Verkäufer sendet falsche Ware und reagiert nicht, droht dann mit Strafanzeige

Dieses Thema "ᐅ Verkäufer sendet falsche Ware und reagiert nicht, droht dann mit Strafanzeige - Kaufrecht / Leasingrecht" im Forum "Kaufrecht / Leasingrecht" wurde erstellt von Bimmer, 29. Juni 2018.

  1. Bimmer

    Bimmer Neues Mitglied 29.06.2018, 14:03

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    Verkäufer sendet falsche Ware und reagiert nicht, droht dann mit Strafanzeige

    Liebe Community,
    folgender fiktiver Fall...

    Privat Person A bestellt bei einem gewerblichen Ebay Verkäufer 4 individuell beschriftete Briefkastenschilder für 5,50Euro mit kostenlosem Versand.
    Die Schilder werden geliefert und Person A stellt fest, dass eines davon nachweislich falsch bzw. anders beschriftet ist, als in der Nachricht an den Verkäufer im Bestellvorgang von Person A angegeben.
    Person A kontaktiert darauf hin den Verkäufer 2 Mal per Ebay-Nachricht, doch dieser reagiert nicht. Darauf hin eröffnet Person A bei Ebay einen Fall, wo der Verkäufer 10 Tage Zeit hat zu reagieren. Bilder des falsch beschrifteten Schildes und Screenshots der bei Ebay gespeicherten Nachricht mit Beschriftungswunsch wurden dem Fall angehängt.
    Die 10 Tage verstreichen ohne Antwort des Verkäufers und Ebay prüft den Fall. Nach Überprüfung meldet Ebay, dass der Käuferschutz greift und das Geld zurückerstattet wird.
    Wenige Stunden nach der Rückerstattung meldet sich der Verkäufer außerhalb Ebay per E-Mail bei Person A mit folgender Drohung:

    Sehr geehrte Person A,

    auf mein Angebot die Schilder einfach zurück zu senden um die ganze Geschichte Rückgängig zu machen haben Sie nicht reagiert.
    Schilder sind bis zum heutigen Tag auch nicht zurück. Nun haben Sie einen Fall über Ebay geöffnet. Da Ebay ungerecht Kundenfreundlich ist, ist davon auszugehen dass Ebay auf eigene Faust noch Heute das Geld an Sie zurück sendet.
    Ware behalten und Geld zurück holen funktioniert nunmal nicht, da Stützt mich Glücklicherweise auch die gängige Rechtsprechung.

    Deshalb fordere ich Sie nun auf umgehend alle Schilder zurück zu senden mit Frist bis: Freitag 06.07.2018. (Bei uns eingehend)

    Sollten die Schilder bis dahin nicht bei uns sein, so werde ich noch am Mittwoch Strafanzeige wegen Unterschlagung mit Verdacht auf Betrug erstatten inkl. Strafantrag. Außerdem übergebe ich den Fall (auch wenn es sich nur um wenige Euros handelt) unserem Partner dem XY Inkasso.

    Wie sollte sich Person A verhalten? Wenn Person A bereit ist die Schilder zurückzusenden, muss Person A die Versandkosten tragen? Und auf welchem Wege sollte Person A die Schilder zurücksenden (Einschreiben?)?

    Bin auf Antworten zu diesem fiktiven Fall sehr gespannt.

    MfG Bimmer
     
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