Verschimmelter Hausrat im Keller

Dieses Thema "ᐅ Verschimmelter Hausrat im Keller - Mietrecht" im Forum "Mietrecht" wurde erstellt von schimmelkeller, 2. Januar 2010.

  1. schimmelkeller

    schimmelkeller Boardneuling 02.01.2010, 18:47

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    Verschimmelter Hausrat im Keller

    Einmal angenommen, ein Paar (x und y) ziehen im Herbst in eine Wohnung, zu der auch ein Kellerraum gehört. Das Zweifamilienhaus ist aus den 1930ern, die Vermieter wohnen mit im Haus. Auf explizite Anfrage wird x und y vor Vertragsabschluss mündlich bestätigt, dass der Keller trocken sei, lediglich im Sommer ein wenig schwitzt und es auch ansonsten noch nie Probleme mit Schimmel gegeben hat. Der Keller ist frisch gestrichen und lässt keinerlei Aufschluss auf Feuchtigkeit zu.
    Im darauffolgenden, schwülwarmen Sommer tropft Schwitzwasser von den im Keller befindlichen, nicht isolierten Rohren und die gefliesten Wände in den Gemeinschaftsräumen sind beschlagen. In dem zur Wohnung gehörenden Kellerraum ist lediglich an der Eingangstür eine feuchte Pfütze von einem tropfenden Rohr zu sehen. X und y melden den Vermietern die Feuchtigkeit, woraufhin die Rohre mehrmals trocken gewischt wurden. Zur Adventszeit holt das Mieterpaar die in Kartons gelagerten Weihnachtssachen aus dem Keller und bemerken starken Modergeruch und teilweise Schimmel an den Sachen. Auch dies wird den Vermietern mitgeteilt. Diese stellen einen kleinen Luftentfeuchter aus dem Baumarkt auf und bieten an, nicht regelmäßig genutzten Hausrat auf ihrem Dachboden zu lagern. X und Y beschließen jedoch, aus verschiedenen Gründen auszuziehen. Wenige Wochen später entdecken Sie nun, das sämtliche Kartons, größtenteils samt Inhalt stark verschimmelt ist und heftig nach Moder riecht, was wiederum umgehend (einen Tag später) den Vermietern mitgeteilt wurde.
    Nach einem Urteil des Amtsgerichts Gera sind Vermieter wohl zum Schadensersatz verpflichtet. Diese berufen sich jedoch darauf, dass man solche Sachen nicht im Keller lagern sollte bzw. diese besser pflegen und regelmäßig überprüfen muss. Schließlich war den Mietern die Feuchtigkeit im Sommer ja bekannt. Außerdem hätten x und y den Schaden früher melden müssen.
    Sind Vermieter von Altbauten grundsätzlich im Recht, weil die Mieter es vorher hätten wissen müssen und somit quasi fahrlässig gehandelt haben? (Es gibt doch auch Altbauten mit trockenen Kellern...) Haben die Mieter Schadensersatzansprüche? Wenn ja, wie wird der Wert der beschädigten Gegenstände ermittelt (größtenteils nicht zu ersetzende, ideelle Werte?) Kann ein Vermieter von vorn herein die Nutzung einschränken (z.B. nur Autoreifen, Getränkekisten, Einmachgläser, Kohle, etc.) oder sollte ein Mieter grundsätzlich alles im Keller lagern können, ohne einen Schaden befürchten zu müssen?

    Vielen Dank im Voraus für alle Antworten!
     
  2. Ron-Wide

    Ron-Wide V.I.P. 02.01.2010, 19:42

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    AW: Verschimmelter Hausrat im Keller

    Ich gehe davon aus, dass der Vermieter den Mietern nicht die uneingeschränkte Nutzung des Kellers zugesagt hat. Wenn dies zutrifft, dann hat der Mieter keine gute Ausgangsposition für einen Rechtsstreit, denn darauf wird es hinauslaufen.

    Der Mieter müsste dem Vermieter ein schuldhaftes Handeln nachweisen können.
     
  3. schimmelkeller

    schimmelkeller Boardneuling 02.01.2010, 20:11

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    AW: Verschimmelter Hausrat im Keller

    Doch, die uneingeschränkte Nutzung wurde eigentlich schon zugesagt, deshalb wurde ja vor dem Einzug geklärt, ob der Keller trocken ist. Die Vermieter hatten Zugang zu dem offen stehenden Kellerraum (haben auch ab und zu eigenständig das Fenster darin geschlossen/geöffnet) und wussten von Anfang an, was darin gelagert werden soll. Z.B. haben die Mieter erzählt, dass sie mehrere Kartons Modelleisenbahn von den Eltern "vererbt" bekommen, da sie dafür ja nun genügend Platz im Keller haben. Erst als der Schaden bekannt wurde, wurden die Mieter darauf hingewiesen, dass es wohl nicht so gut war, solche Dinge im Keller unterzubringen.
    Liegt die Beweispflicht nicht eher beim Vermieter? Also müssten nicht eher sie nachweisen, dass sie keine Schuld trifft? Wann wäre schuldhaftes Handeln denn nachzuweisen? Baumängel liegen ja offensichtlich vor (Rohre nicht abgedichtet, Salpeter- und watteartige Ausschläge an den Wänden)
    Wie ist die Sachlage in Anbetracht des Urteils aus Gera zu werten?
     
  4. Tourix

    Tourix V.I.P. 02.01.2010, 21:26

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    AW: Verschimmelter Hausrat im Keller

    Das riecht sehr nach einen Baumangel, der durch den neuen Anstrich
    gegenüber den Mietern vertuscht werden sollte.
    Schadensersatzforderungen der Mieter dürften hier mit großer
    Wahrscheinlichkeit von einem Gericht bestätigt werden.
    Aber dazu muss man Beweise haben. Je mehr und vor allem je besser,
    desto größer sind auch die Chancen vor Gericht.
     
  5. Tourix

    Tourix V.I.P. 02.01.2010, 21:28

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    AW: Verschimmelter Hausrat im Keller

    Achja, ein Baumangel an einem Haus aus den 30er.
    In dieser Form eher ungewöhnlich.
    Wahrscheinlich wurde etwas "kaputtrepariert"
    oder das Kanalrohr ist undicht.
     
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  6. Ron-Wide

    Ron-Wide V.I.P. 03.01.2010, 07:59

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    AW: Verschimmelter Hausrat im Keller

    Wenn der Vermieter erst im Nachhinein die Mieter auf einen Mangel hinweist, dann sehe ich natürlich die Haftung auf Seiten des Vermieters. Es ist auch richtig, dass die Beweispflicht beim Vermieter liegt. Nur was soll hier noch bewiesen werden? Der Vermieter hat sein Versäumnis zugegeben und sollte sich Gedanken über den Schadensersatz machen. Allerdings kann sich ein Mieter nicht von seiner Obhutspflicht für das Mietobjekt freisprechen.Dies
    ...hätte möglicherweise den Mieter zu einer Kontrolle auch im folgenden Zeitraum veranlassen sollen.

    Ein Einzelurteil eines Amtsgerichtes ist allerdings keine gültige Rechtssprechung für alle ähnlich gelagerten Fälle.

    Wenn der Vermieter nicht einsichtig ist, wird der Mieter wohl ein Gericht bemühen müssen.
     
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  7. vico

    vico V.I.P. 03.01.2010, 10:52

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    AW: Verschimmelter Hausrat im Keller

    Letztendlich wiürde die Sache vor Gericht nicht so glatt für die Mieter ausgehen, wie sie es sich erhoffen würden. In einem Haus aus den 30er Jahren ist mit Feuchtigkeit im Keller zu rechnen. Oft besteht ein solcher aus Bruchsteinen, die bei hoher Luftfeuchtigkeit außen immer feucht sind.
    Der Mieter hatte offensichtlich den Keller auch nicht gemietet, d.h. er gehörte nicht mit zur Mietsache, da der Vermieter sich seinerseits die Nutzung ebenfalls vorbehalten hat. Hier liegt wohl nur eine Kulanzregelung zur Kellernutzung vor.
    Zudem noch die Tatsache, dass der Mieter ab Kenntnis des Problems seit Sommer seine für Feuchtigkeit anfälligen Pappkartons tatsächlich hätte woanders lagern können.
    Vor Gericht käme hier allenfalls ein Vergleich bei raus, der wahrscheinlich keinem dienlich sein wird, da noch Gerichtskosten anfallen.
     
  8. schimmelkeller

    schimmelkeller Boardneuling 03.01.2010, 11:37

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    AW: Verschimmelter Hausrat im Keller

    Vielen Dank für die guten Antworten bisher.
    Es wird angenommen, dass der Keller zur Mietsache gehört. Die Tür stand nur zur besseren Belüftung immer einen Spalt offen. Die Vermieter haben lediglich nach ca. 3 Wochen Feuchtigkeit im Keller das Fenster des Kellerraums eigenmächtig geschlossen, da Ihnen der Rat gegeben wurde, dass dies bei hoher Luftfeuchtigkeit im Sommer besser wäre. Die Mieter wurden ein paar Tage später darüber informiert und hatten nichts dagegen.
    Der gemietete Kellerraum sah bis auf den nassen Fleck an der Türschwelle trocken aus. Die entstandenen Schäden konnten erst entdeckt werden, als die Kartons wegbewegt wurden. Angenommen es handelt sich um ein paar Kartons mit Modelleisenbahn, für die die Mieter zunächst keine Verwendung und ansonsten auch keinen Aufbewahrungsplatz hatten.
    Kann man denn von Mietern erwarten, dass sie sich noch woanders einen Raum mieten, da in einem Keller aus den 30ern immer mit Feuchtigkeit gerechnet werden muss und dort daher nicht alles gelagert werden kann? Und das, obwohl ihnen vor Einzug die Trockenheit des Kellers mündlich zugesagt wurde und die Vermieter wussten, was dort untergestellt werden soll?
    Angenommen die Mieter hätten aufgrund der Feuchtigkeit regelmäßig ihren Hausrat kontrolliert (Verpflichtung?). Ein Schaden lässt sich doch nunmal erst feststellen, wenn er da ist. Und wenn es außerdem keine andere Unterstellmöglichkeit gibt? Darüber hinaus könnte man sich vorstellen, dass noch andere Gegenstände, nicht aus Pappe und offen gelagert verschimmelt sind, was man allerdings nur bei genauem Hinsehen entdecken kann, von einem entsprechenden Geruch ganz abgesehen (insgesamt riecht der Keller allerdings kaum).
     
  9. vico

    vico V.I.P. 03.01.2010, 12:00

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    AW: Verschimmelter Hausrat im Keller

    Wenn der Keller eindeutig mit zur Mietsache gehört, so muss der Keller auch im Mietvertrag als Mietsache stehen. Zur Mietsache hat ein Vermieter keinen Zutritt.
    Das sollte erst einmal geklärt werden.
    Wer hat denn das Fenster im Keller geöffnet?
     
  10. schimmelkeller

    schimmelkeller Boardneuling 03.01.2010, 12:18

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    AW: Verschimmelter Hausrat im Keller

    Es wird angenommen, dass der Keller als Mietsache im Mietvertrag steht. Da ein gutes Verhältnis bestand, hatten die Mieter nichts gegen den Zutritt.
    Das Fenster wurde von den Mietern geöffnet. Über die Tatsache, dass dies im Sommer wohl nicht richtig sei, wurden die Vermieter und damit auch die Mieter erst belehrt, als es quasi schon zu spät war.
    Man stelle sich folgenden, fiktiven Kelllergrundriss vor: Alte Steintreppen führen in einen schmalen Gang. Von diesem Gang gehen drei Kellerräume der Vermieter (nahezu ungenutzt) weg. Am Ende des Gangs gelangt man in einen großen, gemeinschaflich genutzten, gefliesten (Wasch-) Raum (ausdrücklich kein Keller zum Wäschetrocknen! Und aus einer Waschmaschine tritt normalerweise keine Feuchtigkeit aus...) Von diesem Gemeinschaftsraum gelangt man in den Kellerraum der Mieter. Das Fenster im Gemeinschaftsraum wurde von den Vermietern stets offen gehalten. In guter Absicht (Luftzirkulation, Durchzug...) wurde die Tür des vermieteten Raums und das dazugehörige Fenster von den Mietern offen gehalten.
     
  11. vico

    vico V.I.P. 03.01.2010, 12:24

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    AW: Verschimmelter Hausrat im Keller

    Damit liegt das Fehlverhalten bei den Mietern, die im Sommer das Fenster im Keller geöffnet hatten und dazu noch die Tür zum Waschraum offen hielten, aus dem die Feuchtigkeit vom Waschen in die übrigen Kellerräume gelangen konnte.
    Schadensersatz ist da nicht möglich.
     
  12. schimmelkeller

    schimmelkeller Boardneuling 03.01.2010, 12:30

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    AW: Verschimmelter Hausrat im Keller

    In dem Gemeinschaftsraum befindet sich EINE Waschmaschine, aus der keinerlei Feuchtigkeit austritt. Das Öffnen der Fenster und Türen hielten die Vermieter selbst für richtig. Wäre das Fenster geschlossen gewesen, wären die Mieter wohl auch schuld, weil sie zuwenig gelüftet haben, oder?
     
  13. Tourix

    Tourix V.I.P. 03.01.2010, 13:12

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    AW: Verschimmelter Hausrat im Keller

    Sorry Vico, aber wir reden von einem Keller.
    Hier ist Baujahr bedingt mit einer etwas höheren Luftfeuchtigkeit, bedingt durch die
    Bodenfeuchte zu rechnen, aber das reicht keinesfalls aus um Schimmel zu begünstigen. Solche Keller werden schließlich in der Regel dazu genutzt, um
    Obst und Gemüse lange frisch zu halten - lagern.
    Hochempfindliche Elektrogeräte würde ich dann nicht unbedingt im Keller lagern,
    da die winzigen Kontakte oxidieren, aber es spricht absolut nichts gegen eine Lagerung normaler Gegenstände, oder eine Modelleisenbahn (Kartons wirken zu
    hoher Feuchtigkeit entgegen).
    Hier muss irgendein Schaden vorliegen. Von außen hereindrückendes Grundwasser
    (wegen dem Baujahr eher unwahrscheinlich), undichtes Kanalrohr direkt an der
    Kellerwand, sonstige undichte Rohre direkt im Keller, oder obendrüber.
     
  14. schimmelkeller

    schimmelkeller Boardneuling 03.01.2010, 13:39

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    AW: Verschimmelter Hausrat im Keller

    Angenommen es verlaufen Metallrohre an der Decke entlang, von denen im Sommer besonders heftig das Kondenswasser tropfte und aus den Wänden "wächst" etwas weißes, watteartiges (Salpeter? Schimmel?) Ansonsten weißt der Keller - zumindest auf den ersten Blick - keine Zeichen von Feuchtigkei auf. Schwarzer Schimmel hat sich nur an den Kartons bzw. diversen Gegenständen gebildet, nicht jedoch an den Wänden. Zählt schlechte Isolierung/Dämmung zu Baumängeln, die die Vermieter zu vertreten haben?
     
  15. vico

    vico V.I.P. 03.01.2010, 13:47

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    AW: Verschimmelter Hausrat im Keller


    Wenn im Sommer ein Keller "schwitzt", so schwitzen auch Metallrohre, bzw. diese sind kühler als die Raumtemperatur, Kondenswasser wird sichtbar. Das aber ist kein Mangel. Es ist dasselbe Phänomen, das beim Beschlagen der Brille beim Eintritt in einen warmen Raum eintritt. Das Brillenglas hat eine andere Temperatur als die warme Innenluft. Deswegen hat das Brillenglas aber keinen Mangel.
    Die gesehenen watteartigen Kristalle sind Salpeter. Das sind Salze und kein Schimmel.
    Die hohe Luftfeuchtigkeit im Keller während des Sommers hat zu Schimmel an den Pappkartons geführt, da Papier und Pappe ein idealer Nährboden für Schimmel darstellen. Aus diesem Grunde sollte in alten Kellern niemals Kartons direkt auf dem Boden lagern, bzw. besser gar nicht lagern.
    Warum der Mieter immer noch so sehr auf Schadensersatz pocht, obwohl er selbst das Fenster im Sommer hat offen stehen lassen, will mir nicht ganz einleuchten.
     
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