Verbreitung einer nachweislichen Wahrheit und fremder elektronischer Nachrichten strafbar?

Dieses Thema "Verbreitung einer nachweislichen Wahrheit und fremder elektronischer Nachrichten strafbar? - Strafrecht / Strafprozeßrecht" im Forum "Strafrecht / Strafprozeßrecht" wurde erstellt von cooper2013, 7. Juni 2013.

  1. cooper2013

    cooper2013 Boardneuling 07.06.2013, 03:08

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    Verbreitung einer nachweislichen Wahrheit und fremder elektronischer Nachrichten strafbar?

    Hallo.
    Angenommen A und B sind ein Paar. A ist untreu mit C und berichtet per elektronischer Nachricht mehreren Personen davon. B speichert diese Nachrichten.
    Nach Beziehungsende von A und B werden A und C ein Paar, A betrügt jedoch C mit B. B fertigt daraufhin heimlich eine Tonaufnahme von einem Gespräch mit A an, in der A die Untreue zugibt.

    Ist es strafbar, wenn
    1. B die am Anfang genannten Nachrichten in einem sozialen Netzwerk an Freunde veröffentlicht mit den Namen aller Beteiligten geschwärzt? Es ist jedoch schlüssig, um wen es sich handelt.
    2. B in einem sozialen Netzwerk behauptet, dass A C betrogen hat? Dies entspricht der Wahrheit, auch wenn der Tonband-Beweis vtl. nicht zulässig ist?

    Zusätzlich: A ist zwischen 21 und 25 Jahre alt, A´s Vater behauptet durch diese Aktion auf dem sozialen Netzwerk ist sein Job in einer Bank gefährdet, da ihn viele Kunden darauf ansprechen. Hätte A oder Vater irgendeine Handhabe gegen B?
     
  2. onkelotto

    onkelotto V.I.P. 07.06.2013, 07:21

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    AW: Verbreitung einer nachweislichen Wahrheit und fremder elektronischer Nachrichten strafbar?

    ::1
    Wenn ich es richtig verstehe, hat B die Nachricht nicht widerrechtlich erlangt, sondern war einer der Addressaten.
    Dann müsste die Nachricht schon recht orginell sein und künsterlischen Wert haben, damit sie unter das Urheberrecht fällt ;) .
    Ansonsten ist das mehr wie eine Postkarte die B bekommen hat und irgendwo (z.B. in der Firma) ans schwarze Brett pinnt (veröffentlicht). Das Fernmeldegeheimnis gilt, nur für den Transport. Was der empfänger damit macht steht ihm frei.

    ::2
    Wenn die Aussage wahr ist, kann B sie durchaus tätigen.
    Die Frage ist weniger, ob die Tonbandaufnahme als Beweis zulässig ist ( zuviel Fernsehen geguckt ). Die heimliche Aufnahme selbst ist schon strafbar!
    Mal abgesehen davon ist es eher ungeschickt, etwas negatives zu behaupten( Betrug) , als etwas positives: "Heute geilen Sex mit einer Ex gehabt!"

    Sagt genug und bringt einen juristisch eher weniger in Schwierigkeiten ;) !

    Ob es Sinn macht gegen die Behauptung ( A hat C betrogen ) selbst anzugehen, wage ich zu bezweifeln.

    Möglicherweise fasst sich A mal an die eigene Nase, und

    -- unterlässt Dinge, die ihr im Nachhinein unangenehm sind.

    -- oder übernimmt Verantwortung und sagt klar:
    Ich pimper wann und wehn ich gerade will! Das geht immer nur die Person etwas an, die gerade fällig ist ?
    A ist ja nicht verheiratet und die Moralvorstellungen von Unbeteiligten sollten ihr eher egal sein.
    ( Im übrigen wird dereinst niemand auf die Holzkiste klopfen und sagen: "Gut das du dich zurückgehalten hast!" )

    Persönlich würde ich aber konsequente Verhütung empfehlen ... mit Extra Gummi - wegen möglicher Krankheiten...

    ------

    Daddy hat mal überhaupt keine Karten im Spiel - über ihn ist ja nichts (negatives) behauptet worden - oder ?
    Wie das wilde Treiben der Tochter seinen Arbeitsplatz gefährden soll, bleibt mit verborgen.
    Oder sind etwas alle Verwandten von Kinderschändern und Mördern grundsätzlich arbeitslos? Ist mir da irgendwas entgangen?
     
  3. cooper2013

    cooper2013 Boardneuling 07.06.2013, 09:32

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    AW: Verbreitung einer nachweislichen Wahrheit und fremder elektronischer Nachrichten strafbar?

    Danke für die schnelle Antwort. Du bist dir also sicher, dass A´s Vater keinerlei Handhabe hat?

    zu 1. B war keiner der Adressaten der Nachricht. Wie sieht es aus, falls B Zugriff auf A´s Handy gehabt hätte (mit A´s Wissen) und die Nachrichten an B´s Mail-Adresse weitergeleitet hätte. Nachzuweisen wäre ja nicht, ob A oder B die Nachrichten weitergeleitet hat? Wäre das Verbreiten dann strafbar?

    zu 2. Welche Art von Strafe ist zu erwarten für das heimliche Anfertigen einer Tonaufnahme eines Privatgesprächs? Und es ist also keinerlei Rufschädigung, falls eine WAHRE Behauptung dieser Art aufgestellt wird?
     
  4. Angelito

    Angelito V.I.P. 07.06.2013, 09:36

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    AW: Verbreitung einer nachweislichen Wahrheit und fremder elektronischer Nachrichten strafbar?

    Man unabhängig von jeglicher Form möglicher juristischer Folgen, aber was genau soll denn diese Aktion überhaupt bringen?
    Erwachsene Menschen sollten sich nicht auf solche kindischen Rachespielchen einlassen, man wurde beschissen und war die die, beschissen wurde, abhaken und unter Erfahrung verbuchen, alles andere bringt rein gar nichts!
     
  5. cooper2013

    cooper2013 Boardneuling 07.06.2013, 09:43

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    AW: Verbreitung einer nachweislichen Wahrheit und fremder elektronischer Nachrichten strafbar?

    Möglicherweise, aber Thema hier sind nur die strafrechtlichen Konsequenzen.
     
  6. Angelito

    Angelito V.I.P. 07.06.2013, 09:48

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    AW: Verbreitung einer nachweislichen Wahrheit und fremder elektronischer Nachrichten strafbar?

    Ich setze gern früher an und zwar da, wo unnötige juristische Konsequenzen noch vermeidbar sind. Abgesehen davon das man sich natürlich auch selbst als Schlampe darstellt, wenn man vom Sex mit dem Ex schreibt, während dieser schon ne neue Freundin hat. ;)



    @all: Wie sieht es hier mit nem zivilrechtlichen Unterlassungsanspruch aus? Ausspionierte Daten bzw. private Nachrichten zu veröffentlichen dürfte nicht ganz ohne sein
     
  7. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 07.06.2013, 10:11

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    AW: Verbreitung einer nachweislichen Wahrheit und fremder elektronischer Nachrichten strafbar?

    Damit hat sich B strafbar gemacht, Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe. (§201 StGB)

    Wie kommt B überhaupt an die Nachrichten?

    Grundsätzlich ist es nicht strafbar, über das Beziehungsleben anderer Menschen oder das eigene mit einer anderen Person zu tratschen. Falsche Behauptungen können Straftatbestände erfüllen (Beleidigung, Verleumdung, üble Nachrede). Das kommt dann darauf an, was man sagt.

    Grundsätzlich kann man auch anderen Leuten zivilrechtlich (Androhung von Zwangsgeld usw.) untersagen, falsche Behauptungen öffentlich aufzustellen.

    Die Herstellung des "Tonband-Beweises" war eine Straftat. B schießt sich in den eigenen Fuß und kriegt eine Vorladung vom Staatsanwalt und landet ggf. vor Gericht, wenn B das irgendwo "einbringt".

    Das ist eher eine taktische als eine rechtliche Frage.

    Wenn man dem B die unerlaubte Tonaufnahme beweisen kann, dann wäre der Wink mit dem Zaunpfahl "Wenn Du nicht... dann erstatte ich Strafanzeige gegen Dich wg. Verstoßes gegen §201 StGB" vermutlich die wirkungsvollste "Waffe".
     
  8. cooper2013

    cooper2013 Boardneuling 07.06.2013, 10:39

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    AW: Verbreitung einer nachweislichen Wahrheit und fremder elektronischer Nachrichten strafbar?

    Vielen Dank auch für diese Antwort.

    zu 1. siehe meinen früheren Beitrag: B war keiner der Adressaten der Nachricht. Wie sieht es aus, falls B Zugriff auf A´s Handy gehabt hätte (mit A´s Wissen) und die Nachrichten an B´s Mail-Adresse weitergeleitet hätte. Nachzuweisen wäre ja nicht, ob A oder B die Nachrichten weitergeleitet hat? Wäre das Verbreiten dann strafbar?

    zu 2. Wird die Tonaufnahme wirklich strafrechtlich verfolgt? Es handelt sich immerhin um ein Privatgespräch über Beziehungsangelegenheiten, ist also eine Einstellung des Verfahrens wegen Geringfügigkeit nicht wahrscheinlich?

    Zudem: Wie kann man B die Tonaufnahme beweisen? Die Aufnahme wurde von B an C über eine "falsche" Mailadresse zugesandt. Außerdem hat B die Aufnahme einem Bekannten von A vorgespielt. Zählen als Beweis diese Zeugenaussage, die reine Existenz der Aufnahme und evtl. die IP-Adresse, von der die Mail abgeschickt wurde? Würde konsequentes Leugnen von B helfen? ;) Immerhin waren 2 Personen am Gespräch beteiligt.
     
  9. Clown

    Clown V.I.P. 07.06.2013, 10:46

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    AW: Verbreitung einer nachweislichen Wahrheit und fremder elektronischer Nachrichten strafbar?

    Ich sehe hier erstmal keine Geringfügigkeit.
    Ja.

    Warum sollte A das Gespräch selbst aufnehmen und verbreiten? Daran hätte er wohl kaum ein Interesse.

    Was für eine Kinderkacke.
     
  10. cooper2013

    cooper2013 Boardneuling 07.06.2013, 11:00

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    AW: Verbreitung einer nachweislichen Wahrheit und fremder elektronischer Nachrichten strafbar?

    Keine Beleidigungen bitte. Würde man diesen Aufwand wirklich betreiben, die IP-Adresse herauszufinden? Könnte man anhand dieser Beweise wirklich stichhaltig beweisen, dass B die Aufnahme angefertigt hat?

    Weitere Meinungen zum gesamten Sachverhalt sind willkommen!
     
  11. Clown

    Clown V.I.P. 07.06.2013, 11:09

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    AW: Verbreitung einer nachweislichen Wahrheit und fremder elektronischer Nachrichten strafbar?

    Laien stellen sich häufig werweißwas für Beweisanforderungen für Verurteilungen vor, etwa "stichhaltige Beweise". Die gibt es aber nicht. Erforderlich für eine Verurteilung ist nur, dass das Gericht subjektiv von der Schuld überzeugt ist und es objektive Anhaltspunkte dafür gibt. Letzteres ist hier ohne Weiteres gegeben. Ob sich ein Gericht davon subjektiv überzeugt, lässt sich nicht prognostizieren.
    Aber Richter gehen an solche Fälle in der Regel nicht mit maximaler Lebensfremdheit heran und erdenken unrealistische Szenarien, die mit den Ausflüchten und Schutzbehauptungen der Angeklagten zusammenfallen.
     
  12. cooper2013

    cooper2013 Boardneuling 07.06.2013, 11:56

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    AW: Verbreitung einer nachweislichen Wahrheit und fremder elektronischer Nachrichten strafbar?

    Ok danke. Zu zahlen wäre dann vtl. eine Geldstrafe, da keinerlei Vorstrafen vorliegen. Gilt man in diesem Fall dann als vorbestraft?
    Wie sieht es mit der Verbreitung der Nachrichten aus, auch strafbar?
    Und eine allgemeine Frage, da du die Lebensfremdheit der Richter angespochen hast: Ist eine Verurteilung in geschildertem Fall wirklich anzunehmen oder ist das ganze nicht eher als gerade noch vertretbare Racheaktion des wütenden Ex einzustufen, auch wenn mit der Tonaufnahme eine Straftat begangen wurde?
     
  13. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 07.06.2013, 12:10

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    AW: Verbreitung einer nachweislichen Wahrheit und fremder elektronischer Nachrichten strafbar?

    Nein. Es sei denn, die Nachrichten hätten soviel Schöpfungshöhe, daß sie urheberrechtlichen Schutz genießen. Oder B stünde zu A in einem Verhältnis als Arzt, Anwalt usw. und unterläge der Schweigepflicht.

    Ja. Selbstverständlich. Das ist schlicht verboten.

    § 201 StGB Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes

    (1) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer unbefugt

    1.das nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen auf einen Tonträger aufnimmt oder
    2.eine so hergestellte Aufnahme gebraucht oder einem Dritten zugänglich macht.


    (2) Ebenso wird bestraft, wer unbefugt

    1.das nicht zu seiner Kenntnis bestimmte nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen mit einem Abhörgerät abhört oder
    2.das nach Absatz 1 Nr. 1 aufgenommene oder nach Absatz 2 Nr. 1 abgehörte nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen im Wortlaut oder seinem wesentlichen Inhalt nach öffentlich mitteilt.

    Die Tat nach Satz 1 Nr. 2 ist nur strafbar, wenn die öffentliche Mitteilung geeignet ist, berechtigte Interessen eines anderen zu beeinträchtigen. Sie ist nicht rechtswidrig, wenn die öffentliche Mitteilung zur Wahrnehmung überragender öffentlicher Interessen gemacht wird.
    (3) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer als Amtsträger oder als für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteter die Vertraulichkeit des Wortes verletzt (Absätze 1 und 2).
    (4) Der Versuch ist strafbar.
    (5) Die Tonträger und Abhörgeräte, die der Täter oder Teilnehmer verwendet hat, können eingezogen werden. § 74a ist anzuwenden.

    Ganz im Gegenteil. Daß es sich um ein Privatgespräch über Beziehungsangelegenheiten handelt, macht es noch schlimmer.

    Wenn B die Tonaufnahme selbst irgendwo als "Beweismittel" anschleppt, dann hat B diesen Job damit ja schon selbst übernommen.

    Das Gericht ist weitestgehend frei in seiner Beweiswürdigung. Es kann dem einen glauben und dem anderen nicht, wenn es den einen für glaubwürdig hält und den anderen nicht.

    So oder so wäre die Aufnahme aber als "Beweismittel" schlicht untauglich, sie dürfte nicht als Beweis in einem anderen Verfahren verwendet werden.
     
  14. Clown

    Clown V.I.P. 07.06.2013, 12:29

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    AW: Verbreitung einer nachweislichen Wahrheit und fremder elektronischer Nachrichten strafbar?

    Natürlich nicht. Wie kann die Begehung einer Straftat "gerade noch vertretbar" sein?
     
  15. Angelito

    Angelito V.I.P. 07.06.2013, 13:45

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    AW: Verbreitung einer nachweislichen Wahrheit und fremder elektronischer Nachrichten strafbar?

    Es würde mich mehr als überraschen wenn ein Gericht Racheaktionen in irgendeiner Weise unterstützen würde! Gerade als Staatsanwalt würde ich hier sehr schnell dem Tun einen Riegel vorschieben, da ja sonst mit zig weiteren Anzeigen im selben Fall rechnen kann
     
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