

    Wenn ich mir dummes Geschwätz anhören wollte, hätt ich den Beitrag ins verarschmichforum gestellt. Die Frage war durchaus ernst gemeint und von Verkauf war und ist nicht die Rede!
    Aga-Kröten kann man übrigens in vielen Zoohandlungen kaufen(nur falls die Frage ernst gemeint sein sollte).

    Golle
     
  3. Domingo

    Domingo V.I.P. 24.06.2006, 21:57

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    AW: Zucht psychoaktiver Pilze

    Hallo,

    Aus welcher Quelle hast Du es, dass man Peyote-Kakteen anbauen darf? Ich bin wahrlich kein Experte im BtMG-Recht, doch Mezcalin steht in der Anlage I und ihr Besitz ist somit gem. §3 erlaubnispflichtig. Leider habe ich keinen Kommentar zur Hand, ich glaube aber aus dem Gesetzestext (Anlage I + §2 I Nr. 1 + §§3 u.4) herauslesen zu können, dass nicht jeder X-Beliebiger mezcalinhaltige Pflanzen einfach anbauen darf.

    Ciao,

    Domingo
     
  4. GollumAKAGolle

    GollumAKAGolle Forum-Interessierte(r) 25.06.2006, 10:51

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    AW: Zucht psychoaktiver Pilze

    Hallo Domingo,

    psychoaktive, meskalinhaltige Kakteen, wie z.B. Trichocereus pachanoi(San Pedro) oder Lophophora williamsii(Peyotl) kann man sowohl als ausgewachsene Pflanzen, als auch ihre Samen, z.B. bei einem bekannten Onlineauktioshaus und in anderen (deutschen!) Online-Shops bestellen. Da der Anbau jedoch NUR bei vorsätzlichem "Missbrauch zu Rauschzwecken" verboten ist, wird das Argument der Nutzung als Zierpflanze gebracht, ein Konsumvorsatz kann so nie eindeutig nachgewiesen werden.
    Kakteen und Pilze sind im Gegensatz zu Cannabis, Mohn und Koka nicht explizit im BtmG aufgeführt, was sie somit in die berühmt-gerüchtigte Grauzone fallen lässt.
    Wieso Hobbypilzzüchtern diese Begründung nicht abgenommen wird, ist mir nicht klar. Etwa nur, weil es ein wenig ungewöhnlich ist, sich für Pilze zu interessieren!? Das würde als richterliche Urteilsbegründung nach meinem Rechtsverständnis(in dubio pro reo) wohl nicht ausreichen.

    Gruß Golle
     
  5. Domingo

    Domingo V.I.P. 25.06.2006, 12:27

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    AW: Zucht psychoaktiver Pilze

    Diese Einschränkung kann ich im BtMG nicht entdecken. Gem. § 1 I sind Betäubungsmittel Stoffe und Zubereitungen. Gem. §2 I Nr. 1 sind Stoffe auch Pflanzen. Mezcalin wird in Anlage I aufgeführt. Ich kann das nur so verstehen, dass eine mezcalinhaltige Pflanze ein BtM iSd Gesetzes ist und daher genehmigungspflichtig. Diese Genehmigung darf nur zu besonderen, im Interesse der Allgemeinheit stehenden Zwecken erteilt werden, was bei Pflanzenliebhabern nicht gegeben ist.

    Es kann aber natürlich auch sein, dass man in der Praxis gewisse Einschränkungen in der Anwendung macht, durch die auch eigentlich dem Tatbestand unterfallende Verhaltensweisen von der Strafbarkeit ausgenommen sind. Bei der Anwendung eines Gesetzes muss man nämlich immer auch auf seinen Zweck schauen.

    Bei Pilzen dürfte das entsprechend gelten, ich sehe es genauso wie Du. Nur: Wann ein Zweifel (dubium) besteht, ist Sache des Gerichts. So ist es durchaus möglich, dass ein Gericht einem Pilzliebhaber diese Erklärung nicht abnimmt, der Satz "In dubio pro reo" hilft da nicht weiter. Das Einzige wäre dann, in Berufung zu gehen (und bei Scheitern in Revision und schließlich eine Verfassungsbeschwerde einlegen, so dass das BVerfG diese Frage ein für allemal klärt ;) ).

    Ciao/Domingo
    Zuletzt bearbeitet: 25. Juni 2006
     
  6. GollumAKAGolle

    GollumAKAGolle Forum-Interessierte(r) 26.06.2006, 20:29

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    AW: Zucht psychoaktiver Pilze

    Eigentlich bezog ich mich auf die neue Ergänzung zu Anlage I, in welcher steht:

    "-Organismen und Teile von Organismen in bearbeitetem oder unbearbeitetem Zustand mit in dieser oder einer anderen Anlage aufgeführten Stoffen sowie die zur Reproduktion oder Gewinnung dieser Organismen geeigneten biologischen Materialien, wenn ein Missbrauch zu Rauschzwecken vorgesehen ist."

    Einen Missbrauchsvorsatz kann man bei meskalinhaltigen Kakteen wahrscheinlich nur nachweisen, wenn jemand bei Zubereitung erwischt wird, was die Verfolgung natürlich recht aussichtslos macht.

    gruß golle
     
  7. Domingo

    Domingo V.I.P. 26.06.2006, 22:11

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    AW: Zucht psychoaktiver Pilze

    Ups :o

    Du hast recht und ich habe diesen Satz übersehen.

    Ja ich weiß nicht, warum bei Pilzen andere (Beweis-)Regeln gelten sollten. Hast Du einen konkreten Fall vor Augen, wo die Gerichte mit zweierlei Maß gemessen haben?

    Ciao/Domingo
     
  8. GollumAKAGolle

    GollumAKAGolle Forum-Interessierte(r) 27.06.2006, 14:47

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    AW: Zucht psychoaktiver Pilze

    Hi Domingo,

    Persönlich kenne ich niemanden, der wegen Meskalin-Kakteen oder Psilocybin-Pilzen verurteilt worden ist, jedoch weiß ich, dass auf grund der unklaren Rechtslage, viele Leute wegen Pilzen festgenommen wurden. Es gab meines Wissens einen Freispruch, der erfolgte, da die "Vergehen" vor der oben genannten Änderung der Anlage I begangen wurden und hier Pilze noch nicht definiert waren. Vor ca. 2 Wochen wurde der Präsident der Glaubensgemeinschaft "Sacred Mushroom Church Of Switzerland" festgenommen und sitzt seitdem in U-Haft, ist aber ne andere Sache, da sie Pilze an ihre Anhänger versenden. Bei Meskalin-Kakteen ist mir kein Fall der Festnahme, Anklage oder Verurteilung bekannt.

    Ich befasse mich nur interessehalber mit dem Thema, da auch ich neulich eine Erfahrung mit Pilzen hatte und es sehr schade finde, dass Hasspropaganda dagegen betrieben wird und man versucht sie zu verbieten. Es ist schon der schnellen Toleranzbildung wegen keine suchterzeugende Droge und auch keine Gefahr für Leib und Leben, da es meines Wissens keine reale letale Dosis gibt. Soweit ich weiß, müßte man pro Kilo Körpergewicht theoretisch an die 0,5kg Frischpilze essen, also 40kg bei 80kg Körpergewicht. Auch eignen sie sich im Gegensatz zu anderen Drogen nicht zur Problemverdrängung. Während der, ich wills mal Reise nennen, werden einem Wahrheiten über das Leben und die Welt in der wir leben offenbart. Man begreift die Einmaligkeit und Schönheit der Schöpfung in ihrem ganzen Ausmaß, was leider viele nicht mehr sehen oder nie sahen. Eine Erfahrung dieser Art brauch ein wenig um verarbeitet zu werden(nicht im negativen Sinne), weshalb die meisten wohl max. alle paar Monate, also 1-3 mal im Jahr Pilze konsumieren.
    Natürlich sind hier Respekt und Vorbereitung gefragt, Pilze sind keine Diskodrogen! Sie dienen den meisten Nutzern als Mittel spiritueller Erfahrung und geistiger Weiterentwicklung. Auch das Argument des möglichen "Hängenbleibens" ist lächerlich im Vergleich zu den durch Alkohol verursachten Verkehrstoten, Leuten die an Leberzirrhose sterben oder einfach an der eigenen Kotze ersticken.
    Hängen bleiben nur Leute, die schon einen Knacks weghaben und es an Respekt und Vorbereitung haben fehlen lassen.
    Aber ich wäre grundsätzlich sowieso gegen ein Verbot natürlicher Drogen. Zwar bin ich konfessionslos, doch "Organismen" irgendeiner Art zu verbieten ist, wie die von der Kirche und allen anderen Religionen gepredigte Unfehlbarkeit Gottes in Zweifel zu ziehen und zu unterstellen, er habe einen Fehler gemacht. Verfolgt man die Ursachen des Elends Drogensüchtiger zu ihrer Wurzel, landet man bei der derzeitigen Drogenpolitik, welche ja eigentlich zum Schutz der Menschen da sein sollte.
    Bei kontrollierter, kostengünstiger Abgabe auch von Heroin an Junkies, könnte man locker jeden Dealer aus dem Geschäft drängen(medizinisch reines Heroin ist spottbillig) und die Suchtkranken aus ihrem Dilemma des Anschaffens befreien, was sie zu dem macht, was sie sind. Auch Langzeitvergiftungen und Überdosen könnten in großem Außmaß verhindert werden. Die momentan für Drogenrazzien etc. ausgegebenen Unsummen könnte man in Aufklärung und die Heilung der Betroffenen investieren.
    Aber warum wird nicht so gehandelt, ich mein, dass ich wohl nicht der einzige bin der zu diesem Schluss gekommen ist!? Es muss sich ändern, dass der Staat der indirekte Arbeitsgeber von Drogendealern ist!
    Kein Verbot ---> Kein Schwarzmarkt (ums vereinfacht zu sagen, so leicht ist es natürlich nicht, das ist mir klar)

    Naja, so viel zu meiner Meinung. Auf jeden Fall müssen endlich klare Regelungen her, damit nicht noch mehr Leute durch die Unfähigkeit des Gesetzgebers unnötig kriminalisiert werden. Und wie ist es eigentlich mit dem Grundrecht der freien Entfaltung der Persönlichkeit, welche mir durch das Grundgesetz garantiert wird, solange ich niemandem dabei schade?

    Golle
     
  9. GollumAKAGolle

    GollumAKAGolle Forum-Interessierte(r) 28.06.2006, 11:18

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    AW: Zucht psychoaktiver Pilze

    Hallo Goldbart,

    ich wollte mit meinem letzten Beitrag den Gebrauch von Psilo-Pilzen nicht verherrlichen, das habe ich vergessen zu erwähnen. Das mit den Antidepressiva wußte ich nicht. Aber wer schon Antidepressiva nehmen muß, darf natürlich keine Pilze konsumieren, das wäre mehr als dämlich. Auf den Seiten der SacredMushroomChurch und anderen Pilzforen im Internet wird ausdrücklich davor gewarnt, Pilze zu konsumieren, wenn man psychisch labil ist, persönliche Probleme hat, oder sich einfach nicht gut fühlt. Es ist eine einfache Frage der Vernunft, genauso wie betrunken nicht Auto zu fahren. Meines Wissens gab es durch Psilo-Pilze noch keine tödlichen Zwischenfälle, mal abgesehen von Leuten, die "im Wahn" aus dem Fenster springen, weil sie dachten, sie könnten fliegen. Ich mein, man hätte vorher auch versuchen können, zunächst vom Boden abzuheben. ;)
    Bei Wikipedia habe ich das serotonerge Syndrom nachgeschlagen und weder Psilocybin noch Psilocin noch andere Inhaltsstoffe der Pilze in der Auflistung der Auslöser gefunden. Verwechselst du das mit MAO-Hemmern? Alkohol kann übrigens mit und ohne zuvor eingenommene Medikamente zum Tod führen.
    Mit dem Mann, der um sich ballerte(gibts da nen Link zum nachlesen?), ist für mich kein Argument, wenn ich sehe, wieviele Gewalttaten unter Alkoholeinfluß passieren, ich hab's schmerzlich schon am eigenen Leib erfahren müssen. Das Besoffene um sich schießen, ist wohl schon wesentlich öfter passiert (natürlich auch auf grund der Legalität)! Somit müßte Alkohol, nach deiner Meinung ebenfalls sofort verboten werden, weil es Leute gibt, die damit nicht umgehen können. Aggressivität unter Psilocybineinfluß habe ich selbst noch nie erlebt, weder bei mir noch bei anderen, eigentlich ist eher das genaue Gegenteil der Fall. Auch werden durch Psilocybin keine echten Halluzinationen ausgelöst, es kommt lediglich zu einer veränderten Wahrnehmung, die dem Konsumenten bewußt ist. Die wahren Halluzinogene, die vor allem in Nachtschattengewächsen wie Stechapfel und Engelstrompete enthalten sind(Scopolamin), stehen, obwohl sie tödlich giftig sein können(wirksame Dosis sehr nahe der tödlichen Dosis) noch nicht einmal im BtmG, obwohl es ständig Zwischenfälle gibt, die im Krankenhaus oder sogar tödlich enden, von den möglichen psychischen Folgen ganz zu schweigen! Unter dem Einfluß von Scopolamin kann man nicht mehr zwischen Realität und Halluzination unterscheiden. In der Nähe von Halle/S. gab es letztes Jahr einen Fall, bei dem sich ein junger Mann im Engelstrompetenrausch die eigene Zunge und seinen Penis mit einer Gartenschere abgeschnitten hat. Es ging damals durch die Presse und eine Freundin von mir arbeitete auf seiner Station im Krankenhaus. Hier wird nichts unternommen und einen Eintrag ins BtmG gab's auch nicht. Wieso dann diese Panikmache wegen Pilzen frag ich mich? Systematische Fehl-und Desinformation hierüber sind an der Tagesordnung. Auf der Homepage der Polizei Niedersachsen wird sogar behauptet, dass Pilze gespritzt werden können, wie lächerlich.

    Vor dem Gebrauch bedarf es, wie erwähnt, gründlicher Vorbereitung. Ich habe mich ca. einen Monat lang gründlich belesen, Bücher durchforstet und Tripberichte im Internet gelesen. Es ist wie gesagt keine Droge um mal einen drauf zu machen, wie Alkohol.
    Dass von der Sacred Mushroom Church das Argument der Religionsfreiheit missbraucht wird, ist eine bloße Unterstellung, da man mit Pilzen durchaus religiöse Erfahrungen macht. Religion bedeutet übersetzt Rückverbindung und diese erfährt man mit Hilfe von Psilo-Pilzen mehr als in jeder Kirche. Jemand der sie noch nie genommen hat, kann das wohl kaum beurteilen.
    Ich persönlich hoffe auf einen klaren Freispruch.

    Golle
    Zuletzt bearbeitet: 28. Juni 2006
     
  10. Domingo

    Domingo V.I.P. 28.06.2006, 12:31

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    AW: Zucht psychoaktiver Pilze

    (Zur Info: Ich kann Goldbarts Beiträge nicht lesen.)

    Von wem jetzt?
    Ich stehe ein bisschen auf dem Schlauch. Läuft doch ein Prozess gegen einen Pilzkonsumenten?

    Zum BtMG kann man viel sagen, und nicht unbedingt Positives. Auch in diesem Unterforum wurde die Drogenpolitik und -gesetzgebung in diesem Lande (nicht, dass es anderswo besser wäre) oft genug kritisiert. (Du kannst z.B. in der Suchfunktion "Körner" eintippen oder auch "Dealer" ;) ) Doch ich für meinen Teil wäre dafür, dass man die Grundsatzdiskussion vom rein Juristischen trennt, letzteres definiert als die Erörterung des gegenwärtig geltenden Rechts; vor allem dann, wenn ein konkreter Fall Anlass für die Frage gewesen sein sollte. Die Rechtslage haben wir, denke ich, geklärt (mit Deiner Hilfe, da Du im BtMG offenbar belesener bist als ich ;) ); außer dass man hinzufügen muss, dass der Konsum von BtM an sich straffrei ist und auch der Besitz zum Zweck des Eingenverbrauchs zwar strafbar ist, aber nicht als in allen Fällen strafwürdig eingestuft wird (vgl. §§ 29ff. BtMG). Dies entspricht auch der Zielsetzung des Gesetzes, welches die Gefahren bannen will, die vom Vorhandensein von BtM ausgehen können. Denn auch bei voller Zustimmung zu dem, was Du schreibst, muss man schon sehen, dass Rauschgifte wegen der mit ihnen verbundenen Gefahren keine so unbedenkliche Sache sind. Dass im Falle z.B. des Alkohols mit zweierlei Maß gemessen wird, ist zwar bedauerlich, entspricht aber der geltenden Rechtslage.

    MfG

    Domingo
     
  11. GollumAKAGolle

    GollumAKAGolle Forum-Interessierte(r) 28.06.2006, 20:22

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    AW: Zucht psychoaktiver Pilze

    @Domingo

    Vor ca. 2 Wochen wurde der Präsident der "Sacred Mushroom Church Of Switzerland" festgenommen, der Prozeß hat noch nicht begonnen. Der Mann sitzt seitdem in Einzelhaft ohne direkten Kontakt zu seiner Familie, obwohl mittlerweile weder Gefahr im Verzug noch Fluchtgefahr zu vermuten sind. Hier hoffe ich auf einen Freispruch.

    @Goldbart

    Was sagt denn dieser Artikel aus? Dass der Schütze schonmal Psilo-Pilze genommen hat und nicht, dass er zum Zeitpunkt der Tat unter deren Einfluß stand. Die sonstigen Lebensumstände werden mal wieder nicht beleuchtet, wie das so oft bei Artikeln über Drogenmissbrauch der Fall ist. Typische Propaganda und Desinformation wie üblich. In einem anderen Artikel zu dieser Tat werden die Sachverhalte anders dargelegt, von Pilzen ist hier nirgends die Rede. Ein Polizist mußte sich übrigens vor Gericht für diesen Schuß verantworten, da durchaus auch andere Mittel, wie Tränengas oder ein Schulterschuss in Frage gekommen wären. Mit welchem Urteil es ausging, konnte ich leider nicht ergründen.
    http://home.intergga.ch/bluecat/politik/rettungsschuss_landbote.htm

    Würde man bessere Aufklärung betreiben, wüßten Leute, die durch Drogen Zerstreuung und Ablenkung suchen, dass Pilze hierzu absolut nicht geeignet sind!Sie wirken in keinster Weise sedativ, wie das bei Cannabis und Heroin der Fall ist.

    Psychoaktive Pilze werden ebenfalls seit Jahrtausenden konsumiert(wahrscheinlich schon viel länger als Alkohol), vor allem von den alten südamerikanischen Ureinwohnern, die diese zu religiösen und zu Heilungszwecken nutzten und immer noch nutzen. Die Wikinger aßen Fliegenpilze und sogar bei Ötzi wurde ein Pilz gefunden, dem psychaktive Wirkungen zugeschrieben werden. Ähnliches gilt übrigens für Cannabis. Wenn du dich für die Gründe des Zustandekommens des Verbots interessierst, dann befass dich mal mit Harry Anslinger. http://de.wikipedia.org/wiki/Harry_J._Anslinger
    Dass es noch keinen finalen Rettungsschuß im Bezug zu Alkohol gab, liegt wohl eher daran, dass man betrunken nicht in der Lage ist, eine Waffe sinnvoll einzusetzen. Dennoch bezweifle ich, das es noch keinen "Rettungsschuß" auf einen Betrunken gab, in der Schweiz vielleicht noch nicht. Hier übrigens ein Link, zu der Tat eines betrunkenen Amokläufers:http://www.germnews.de/archive/gn/1995/04/30.html
    Hier kam die Polizei wohl zu spät. Der aktuellste Fall eines Amoklaufs im Alkoholrausch ist wohl der, des jugendlichen Messerstechers der zu Beginn der WM ca. 40 Passanten mit einem Messer attackierte und teilweise schwer verletzte. Würde man die Suche fortsetzen, fände man sicher noch unzählige Beispiele. Soviel zum Thema ausreichende Promillegrenze...
    Zeig mir bitte eine einzige Untersuchung die belegt, dass Psilocybin das Gehirn schädigt, nur eine! Die mir bekannten kamen zu einem gegenteiligen Ergebnis.
    Der Pilz wird von den Anhängern der SMCS nicht angebetet, oder als Gott verehrt. Die Beziehung zum Pilz wird auf der Homepage eindeutig erklärt.

    Ich möchte wie gesagt niemandem zum Konsum verleiten, aber wenn du schon eine Erfahrung gemacht hättest, wäre es einfacher, bzw. nicht nötig es zu erklären. Die Pilze vernebeln nicht das Bewusstsein sondern lenken es auf andere Sachen, die man normalerweise nicht bemerkt.
    Weiterhin möchte ich bemerken, dass die SMCS keine Sekte ist, da sie sich von keiner "etablierten Religion" abgespalten hat. Hier wird niemand zu etwas gezwungen oder verpflichtet, der Vergleich mit Scientology ist in keiner Hinsicht zutreffend sondern eher polemisch!
    Aber auch du scheinst auf die verbreitete Propaganda reingefallen zu sein...ähnlich wie die, durch die Medien geprägte Meinung, unsere amerikanischen "Freunde" seien "die Guten" auf der Welt.

    In diesem Punkt stimme ich zu 100% mit dir überein. In meinen Augen ist das schlimmer, als selbst Drogen zu verkaufen.


    Golle

    PS:
    1. Darf man fragen welchen Beruf du ausübst?
    2. Wenn du der festen Meinung bist, Drogen hätten der Menschheit bisher nur geschadet, dann geh
    bitte an dein CD-Regal, nimm alle guten CDs von den z.B. Beatles, Stones, Doors, Hendrix etc. heraus und wirf sie auf den Müll, denn diese Musik ist unter wirklich exzessivem Drogenkonsum entstanden!
    3. Trotz deiner Erklärung des serotonergen Syndroms(viele Dank dafür), ist bis jetzt noch kein durch die Giftwirkung der Zauberpilze verursachter Todesfall bekannt
     
  12. sorcerer

    sorcerer Junior Mitglied 28.06.2006, 23:29

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    AW: Zucht psychoaktiver Pilze

    Psilocybin-Pilze sind definitiv ziemlich ungefährlich. Diese ganze Negativpropaganda dramatisiert ständig unüberprüfbare und aufgebauschte Einzelfälle, weil die Statistiken nichts hergeben.
    1. Psilocybinpilze rufen KEINE Halluzinationen hervor. Halluzinationen sind Trugbilder von Dingen, die es nicht gibt, OHNE dass der betreffende weiß oder merkt, dass er sich in seiner Wahrnehmung täuscht. Psilo-Pilze rufen jedoch lediglich Wahrnehmungsveränderungen hervor und der Betreffende ist sich stets bewußt, was verändert und was der herkömmlichen Realität entspricht. Wirklich Halluzinationen sind selten und kommen nur bei sehr hohen Dosierungen vor, die normalerweise vermieden werden. Genauso könnte man behaupten, Alkohol ruft Halluzinationen hervor, weil dies im Delirium Tremens tatsächlich, aber selten passiert. Der Begriff "Halluzinogene" ist eine veraltete und diffamierende und verfälschende Bezeichnung.
    2. Gefährlichkeit: Psilopilze sind wesentlich weniger gefährlich als z.B. Alkohol oder Motorradfahren. Beides kann tödlich sein, und das kommt auch regelmäßig vor, und trotzdem ist es nicht verboten, obwohl es keinem notwendigen Zweck dient (wie z.B. Autofahren), sondern rein dem Vergnügen. Auch Geschichten von Leuten, die aus dem Fenster springen, sind Unfug. Das hat es in Einzelfällen bei LSD gegeben, aber nicht bei Psilocybin-Pilzen. Auch ist die Wirkung nicht mit LSD identisch. Die Art und Qualität der Wirkung ist zwar prinzipiell gleich, Pilze sind jedoch weniger mächtig und in ihrer Wirkungszeit kürzer. Bei gleicher Intensität des Erlebens ist es leichter möglich, die Wirkung durch Willensanstrengung zu unterdrücken oder zu reduzieren. Die Wirkung beinhaltet, dass der Betroffene sensibler, feinfühliger und dabei vorübergehend auch manchmal unsicherer und ängstlicher wird. Gewalt, Schmerz und Aggression wird als äußerst unangenehm und unangemessen empfunden und in jeder Hinsicht vermieden. Meistens werden auch Umgebungen und Situationen vermieden, in denen unvorhergesehene Dinge passieren können. Dadurch reduziert sich die Unfallgefahr gegenüber dem Alltag, wo man z.B. auch mal unaufmerksam über die Strasse gehen kann.
    3. Pilze bewirken eine tiefere Einsicht in die eigene Persönlichkeit und das Wesen der Welt und führen daher zu spirituellen Erfahrungen und stellen einen Weg zur Therapie und Selbsttherapie dar. Darauf hat jeder Mensch ein natürliches Anrecht, welches ihm kein Gesetz der Welt verbieten kann. Deswegen werden Pilzfreunde sich niemals um irgendwelche Gesetze kümmern, die Pilze verbieten wollen. Wer sich mit Pilzen aus eigener Erfahrung auskennt, weiß es einfach besser als engstirnige Ideologen, die nur andere aus Prinzip einschränken wollen und unfähig sind, den Tatsachen ins Auge zu sehen.
    4. Dass Pilze nicht zu regelmäßigen Katastrophen und zum Untergang der Gesellschaft führen, beweist Holland, wo man erkannt hat, dass Pilze nicht verboten werden dürfen und frei erhältlich sind. Die CAM-Studie hat eine zienlich geringe Gefährlichkeit wissenschaftlich nachgewiesen, die für ein verbot NICHT ausreichend ist. Dies kann man auch als wissenschaftlichen Beweis ansehen, dass Verbotsbefürworter reine IDEOLOGEN sind, die sich um Verhältnismäßigkeit nicht kümmern wollen.

    Psilocybinpilze sind keine Drogen oder Betäubungsmittel! Nur weil sie in diese Kategorie gesteckt wurden, denken viele Leute, dass alles Furchtbare aus diesem Bereich auch dort zutreffen müsse.

    P.S.:
    Sorry, ich knall das hier mal so etwas un-diskussionsmäßig rein, aber nett dass hier auch schon in den üblichen Kategorien und mit den gerade bekanntwerdenden speziellen Argumenten bezüglich der willkürlichen Rechtslage diskutiert wird.
     
  13. sorcerer

    sorcerer Junior Mitglied 28.06.2006, 23:41

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    AW: Zucht psychoaktiver Pilze

    Hier steht jedoch nicht, dass dies unter dem Einfluss von Psilocybin-Pilzen geschah, sondern nur, dass der Typ dadurch bekannt war. Wer sagt denn, dass Pilze damit etwas zu tun gahbt haben. In der Diskussion wurde oben schon daraus gemacht, dass die Pilze dafür ursächlich verantwortlich seien. Die Leute und die Medien suchen immer oberflächliche Gründe in Bereichen, wo man andere ausgrenzen kann, und wo man sich mit den eigentlichen Ursachen nicht beschäftigen muss. Wenn der Typ Computerspiele vom Typ Ego-Shooter gehabt hätte, dann wären diese Spiele schuld gewesen. Aber niemals die Schule, die Lehrer, die Ausbildungstelle, der Frust mit der Freundin usw., was alles, was auch mit der Gesellschaft zu tun hat.
     
  14. GollumAKAGolle

    GollumAKAGolle Forum-Interessierte(r) 29.06.2006, 10:59

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    AW: Zucht psychoaktiver Pilze

    @sorcerer

    So leid es mir tut, muß ich dich in diesem Punkt korrigieren. Letztes Jahr gab es tatsächlich einen Fall, bei dem sich ein 21jähriger in Berlin/Marzahn unter dem Einfluß von Pilzen aus dem Fenster gestürzt hat.
    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2005/0425/lokales/0077/index.html
    Ich bin der Meinung, dass es entweder absichtlicher Selbsmord war, oder Dummheit. Wie gesagt hätte er, wenn er sich einbildete, fliegen zu können, vorher versuchen sollen, erstmal vom Boden aus abzuheben und dann bei Erfolg( :o ), einen Sprung aus dem Fenster hätte wagen können...
    Sollte es beabsichtigter Selbstmord gewesen sein, würde ich gern mal eine vergleichende Statistik sehen, aus der hervorgeht, wieviele Leute sich prozentual unter Einfluß von Pilzen umbringen und wieviele sich prozentual ohne Einfluß von Pilzen umbringen, das wäre wirklich mal interessant.
    Der Artikel ist natürlich wieder in üblicher Propagandamanier geschrieben("Indianer gewannen vor Jahrtausenden die Droge Meskalin aus Pilzen.").lol Mal wieder kein Wort über die Lebensumstände oder etwaige Probleme des Mannes.
    Woher um Himmel willen nehmen diese Leute ihre Information? Ein Blick ins Internet hätte genügt um festzustellen, dass Meskalin nicht in Pilzen vorkommt.

    @ alle Journalisten

    Liebe Journalisten: sowas nennt sich Recherche, nicht immer alles glauben, was einem die netten, aber oft ziemlich ahnungslosen Herren von der Polizei erzählen. Erinnert euch an eure publizistischen Grundsätze (Pressekodex)!

    Golle
     
  15. sorcerer

    sorcerer Junior Mitglied 29.06.2006, 15:37

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    AW: Zucht psychoaktiver Pilze

    Völliger Unsinn. Wer die Wirkung persönlich kennt, weiß, dass Pilze weder Gewalttätigkeit noch Bereitschaft zu sterben auslösen. Wer aber Vorurteile in dieser Richtung hat, kann sich natürlich schnell einbilden, dass das gut zusammenpassen würde.

    In den Mediziner-Artikeln ist ebenfalls sehr deutlich eine Anti-Pilz-Ideologie herauszulesen. Medizinerkreise sind meistens sehr konservativ und man hat sich dort entschlossen, psychedelische Substanzen abzulehnen, und deren Heilpotenzial zu ignorieren und zu verleugnen. Das ist eine ähnliche, aber schlimmere Feindschaft wie gegenüber der Vielzahl an sog. alternativer Medizin, was ebenfalls häufig geleugnet wird, dass es dort wirkungsvolle Methoden gibt (natürlich nicht alles).

    Der Begriff "Halluzinationen" wird dort verwendet, um Wahrnehmungsveränderungen zu beschreiben, die iegentlich keine "Halluzinationen" sind. Dadurch wird das Phänomen völlig überdramatisiert und der Eindruck erweckt, das alles sei völlig unberechenbar und würde den Betreffenden immer total überrollen usw.
    Es gibt im Gegensatz zu diesen unseriösen, ideologisch gefärbten Artikeln auch seriöse Literatur über Pilze und andere psychedelsiche Substanzen, und dort kann man nachlesen, wie es wirklich ist, siehe z.B. Stanilav Grof "LSD-Psychotherapie" u.a.
     
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