Werden finanzielle Zuwendungen vor dem Tod zu einem Erbe?

Dieses Thema "ᐅ Werden finanzielle Zuwendungen vor dem Tod zu einem Erbe? - Erbrecht" im Forum "Erbrecht" wurde erstellt von Lighthunter, 25. April 2010.

  1. Lighthunter

    Lighthunter Boardneuling 25.04.2010, 20:46

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    Werden finanzielle Zuwendungen vor dem Tod zu einem Erbe?

    Moin Juraformler!

    Die Eltern eines leiblichen Geschwisterpaares versterben. Das eine Kind erhielt in den Jahren vor dem Tode finanzielle Zuwendungen. Das zweite Kind erhielt nicht in den Jahren vor dem Tode der Eltern finanzielle Zuwendungen, sondern vor vielen Jahren über einen bestimmten Zeitraum.

    In meinem Freundeskreis ergab sich daraus eine Diskussion und aus dieser gingen Fragen hervor:

    • Kann der vor dem Tode der Eltern nicht mit finanziellen Zuwendungen bedachte Geschwisterteil die Hälfte der Zahlungen als Erbe vom seinem Geschwister fordern?
    • Gibt es in dieser Frage zeitliche Fristen? Zum Beispiel alle Zahlungen der letzten 5 oder 10 Jahre?!
    • Hat die Höhe der Einzelzuwendungen eine Bedeutung? Also besteht ein Unterschied zwischen zum Beispiel monatlich gezahlten 100,- Euro und/oder Einmalzahlungen von 1000,- Euro?!

    Vielen Dank für Euer Interesse!

    Viele Grüße aus dem hohen Norden!
    Lighthunter
     
  2. Lighthunter

    Lighthunter Boardneuling 01.05.2010, 23:56

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    AW: Werden finanzielle Zuwendungen vor dem Tod zu einem Erbe?

    Moin nochmals Alle zusammen!

    ...vielleicht war meine Anfrage zu "verzwickt" gestellt?!

    Ich möchte eigentlich nur wissen, ob Geldbeträge die vor dem Tod des Erblassers an einem Angehörigen gezahlt wurden zu einem Erbe werden können?

    Und wenn ja, gibt es da irgendwelche Grenzen bei den geflossenen Beträgen, zeitlich sowie in der jeweiligen Höhe?!

    Dank Euch allen nochmals!
    Zuletzt bearbeitet: 1. Mai 2010
     
  3. CruNCC

    CruNCC V.I.P. 02.05.2010, 16:28

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    AW: Werden finanzielle Zuwendungen vor dem Tod zu einem Erbe?

    Nein, wenn z.B. ein Haus verschenkt wird, gehört dieses nicht mehr zum Nachlass. Nicht anders verhält es sich bei Geldzuwendungen.

    Gibt es ein Testament?

    Es könnten ggf. Pflichtteilsergänzungsansprüche geltend gemacht werden. Einfach mal gurgeln.
     
  4. Brati

    Brati V.I.P. 02.05.2010, 16:42

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    AW: Werden finanzielle Zuwendungen vor dem Tod zu einem Erbe?

    Ganz genau,
    Erbe ist immer das gesamte Vermögen, § 1922 I man spricht auch von der Universalsukzession.
    Der Ergänzungsanspruch des Pflichtteils bei beeinträchtigter Schenkung verbirgt sich im § 2325. :)
     
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  5. Lighthunter

    Lighthunter Boardneuling 02.05.2010, 17:43

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    AW: Werden finanzielle Zuwendungen vor dem Tod zu einem Erbe?

    Danke für Eure Antworten CruNCC und Brati!

    ...aber was heißt denn dieses nun?! :confused:

    Wenn kein Testatment existiert können Zahlungen an ein Kind vom unbedachten Kind als Pflichtteilsergänzungsanspruch geltend gemacht werden?!

    Beispiel: In den letzten 10 Jahren sind unstet 10.000 Euro an das eine Kind gezahlt worden. Nun verstirbt der Erblasser. Kann nun das unbedachte Kind von seinem Geschwister zum Beispiel 5.000 Euro als Erbe bzw. Pflichtteilsergänzungsanspruch geltend machen und die Zahlung verlangen?

    Vielen Dank für Euer Interesse!
     
  6. Mucki58

    Mucki58 V.I.P. 03.05.2010, 10:13

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    AW: Werden finanzielle Zuwendungen vor dem Tod zu einem Erbe?

    Das "unbedachte" Kind kann nur dann den Pflichtteilsergänzungsanspruch geltend machen, wenn es testamentarisch enterbt wurde. Ist kein Testament vorhanden, greift die gesetzliche Erbfolge, so dass beide Kinder zu gleichen Teilen erben. Die frühere Schenkung spielt dabei keine Rolle mehr.
     
  7. Lighthunter

    Lighthunter Boardneuling 03.05.2010, 16:44

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    AW: Werden finanzielle Zuwendungen vor dem Tod zu einem Erbe?

    Moin Mucki58!

    Danke für Deine Antwort!

    Enterbt wurde bei unserer Diskussionsrunde niemand und ein Testament liegt auch nicht vor.

    Es gilt die gesetzliche Erbfolge.

    Um bei meinem Beispiel zu bleiben heißt das nun: Die 10.000 Euro bleiben bei dem bedachten Kind und das unbedachte hat keinerlei Anspruch, daraus ein Erbe (ich sprach von der Hälfte, 5.000 Euro) zu fordern.

    Vielen Dank für Eure Antworten! Einer meiner Freunde in unserer Diskussionsrunde erzählt nämlich, dass es mal so gewesen wäre und so kamen wir bzw. ich auf die Idee, dieses mal genauer abzuklären.
     
  8. Mucki58

    Mucki58 V.I.P. 03.05.2010, 16:51

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    AW: Werden finanzielle Zuwendungen vor dem Tod zu einem Erbe?

    Jepp - so ist es :rolleyes:

    Gruß
    Mucki
     
  9. Humungus

    Humungus V.I.P. 03.05.2010, 17:43

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    AW: Werden finanzielle Zuwendungen vor dem Tod zu einem Erbe?

    Die Grenze liegt allerdings bei der Hälfte des Pflichtteils. Wird diese unterschritten, kann der Pflichtteilsberechtigte Ausgleich verlangen (§2305 BGB).

    Also: Erblasser hatte Vermögen von 100.000 Euro und zwei Kinder (keine Frau). Macht kein Testament und verschenkt dem Kind 1 vor seinem Tod 90.000 Euro. Nach dem Tod erben Kind 1 und 2 je 5.000 Euro. Dann kann Kind 2 von Kind 1 20.000 Euro verlangen.
     
  10. Brati

    Brati V.I.P. 03.05.2010, 18:04

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    AW: Werden finanzielle Zuwendungen vor dem Tod zu einem Erbe?

    Das geht ja auch nur, wenn derjenige Pflichtteilsberechtigter ist, also entweder enterbt wurde, oder durch Testament weniger bekommen hätte, als der Pflichtteil wäre.
    Liegt kein Testament vor, werden ja die Geschwister auch Erben zur gesamten Hand- Erbengemeinschaft. Dann obliegt es auch diesen ja die Erbauseinandersetzung zu betreiben.
    Die beeinträchtigenden Schenkungen gibts sonst ja auch nur noch beim Erbvertrag.

    edit: Ich seh gerade, man hätte meinen ersten Beitrag auch so verstehen können, dass sich das Geschwisternteil immer den Pflichtteilsergänzungsanspruch erstreiten kann. Das ist natürlich nicht so, s.o.
     
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  11. Mucki58

    Mucki58 V.I.P. 04.05.2010, 09:26

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    AW: Werden finanzielle Zuwendungen vor dem Tod zu einem Erbe?

    @Humungus: Meiner Meinung nach kommt §2305 BGB nur zur Anwendung, wenn ein Testament vorhanden ist. Spielt in unserem Fall also keine Rolle :rolleyes:
     
  12. Lighthunter

    Lighthunter Boardneuling 04.05.2010, 10:36

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    AW: Werden finanzielle Zuwendungen vor dem Tod zu einem Erbe?

    Danke für Eure aufschlussreichen Antworten!

    ..."Deiner Meiner nach", aber wie würde ein Richter urteilen, wenn das unbedachte Kind ein Gerichtsverfahren anstrebt, da es sich ungerecht behandelt fühlt!?
     
  13. Mucki58

    Mucki58 V.I.P. 04.05.2010, 10:42

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    AW: Werden finanzielle Zuwendungen vor dem Tod zu einem Erbe?

    Vielleicht liest Du dir den § mal durch :rolleyes:

    ...der fett markierte Teil besagt, dass dem Kind weniger als der gesetzliche Erbteil hinterlassen werden muss, damit der § anwendbar ist. Voraussetzung hierfür wäre ein Testament.

    Übrigens schreibe ich "meiner Meinung nach", weil hier keine Rechtsberatung im Einzelfall erlaubt ist und sich jeder mal irren kann.
     
  14. Humungus

    Humungus V.I.P. 04.05.2010, 13:52

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    AW: Werden finanzielle Zuwendungen vor dem Tod zu einem Erbe?

    Irgendwie kann ich das nicht glauben. So kann jeder eine Enterbung vornehmen, ohne dass sich ein Pflichtteilsberechtigter wehren kann: einfach vor dem letzten Atemzug alles den Wunscherben verschenken, Testament sparen und einen Euro vererben.
     
  15. B.Stromberg

    B.Stromberg Aktives Mitglied 04.05.2010, 13:56

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    AW: Werden finanzielle Zuwendungen vor dem Tod zu einem Erbe?

    Mmmh, da hast Du nicht Unrecht. Aber der §2305 BGB sieht vor, dass es noch Miterben gibt von denen man das Geld fordern kann.

    Was aber, wenn man sein Vermögen vor dem Tod verschenkt hat und das Kind Alleinerbe ist :kratz:
     
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