Versicherter Versand / Unversicherter Versand AGB

Dieses Thema "ᐅ Versicherter Versand / Unversicherter Versand AGB - Bürgerliches Recht allgemein" im Forum "Bürgerliches Recht allgemein" wurde erstellt von Torf92, 16. April 2018 um 16:11 Uhr.

  1. Torf92

    Torf92 Neues Mitglied 16.04.2018, 16:11

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    Versicherter Versand / Unversicherter Versand AGB

    Ich habe mich gerade gefragt, wie man sich am besten den Unterschied zwischen den Versandarten der gängigen Dienstleister erklären kann und dann direkt einmal Google bemüht. Meistens findet man wenig juristisch aufbereitete Anworten, welche lediglich auf die Sendungsverfolgung und die (fehlende) Haftung hinweisen. Das ist mir aber ein wenig zu ungenau und wollte daher hier mal nachfragen, wie ihr das einordnen würdet.

    Mal angenommen der Ausgangsfall stellt sich so dar:

    Verbraucher A kauft bei Verbraucher B übers Internet ein gebrauchtes Buch und möchte, dass der Verkäufer das Buch an ihn versendet. Dieser tut was ihm aufgetragen wurde, und versendet das Buch als unversichertes Päckchen an den Käufer.

    So gesehen ein Recht einfacher Grundfall, da wir dabei alle Ansprüche gegen den Verkäufer ausblenden können, da die Gefahr bei Übergabe an den Versanddienstleister, auf den Käufer übergegangen ist.

    Im Internet lässt sich nun folgende Grundregel überall finden:

    1. Beim versicherten Versand hat man einen Anspruch gegen den Paketdienstleister, wenn er das Paket verschlampt hat

    2. Beim nichtversicherten Versand nicht.

    Ich frag mich aber nun, warum??? Es ist doch wohl Hauptleistungspflicht des Dienstleisters das Päckchen zuzustellen, völlig unabhängig davon ob es versichert oder unversichert ist. Wenn er es nun verschlampt, dann muss mir als Käufer doch auch ein Schadensersatzanspruch gegen den Dienstleister zustehen.

    Zumal ich mir nicht vorstellen kann, dass sich der Dienstleister per AGB völlig von jeglichen SEA freistellen kann, da es ja gerade um die Hauptleistungspflicht geht. Oder sehe ich das zu streng? Fände es nämlich durchaus ungerecht, wenn man per AGB vereinbaren könnte, dass man eben doch nicht haftet wenn man seine vertragliche Pflicht nicht erfüllt. Dann hilft mir ja auch der Vertrag nichts.

    Hab ich irgendwo ein Denkfehler drin?
     
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