Verrechnungskonten aus Betriebsaufspaltung auflösen

Dieses Thema "Verrechnungskonten aus Betriebsaufspaltung auflösen - Gesellschaftsrecht" im Forum "Gesellschaftsrecht" wurde erstellt von h76469, 8. November 2017.

  1. h76469

    h76469 Neues Mitglied 08.11.2017, 20:21

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    Verrechnungskonten aus Betriebsaufspaltung auflösen

    Hallo zusammen,
    ich habe eine Fallstudie bei der ich die nerven verliere.
    Dies sind die Umstände
    Es geht um ein Autohaus, das operative Geschäft wird von einer GmbH betrieben. Die Gebäude sind in einer GdbR beheimatet. Die Gesellschafter in GmbH und GdbR sind identisch. Es handelt sich hierbei um eine Betriebsaufspaltung.
    Die GdbR hat keine Mitarbeiter, es bestehen aber Verbindlichkeiten der GdbR gegenüber der GmbH von 320.000€.
    Jetzt gilt es diese aus gründen der Bilanzbereinigung beider Firmen diese Verbindlichkeiten zu beseitigen.
    Wie kann dies kostengünstig geschehen?
    Außer "fiktive" Rechnungen schreiben um die Forderungen immer zu verrechnen fällt mir nichts ein, aber dann wird Umsatzsteuer fällig, was zwar im gesamten egal ist, aber die Liquidität der GdbR schwächt.

    Hat jmd eine Idee wie man sonst mit diesem Problem umgehen soll?

    LG
    Martin
     
  2. Tom998

    Tom998 Star Mitglied 09.11.2017, 05:00

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    Wie kommen Sie auf die seltsame Idee, diese Frage mittels Scheinrechnungen lösen zu können? Schon mal an die Strafbarkeit der Handlung gedacht?
    Wenn die GmbH Forderungen gegen die GbR hat und auf diese aus gesellschaftsrechtlichen Gründen verzichten will, bucht die GmbH diese Forderung zunächst als Aufwand aus, steuerlich liegt eine verdeckte Gewinnausschüttung vor, die außerbilanziell in gleicher Höhe wieder hinzugerechnet wird. Bei der GbR wird der Wegfall der Verbindlichkeit gewinnerhöhend als Gewinnausschüttung der GmbH behandelt.
     
  3. h76469

    h76469 Neues Mitglied 09.11.2017, 07:15

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    Hallo Tom 998,
    vielen Dank für Ihre Antwort.
    Vllt habe ich das mit den Scheinrechnungen etwas falsch formuliert. Ich gehe einfach davon aus, dass die GmbH Hausmeister beschäftigt, die für die Instandhaltung der Gebäude verantwortlich sind. Diese hätte ich in die GdbR gezogen und diese dann in Rechnung gestellt.
    Zu Ihrer Idee, dieses Forderungen als Aufwand auszubuchen. Wenn ich dies richtig sehe, kommt bei der Gewinnausschüttung der GmbH doch eine finanzielle Belastung für die Gesellschafter auf diese zu.

    LG
    Martin
     
  4. WeisWas

    WeisWas Senior Mitglied 09.11.2017, 09:33

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    Die aber immer noch kleiner ist, als wenn die GbR die geschuldeten T€ 320 an die GmbH bezahlen müsste.
    Wenn die "Bilanzbereinigung" steuerneutral möglich wäre, würde jeder Gesellschafter seine GmbH ausplündern und dann "die Bilanz bereinigen".
    Und das "Rechnungsmodell" würde doch auch nur bewirken, dass die GbR zwar fakturiert, aber kein Geld reinkommt. Die GbR-Gesellschafter müssten dann also auf die nicht erhaltenen Einnahmen Steuern bezahlen.
    Man könnte über den Verkauf von Anlagevermögen der GbR an die GmbH nachdenken.
     
  5. Tom998

    Tom998 Star Mitglied 10.11.2017, 05:29

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    Dann würden doch nur neue Forderungen und Verbindlichkeiten entstehen, die alten stünden immer noch in den Bilanzen.
     
  6. WeisWas

    WeisWas Senior Mitglied 10.11.2017, 09:19

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    Die GmbH könnte die neue Verbindlichkeit aus dem Kauf mit ihrer Forderung verrechnen.
     
  7. Tom998

    Tom998 Star Mitglied 10.11.2017, 10:02

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    Ich bezweifle, dass der TE hierfür in der GbR die stillen Reserven in den Grundstücken aufdecken will. Falls durch den Verkauf des AV die Betriebsaufspaltung enden sollte, wären nicht nur die stillen Reserven des AV, sondern auch die in den GmbH-Anteilen aufzudecken. Ihm war ja schon die vGA zu teuer.
     
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