Wiedereingliederung

Dieses Thema "ᐅ Wiedereingliederung - Arbeitsrecht" im Forum "Arbeitsrecht" wurde erstellt von galinja, 21. Juni 2012.

  1. galinja

    galinja Forum-Interessierte(r) 21.06.2012, 10:52

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    Wiedereingliederung

    Folgender Fall:
    AN, seit 37 Jahren in der Firma,war jetzt genau 6 Monate AU(mit Reha und Krankenhausaufenthalt).Nun ist der AN wieder arbeitsfähig und möchte über 1 Moant eine Wiedereingliederung machen, um langsam wieder an die Arbeit gewöhnt zu werden.Beim Telefonat mit dem AG kam die Antwort, dass der Personalchef und der Geschäftsführer sich erstmal mit dem AN unterhalten wollen.
    Der AN hat nun durch Zufall schon erfahren das man ihr eine geringe Abfindung von ca.30.000 euro anbieten will(bei einem halben Monatgsgehalt pro Jahr wären es schon 37.000)ausserdem ist der AN 80% Schwerbehindert.Der Geschäftsführer will die AN aber nur wiederhaben wenn sie 100%gesund ist.Das ist der AN aber schon seit der Kindheit nicht mehr und wird es auch nicht mehr(crohnische Erkrankung).Wenn der AN sich nicht auf die Abfindung einlässt, wird sie in eine andere Abteilung versetzt und mobbing von der Firma ist vorprogrammiert.Was soll sie machen?Das geringe Angebot annehmen?Mit 80% Schwerbeh. und 54 Jahren wird sie keine neue Tätigkeit finden.

    Vielen Dank schon mal im vorraus.:winke:
     
  2. Pro

    Pro V.I.P. 21.06.2012, 14:43

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    AW: Wiedereingliederung

    Solche Arbeitgeber "liebe" ich.

    Die AN sollte dem Geschäftsführer mitteilen, dass sie eine Kündigung sowie diese Abfindung nicht hinnehmen wird. Sollte sie auch nur den Ansatz eines Mobbingversuches erkennen, so werde sie sich wieder krank schreiben lassen, und zwar mit einer neuen nicht anrechenbaren Diagnose und das für 6 Wochen. Danach käme sie wieder auf Arbeit und das Spiel beginnt von vorn. Weiterhin würde sie dann einen Anwalt einschalten und diese Sachlage veröffentlichen.

    Da es hier um eine schwerbehinderte ANin geht, wird es für das Unternehmen sehr schwierig diese zu kündigen, wobei der Abfindungsanspruch dann wohl wesentlich größer ausfällt. Schließlich geht es um eine Überbrückung bis zum Renteneintrittsalter, in diesem Fall bis zum 60. Lebensjahr.

    Wie groß ist das Unternehmen?

    Gruß

    Pro
     
  3. galinja

    galinja Forum-Interessierte(r) 21.06.2012, 15:00

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    AW: Wiedereingliederung

    Vielen Dank für die schnelle Antwort,
    der Betrieb hat ca. 100 Mitarbeiter.

    Kann der AG den AN in eine andere Abteilung versetzen (die AN sitzt normalerweise direkt im Vorzimmer des Geschäftsführers)und das Gehalt deshalb reduzieren.
    Die AN ist eine zuverlässige, pflichtbewußte AN(laut AG)aber die Ausfallzeiten, in den letzten 10 Jahren ca. 4 Wochen im Jahr und seit Dezember 2011 das erste mal so sehr lange macht er nicht mehr mit.
    Darf er das Gehalt reduzieren, die A möchte ja gerne ihren alten Job wieder haben, es wurde auch in den letzten Monaten kein neuer für ihre Tätigkeiten eingestellt, die Aufgaben wurden von den andeen Kollegen und Azubis mitgemacht.
    MFG
     
  4. motzmecker

    motzmecker V.I.P. 21.06.2012, 15:29

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    AW: Wiedereingliederung

    Hm,...

    Die per Zufall erfahrenen Details über das wahrscheinliche Vorhaben Details wird die AN sicher nirgendwo verwenden können. Es wäre sicher geschickt, das "Gesprächsangebot" der Geschäftsleitung anzunehmen und da mit einer Vertrauensperson hinzugehen, die im Nachhinein alles Geschehene bezeugen kann. Einem möglicherweise angebotenen Aufhebungsvertrag würde ich dann aber erst nach Rücksprache mit BfA und Integrationamt zustimmen, jedenfalls keinesfalls sofort dort.

    Eine Kündigung Schwerbehinderter ist zwar schwerer und langwieriger möglich als bei gesunden Arbeitnehmern, sie geht aber doch. Die lange Krankheit und eine ungewisse Gesundheisprognose liefern genug Grund. Insofern sollte die AN eventuelle Angebote der Firma doch auf Brauchbarkeit prüfen.

    Während der Wiedereingliederung soll aber nun gerade erprobt werden, ob die AN der Belastung ihres Arbeitsplatzes gewachsen ist oder es soll eine andere Stelle gefunden werden, auf der sie noch etwas leisten kann. Das ganze kostet das Unternehmen nichts, die Rentenversicherung zahlt weiter Übergangsgeld. Während der Wiedereingliederung dürfen auch beide Seiten von heute auf morgen alles Abbrechen und die Sache für gescheitert erklären.

    In diesem Falle wäre die AN dann wieder AU und bekäme weiter Krankengeld, solange sie eben noch Anspruch hat.
    Sinnvoll wäre dann, mit der Rentenversicherung über weitere (berufliche) Reha-Maßnahmen zu sprechen oder eben eine Rente wegen Erwerbsminderung zu verhandeln.


    ja

    nein!!

    Wer macht was nicht mehr mit? Der AG die langen Ausfallzeiten?
    Muss er nicht, aber wenigstens die Spielregeln einhalten.
     
  5. filter

    filter V.I.P. 21.06.2012, 15:43

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    AW: Wiedereingliederung

    Da kommt es entscheidend darauf an, was konkret arbeitsvertraglich vereinbart wurde und ob eine Versetzung vom Direktionsrecht gedeckt ist.

    Gibt es einen Betriebsrat?

    Sehe ich genau so, ganz klar nein.
     
  6. galinja

    galinja Forum-Interessierte(r) 21.06.2012, 15:53

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    AW: Wiedereingliederung

    Vielen Dank,

    die AN/in hat sich soeben einen Termin für morgen früh in der Personalabteilung geholt.Sie möchte nun auch endlich wisse wie es weitergeht.
    Sie lässt sich erstmal alles erzählen und bittet um Bedenkzeit.
    Einen BR hat die Firma leider nicht mehr und andere Kollegin möchte sie nicht in Bedrängnis bringen mitzukommen. Mal schauen was da morgen pasiert.
     
  7. galinja

    galinja Forum-Interessierte(r) 22.06.2012, 13:28

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    AW: Wiedereingliederung

    Die AN/in hat ein Gespräch in der Firma gehabt.
    Auf Grund der vielen Ausfallzeiten und der schlechten Zahlen des Unternehmenh möchte man sich con der AN/in trennen, 12 andere MA hat man auch schon abgefunden.
    Man müsste wenn die AN/in auf eine Weiterbeschäftigung besteht, sie in eine bestimmte andere Abteilung stecken.
    Die Firma machte ihr ein Abfindungsangebot von einem halben Gehalt pro Jahr.ca. 37.000 euro.
    Die AN/rin möchte aufgrund ihrer 80 % Schwerbehinderung 50.000 euro.
    Weiterhin möchte sie für die Kündigungszeit 6 Monate freigestellt werden bei Gehaltszahlung (2.200€ brutto).
    Nun die Fragen der AN/in:
    1. was bekommt sie bei 50.000 € ausgezahlt?(Steuerklasse 4)
    2.Sollte sie einen Aufhebungsvertrag oder eine Eigenkündigung machen?
    Die Firma meint wenn sie eine Eigenkündigung machen würde hätte sie anschließend weniger Probleme eine Erwerbsminderungs- Rente einzureichen. Sie könne ja sagen das sie ihre Tätigkeit nicht mehr körperlich ausüben kann.
    3.Wenn die AN/in jetzt tatsächlichversucht eine EM Rente einreicht(die Ärzte machen ihr da gute Hoffnung)hat sie da ein Problem wegen der Abfindung?

    Vielen Dank schon mal im vorraus.
     
  8. Pro

    Pro V.I.P. 22.06.2012, 14:24

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    AW: Wiedereingliederung

    1. Unabhängig von der Steuerklasse, sollte die Abfindung nach der Fünftelregelung gemäß § 34 EStG ausgezahlt werden. Da hat man das meiste Netto.

    2. Aufhebungsvertrag mit Abfindungsregelung nach § 34 EStG.

    3. Da gibt es m.E. kein Problem.

    Ich empfehle sich kündigen zu lassen und dann einen Fachanwalt für Arbeitsrecht zu konsultieren. Bis dahin verfahre man bitte so wie ich es oben beschrieben habe.

    Gruß

    Pro
     
  9. filter

    filter V.I.P. 22.06.2012, 15:49

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    AW: Wiedereingliederung

    Der AG wird sicherlich wissen, dass er vor der Kündigung die Zustimmung des IA benötigt. Wenn er die aus welchen Gründen auch immer bekommt, dann wird die Bereitschaft eine doch nicht unerhebliche Abfindungssumme zu zahlen gegen null gehen.
     
  10. motzmecker

    motzmecker V.I.P. 22.06.2012, 20:43

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    AW: Wiedereingliederung

    Vorsicht!
    Wenn sie "nur" 1/2 Jahr AU war und die behandlte Erkrankung jetzt wenig mit der Behinderung zu tun hat, sieht es mit der Emi-Rente nicht unbedingt toll aus. Sie hat ja mit der Behinderung offenbar schon ewig arbeiten können. Wieso also jetzt nicht mehr, wird sich der Gutachter fragen. :kratz:
    Und nur sagen, dass die bisherige Tätigkeit körperlich nicht mehr möglich ist, bringt sie der Rente nicht nennenswert näher.
    Es gibt genug andere Tätigkeiten, die sie vielleicht doch noch könnte.

    Wegen der Eigenkündigung sollte sie aber sowieso mal mit der Arbeitsagentur und ihrem Arzt sprechen. Es gibt da etwas, dass der Arzt ein Attest ausstellen kann, das die Weiterarbeit dort unzumutbar ist, so dass dann beim ALG keine Sperrzeit eintritt. Ich würde von der Eigenkündigung aber auf jeden Fall die Finger lassen. Also entweder auf Pro hören oder eine Abfindung per Aufhebungsvertrag aushandeln.
    Wie realistisch die Abfindungserwartungen sind, weiß ich aber auch nicht. Die Summe beeinflusst aber höchstens das ALG, die Rente wäre davon unbeeinflusst.
     
  11. filter

    filter V.I.P. 22.06.2012, 20:54

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    AW: Wiedereingliederung

    Formalrechtlich kommt doch nur ein Aufhebngsvertrag zu den genannten Konditionen in Betracht, den beiden Seiten aushandeln.
    Wie soll der AN kündigen und gleichzeitig eine Abfindung bekommen? Eine Kündigung ist immer noch eine einseitige Willenserklärung. Oder soll der AN in den Kündigngsbrief schreiben: "ich kündige das Arbeitsverhältnis, wenn ich als Entschädigung 50k Euro bekomme"?
     
    motzmecker gefällt das.
  12. Pro

    Pro V.I.P. 24.06.2012, 09:42

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    AW: Wiedereingliederung

    Bekannt.
    Wen interessiert die Bereitschaft des AG? Niemand. Der AG hat in diesem Fall wohl die beste Position. Sollzte der AG nicht auf das Angebot des AN eingehen, dann empfehle ich der ANin meinen ersten Beitrag zu befolgen.

    Gruß

    Pro
     
  13. galinja

    galinja Forum-Interessierte(r) 24.06.2012, 12:11

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    AW: Wiedereingliederung

    Hallo ,
    der AG würde für den Fall dass die AN sich einen Anwalt nimmt, sie in der anderen Abteilung eingliedern. Was die AN auf keinen Fall möchte.Der AG möchte mit der AN einen gütlichen Weg finden.Ist klar, der AG weiss das es nicht so einfach ist eine Schwerbehinderte zu kündigen.Der AN hat nun auch langsam die Nase voll, es ist nicht so schön zu merken das der AG die AN nach 37 Jahren nicht mehr möchte.Aus dem Gund versucht der AN eine gütliche Einigung zu finden wodurch er aber anschliessend nicht so große Probleme mit dem Arbeitslosengeld(eine 3 monatige Sperre nimmt sie in Kauf) und der BFA beim einreichen der EM Rente bekommt.
    Nach vielen Überlegen wollte sie jetzt den Vorschlag machen.60.000 euro Abfindung, Gehaltsfortzahlung und Freistellung für 6 -7 Monate.
    Wie sieht es aus,kann die AN Arbeitslosengeld eireichen und parallel die EM Rente einreichen?
    Wenn der AG die fünftel Regelung bei der Abfindung macht, hat er dadurch Nachteile? Und was hat die AN bei der Regelung an Nachteile. Muss die AN dann in den darauf folgenden Jahren mehr Steuern nachzahlen?
    Wenn es keine fünftel Regelung ist, bekommt die AN dann bei der Jahresteuer mehr Geld zurück? Oder ist das Geld für die zuviel gezahlte Lohnsteuer futsch?
    Die AN such jetzt nur noch für sich den Besten Weg(ohne Anwalt)aus der ganzen Sache rauszukommen, da es für die AN auch nicht gerade für ihre Gesundheit förderlich ist.
    Die AN hat eine chronische Erkrankung(nicht heilbar) die im Ater immer etwas beschwerlicher wird, ausserdem sind die Begleiterkrankungen der eigentlichen Krankheit seit ca.2 Jahren deutlich verschlimmert. Aus dem Grund war die Ausfallzeit in diesem Jahr extrem .Ihren Allgemeinzustand würde es sehr gut tun, wenn die AN in EM Rente könnte.
     
  14. motzmecker

    motzmecker V.I.P. 24.06.2012, 19:04

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    AW: Wiedereingliederung

    Das ist mal Fakt: Emi-Rente und ALG gibt es nicht gleichzeitig. Auch bei einer Teilrente würde der ALG-Anspruch entsprechend gekürzt.

    Bevor es die Rente aber überhaupt gibt, sind ein paar Hürden zu nehmen. Ich kenne privat eine Person, die ebenfalls seit Ewigkeiten schwerbehindert ist und trotzdem noch 6 Stunden täglich gearbeitet hat. Sie erkrankte, wurde operiert und ihr wurde gekündigt. Nachdem ihr Krankengeldanspruch aufgebraucht war, wurde sie von der BfA aufgefordert, Rente zu beantragen. Das blieb aber auch nach Widerspruch erfolglos.
    Zu solchen und ähnlichen Fällen kenne ich inzwischen einer Reihe recht schwarzhumoriger Kommentare, ich nehme deshalb an, sowas passiert nicht zu wenigen.

    Für die Suche nach dem dritten Weg: Die Eignkündigung nur, wenn es dort nicht mehr auszuhalten ist. Den Aufhebungsvertrag, dann wenn die dort ausgehandelte Abfindung alle denkbaren Nachteile ausgleicht.
    Hilfreich könnte sein, zuerst den Rentenantrag zu stellen. Es könnte ja bei entsprechender Ärztlicher Befundung doch eine (befristete) Teilrente herausspringen. Das wird aber garantiert nichts, wenn der Arzt die Krankschreibung jetzt nicht mehr verlängert.
    Wenn es die Teilrente schonmal gibt, könnte über Teilzeitarbeit nachgedacht werden oder etwas entspannter über die Auflösung verhandelt werden.
    Bis dahin würde ich auch die Kündigung des AG abwarten.
     
  15. galinja

    galinja Forum-Interessierte(r) 27.06.2012, 14:48

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    AW: Wiedereingliederung

     
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