Wie gegen rassistische Beleidigung vom Geschäftspartner vorangehen?

Dieses Thema "ᐅ Wie gegen rassistische Beleidigung vom Geschäftspartner vorangehen? - Recht, Politik und Gesellschaft" im Forum "Recht, Politik und Gesellschaft" wurde erstellt von LawyerToBe, 19. Oktober 2017.

  1. LawyerToBe

    LawyerToBe Boardneuling 19.10.2017, 09:28

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    Wie gegen rassistische Beleidigung vom Geschäftspartner vorangehen?

    A ist selbstständiger Transportunternehmer und wurde in kurzer Zeit von Zwei Auftraggebern rassistisch beleidigt.
    1.Vorfall
    Einer hat ihm zum Abschied gesagt "schau dass du weiter kommst...scheiss kanacke oder neger..seids alle gleich"
    2. Vorfall
    Es ging um vertragsabwicklungen. A wollte die Arbeit nicht unter den Bedingungen machen wie sein Vorgänger. Der hat nicht mal den mindestlohn bekommen und sich trotzdem zufrieden gegeben (wies halt von ausländern auch erwartet wird). Was sagt nun der Auftraggeber? "Von nem Untermensch von Neger lass ich mich doch nicht ausnehmen! Entweder bleiben wir bei dem Preis oder Sie ziehen leine"

    Das sind in beiden Fällen offensichtlich, rassistische Bemerkungen. Die sich A als dienstleister doch nicht gefallen lassen muss?!
    Nun hat B ihm zur Anzeige wegen Beleidigung geraten aber A befürchtet das übliche: Aussage gegen Aussage (obwohl es mehrere Zeugen bei jeweiligem Vorfall gab) und dass er die Aufträge los sein wird, die Einkommen letztendlich beeinflussen.

    Es ist einfach eine Erpressung vom jeweiligen Auftraggeber einen Menschen für sich arbeiten zu lassen unter solchen Bedingungen!

    Der Vorstand V meinte zwar die finden die jeweilgen Parteien auch rassistisch aber die bringen so viel umsatz rein, bla bla bla...


    Nun wie soll A am besten voran gehen? Soll A klagen oder sich weiterhin demütigen lassen wegen seiner Existenz?

    A ist von Deutsch, Arabisch , Kenyanischen Abstammung.


    Ich bitte um keine Relativierungen. Rassismus ist nie akzeptabel !
     
  2. cds

    cds Star Mitglied 19.10.2017, 09:48

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    AW: Wie gegen rassistische Beleidigung vom Geschäftspartner vorangehen?

    "Nun wie soll A am besten voran gehen? Soll A klagen oder sich weiterhin demütigen lassen wegen seiner Existenz?"

    DAS kann nur A ganz alleine entscheiden.
    So hart das sein mag: Eine Variante bei der A seine Auftraggeber verklagt und dieser gleichzeitig verpflichtet wird A weiterhin Aufträge zu erteilen gibt es nicht.
     
  3. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 19.10.2017, 10:01

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    AW: Wie gegen rassistische Beleidigung vom Geschäftspartner vorangehen?

    Zudem sollte er realisieren, dass er für die Bedingungen, zu denen er arbeitet allein verantwortlich ist. Und nicht der Auftraggeber.

    Für selbstständige Unternehmer gibt es keinen Mindestlohn. Den kann ich auch für einen Euro die Stunde arbeiten lassen, wenn ich einen finde, der dumm genug ist.


    Natürlich kann und sollte man sich wehren, gegen diese Form der offenen Beleidigung.
    das geht am besten mit Zeugen, und den Aussagen weiterer Betroffener.

    Man selbst hat von einer Strafanzeige allerdings nichts.

    Wer hier mit Vorstand gemeint ist, ist nicht erkennbar.
    Sollten die sogenannten Auftraggeber allerdings selbst nur Arbeitnehmer sein, so kann eine förmliche schriftliche Beschwerde an deren Vorgesetzten Wirkung zeigen.

    Eine Beeinflussung der eigenen Beauftragung ist allerdings sehr wahrscheinlich.
     
  4. zeiten

    zeiten V.I.P. 19.10.2017, 10:42

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    AW: Wie gegen rassistische Beleidigung vom Geschäftspartner vorangehen?

    Ich meine A sollte diesen Rassismus nicht hinnehmen. Es liegen ganz klar rassistische Beleidigungen vor. Wenn es Zeugen gibt, sind diese vor Gericht zur wahrheitsgemäßen Aussage verpflichtet. Eine Falschaussage vor Gericht ist strafbar. Daher wären die Vorfälle sehr wahrscheinlich gut beweisbar. A muss einen Strafantrag stellen. Die Antragsfrist verjährt innerhalb von 3 Monaten nach der Tat, daher kann A nicht lange zögern.

    Sofern A daraufhin keine Aufträge mehr bekommt, liegt eine verbotene Diskriminierung sehr nahe, was ggf. zu Schadenersatzansprüchen nach AGG führt.

    Dh. A ist nicht in einer so ganz schlechten Position.
     
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  5. LawyerToBe

    LawyerToBe Boardneuling 19.10.2017, 10:56

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    AW: Wie gegen rassistische Beleidigung vom Geschäftspartner vorangehen?


    Der A arbeitet als Kurierdienst
    Der Vorstand stellt dem A die Sachen die für Lieferung an den Kunden zur Verfügung.
    Der Auftraggeber ist der Kunde der beim A den Auftrag gibt.

    Sie hören sich so an als ob man Rassismus schlucken soll, weil man nun mal Pech hat wenn man anders aussieht. Das ist eine Zumutung.
    Weshalb gibt es denn überhaupt den Straftatbestand der Beleidigung?
     
  6. bennelong

    bennelong V.I.P. 19.10.2017, 13:48

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    AW: Wie gegen rassistische Beleidigung vom Geschäftspartner vorangehen?

    Nein, man muss und soll nicht "schlucken". Man beachte den Beitrag von @zeiten!
     
  7. Miranda

    Miranda V.I.P. 19.10.2017, 13:59

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    AW: Wie gegen rassistische Beleidigung vom Geschäftspartner vorangehen?

    Es ist kein Pech, anders auszusehen als ein hellhäutiger Mensch mit rein "hell-europäischen" Wurzeln, sondern es ist Pech, auf solche Rassisten zu treffen, wie die im Eingangsbeitrag geschilderten. Aussehen ist okay - Rassismus ist es nicht.

    Und: ja - rassistisches Handeln, auch Reden, ist eine Zumutung.
    Zuletzt bearbeitet: 19. Oktober 2017
     
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  8. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 19.10.2017, 14:11

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    AW: Wie gegen rassistische Beleidigung vom Geschäftspartner vorangehen?

    Nein, ganz sicher nicht.

    das ist nach wie vor unverständlich.
    Der Kunde des selbstständigen Kurierfahrers ist der, der die Rechnungen bezahlt. Wer ist das?

    Eigentlich ist das aber egal.

    wie bereits ausgeführt, kann man Strafanzeige erstatten, oder Strafantrag stellen.

    Dass einen die beleidigende Person dann nicht mehr beauftragen wird, sofern sie dies zu entscheiden hat, liegt auf der Hand.

    Wenn die Bedingungen so schlecht sind, ist das vielleicht kein Verlust.
     
  9. zeiten

    zeiten V.I.P. 19.10.2017, 15:38

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    AW: Wie gegen rassistische Beleidigung vom Geschäftspartner vorangehen?

    Das sehe ich schon so. Werden die Aufträge eingestellt, sobald der Strafantrag offenbar wird bzw. Anklage erhoben oder Verurteilt wird, wird man davon ausgehen können, dass die Zusammenarbeit jetzt aufgrund dessen nicht mehr gewünscht ist und das ist eine mittelbare Diskriminierung. Es bedeutet nämlich, dass sich das Diskriminierungsopfer nicht wehren kann ohne erneut diskriminiert zu werden. Als Indiz reicht das meiner Ansicht nach aus. Die Beweislast des Gegenteils liegt in diesem Fall beim Auftraggeber (§ 22 AGG).

    Wenn es bisher nur eine einmalige Zusammenarbeit gab, mag man das möglicherweise etwas anders beurteilen.
     
  10. Miranda

    Miranda V.I.P. 19.10.2017, 16:16

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    AW: Wie gegen rassistische Beleidigung vom Geschäftspartner vorangehen?

    Wenn A selbständiger Transportunternehmer ist, wieso ist er dann Mitarbeiter, der Lohn bekommt?
    Ist A Chef des Unternehmens oder ist er Mitarbeiter des Unternehmens? Oder sehe ich irgendetwas falsch?


    Wenn A Mitarbeiter ist - und nicht selbständiger Unternehmer -, dann spielt diese Überlegung keine Rolle:
    Zuletzt bearbeitet: 19. Oktober 2017
     
  11. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 19.10.2017, 16:34

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    AW: Wie gegen rassistische Beleidigung vom Geschäftspartner vorangehen?

    Für einen fiktiven Fall können wir gern unterstellen, daß sie vorliegen. In einem realen Fall werden sie erstmal nur behauptet.
    In beiden Varianten kann es aber ein Nachweisproblem geben.
    Na ja...

    Es kann genauso gut auch sein, daß alle anderen Anwesenheit vor Gericht entweder sagen "Ich hab nix gehört, ich kann nicht sagen, ob die Worte so gefallen sind" oder "Weiß ich nicht, ich kann mich an sowas nicht erinnern"...

    Damit muß man zumindest rechnen.
    Auch da kann es Nachweisprobleme geben.
    Theoretisch nicht. In der Praxis könnte es enttäuschend ausgehen.
     
  12. cds

    cds Star Mitglied 19.10.2017, 17:10

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    AW: Wie gegen rassistische Beleidigung vom Geschäftspartner vorangehen?

    ... Insbesondere wenn die anwesenden "Zeugen" ebenso Auftragnehmer oder angestellte besagter Firma sind kann sehr schnell eine gewisse Amnesie um sich greifen.
    Eine Aussage wie "Das hab ich gar nicht richtig mitbekommen" ist kaum zu entkräften.

    Völlig unklar ist aber in der Tat noch der mysteriöse "Vorstand".
    Es gibt den selbständigen A der von einem Kunden Aufträge und Geld bekommt.
    Und einen "Vorstand" der irgendwas zur Verfügung stellt - nur was?
    Möglicherweise ist A gar nicht selbständig .....
     
  13. Miranda

    Miranda V.I.P. 19.10.2017, 17:17

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    AW: Wie gegen rassistische Beleidigung vom Geschäftspartner vorangehen?

    Wäre A selbständiger Unternehmer, bekäme er keinen Lohn. Siehe mein Beitrag #10 weiter oben.
     
  14. zeiten

    zeiten V.I.P. 19.10.2017, 17:22

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    AW: Wie gegen rassistische Beleidigung vom Geschäftspartner vorangehen?

    Naja, ganz so easy ist eine Falschaussage auch wieder nicht. Laut Sachverhalt gab es jeweils sogar mehrere Zeugen. Der Antragsteller wird ja sagen können, wo genau die gestanden haben, während es zu der Beleidigung kam. Vielleicht haben die Leute auch nachträglich noch darüber gesprochen... Und vor Gericht dürfte das mit einem Hinweis auf die Wahrheitspflicht und das Strafmaß einer uneindlichen Falschaussage, die immerhin mit einem Mindeststrafmaß von 3 Monaten Gefängnis geahndet wird, in der Regel wohl ausreichen.

    Wenn es sich um Mafioso handelt, ist das vielleicht anders, bei Normalsterblichen dürfte der Respekt vor dem Gericht wohl gegeben sein, zumal die Zeugen ja untereinander auch nicht ganz sicher sein können, dass nicht ein anderer doch redet. Das dürfte also gut überlegt werden, ob man sich da eine Gefängnisstrafe einhandeln will.

    Es ist völlig unklar, von wessen Vorstand hier die Rede ist. Gehört der zum Auftragnehmer oder zu Beleidiger?
     
  15. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 19.10.2017, 18:51

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    AW: Wie gegen rassistische Beleidigung vom Geschäftspartner vorangehen?

    nein, das ist Humbug!

    er kann nicht erneut diskriminiert werden, ist auch vorher nicht diskriminiert worden. Weder mittelbar noch unmittelbar. Im Gegenteil. Der Auftraggeber hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er die Aufträge trotz der Herkunft Auftragnehmers erteilt.
    Die Auftragsvergabe war von der Herkunft niemals abhängig.

    Es geht ausschließlich um rassistische Beleidigungen.
    Und die haben mit einer Gleichstellung nicht das mindeste zu tun.

    Sollte der Auftraggeber in Zukunft keine Aufträge mehr erteilen, so tut er das, weil er angezeigt wurde, und nicht wegen der Herkunft oder Rasse.
    Das ist völlig eindeutig.
     
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