Urlaubsanspruch bei Kündigung

Dieses Thema "Urlaubsanspruch bei Kündigung - Arbeitsrecht" im Forum "Arbeitsrecht" wurde erstellt von fabnad, 24. August 2009.

  1. fabnad

    fabnad Boardneuling 24.08.2009, 12:32

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    Urlaubsanspruch bei Kündigung

    Hallo!
    Arbeitnehmer A hat seinen Vertrag fristgemäß zum 30.09.2009 gekündigt. Arbeitgeber B weiß davon allerdings noch nichts, da er bis zum 30.8.09 im Urlaub ist. A hat für Weihnachten und Silvester jedoch bereits Urlaub eingereicht und auch genehmigt bekommen. (5 Tage Urlaub).

    Frage des A: Muss der Arbeitgeber B diesen Urlaub auszahlen? B sagt nein (Bsp. bei einem anderen Beschäftigten). A sieht dies allerdings anders! A war seit Januar 2007 in diesem Betrieb beschäftigt (kein Betriebsrat und 24 Tage Urlaubsanspruch jährlich).

    Arbeitnehmer A wird mit heutigem Datum noch seine letzten Urlaubstage (6 Tage) für irgendwann im Dezember beantragen, diese müssten doch dann auch ausgezahlt werden.

    LG fabnad
    Zuletzt bearbeitet: 24. August 2009
     
  2. fabnad

    fabnad Boardneuling 24.08.2009, 13:47

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    AW: Urlaubsanspruch bei Kündigung

    weiß den keiner eine Antwort?
     
  3. Freaky

    Freaky Star Mitglied 24.08.2009, 13:55

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    AW: Urlaubsanspruch bei Kündigung

    A hat in diesem Jahr Anspruch auf den vollen Jahresurlaub (also hier 24 Tage).
    Kann A diesen nicht mehr bis zum Ausscheiden nehmen, kann er abgegolten werden. Allerdings hat A ja noch die Möglichkeit bis Ende September seinen vollen Jahresurlaub zu nehmen, ausser B möchte das nicht und zahlt dann halt eben den Urlaub aus.
    Allerdings hat A dann für dieses Jahr keinen gesetzlichen Anspruch mehr auf Urlaub, wenn er z.B. ab 01.10 bei einem neuen Arbeitgeber anfängt.
    Ob der Urlaub für Weihnachten genehmigt wurde spielt hier keine Rolle mehr. Der AN arbeitet ja Weihnachten nicht mehr bei B.
     
  4. fabnad

    fabnad Boardneuling 24.08.2009, 14:07

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    AW: Urlaubsanspruch bei Kündigung

    Hallo!

    Danke für die Antwort!

    A kann für die Zeit vom 9.9.09 bis 30.9.09 keinen Urlaub nehmen, bzw. muss dieses nicht tun, da er während dieser Zeit in einer Reha-Klinik ist (Kur).

    B kommt am 31.8.09 von seinem Urlaub wieder. Wenn A ihm zu diesem Zeitpunkt die Kündigung persönlich überreicht, bzw. er davon Kenntnis erhält, kann er den A dann zwingen bis zum Antritt der Reha-Maßnahme Urlaub zu nehmen. Das wären dann insgesamt 6 Arbeitstage, die restlichen 9 Urlaubstage müsste er dem A dann auszahlen, richtig??

    LG fabnad
     
  5. Freaky

    Freaky Star Mitglied 24.08.2009, 14:17

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    AW: Urlaubsanspruch bei Kündigung

    BUrlG § 7 Zeitpunkt, Übertragbarkeit und Abgeltung des Urlaubs

    (4) Kann der Urlaub wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses ganz oder teilweise nicht mehr gewährt werden, so ist er abzugelten.

    Kann B den A zwingen Urlaub zu nehmen?
    Hier bin ich mir jetzt unsicher: Aber eventuell über den Umweg der unwiderruflichen Freistellung und Ankündigung, dass A hierfür Urlaub nehmen muss. ALso für die Zeit bis zum Antritt der Kur.
    Die restlichen 9 Tage müsste er aber ausbezahlen.
     
  6. fabnad

    fabnad Boardneuling 24.08.2009, 14:41

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    AW: Urlaubsanspruch bei Kündigung

    Hm und was passiert, wenn der A jetzt plötzlich ab dem 1.9.09 bis zum 8.09.09 krank wird. Dann kann er den Urlaub nicht nehmen und der B muss alles auszahlen oder???

    Wie gestaltet sich denn dann die Berechnung. A hat einen Vertrag über 1450 € brutto bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden (5-Tage-Woche).
     
  7. Freaky

    Freaky Star Mitglied 24.08.2009, 14:57

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    AW: Urlaubsanspruch bei Kündigung

    VORSICHT: Hier könnte der Arbeitgeber auf die Idee kommen, die Lohnfortzahlung einzustellen. Zugegeben wird schwierig für den Arbeitgeber. Habe dazu aber ein relativ neues Urteil neulich gelesen (ich glaube aus Stuttgart) wo ein Arbeitnehmer (vor Zeugen) gesagt hat er kommt nicht wieder zur Arbeit und drei Tage später kam eine Krankmeldung von einem Arzt. Der AG hat keine Lohnfortzahlung geleistet und vor Gericht aht er recht bekommen.
     
  8. Freaky

    Freaky Star Mitglied 24.08.2009, 15:00

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    AW: Urlaubsanspruch bei Kündigung

    War LAG Mainz: Landesarbeitsgerichts Mainz vom 20.03.2009, Az.: 6 Sa 361/08.

    Zitat: In dem Fall hatte ein Arbeitnehmer am 18.09.2007 nach einer Auseinandersetzung erklärt, er wolle für das Unternehmen nicht mehr weiter tätig sein und „verschwand“. Nach diesem Zeitpunkt hat der Kläger keine Arbeitsleistung für das Unternehmen mehr erbracht. Stattdessen reichte er einige Tage später eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ein. Das Unternehmen verweigerte jedoch die Lohnfortzahlung, da der Arbeitnehmer aus anderen Gründen nicht mehr leistungswillig gewesen sei.

    Zu Recht, wie nun auch das Landesarbeitsgericht Mainz in zweiter Instanz entschied, so Henn.
     
  9. fabnad

    fabnad Boardneuling 24.08.2009, 15:00

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    AW: Urlaubsanspruch bei Kündigung

    ja, so doof wird der Arbeitnehmer ja nicht sein und dass hinausposaunen, aber angesichts der "Schweingegrippe" kann man sich doch von heute auf morgen einen grippalen Infekt holen :)

    Für den Fall der Fälle ist der Arbeitnehmer bei der A..G rechtschutzversichert (Arbeitsrecht inbegriffen).

    LG
     
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