'Will Bahnfahren, brauche Rechtsbeistand.'

Dieses Thema "ᐅ 'Will Bahnfahren, brauche Rechtsbeistand.' - Recht, Politik und Gesellschaft" im Forum "Recht, Politik und Gesellschaft" wurde erstellt von Entwickler, 28. Juni 2015.

  1. Entwickler

    Entwickler V.I.P. 28.06.2015, 22:15

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    'Will Bahnfahren, brauche Rechtsbeistand.'

    Gerade habe ich den Artikel gefunden und schüttle (wieder mal) den Kopf
    https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/kleine-ursache-gro-er-schaden-124852136.html
    Erstmal finde ich das beschriebene Vorgehen grundsätzlich richtig, aber manche Aussagen sind doch fragwürdig.
    Leben und Tickets sind teuerer geworden. Das stimmt schon irgendwie, aber in welchem Verhältnis… Wenn eine 2-km-Strecke 3,80€ kostet, muss man sich schon fragen, ob das in einem Verhältnis steht.

    (Kein offizieller Bahnsprecher)
    Hier halten die Züge am Bahnhof etwa zwei Minuten. Eine Fahrkarte zu kaufen dauert locker eine Minute, ohne die Wege. Das heißt, es müsste also jemand die Tür aufhalten. Wenn man sich also keine Karte am nächsten Bahnhof kauft, macht man sich strafbar/schadensersatzpflichtig, wenn man es tut, macht der Helfer sich schadensersatzpflichtig. Ist das nur für mich irgendwie bescheuert?

    "Komm mal bitte mit, ich brauche einen Zeugen. Ich will mir eine Fahrkarte kaufen." An einigen Bahnhöfen, die ich kenne, stehen die Automaten nicht am Bahnsteig. Wo soll man da einen Zeugen hernehmen. Davon abgesehen, was ist das für ein bescheuerter Regelung, für einen normalen Ticketkauf einen Zeugen mitnehmen zu müssen? Alternativ darf man jedes Mal mit Photoapparat rumrennen, wenn man Bahnfahren will, oder wie?



    Wenn es einen wirklich freien Wettbewerb, hätte ich nichts dagegen. Wenn sich ein Unternehmen den Kunden gegenüber schlecht verhält, gehen diese halt zu einem anderen. Da es aber bei der Eisenbahn in vielen Bereichen lange ein Monopol gab und wahrscheinlich praktisch heute noch gibt, ärgert mich sowas.

    Warum habe ich den Beitrag geschrieben? Um meinen Ärger etwas rauszulassen. Geteiltes Leid ist halbes Leid…

    Trotzdem natürlich schönen Abend noch. ;)
     
  2. Larry David

    Larry David V.I.P. 29.06.2015, 16:54

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    AW: 'Will Bahnfahren, brauche Rechtsbeistand.'

    Ja. Weil das Prinzip "Beförderung nur gegen Entgelt" für mich keineswegs bescheuert ist. Und wenn man um die Umstände weiß, kann man sich ja auch im Vorfeld eine Fahrkarte kaufen oder früher zum Bahnsteig kommen oder einfach die nächste Bahn nehmen, denn die kommt ja zwei Minuten später.
     
  3. Entwickler

    Entwickler V.I.P. 29.06.2015, 20:24

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    Für mich auch nicht. Aber wenn das Unternehmen, bzw. dessen Vertreter (der Automat) das Geld nicht annehmen will, ist das nicht die Schuld des Kunden, der sich auf das Angebot verlässt.

    Es gibt keinen funktionierenden Automaten (einen Schalter selbstverständlich auch nicht). Wie soll man sich jetzt am Bahnhof eine Karte kaufen, egal ob früher oder später?

    Ich beneide dich um deine Verkehrsanbindung. Hier ist sie, obwohl sie gut ist, bei weitem nicht so gut.
     
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  4. Larry David

    Larry David V.I.P. 29.06.2015, 23:12

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    AW: 'Will Bahnfahren, brauche Rechtsbeistand.'

    Hahahaha, ich habe völlig falsch gelesen. Ich dachte die halten bei Dir ALLE zwei Minuten, aber sie halten einfach nur zwei Minuten. Anderer Fall. :)

    Und ich teile Deinen Automatenmissmut ausdrücklich. Doch was ist die Konsequenz? Entgeltfreie Beförderung?
     
  5. Entwickler

    Entwickler V.I.P. 30.06.2015, 08:45

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    AW: 'Will Bahnfahren, brauche Rechtsbeistand.'

    Konsequenzen? Weiß ich nicht.
    Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel, zwei Automaten aufzustellen. Teilweise wäre das sowieso erforderlich. Und dann eine klare Ansage, wie man legal und praktisch Zug fahren kann, wenn der Automat nicht funktioniert.

    Zwei Punkte möchte ich noch klarstellen. Zuerst mal meine ich nicht nur die Deutsche Bahn, wenn ich von Bahnfahren schreibe. Mit Bahn meine ich Eisenbahn.
    Außerdem fahre ich oft Bahn und habe auch kein Problem mit Unannehmlichkeiten, für die niemand richtig was kann. Verspätungen passieren halt und wenn die Strecke gesperrt ist, weil Kinder auf den Gleisen sind oder wenn etwas kaputt geht, ist oft nicht Schuld des Bahnunternehmens. Mir ist letztens am Fahrrad die Hinterachse gebrochen, weswegen ich länger gebraucht habe, als geplant. Blöd, aber passiert halt.
    Was mich ärgert, sind Dinge, die einfach nicht sein müssen. Eben der Stress mit kaputten Automaten. Oder ein anderer Fall: Ich wollte mit dem Zug fahren, komme am Bahnsteig an, will mir eine Fahrkarte kaufen. Es war aber kein Automat vorhanden. Der stand gegenüber und eine Unterführung gab es nicht. Also 100m zum nächste Bahnübergang, 100m zurück zum anderen Gleis, Karte kaufen, wieder 100m zum Übergang und 100m zurück auf's Gleis. 400m-Lauf am frühen Morgen. Für mich kein großes Problem, aber ich denke da auch immer an alte Leute, Rollstuhlfahrer oder andere 'mobilitätseingeschränkte Personen'. Die hätten entweder fast eine Stunde in der Kälte auf den nächsten Zug warten müssen oder hätten, wegen des Fehlens einer klaren Regelung, sich in die Gefahr begeben, deutlich nachzahlen zu müssen, einfach nur, weil sie keine 400m auf die Schnelle schaffen.
     
  6. mayerei

    mayerei V.I.P. 30.06.2015, 08:55

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    AW: 'Will Bahnfahren, brauche Rechtsbeistand.'

    Ist doch ganz einfach: Man fährt mit dem Taxi zum nächsten Bahnhof.
     
  7. mayerei

    mayerei V.I.P. 30.06.2015, 08:58

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    AW: 'Will Bahnfahren, brauche Rechtsbeistand.'

    Ernsthaft? Ja. ÖPNV wird eh subventioniert. Entgeltfreie Beförderung heißt: Keine Wartung, keine Reparturen, kein Wertzeichendruck, kein Geldeinsammeln, kein Geldzählen, keine Kontrollen
     
  8. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 30.06.2015, 11:06

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    AW: 'Will Bahnfahren, brauche Rechtsbeistand.'

    Er meinte nicht, daß alle zwei Minuten ein Zug hält. Er meint, daß der Zug maximal zwei Minuten hält.

    Und in der Zeit kann man nicht aus dem Zug springen, zum Fahrkartenautomaten auf dem Bahnsteig hechten, eine Karte ziehen und wieder den Zug besteigen - in dem Fall, daß auf dem Startbahnhof der Fahrkartenautomat defekt war.

    Und wenn der Zug zwischen Startbahnhof mit defektem Ticketautomaten und Zielbahnhof überhaupt keinen Halt hat, funkioniert das ganze schon per se nicht.

    Eine Mitarbeiterin der Deutschen Bahn AG erklärte mir dazu übrigens mal vor ein paar Jahren: "Dann ziehen Sie doch bitte einfach auf dem Zielbahnhof eine Fahrkarte."

    Das fand ich so pragmatisch und kundenfreundlich, daß ich das dann selbstverständlich auch gemacht habe. Anderenfalls wäre ich mir schäbig vorgekommen.

    Davon abgesehen: ein Bahn/ÖPNV-Unternehmen hat eine Beförderungspflicht. Der Fahrgast hat im Gegenzug die Pflicht, den Fahrpreis zu bezahlen.

    Daraus folgert, daß das Bahn/ÖPNV-Unternehmen dem Fahrgast eine funktionierende und praktikable Möglichkeit zur Verfügung zu stellen hat, seine Fahrkarte zeitnah zu kaufen. Man kann vom Fahrgast erwarten, daß er einige Minuten Zeit dafür mitbringt, denn es kann ja auch mal eine Schlange vor dem Automaten stehen.

    Wenn der Automat aber defekt ist, ist das allein das Problem des Bahn/ÖPNV-Unternehmens. Entweder hat es einen weiteren Automaten im Zug. Das ist sowieso die schlaueste Idee, für alle Beteiligten. Oder es hat noch einen mit Personal besetzten Schalter als Alternative. Oder es muß eben damit leben, daß dann ein Fahrgast ohne Ticket fährt.

    Wenn ein Parkscheinautomat oder eine Parkuhr nicht funktionieren, muß die Gemeinde auch auf die Parkgebühr verzichten. Der Autofahrer ist dann nur noch verpflichtet, mittels Parkscheibe die Parkzeit zu dokumentieren. In der Bahn ist eine entsprechende Dokumentation leider nicht möglich, aber das ist auch wieder nicht das Problem des Fahrgastes, sondern das der Bahn.
     
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  9. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 30.06.2015, 11:09

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    Die gibt es. Man meldet sich unaufgefordert beim Schaffner bzw. bei einer Kontrolle im schaffnerlosen Zug beim Kontrolleur, und erklärt diesem, daß es einem aufgrund eines Defektes des Automaten nicht möglich war, eine Fahrkarte zu erwerben.

    Bei einigen Privatbahnen kassieren in so einem Fall die Kontrolleure das normale Entgelt.
     
  10. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 30.06.2015, 11:10

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    AW: 'Will Bahnfahren, brauche Rechtsbeistand.'

    Die tatsächlichen Beförderungskosten für einen Fahrgast auf einer 2-km-Strecke dürften locker doppelt so hoch sein...
     
  11. Wrzlfrzl

    Wrzlfrzl V.I.P. 30.06.2015, 12:28

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    AW: 'Will Bahnfahren, brauche Rechtsbeistand.'

    Ein sehr sehr deutsches Problem. Wer in anderen Ländern den öffentlichen Nahverkehr nutzt, hat entweder EINEN Tarif, den er mit Chips oder Bargeld bezahlt, zum Beispiel Kiew oder New York. Anderswo gibt es zwar zwei oder drei verschiedene Tarife, aber zugleich einfachere Bezahlungsmöglichkeiten, zum Beispiel in London.

    Und mal ehrlich, ein paar Chips für die Kiewer Metro hat man leicht eingesteckt, genauso wie eine Chipkarte für die Londoner Underground. Aber wer in Deutschland gerüstet sein will, braucht einen Sammelordner an Fahrkarten.
     
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  12. Entwickler

    Entwickler V.I.P. 30.06.2015, 12:43

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    AW: 'Will Bahnfahren, brauche Rechtsbeistand.'

    Das finde ich gut und ich muss auch sagen, dass ich mit Kontrolleuren bisher keine Probleme hatte (wohl auch, weil ich fast immer eine Fahrkarte hatte).
    Mein Problem ist die fehlende Sicherheit. Wie im verlinkten Artikel steht, muss der Kontrolleur das Argument mit dem defekten Automaten nicht akzeptieren. Also bleibt immer die Unsicherheit, was bei einer Kontrolle passiert.

    Meinst du? Ein Taxirechner gibt mir für die Strecke 8,20€ an. Damit muss ein Fahrer und das Auto für die Fahrt und die Anfahrt bezahlt werden.

    Das kenne ich auch so aus Kasan. Da war immer jemand am Schalter, der die Fahrchips verkauft hat. Für umgerechnet so einen Euro für das ganze Stadtgebiet.

    Als Ergänzung noch: In dem Bereich, von dem ich spreche, sind Einzelkarten (wie vorher genannt) teuer, aber gewissen Dauerkarten relativ billig. Zuerst dachte ich, mit den Dauerfahrern können sie es nicht machen, dann zocken sie halt die Gelegenheitsfahrer ab. Wenn man es aber gesamtheitlich sieht, ist es so doch besser. Besser ein Gelegenheitsfahrer fährt mit dem Auto, weil ihm die Karte zu teuer ist, als dass alle Dauerfahrer auf das Auto umsteigen. Die Gelegenheitsfahrer bezahlen wahrscheinlich die Dauerfahrer teilweise mit.
    Zuletzt bearbeitet: 30. Juni 2015
     
  13. Phil79

    Phil79 V.I.P. 01.07.2015, 16:59

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    Also ich persönlich habe immer sehr gute Erfahrung mit dem Vorschlag von @TomRohwer gemacht (und gegenteilige Erfahrungen bei Anderen beobachtet): Wenn man eine Karte kaufen will und es (aus welchem Grund auch immer) nicht klappt, dann geht man unverzüglich zum Schaffner/Kontrolleur etc. und spricht ihn initiativ an. Da habe ich noch nie einen bösen Blick bekommen oder den erhöhten Bordtarif zahlen müssen.
    Wenn man sich aber hinsetzt und einfach abwartet, insgeheim vielleicht auf Ausbleiben des Kontrolliertwerdens hoffend, bis der Mensch von der Bahn zu einem kommt, dann muss man sich nicht wundern, wenn der einem die Story "Der Automat war kaputt und, überhaupt, der Hund hat meine Hausaufgaben gefressen!" nicht abkauft. ;)
     

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