Wohnung trotz Mietvertrag noch nicht bewohnbar

Dieses Thema "ᐅ Wohnung trotz Mietvertrag noch nicht bewohnbar - Mietrecht" im Forum "Mietrecht" wurde erstellt von samantha2006, 6. Dezember 2017.

  1. samantha2006

    samantha2006 Forum-Interessierte(r) 06.12.2017, 21:31

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    Wohnung trotz Mietvertrag noch nicht bewohnbar

    Folgender fiktiver fall :
    Nach langer Suche findet Familie r eine große und günstige Wohnung. Ihr Mietvertrag liefe bis zum 31.12 aber der neue Vermieter möchte unbedingt zum 30.11 vermieten. Nach langen Überlegen willigt Familie r ein. Der Vermieter würde sagen das er die neue Wohnung komplett renoviert. Holzdecken ab, neue Böden legen, renovieren, Einbauküche rein und eins der 2 Badezimmer komplett neu wegen schimmel.
    Der Vermieter würde alles selbst machen da er aber auch berufstätig ist hat er nicht viel Zeit. Der 1.12 würde näher rücken und es fällt der Satz es verspätet sich etwas. Nun hätten wir den 6.12 und die Wohnung wäre noch nicht bewohnbar. Die Böden waren erst halb gelegt, teilweise wäre noch nicht gestrichen Und das Badezimmer wäre entkernt. Familie r würde also noch nicht drin wohnen (zum Glück hätten sie ja noch einen Monat Kündigung daher wären sie noch in der alten Wohnung).
    Herr r hilft schon beim streichen damit es schneller gehen würde aber auch er wäre berufstätig und könne nicht viel machen. Nach Einschätzung von Familie r würde ein Einzug erst in 7-10 Tagen möglich sein. Die Miete in Höhe von 800 Euro (Gas separat) hätten Sie noch nicht gezahlt.
    Nun zur Frage:
    Wie verhält es sich mit der Miete? Wie kann Familie r die Miete kürzen? Dürfte sie das überhaupt? Und wenn ja wie? Sie hätten im Internet gelesen 100% Tage mäßig abziehen. Wäre das so möglich? Oder müsste die komplette Miete gezahlt werden? Vom Vermieter wäre bisher keine Reaktion gekommen. Außer der Satz es würde sich verzögern.

    Bei Fragen wenden Sie sich bitte an mich
    Vielen Dank
     
  2. 772

    772 V.I.P. 06.12.2017, 22:06

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    Ja, es wäre wohl ein Abzug von 100%, tagesgenau, möglich, bzw. erst zahlen ab bewohnbarer Übergabe.
    Falls es durch die Verzögerung zu weiteren Zusatzkosten käme, müsste VM auch dafür geradestehen.
     
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  3. aero89

    aero89 V.I.P. 06.12.2017, 22:13

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    Klar. Der Vermieter kann bis zu 50 Jahre Geld kassieren, ohne dass der Mieter die Wohnung bewohnen kann. Die Frage ist doch wohl nicht ernst gemeint? ... :whistle::D 536 BGB.
     
  4. samantha2006

    samantha2006 Forum-Interessierte(r) 06.12.2017, 22:16

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    Die Frage ist darauf bezogen, weil jemand gesagt habe sobald man den Schlüssel hat und so müsse man die gesamte Miete zahlen und Herr r hat ja einen Schlüssel weil er immer mal wieder ein wenig streicht. Ihm wurde gesagt das man dann nicht mehr kürzen dürfte. Daher solle er auch gucken das noch kein Möbelstück in ein fertiges Zimmer gestellt wird. Weil ab diesem Moment die Miete fällig wird
     
  5. samantha2006

    samantha2006 Forum-Interessierte(r) 06.12.2017, 22:18

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    Müsste Familie r die Einhaltung der Miete schriftlich mitteilen?
     
  6. Luke0815

    Luke0815 Aktives Mitglied 07.12.2017, 06:34

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    Das würde ich auf jeden Fall machen. Es kam noch nicht zu einer Wohnungsübergabe, da die Wohnung noch nicht in einem vertragsmässig nutzbaren Zustand ist. Den Verzug hat hier der Vermieter zu verschulden. Man sollte hier ganz realistisch betrachten, ob es überhaupt möglich ist die Wohnung zum 01.01. fertig zu stellen und zu übergeben. Bis zur Übergabe ist keine Mietzahlung fällig. MMn kann auch das Mietverhältnis fristlos gekündigt werden, und M sich eine andere Wohnung suchen. Ich persönlich würde aber sicher stellen, dass M noch einige Zeit länger in seiner jetzigen Wohnung bleiben kann. Wenn das Bad in der neuen Wohnung derzeit noch entkernt ist, wie soll es in absehbarer Zeit gefliest, feininstalliert und benutzbar sein? V hat hier anscheinend einen Realitätsverlust. Wenn V noch nicht mal jetzt einsieht eine Firma zu beauftragen um das Ganze mal zum Abschluss zu bringen hätte ich da kein Vertrauen mehr. Und beim Streichen helfen würde ich als zukünftiger Mieter auch nicht. Das ist unprofessionell und vermixt alles, am Ende behauptet V noch die Wohnung wäre nicht rechtzeitig fertig weil M zu langsam oder falsch gestrichen hat.
     
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  7. aero89

    aero89 V.I.P. 07.12.2017, 09:52

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    Dann frag den jemand mal, ob er was von 536 BGB gehört hat und vor allem, wie er sich vorstellt, was passiert wenn die Wohnung während der Mietzeit nicht oder nur teilweise nutzbar wird. Dann volle Miete? Etwas realitätsfern die Vorstellung.
     
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  8. tombu

    tombu Senior Mitglied 07.12.2017, 11:28

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    Denke ich auch. Ich erachte es als Zumutung gegenüber dem Mieter eine Wohnung in diesem Zustand anzubieten. Zumindest müsste der VM von sich aus dem Mieter den Erlass der Miete für die Zeit bis zur Bewohnbarkeit anbieten. Wäre meine Vorstellung.
     
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  9. 772

    772 V.I.P. 07.12.2017, 18:07

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    Es wäre sicher ungünstig, dass man aus der Schlüsselübergabe eine Wohnungsübernahme konstruieren könnte. Es könnte tatsächlich sein, dass seine Position bzgl. Minderung dadurch geschwächt wurde - Annahme mit Mangel, Teil der §§ 536ff BGB.
     
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