Verstopfter Abfluß - Wasserschaden

Dieses Thema "Verstopfter Abfluß - Wasserschaden - Mietrecht" im Forum "Mietrecht" wurde erstellt von Miltan77, 2. November 2008.

  1. Miltan77

    Miltan77 Neues Mitglied 02.11.2008, 17:52

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    Verstopfter Abfluß - Wasserschaden

    Folgender fiktiver Fall:
    In einem Mietshaus mit mehreren Mietern verstopft das gemeinsam genutze Abwasserrohr. Das Abwasser staut sich zurück und läuft in der Erdgeschoßwohnung aus der Toilette und überflutet Bad und Teile des Teppichs im Wohnraum. Dabei wird ein auf dem Boden stehendes Notebook beschädigt und die Holzregale/Schränke saugen sich im Bodenbereich mit Wasser voll. Dies alles ist natürlich sehr unangenehm und unhygienisch, selbst wenn es sich nur um klares Duschwasser der Mieter darüber handelt.

    Welche Ansprüche kann der Mieter der Erdgeschoßwohnung gegen die Hausverwaltung/Vermieter geltend machen?

    -Mietminderung?
    -das Wechseln des Teppichs verlangen?
    -Wie muss er den Schaden des Notebooks geltend machen?
    -gibt es irgendetwas zu beachten?

    Danke für evtl. Denkanstöße!
     
  2. vico

    vico V.I.P. 02.11.2008, 18:09

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    AW: Verstopfter Abfluß - Wasserschaden

    Zunächst einmal muss der Vermieter informiert werden, der sicher die Sache beheben lassen wird. Mietminderung käme nur in Frage wenn der Vermieter nichts unternimmt und das Rohr verstopft bliebe.
    Schäden genau auflisten und Besichtigungstermin mit dem Vermieter ausmachen. Dieser wird in aller Regel die Schäden seiner Haftpflichtversicherung melden.
    Dann geht die Nachforschung los wer von den Mietern für die Verstopfung einzustehen hat. Dies passiert in aller Regel, wenn Menschen Dinge in die Toiletten einwerfen, die dafür nicht vorgesehen sind, wie z.B. Hygieneartikel. Auch wer ständig Essensreste in die Toiletten kippt, riskiert irgendwann ein Problem (ölhaltig!).
    Werden die Rohre freigepumpt, so finden sich in aller Regel diese Utensilien als Ursache. Anhand der Konstellation der Personen in einem Mietshaus lässt sich in manchen Fällen der Verursacher feststellen, so dass dieser dann für die Kosten aufkommen muss.
    Meist aber gelingt das nicht und der Vermieter bleibt am Schaden hängen. Daher sollte man hier nicht auch noch mit Mietminderung Öl aufs Feuer gießen. Die Sache ist schon ärgerlich genug.
     
  3. snibchi

    snibchi V.I.P. 03.11.2008, 10:21

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    AW: Verstopfter Abfluß - Wasserschaden

    Das ist leider falsch. Und dieser Rat:
    Fehl am Platze, schließlich kassiert der Vermieter Monat für Monat auch Miete.

    Tritt in der Zeit der Überlassung an den Mieter eine Mangel auf, der die Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache aufhebt, oder entsteht während der Mietzeit ein solcher Mangel, so ist der Mieter für die Zeit, in der die Tauglichkeit aufgehoben ist, von der Entrichtung der Miete befreit. ( § 536 BGB ).

    Dies ist unabhängig davon, ob der Vermieter den Schaden behebt oder nicht. Entscheidend ist die Zeit während der Mangel besteht.

    Dazu gehören auch Folgeschäden: Feuchte Wohnung, Austrocknungszeit, Aufräumzeit, nicht Bewohnbarkeit.

    Die Höhe der Minderung richtet sich nach dem Grad der Beeinträchtigung: http://www.hanhoerster.de/html/mietminderung_feuchtigkeit.htm
     
  4. vico

    vico V.I.P. 03.11.2008, 12:15

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    AW: Verstopfter Abfluß - Wasserschaden

    snibchi schrieb:

    "Fehl am Platze, schließlich kassiert der Vermieter Monat für Monat auch Miete."

    Richtig. Nur ob es so fehl am Platze ist zu bezweifeln, dass z.B. derjenige Mieter, der die Rohrverstopfung verursacht hat, anschließend auch noch Miete mindern darf?
    Da sträuben sich einem die Haare.

    By the way: Wohnraum vermieten lohnt sich für Privatvermieter schon lange nicht mehr. Mittlerweile fahren Privatvermieter mehr Minus als Plus ein. So viel zu der ebenso kreisenden Auffassung, alle Vermieter seien "Abzocker".
     
  5. charles0308

    charles0308 V.I.P. 03.11.2008, 12:29

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    AW: Verstopfter Abfluß - Wasserschaden

    in aller Regel bestehen Sachversicherungen für bestimmungswidrigen Austritt von Leitungswasser, Verbundene Wohngebäudeversicherung - auf Seite des Vermieters, Hausratversicherung auf Seite des Mieters.
    Wenn eine Hausratversicherung besteht, ist der Mieter in der Regel gut beraten, hier seinen Schaden (je nach Vertragsbedingungen auch selbst eingefügte Gebäudebestandteile) zum Neuwert abzurechnen.
     
  6. schielu

    schielu V.I.P. 03.11.2008, 14:29

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    AW: Verstopfter Abfluß - Wasserschaden

    Mietminderung ist ab Bekanntgabe des Schadens in Höhe der Beeinträchtigung der Wohnungsgebrauchstauglichkeit möglich.
    Zum Schadensersat ist der Vermieter nur bei mindestens Fahrlässigkeit verpflichtet was hier kaum nachweisbar ist!
    Der Vermieter kann gegenüber dem Verursacher Schadensersatz verlangen. Das gilt auch für Minderung der Mieten dritter!
     
  7. snibchi

    snibchi V.I.P. 03.11.2008, 16:40

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    AW: Verstopfter Abfluß - Wasserschaden

    Das ist nicht Richtig, Minderung ist ab dem Moment der Einschränkung der Gebrauchstauglichkeit der Mietsache möglich.
     
  8. vico

    vico V.I.P. 03.11.2008, 16:45

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    AW: Verstopfter Abfluß - Wasserschaden

    snibchi schrieb:

    "Das ist nicht Richtig, Minderung ist ab dem Moment der Einschränkung der Gebrauchstauglichkeit der Mietsache möglich."

    Das ist so auch wieder nicht richtig. Zeigt beispielsweise ein Mieter einen Mangel im März an und behauptet das Problem bestehe schon seit Ende Januar, so kann er Miete erst ab Datum der Anzeige mindern. Denn wer will/kann letztendlich beweisen seit wann die Gebrauchstauglichkeit tatsächlich eingeschränkt war?
     
  9. snibchi

    snibchi V.I.P. 03.11.2008, 16:52

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    AW: Verstopfter Abfluß - Wasserschaden

    Darüber ließe sich trefflich streiten. Nur vergißt der Eigentümer, dass die steuerlichen Zuwendungen aus der Zeit des Häuslebauens aus dem Fond der Allgemeinheit: Sprich vom Steuerzahler bezahlt wurden. Gleiches gilt für vergünstigte Landes- und Bundesdarlehen.
     
  10. snibchi

    snibchi V.I.P. 03.11.2008, 16:59

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    AW: Verstopfter Abfluß - Wasserschaden

    In diesem Fall kann der Mieter sein Aufrechnungsrecht für Minderungen in der Vergangenheit verlieren oder gar Schadensersatzpflichtig werden.
    Ist eine Unmöglichkeit zur Schadensbehebung wegen fehlender Anzeige durch den Mieter gegeben, da stimme ich zu, sind Rechte nach § 536, § 536a BGB ausgeschlossen.

    Ein einfaches Beispiel: Vermieter fährt sechs Wochen unerreichbar in den Urlaub. Direkt am 2. Tag ist Land unter Wasser: Rohrbruch. Der Vermieter ist bei aller Bemühung nicht erreichbar. Da soll die Miete nicht gemindert werden können?

    Die Beweisfähigkeit am Datum XY sei die Ursache der Mietminderung gelegt, ist ein anderes Blatt.
     
  11. schielu

    schielu V.I.P. 03.11.2008, 17:22

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    AW: Verstopfter Abfluß - Wasserschaden

    Aber nicht, wenn er nicht angezeigt wurde! Da kannste ohne Ende googeln und immer nur diese Aussage finden!
     
  12. vico

    vico V.I.P. 03.11.2008, 18:45

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    AW: Verstopfter Abfluß - Wasserschaden

    snibchi schrieb:
    "Nur vergißt der Eigentümer, dass die steuerlichen Zuwendungen aus der Zeit des Häuslebauens aus dem Fond der Allgemeinheit: Sprich vom Steuerzahler bezahlt wurden. Gleiches gilt für vergünstigte Landes- und Bundesdarlehen."

    Auch das ist kein Argument. Es gibt eine Menge Privatvermieter, die ihr Haus aus eigener Kraft und eigenen finanziellen Mitteln erbaut haben. Und das wird die Mehrheit sein. Zudem haben viele Eigentümer nicht gleich mit dem Ziel Vermietung gebaut, sondern vermieten weil Wohnraum durch Sterbefälle, Wegziehen der Kinder etc. frei geworden ist.
    Dass sich diese Vermieter nicht gerne ihr Besitztum von Fremden ruinieren lassen wollen, ist wohl einleuchtend.
     
  13. schielu

    schielu V.I.P. 04.11.2008, 10:01

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    AW: Verstopfter Abfluß - Wasserschaden

    Nicht nur das, es ist Unfug! Kein Vermieter bekommt etwas geschenkt! Bei vergünstigten Darlehen sind "Sozialmieten" Zwang und zur AfA müssen auch die Mieteinnahmen versteuert werden.
    Der Mieter ist auch nur zur Anzeige des Mangels verpflichtet. Hier gilt wieder der Umstand des Briefzuganges. Wenn der Verm. in Urlaub ist, ist das sein Bier, der Mieter hat seine Schuldigkeit getan und kann ab dem mindern!
     
  14. vico

    vico V.I.P. 04.11.2008, 11:11

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    AW: Verstopfter Abfluß - Wasserschaden

    schielu schrieb:

    "Nicht nur das, es ist Unfug! Kein Vermieter bekommt etwas geschenkt! Bei vergünstigten Darlehen sind "Sozialmieten" Zwang und zur AfA müssen auch die Mieteinnahmen versteuert werden."

    Vollkommen richtig. Snibchi vergisst, dass jeder Vermieter Steuern zahlen muss aus seinen Mieteinnahmen.
     
  15. snibchi

    snibchi V.I.P. 04.11.2008, 12:43

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    AW: Verstopfter Abfluß - Wasserschaden

    Auch das entspricht nicht der Rechtslage.
    Beispiel: In einem Mehrfamilienhaus fällt im Winter (-20 Grad) die Heizung aus. Der Vermieter bewohnt selbst eine Wohnung in diesem Haus. Hier nimmt der Vermieter den Mangel selbständig zur Kenntnis. Die Mietminderung ist nach §536 BGB vom Zeitpunkt der Entstehung des Mangels an gegeben und eine Benachrichtigung des Vermieters durch den Mieter unterbleibt ganz.

    Nächstes Beispiel: Der Vermieter wird gewahr, dass im Stockwerk über ihm, bei seinem Mieter, offensichtlich ein Wasserrohrbruch stattgefunden hat, weil das Wasser bereits den Hausflur herunter läuft. Die Mieter sind in Urlaub, haben also von dem Schaden gar keine Kenntnis.

    Das die Benachrichtigung des Vermieters durch den Mieter Voraussetzung für die Mietminderung sein soll ist eine Mär.

    Steuern zahlt man nur von Einkommen, nicht von Verlusten! :D
     
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