Vorgetäuschte Schulverweigerung

Dieses Thema "ᐅ Vorgetäuschte Schulverweigerung - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von freaggle4711, 16. Mai 2018.

  1. freaggle4711

    freaggle4711 Aktives Mitglied 16.05.2018, 21:26

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    Vorgetäuschte Schulverweigerung

    Moin liebe Community, ich schätze es gehört in die Kategorie OWi aber ich bin mir nicht sicher...

    Angenommen die Alleinerziehende Muddi bringt, im Januar, ihren 9 jährigen Sohn zur Operation des linken Bein ins Krankenhaus. Die OP ist bedingt eines Hüftschaden unausweichlich. Muddi bringt ein, vom Arzt des KH ausgestelltes, Attest zur Schule, in welchem attestiert wird das binnen der folgenden 4 Wochen ein Schulbesuch ausgeschlossen ist.

    Nach 2 Wochen, der Abgabe des Attest, "erbitten" 2 Polizeibeamte die Mitnahme des Sohnes, da dieser unerlaubt der Schule fern geblieben sei. Es wird das Attest vorgelegt, ein Polizist telefoniert mit der Klinik, die Beamten ziehen (ohne Sohn) wieder von dannen. Einen Tag später erscheint das Jugendamt, bedingt des gleichen Vorwurfs. Erneutes Vorlegen des Attest, fertig.

    Im März wird schließlich das andere Bein operiert. Es wird ein neues Attest vom KH im Sekretariat der Schule abgegeben. Was dann folgt steht bereits schon da, die Polizei, das Jugendamt....

    Schätze ich es richtig ein dass Muddi ein Disziplinarverfahren gegen den Direktor der Schule anstreben kann? Die Mitteilung an die jeweilige Institution erfolgte "im Namen des Direktor" der Schule.
     
  2. Azalee

    Azalee V.I.P. 16.05.2018, 22:08

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    AW: Vorgetäuschte Schulverweigerung

    Was sagt denn die Schule zu dem Vorwurf?

    Mir erscheint das mit meiner persönlichen "Muddi-Erfahrung" in der kurzen Form unrealistisch. Frage ist, welcher Teil der Geschichte fehlt?

    • Fehlt hier ein Kind in der Schule - ohne Attest - nimmt die Schule vor allen anderen Kanälen, Kontakt mit der Muddi auf, Telefonnummer ist ja in der Schule hinterlegt.
    • Fehlt ein Kind geplant über Wochen in der Schule, erfolgt hier vorab eine Abklärung mit der Schule, wie das Kind an den Lehrstoff kommt. OP an der Hüfte bedingt ja nicht über alle vier Wochen einen ausgeschalteten Kopf, auch wenn man nicht in die Schule kann. OK, kann Muddi natürlich unterlassen, wortlos Attest einreichen und Kind vier Wochen Lehrplan später wieder in der dritten Klasse abgeben
    • Hier würde Muddi ziemlich blöd aus der Wäsche gucken, stände trotz allem die Polizei vor der Tür. Und sobald die abgefahren wären, hinge Muddi hier am Telefon mit der Schule. Hat Muddi das in dem Fallbeispiel auch getan? Und wie könnten die reagiert haben?
     
  3. freaggle4711

    freaggle4711 Aktives Mitglied 17.05.2018, 00:00

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    AW: Vorgetäuschte Schulverweigerung

    Keine Stellungnahme, es wird intern geprüft.

    Punkt 1 ist nicht zutreffend, da das jeweilige Attest persönlich abgegeben worden sein soll, das nehmen wir hier bitte als gegeben hin.

    Punkt 2 Muddi hat täglich die Übungen und Aufgaben aus der Schule abgeholt.

    Punkt 3, die Schule bekundet kein Attest erhalten zu haben

    Es ist zwar fiktiv, aber extrem realistisch....
    Wobei die Zeitspanne jeweils 2 Wochen betragen hat, Irrtum meinerseits
    Zuletzt bearbeitet: 17. Mai 2018
     
  4. Azalee

    Azalee V.I.P. 17.05.2018, 08:41

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    AW: Vorgetäuschte Schulverweigerung

    Hatte Muddi eigentlich mehrere Atteste erhalten? Darüber stolperte ich bereits gestern. Wenn eines meiner Kinder krank Zuhause blieb, hatte ich genau ein Attest, dass dann in der Schule abgegeben wurde, zuhause blieb da nichts, wass ich Polizei oder Jugendamt hätte vorweisen können.
    Zu punkt 1.
    Die Schule sagt aber ja, sie habe keines. (Egal, wo muddis abgeblieben ist. Und wenn eine Schule davon ausgeht, dass ein kind unentschuldigt fehlt, sollte man doch annehmen, dass es zunächst die Eltern anruft, bevor schwere Geschützte aufgefahren werden.

    Sorry, die ganze Geschichte klingt so abstrus, dass ich den Haken suche. :rolleyes:
    Denn da hätte ja niemand mit irgendwem kommuniziert. Auch nicht die Verwaltung mit dem Klassenlehrer.
    Oder das ganze hat eine uns unbekannte Vorgeschichte, die die schule so agieren läßt.
     
  5. freaggle4711

    freaggle4711 Aktives Mitglied 17.05.2018, 10:28

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    AW: Vorgetäuschte Schulverweigerung

    Wenn ich es verstanden hätte, würde ich selbst nicht mit meinen fiktiven Gedanken kämpfen wer in diesem Wurstsalat den Bock geschossen hat. Es wird noch lustiger.

    Muddi hat eine Kopie des jeweiligen Attest in der Schule, zum Verbleib dort, anfertigen lassen. Das Original ist bei ihr. Durch Absprache wurden ihr die jeweiligen Lehrstoffe ausgehändigt, diese wurden am Nachmittag abgeholt. Der geschiedene Ehemann hatte, aus Besorgnis einer Vergesslichkeit von Muddi (die klaren Beweggründe will ich gar nicht wissen), in der Schule angerufen und gefragt, ob Filius entschuldigt fehlt. Das wurde bejaht.

    Ich suche weniger den Haken, sondern die Stelle die es verpennt hat richtig zu kommunizieren. Muddi wurde jedenfalls nicht angerufen. Auf einmal stand die Polizei vor der Tür... Eine negative Vorgeschichte lässt sich gar nicht finden. Ich schätze Muddi will nun "einfach" mal wem auf die Füße treten
     
  6. cherokee

    cherokee V.I.P. 17.05.2018, 11:55

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    AW: Vorgetäuschte Schulverweigerung

    Da kann man nur den Jenigen befragen, der die Überprüfung durch die Polizei und das Jugendamt ausgelöst hat. Das muss zwangsläufig nicht mal die gleiche Person sein.
     
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