Videoaufnahme einer Privatperson ohne Einverständnis

Dieses Thema "ᐅ Videoaufnahme einer Privatperson ohne Einverständnis - Medienrecht und Presserecht" im Forum "Medienrecht und Presserecht" wurde erstellt von Morellato, 28. Juni 2017.

  1. Morellato

    Morellato Boardneuling 28.06.2017, 17:14

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    Videoaufnahme einer Privatperson ohne Einverständnis

    Hallo, liebe Community!

    Angenommen, eine Privatperson, die sich in ihrer Mietwohnung und zwar auf dem Balkon befindet, wurde von einer Nachbarin von unten mit dem Handy aufgenommen. Die Nachbarin provoziert die Person dabei und nimmt auf, wie diese aus einer Gießkanne eine kleine Menge Wasser versehentlich auf die Terrasse der Nachbarin vergisst. Die Person entschuldigt sich dabei klar und deutlich. Daraufhin sagt die Nachbarin, sie habe die Aufnahme nun gemacht und könne jetzt die Person damit anklagen. Die Person hat aber keine Einwilligung zum Filmen gegeben und hat daraufhin ausdrücklich gesagt, dass sie nicht aufgenommen werden möchte.

    Gibt es juristische Möglichkeiten die Nachbarin in ihre Schranken zu weisen?
     
  2. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 28.06.2017, 19:29

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    AW: Videoaufnahme einer Privatperson ohne Einverständnis

    Das "Recht am eigenen Bild" regelt grundsätzlich erstmal nur das Verbreiten und öffentliche Zurschaustellen (Veröffentlichen) von Personenbildnissen. Einen generellen Anspruch, nicht ohne Einwilligung fotografiert oder gefilmt zu werden, gibt es nicht. Ebenso gibt es keinen solchen generellen Anspruch, daß solche Aufnahmen nicht verbreitet oder veröffentlicht werden dürfen. Es gibt vielmehr eine ganze Reihe von Situationen und Zusammenhängen, in denen das eine und/oder das andere hingenommen werden muss.

    Etwas Wasser auf den Balkon des Nachbarn zu verkleckern ist ebenfalls nichts, gegen das man rechtlich vorgehen könnte.

    Die beiden Damen sollten am besten mal einen Becher Beruhigungstee trinken.
     
    macyanni gefällt das.
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