Verhältnismäßigkeit in Abmahnverfahren

Dieses Thema "ᐅ Verhältnismäßigkeit in Abmahnverfahren - Medienrecht und Presserecht" im Forum "Medienrecht und Presserecht" wurde erstellt von laie01, 22. März 2017.

  1. laie01

    laie01 Junior Mitglied 22.03.2017, 10:41

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    Verhältnismäßigkeit in Abmahnverfahren

    Herr A wird von der Kanzlei Gierig und Söhne beschuldigt drei Folgen eines bekannten Kinderhörspiels für etwa 15 Minuten in einer Tauschbörse zur Verfügung gestellt zu haben. Das Amtsgericht Märchenstadt folgt der Ansicht und verurteilt A. Da A ein schludriger Zeitgenosse ist, kümmert er sich nicht um einen Anwalt für das Landgericht und das Urteil wird folglich rechtskräftig. Monate später sieht A auf der Online Streamingplattform Tuyube, dass dort von verschiedenen Usern sämtliche Folgen des Hörspiels mit Zugriffszahlen im sechsstelligen Bereich angeboten werden.

    Daher die eher allgemeine Frage: Kennt das Zivilrecht keinen Gleichheitsgrundsatz?
     
  2. Pirate

    Pirate Star Mitglied 22.03.2017, 10:50

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    AW: Verhältnismäßigkeit in Abmahnverfahren

    Das Videoportal zahlt möglicherweise Lizenzgebühren dafür. Abgesehen davon ist "andere klauen ja auch" eine denkbar schlechte Ausrede.
     
    TomRohwer gefällt das.
  3. laie01

    laie01 Junior Mitglied 22.03.2017, 10:54

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    AW: Verhältnismäßigkeit in Abmahnverfahren

    Das wäre in der Tat interessant zu wissen, ob das Videoportal Lizenzgebühren bezahlt. Wenn ein Dieb einen kompletten Eisenbahnwaggon Kohlen mitnimmt, wirkt es etwas abstrakt, den zweiten Dieb zu verurteilen, der drei Stücke Kohlen in seiner Hosentasche herum trägt.
     
  4. Brati

    Brati V.I.P. 22.03.2017, 10:58

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    AW: Verhältnismäßigkeit in Abmahnverfahren

    Es gibt keine Gleichheit im Unrecht.
     
  5. Pirate

    Pirate Star Mitglied 22.03.2017, 10:59

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    AW: Verhältnismäßigkeit in Abmahnverfahren

    Nichtsdestotrotz kann der zweite Dieb keinen Honig aus der Behandlung des ersten Diebes ziehen. Es gibt kein Recht auf Gleichbehandlung im Unrecht. Zumalen das mit "Tuyube" und der Gema gelöst wurde (googeln).
     
  6. laie01

    laie01 Junior Mitglied 22.03.2017, 11:14

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    AW: Verhältnismäßigkeit in Abmahnverfahren

    Letzten Endes kann sich A dann auch nicht beklagen, außer natürlich über sein persönliches Ungeschick. Hätte er die Inhalte aus "Tuyube" geklaut, wäre ihm der gesamte Rattenschwanz erspart geblieben.
     
  7. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 22.03.2017, 12:34

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    Wieso? Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

    Außerdem geht es nicht um Strafrecht, sondern um zivilrechtliche Ansprüche (aus dem Urheberrecht).

    Der Urheber bzw. Rechteinhaber muss nicht alle Schädiger gleichmäßig verfolgen. Er kann auch sagen "Dem A lass ich das durchgehen, den B mahne ich ab." Er muß es gar nicht verfolgen, er kann alle verfolgen, das ist allein seine Entscheidung.
     
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