Wie sieht folgender fiktiver Fall aus

Dieses Thema "ᐅ Wie sieht folgender fiktiver Fall aus - Strafrecht / Strafprozeßrecht" im Forum "Strafrecht / Strafprozeßrecht" wurde erstellt von Speedstar, 22. Dezember 2008.

  1. Speedstar

    Speedstar Neues Mitglied 22.12.2008, 17:10

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    Wie sieht folgender fiktiver Fall aus

    Also.........Herr X hat ein Funkgerät für 5€ gekauft und gemerkt das er nichts damit angefangen kann.Jetzt hat er es weiterverkauft und dafür 150€ bekommen. Nun hat sich rausgestellt das dieses Gerät geklaut worden ist von der person die es für 5€ verkauft hat. Welche Folgen hat diese Angelegenheit für Herr X?
     
  2. dalija

    dalija Aktives Mitglied 22.12.2008, 17:50

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    AW: Wie sieht folgender fiktiver Fall aus

    Herr X muss nicht zwingend davon ausgehen, dass das besagte Gerät aus einem Einbruch stammt oder stammen könnte. Der Preis lag in der Akzeptanz des anderen Käufers, ob 5 oder 150Euro ist dabei unerheblich.
    Wie kommt Herr X darauf, dass das Diebesgut sein könnte? Nehmen wir mal an - er hätte möglicherweise davon Kenntnis gehabt, dann hätte die Sache Konsequenzen.
     
  3. Clown

    Clown V.I.P. 22.12.2008, 18:59

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    AW: Wie sieht folgender fiktiver Fall aus

    Das zitierte Urteil wurde jedoch in der Berufungsinstanz aufgehoben. Allerdings drängt sich bei einem Kaufpreis von 5 EUR der Verdacht, dass es sich um Diebesgut handelt, auf, sodass daraus regelmäßig rechtsfehlerfrei auf den Hehlereivorsatz geschlossen werden kann.

    X muss also ein Strafverfahren wegen Hehlerei befürchten.
     
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  4. dalija

    dalija Aktives Mitglied 22.12.2008, 19:04

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    AW: Wie sieht folgender fiktiver Fall aus

    Dann müsste jeder Käufer einer Ware davon ausgehen, dass - wenn der Preis wie vorliegend benannt die Differenz zwischen 5 oder 150Euro oder..... beträgt, möglicherweise ein potentieller Hehler sein oder Diebesgut vermuten?

    Dies könnte eher bei dem benannten Beispiel 1 vermuten lassen, wobei der Preis selten so hoch sein würde, wie bei den handelsüblichen Geräten.
     
  5. regloh

    regloh V.I.P. 22.12.2008, 22:29

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    AW: Wie sieht folgender fiktiver Fall aus

    Die bisher gängige Rechtsprechung, die von einem extrem niedrigen Kaufpreis auf einen Hehlereivorsatz geschlossen hat, ist meiner Meinung nach bei den modernen Marktverhältnissen, in denen die Wirtschaft mit Mischkalkulation Geld verdient und Waren z.T. weit unter Wert (z.B. subventionierte Handys oder Sonderposten) verkauft, nicht mehr haltbar. Die Gerichte stellen sich auch zunehmend darauf ein und verlangen außer dem niedrigen Preis weitere verdächtige Umstände.
     
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