Vollmacht zur außergerichtlichen Vertretung vs. Prozessvollmacht

Dieses Thema "ᐅ Vollmacht zur außergerichtlichen Vertretung vs. Prozessvollmacht - Bürgerliches Recht allgemein" im Forum "Bürgerliches Recht allgemein" wurde erstellt von Pubaxa, 12. Januar 2018.

  1. Pubaxa

    Pubaxa Forum-Interessierte(r) 12.01.2018, 14:37

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    Vollmacht zur außergerichtlichen Vertretung vs. Prozessvollmacht

    Hallo zusammen,

    Gilt Prozessvollmacht für außergerichtlichen Vertretung auch?

    Z.B. liegt eine Anwalt eine Prozessvollmacht vor, um die Vertretung des Vollmachtgebers in seiner Forderung nachzuweisen.
    Sollte dabei Prozessvollmacht akzeptiert werden, oder sollte dabei Vollmacht zur außergerichtlichen Vertretung/Allgemeinvollmacht vorgelegt werden.

    Danke.
     
  2. Christovur

    Christovur Senior Mitglied 12.01.2018, 18:30

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    Meistens ist die Vollmacht allgemein formuliert, nämlich auch unter anderem für die außergerichtliche Vertretung, die Vertretung in Strafsachen, die Vornahme und Annahme von Verträgen usw. usf. Was steht denn alles in der Vollmacht? Wie ist sie überschrieben ("Prozessvollmacht" oder "Vollmacht" oder "Allgemeine Vollmacht")?

    Worauf will der Beitragsersteller hinaus? Will er eine Forderung zurückweisen, weil der Rechtsanwalt den Gegner nicht ordnungsgemäß vertritt?
     
  3. Pubaxa

    Pubaxa Forum-Interessierte(r) 13.01.2018, 10:59

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    Allgemeinvollmacht
    'Vollmachtgeber' erteilt der 'Bevollmächtigter' Prozessvollmacht, gemäß §81 ZPO zur Vertretung...vor den Gerichten...einschließlich des gerichtlichen Mahnverfahrens...

    Ja.

    übliche Situation: A hat Forderung gegen B. Ein Anwalt taucht auf, da er vom A beauftragt wurde.
    Die Frage ist, ob so eine Prozessvollmacht "vor den Gerichten" auch außergerichtlich gültig ist, und solche Vollmacht bestätigt, dass RA überhaupt und rechtmäßig beauftragt wurde.
     
  4. Christovur

    Christovur Senior Mitglied 13.01.2018, 11:48

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    Mehr nicht? Dann erstreckt sich die Vollmacht des Anwalts jedenfalls nicht auf die außergerichtliche Vertretung. Dadurch könnte er den Schuldner nicht (außergerichtlich) in Verzug setzen, wenn der Schuldner das nicht schon ist.

    Die Vollmacht kann auch mündlich gegeben werden durch den Mandanten. D. h. der Anwalt muss die Bevollmächtigung nicht schriftlich nachweisen (könnte besonders im Strafrecht manchmal auch nachteilhaft sein). Das Offenkundigkeitsprinzig ist dadurch gewahrt, dass der Anwalt sagt, in wessen Auftrag er handelt. Die Forderung ist dadurch nicht weniger korrekt oder auch falsch. Die Ablehnung der Vollmacht ist - jedenfalls nach meiner Erfahrung - nicht besonders hilfreich für beide Seiten. Man muss auch unterscheiden zwischen Vollmacht und Beauftragung. Durch den Auftrag wird der Anwalt - wie das Wort schon sagt - überhaupt erst beauftragt. Den Auftrag selbst kennt der Gegner meist gar nicht genau. Die Vollmacht ermächtigt den Rechtsanwalt, selbstständig Handlungen vorzunehmen, etwa die Unterzeichnung eines Vertrages in Vertretung für den Mandanten (Stellvertretung). (andere Meinungen? Ist hier was grob falsch gewesen?)

    Was wird denn gefordert? Ist die Forderung berechtigt?
     
  5. Pubaxa

    Pubaxa Forum-Interessierte(r) 13.01.2018, 12:51

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    Wurde fristlos gekündigt, wegen Zahlungsverzug. Der Schuldner erfährt darüber nachträglich, da er keine Mahnungen und Kündigung erhalten hat (die Zahlung hat er aber schon geleistet). Die Versuche mit dem Gläubiger Kontakt aufzunehmen bleiben erstmal erfolglos, danach wurde mitgeteilt, dass das Ganze an Inkasso übergeben wurde. Inkasso reagiert auch nicht. Dann taucht Anwalt auf und verlangt Schadenersatz wegen fristlose Kündigung samt Gebühren.
    Da der Gläubiger wieder Inkasso nennt (keinen RA), bezweifelt der Schuldner, dass RA beauftragt wurde.
    Ob die Forderung berechtigt ist, ist auch fraglich. Aber hier stellt sich die erste Frage, ob RA die richtige Person ist.
     
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