Wobei handelt es sich hier? Unterschlagung?

Dieses Thema "Wobei handelt es sich hier? Unterschlagung? - Verbraucherrecht" im Forum "Verbraucherrecht" wurde erstellt von Xaxor, 21. Mai 2012.

  1. Xaxor

    Xaxor Aktives Mitglied 21.05.2012, 11:02

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    Wobei handelt es sich hier? Unterschlagung?

    Mal angenommen es passiert folgendes:

    Jemand bestellt Ware und bezahlt diese direkt per Kreditkarte.
    Der Shop meldet sich nach 4 Wochen immer noch nicht. Der Kunde schreibt daraufhin dem Shop wo die Ware bleibt. Nach weiteren 3 Wochen erhält er eine Antwort dass der Auftrag storniert wurde (kam überhaupt schon ein Kaufvertrag zustande?) und der Shop das Geld zurücküberweisen möchte.

    Frage: Könnte das Schweigen des Shops über die stornierte Bestellung und die Tatsache dass man erst gewartet hat bis der Kunde sich meldet wegen seinem Geld, als Unterschlagung angesehen werden?

    Der Kunde ist der Meinung dass der Shop sich unverzüglich direkt nach der Stornierung mit dem Käufer in Verbindung zu setzen hätte wegen dem Geld, was dem Shop zweifelsfrei nicht zusteht.

    Darf ein Shop bei so einem Sachverhalt einfach "schweigen" in der Hoffnung dass der Kunde sein Geld vielleicht vergisst?
     
  2. moriarty

    moriarty V.I.P. 21.05.2012, 13:11

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    AW: Wobei handelt es sich hier? Unterschlagung?

    Vorweg: Unterschlagung ist ein Straftatbestand. Bei Vorliegen wird der Staat den Shopbetreiber bestrafen. Der Käufer hat davon mal garnichts.

    Die Frage ist doch, was will der "Käufer". Der will entweder sein Geld zurück oder die Kaufsache. Für Letzteres müsste ein wirksamer Kaufvertrag vorliegen. Dies wird wohl wegen fehlender Annahme des Kaufvertragsangebots ausscheiden. Da meist der Vertrag erst mit Zusendung der Ware zustande kommt (siehe AGB).

    Möchte der "Käufer" nun sein Geld zurück, muss er dies beim Shop einfordern. Wird der Shop sich weigern, sollte Klage erhoben werden.
     
  3. Xaxor

    Xaxor Aktives Mitglied 21.05.2012, 13:37

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    AW: Wobei handelt es sich hier? Unterschlagung?

    Nein ich möchte wissen ob das für den Shop irgendwelche Konsequenzen hätte dass er sich nicht selbstständig bei dem Käufer gemeldet hat.

    Oder ist so ein Verhalten okay wenn man einen Shop betreibt. Einfach grundsätzlich warten bis die Käufer sich melden und wenn es dann mal jemand vergisst wandert das Geld in die eigene Tasche?
     
  4. zeiten

    zeiten V.I.P. 21.05.2012, 14:06

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    AW: Wobei handelt es sich hier? Unterschlagung?

    strafbar ist hier jedenfalls nichts. unterschlagung ist das schon grundsätzlich nicht (unterschlagung ist nur bei sachen möglich - nicht bei buchgeld).

    außerdem ist ein kaufvertrag zustande gekommen (wovon ich mal ausgehe), wobei der shop also ein recht auf bezahlung hatte.


    nein, okay ist es nicht. nur nicht alles, was "nicht okay" ist, ist auch gleich strafbar.

    das ist eine zivilrechtliche angelegenheit. die kundin wäre aufgefordert den shop in verzug zu setzen. sie könnte übrigends auf dem kaufvertrag bestehen und die ware fordern und hätte gegebenenfalls sogar schadenersatzansprüche.... (das sollte aber jetzt nicht das thema sein - oder?)
     
  5. Xaxor

    Xaxor Aktives Mitglied 21.05.2012, 14:09

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    AW: Wobei handelt es sich hier? Unterschlagung?

    nein der Kaufvertrag kommt erst mit Lieferung zu stande, und eine Lieferung hätte es hier nicht gegeben. Außerdem hat der Shop die Bestellung ja storniert.

    Wenn das aber nicht strafbar ist, würde im Umkehrschluss doch heißen dass ich dann ebenso schweigen könnte wenn sagen wir mal 100euro meinem Konto gutgeschrieben worden wären und sehr warscheinlich ein Irrtum vorliegt.
    Dann müsste ich ebenso nichts melden?

    Angenommen der Shop überweist das Geld ausversehen 2mal zurück. Kann der Kunde dann ebenso darauf warten bis der Shop den Fehler bemerkt und hat nichts weiter zu befürchten?
    Natürlich würde er das Geld zurückzahlen, aber auch nur wenn ihn darum jemand bittet. Selber aktiv werden würde er aber nicht

    Nein, in diesem fiktiven Fall hat der Kunde bereits sein Geld zurückerhalten, allerdings wurde das Geld doppelt zurückgezahlt. Es sind 2 Gutschriften eingegangen.
    Der Kunde überlegt nun ebenso zu schweigen (wie es der Shop getan hat) und fragt sich ob außer dass der Shop sein Geld zurück haben will, was er zuviel bezahlt hat, er mit weiteren Konsequenzen zu rechnen hat
     
  6. zeiten

    zeiten V.I.P. 21.05.2012, 14:19

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    AW: Wobei handelt es sich hier? Unterschlagung?

    aha... kann man natürlich so vereinbaren - ist aber sehr ungewöhnlich. aus welchem grund wurde denn dann das geld überwiesen?


    nein, in dem fall hätte man geld ohne rechtlichen grund erlangt, man wäre zur herausgabe verpflichtet.

    das kann er, er muss es dann allerdings dann später zurückzahlen.

    straftatbestand fällt mir da auch nicht ein.
     
  7. Xaxor

    Xaxor Aktives Mitglied 21.05.2012, 14:24

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    AW: Wobei handelt es sich hier? Unterschlagung?

    Dass der Kunde das Geld zurückzahlen muss steht ja außer Frage. Die Frage ist einzig und allein ob bei sowas eine Meldepflicht besteht oder nicht.

    Der Kunde sah etwas im Shop und bezahlte gleich per Kreditkarten. Als sich daraufhin 4 Wochen lang nichts tat fragte er nach wo die Ware bleibt. Darauf wurde nach weiteren 3 Wochen geantwortet, dass man den Auftrag storniert hatte.

    Sehe da nichts Ungewöhnliches dran

    Wieso ist es dann was anderes beim Shop? Laut meinem Kenntnisstand macht der Kunde dem Shop doch ein Angebot etwas zu kaufen zu einem bestimmten Preis. Dieses Angebot kann der Shop nun annehmen oder ablehnen. Wenn er es aber ablehnt hat er genau in dem Moment kein Anspruch auf das Geld mehr (wenn es schon bei ihm eingetroffen ist, bei Kreditkartenzahlungen oder Sofort-Überweisung nichts ungewöhnliches).

    Wieso darf der Shop intern das Angebot ablehnen, dem Käufer davon nichts sagen und das Geld einfach behalten (solange der Käufer es nicht zurückverlangt)
    Und wieso ist es was anderes wenn irrtümlich einem Konto 100euro gutgeschrieben werden und der Kontoinhaber einfach schweigt
     
  8. zeiten

    zeiten V.I.P. 21.05.2012, 14:44

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    AW: Wobei handelt es sich hier? Unterschlagung?

    nein, diese meldepflicht besteht nicht.

    sofern kein vertrag zustande kam, ist es nichts anderes. ich ging vorhin davon aus, dass ein vertrag zustande gekommen wäre. es ist recht ungewöhnlich, dass ein kunde durch überweisung ein angebot macht.

    meist läuft das so: kunde klickt auf "kaufen" (dadurch gibt er das angebot ab). dann erhält er eine auftragsbestätigung (damit kommt der vertrag zustande) mit zahlungsaufforderung. dann zahlt der kunde. - das wäre der normale weg.

    eine zahlung "auf blauen dunst" ist ungewöhnlich.

    ...aber gut, muss jeder selber wissen, wo er sein geld hin überweist. :D
     
  9. Xaxor

    Xaxor Aktives Mitglied 21.05.2012, 15:00

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    AW: Wobei handelt es sich hier? Unterschlagung?

    Naja die Shops verschicken eher Eingangsbestätigungen und dies stellt noch keinen Kaufvertrag da
     
  10. Klaus0155

    Klaus0155 V.I.P. 21.05.2012, 15:25

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    AW: Wobei handelt es sich hier? Unterschlagung?

    Sehe ich auch so. Die Bezahlung per Kreditkarte oder Paypal ist eigentlich nichts anderes als eine modifizierte Form der Vorauskasse.
     
  11. zeiten

    zeiten V.I.P. 21.05.2012, 15:45

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    AW: Wobei handelt es sich hier? Unterschlagung?

    in dem fall ist kein vertrag zustande gekommen, das stimmt.

    sollte allerdings einer solchen "eingangsbestätigung" direkt eine rechnung beiliegen, dann wäre diese als vertragsannahme zu werten. es ist halt seltsam, dass ein kunde ohne irgendeine zahlungsaufforderung einfach so irgendwas zahlt.

    vorauskasse ist es, wenn ein vertrag zustande gekommen ist. ansonsten ist es ja keine vorauskasse (als zahlungsvereinbarung) sondern irgendwas ohne jeglichen rechtsanspruch...

    das ist einfach ungewöhnlich, dass jemand zahlt ohne versicherung auch was dafür zu kriegen.
     
  12. Xaxor

    Xaxor Aktives Mitglied 21.05.2012, 16:11

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    AW: Wobei handelt es sich hier? Unterschlagung?

    Das ist normal bei Vorauskasse. Der Shop kann solange stornieren bis er den Kaufvertrag angenommen hat, und angenommen hat er ihn erst wenn er die Ware abgeschickt hat.

    Das ist schon normal und nichts Ungewöhnliches

    Richtig. Nur weil der Kunde Vorauszahlung leistet hat er aber noch keinen Anspruch auf die Ware. Der Shop kann es sich hier jederzeit anders überlegen. Andererseits muss der Kunde nach einer Bestellung und Vorauskasse als Zahlungsart auch überhaupt nicht zahlen. Er kann sich auch einfach weigern, da kein Kaufvertrag besteht bleibt dem Shop hier ebenso nur die Möglichkeit das ganze zu stornieren.

    Aber darum solls ja nicht weiter gehen. Der fiktive Kunde behält nun auch erstmal das doppelt zurückgezahlte Geld und macht den Shop nicht auf den Fehler aufmerksam. Immerhin hat der Shop es auch nicht für nötig befunden von sich aus nach Stornierung mit dem Käufer in Kontakt zu treten um ihm sein Geld zurückzuüberweisen
     
  13. zeiten

    zeiten V.I.P. 21.05.2012, 16:19

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    AW: Wobei handelt es sich hier? Unterschlagung?

    sorry, aber das ist ein schmarrn.:rolleyes:
     
  14. moriarty

    moriarty V.I.P. 21.05.2012, 16:24

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    AW: Wobei handelt es sich hier? Unterschlagung?

    Es ist kein Straftatbestand erkennbar.
     
  15. Xaxor

    Xaxor Aktives Mitglied 21.05.2012, 17:20

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    AW: Wobei handelt es sich hier? Unterschlagung?

    Gucken sie sich doch mal bei zahlreichen Shops um wie es gehandhabt wird.
    Und solange kein Kaufvertrag besteht ist keiner der beiden Seiten der anderen gegenüber zu etwas verpflichtet, was soll das denn sein? Wenn ich bei Händler A etwas kaufe was im Shop als Lieferbar markiert ist, direkt überweise und anschließend schreibt der Shop mir dass ich 4 Wochen warten muss auf die Ware, ich aber wenns mir nicht passt ja woanders bestellen kann. Welche rechtlichen Möglichkeiten sollte ein Käufer hier haben? Nach meinem kenntnisstand überhaupt keine. Er kann entweder warten oder zieht sein Angebot zurück, das Geld zurückverlangen und woanders einkaufen

    Wielange könnte sich der fiktive Kunde mit der Rücküberweisung des gezahlten Geldes denn Zeit lassen, nachdem er freundlich gebeten wurde das Geld zurück zu zahlen.

    Kann er damit warten bis der Shop ihm eine Frist setzt per email und kurz vor Ablauf bezahlen oder was hat er zu befürchten wenn er nicht "sofort" der Bitte nachkommt. Immerhin könnte der Kunde zwischenzeitlich ja auch im Urlaub sein und ist ja auch nicht dazu verpflichtet seine emails täglich zu prüfen.

    Ferner findet es der Kunde bemerkenswert dass der Shop den Überweisungsfehler bereits nach Stunden merkt, auf emails allerdings erst nach Wochen reagieren kann (zum finanziellen Nachteil des Käufers). Auch findet es der Käufer merkwürdig dass das Geld nachdem ihm der Shop versichert hatte es überwiesen zu haben eine gute Woche unterwegs gewesen sein soll, bis es auf seinem Konto aufgetaucht ist, wo doch laut neuer Gesetzgebung sowas nur noch maximal 24h seitens der Banken dauern darf.
     
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