Wer bekommt im Erbfall in Ehe eingebrachtes Geld?

Dieses Thema "Wer bekommt im Erbfall in Ehe eingebrachtes Geld? - Erbrecht" im Forum "Erbrecht" wurde erstellt von Meerjungmann, 6. Januar 2017.

  1. Meerjungmann

    Meerjungmann Neues Mitglied 06.01.2017, 19:41

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    Wer bekommt im Erbfall in Ehe eingebrachtes Geld?

    Hallo,

    folgende theoretische Situation:
    -Ehefrau hat 15.000 € mit in die Ehe gebracht
    -es besteht kein Ehevertrag
    -Ehefrau hat keine Kinder, Ehemann hat 2 Kinder
    -es gibt keine gemeinsamen Kinder

    Frage
    -was passiert mit den 15.000 € im Erbfall, wenn
    einer der beiden Ehepartner stirbt?

    Vielen Dank für Antworten!
    Ragnar
     
  2. fernetpunker

    fernetpunker V.I.P. 06.01.2017, 19:49

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    Die 15.000 sind Anfangsvermögen der Ehefrau beim Zugewinnausgleich, §§ 1374 ff. BGB. Der Zugewinn wird im Erbfall durch ein zusätzliches Viertel an Erbquote abgegolten, §§ 1931, 1371 BGB. Das gilt für die gesetzliche Erbfolge, wenn man kein Testament macht.
     
  3. CruNCC

    CruNCC V.I.P. 06.01.2017, 19:52

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    Wenn es kein Testament gibt, gilt die gesetzliche Erbfolge.

    Falls die Ehefrau zuerst versterben sollte, erben der Ehemann zu 3/4 und die Eltern bzw. etwaige Geschwister zu 1/4. Wenn der Ehemann zuerst verstirbt, erben die Ehefrau sowie dessen Kinder je zur Hälfte.

    Beim gesetzlichen Güterstand behält jeder Ehegatte sein Vermögen. Das Vermögen wird nicht in die Ehe "eingebracht".
     
  4. Isetta

    Isetta Senior Mitglied 07.01.2017, 01:15

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    Zur erbrechtlichen Verteilung und wurde ja schon genügen gesagt.

    Aber, es kommt im Erbfall auch darauf an, wo sich die 15.000 EUR befinden.

    Wurde das Geld während der Ehe z.Bsp. auf einem gemeinschaftlichen Konto der Eheleute eingezahlt, dann gehören jedem Ehepartner 50% des Kontoguthabens. D.h. nur 7.500 EUR würden in die Erbmasse der/des Verstorbenen fallen und entsprechend der Erbfolge verteilt. Die anderen 7.500 EUR würden sowieso schon dem überlebenden Ehepartner gehören.
    Heisst, stirbt der Ehemann zuerst, hätten die Kinder des Ehemannes einen indirekten Anspruch auf einen Teil der 7.500 EUR, der sich aus ihrer Erbberechtigung gegenüber dem Ehemann ergibt.

    Wenn die 15.000 EUR jedoch auf einem Einzelkonto der Ehefrau sind, dann fallen sie auch nur in die Erbmasse der Ehefrau bei Ihrem Versterben, die Kinder des Ehemannes hätten darauf erst einmal keinen Anspruch. Den hätten sie erst dann, wenn auch einmal der Ehemann versterben sollte.
     
  5. Meerjungmann

    Meerjungmann Neues Mitglied 07.01.2017, 22:38

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    Herzlichen Dank für alle Antworten!
    Ragnar
     
  6. hambre

    hambre V.I.P. 11.01.2017, 21:21

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    Nicht zwingend. Dass das Kontoguthaben beiden Kontoinhabern zu je 50% gehört, kann widerlegt werden. Wenn bei der Einzahlung auf das gemeinsame Konto nicht der Wille bestanden hat, die Hälfte an den Ehegatten zu schenken, dann gehört das Geld weiter nur dem einen Ehegatten.

    Aber nichts von den 15.000€
     
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