Zeugen Jehovas & Co - Was tun?

Dieses Thema "ᐅ Zeugen Jehovas & Co - Was tun? - Nachbarrecht" im Forum "Nachbarrecht" wurde erstellt von Lo Scudiero, 8. März 2018.

  1. Lo Scudiero

    Lo Scudiero Neues Mitglied 08.03.2018, 13:00

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    Zeugen Jehovas & Co - Was tun?

    Grüß Gott in die Runde,

    weiss jemand, wie die Rechtslage für ungebetenen "Besuch" von Zeugen Jehovas oder ähnlichem aussieht? Dürften die einfach so an der Tür klingeln und womöglich noch lautstark anklopfen? Kann man da juristisch etwas machen?

    Vielen Dank im Voraus!
     
  2. Wrzlfrzl

    Wrzlfrzl V.I.P. 08.03.2018, 14:20

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    Man könnte die Tür aufmachen und den Leuten höflich, aber bestimmt, sagen, daß man keinen Besuch mehr wünscht.
     
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  3. jurfo

    jurfo V.I.P. 08.03.2018, 20:01

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  4. Wrzlfrzl

    Wrzlfrzl V.I.P. 08.03.2018, 20:58

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  5. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 09.03.2018, 00:36

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    AW: Zeugen Jehovas & Co - Was tun?

    Ja. Es darf grundsätzlich jedermann bei jedermann an der Haustür klingeln oder klopfen, wenn er ein Gespräch führen möchte, oder etwas verkaufen oder kaufen möchte, oder was auch immer.
    Man kann ein Schild an der Grundstücksgrenze aufstellen: "Betreten für Missionare religiöser Vereinigungen verboten!" Oder auch "Kein Zutritt für Zeugen Jehovas!"

    Betreten die dann trotzdem, dann wäre das Hausfriedensbruch (§123 StGB). Liegt die Haustür so, daß man vom öffentlichen Gehweg aus den Klingelknopf erreichen kann, hilft das aber nicht weiter.

    Kommen die beharrlich immer wieder, obwohl man klar macht, daß man das nicht will, überschreitet das die Grenze zur strafbaren "Nachstellung" ("Stalking", §238 StGB). Dagegen kann man dann den Staatsanwalt zur Hilfe rufen, und außerdem zivilrechtlich ein Kontaktverbot erwirken.
     
  6. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 09.03.2018, 00:37

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    AW: Zeugen Jehovas & Co - Was tun?

    Weil Freitag ist, eine wahre Geschichte, die sich 1976 oder 1977 wirklich so zugetragen hat.
    Kurz vor dem Abitur, nach einer etwas längeren Nacht in einer wunderbaren Szenekneipe, wie es sie heute gar nicht mehr gibt (wie auch, ohne daß man morgens um halb eins den Zigaretten- und Dope-Rauch mit dem Tranchiermesser in feine Scheiben schneiden könnte...).


    Mit einem guten Freund sitze ich am nächsten Vormittag in der elterlichen Küche, Kaffee schwarz und Gauloises.

    Es klingelt an der Tür. Noch nicht wirklich ganz wach schlurfe ich zu derselben und öffne. Vor mir stehen ein Männlein und ein Weiblein, beide irgendwie sehr... grau, farblos... das Weiblein hält mir am ausgestreckten Arm ein Traktat entgegen - den "Wachturm". Während das Männlein die Frage auf mich abschießt: "Worin besteht für Sie der Sinn des Lebens?"

    Bevor ich noch einen klaren Gedanken fassen, geschweige denn sinnvoll antworten kann, dröhnt mein guter Freund von hinten aus der Küche: "Sünde und Völlerei!"

    Woraufhin das Weiblein das Traktat fallen lässt, sich beide entsetzt ansehen und dann wortlos umdrehen und das Weite suchen.

    Ein anderer Freund von mir hat damals immer gern nervigen Besuchern - Versicherungsvertretern u.ä. - versucht, einen imaginären Gebrauchtwagen zu verkaufen. "Sie kommen wegen dem Opel, nicht wahr?! Also..."

    Das trainiert Chuzpe und Selbstbewusstsein. Ich kann es nur empfehlen.
    :lacht:
    Zuletzt bearbeitet: 9. März 2018
     
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  7. Debica

    Debica Star Mitglied 11.03.2018, 12:09

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    AW: Zeugen Jehovas & Co - Was tun?

    Nach ein paar Male werden sie schon nicht mehr kommen. Sie haben doch dringendere zu tun: anderweitig zu prädigen, Schäfe suchen,....
     
  8. Librarian

    Librarian Star Mitglied 11.03.2018, 12:53

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    AW: Zeugen Jehovas & Co - Was tun?

    Ich mache die Türe mit einem freundlichen "Wir sind Satanisten" zu. Das vergrößert die Besuchsabstände immens.
     
  9. Debica

    Debica Star Mitglied 11.03.2018, 13:45

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    AW: Zeugen Jehovas & Co - Was tun?

    Da seid Ihr ja erst recht die zu bekehrende. :D
     
  10. Turwaith

    Turwaith Senior Mitglied 14.05.2018, 23:25

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    AW: Zeugen Jehovas & Co - Was tun?

     
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  11. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 15.05.2018, 15:09

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    AW: Zeugen Jehovas & Co - Was tun?

    "Wir sind Sadomasochisten. Ziehen Sie sich schon mal aus und legen Sie die Handfesseln an und knieen Sie sich dort in die Ecke. Wir kommen in einer Stunde."
     
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  12. wuschelator

    wuschelator Star Mitglied 17.05.2018, 11:34

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    AW: Zeugen Jehovas & Co - Was tun?

    Hierzulande ist es den Religionsgemeinschaften sogar gestattet, (insbesondere) an Sonn-und Feiertagen mittels tonnenschwerer, auf Türmen angebrachter Lärmerzeugungsvorrichtungen regelmässig um Aufmerksamkeit zu betteln.
     
  13. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 17.05.2018, 12:09

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    AW: Zeugen Jehovas & Co - Was tun?

    Ich stellte mir gerade vor, daß die Religionsgemeinschaft der Anhänger des Fliegenden Spaghettimonsters mitten in München oder Hamburg oder Berlin einen Turm errichtet und dort an jedem Freitag mittags um 12 mit einer Vuvuzela zum gemeinsamen Spaghetti Marinara-Mahl ruft.

    :lacht:
     
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  14. once

    once V.I.P. 17.05.2018, 18:24

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    AW: Zeugen Jehovas & Co - Was tun?

    Wenn auf diese Weise Absatzförderung betrieben würde ( während die Zeugen Jehovas bloß "bekehren" möchten ), dann könnte man sich an den Ausführungen des BGH orientieren, mit denen er sich zu der in den sechziger Jahren zu der von einer amerikanischen Firma eingeführten Methode äußerte, zum Zweck der Gewinnung von Zeitungs-Abonnenten Privatleute anzurufen.

    ( 1964 betrug die monatliche Grundgebühr für einen Telefonanschluß 18 DM; die Telefongebühreneinheit kostete 0,20DM. - Bruttostundenverdienst in der Industrie: 4,15DM )

    BGH:
    "Der Inhaber eines Telefonanschlusses hat sich diesen legen lassen, um seinerseits nach Belieben von dessen Vorteilen Gebrauch zu machen und weiterhin, um von solchen Personen auf diesem Weg erreicht zu werden, bei denen nach allgemeiner Anschauung ein anerkennenswertes Bedürfnis für die Benutzung des Telefons zum Zwecke der Ansprache des Anschlußinhabers bejaht werden kann. Entgegen der Auffassung der Revision eröffnet der Inhaber eines Telefonanschlusses nicht sich und sein Heim unbeschränkt der großen Welt, sondern nur dem, der zu dem Inhaber in solchen Beziehungen steht, die die Inanspruchnahme gerechtfertigt erscheinen lassen. Dabei ist zu berücksichtigen, daß die technische Eigenart des Telefons ein unkontrollierbares Eindringen in die Privatsphäre des Anschlußinhabers ermöglicht. Es ist nicht erkennbar, wer anruft; der Anschlußinhaber ist daher genötigt, das Gespräch anzunehmen, da es sich um für ihn wichtige Anrufe handeln kann. Auch mit der Annahme des Gesprächs bleibt zunächst die Ungewißheit über den Anrufer und den Zweck des Anrufs bestehen; so wird die Nennung des Namens des Anrufenden bei dem Angerufenen in der Regel zunächst den Gedanken wachrufen, der Anrufende sei ein Bekannter und habe etwas den Angerufenen Berührendes zu sagen; auch wenn der Anrufer alsbald erklärt, er rufe im Auftrage der Beklagten an, beseitigt dies nicht ohne weiteres die Ungewißheit über den Zweck des Anrufs. Nimmt man hinzu, daß Namen bei der telefonischen Durchgabe häufig erst nach Rückfrage, bisweilen sogar mehrfacher Rückfrage, verstanden werden, so wird der Angerufene in der Regel genötigt, sich intensiv mit dem Anrufer zu befassen, bevor ihm der Zweck des Anrufs klar wird und er seine Entscheidung treffen kann, ob er das Gespräch fortsetzen will oder nicht. Daß der Anrufende sehr höflich auftritt, ändert nichts; im Gegenteil wird der Angerufene sich nur um so sicherer über den Zweck des Anrufs vergewissern wollen, weil Höflichkeit in der Regel ebenso Höflichkeit auslöst, der Grad der Belästigung des Angerufenen dadurch aber nicht verringert wird. Dem Berufungsgericht ist demnach zu folgen, wenn es schon in dem Anruf als solchem einen Mißbrauch des Telefonanschlusses zum Nachteil des Inhabers sieht, der diese Wettbewerbsmethode als unzulässig erscheinen läßt.

    Es kommt hinzu, daß darüber hinaus auch die Durchführung des Telefongesprächs nach seiner Art und Weise eine weitere zusätzliche Belästigung enthalten kann. Nach der Lebenserfahrung kann es je nach Temperament und Stimmung des Angerufenen leicht zu einem Wortwechsel, zu starken Worten und schließlich zu aufgeregten Auseinandersetzungen und zu Gefühlsausbrüchen kommen, die nicht mit dem Ende des Gesprächs sofort abgeklungen und beendet sind. Der Hinweis der Beklagten, die Anrufer seien geschult und mit bestimmten Weisungen über höfliches Verhalten und über die Beendigung des Gesprächs versehen, schließt die Gefahren einer solchen Entwicklung der Gespräche nicht aus.

    Es ist weiter zu berücksichtigen, daß eine Werbemethode auch dann unlauter ist, wenn sie den Keim zu einem immer weiteren Umsichgreifen in sich trägt und damit zu einer Verwilderung der Wettbewerbssitten führt, weil die Mitbewerber aus Wettbewerbsgründen gezwungen wären, diese Wettbewerbsmethode nachzuahmen."

    Der Bewohner einer Wohnung könnte sich überlegen, ob er durch das Verhalten der Zeugen Jehovas in irgendeinem Rechtsgut rechtswidrig verletzt würde:

    in seinem "Recht auf Privatsphäre" (welche nach Auffassung des BGH durch das Klingeln des angerufenen privaten(!) Telefonanschlusses gestört würde, wenn es den Zweck hätte, den Angerufenen in ein Werbegespräch zu verwickeln)

    in seinem "Eigentumsrecht", wenn ein Grundstück (trotz aufgestelltem Verbotsschild) zwecks Hausierens betreten würde, oder wenn das Klingeln/Pochen zu Beschädigungen führen würde.

    Der Bekehrer hätte allerdings einen Rechtfertigungsgrund für sein die Privatsphäre störendes Läuten: nämlich die Vermutung, der angesprochenen könnte evtl. an einer Bekehrung Interesse haben.

    11
     
  15. mumpel

    mumpel V.I.P. 20.05.2018, 12:04

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    AW: Zeugen Jehovas & Co - Was tun?

    Geht das bitte auch in schwarzer Schriftfarbe?
     
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