Urkundenfälschung ohne Schaden und Vorteil

Dieses Thema "ᐅ Urkundenfälschung ohne Schaden und Vorteil - Strafrecht / Strafprozeßrecht" im Forum "Strafrecht / Strafprozeßrecht" wurde erstellt von Kizdos, 13. April 2014.

  1. Kizdos

    Kizdos Forum-Interessierte(r) 13.04.2014, 15:38

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    Urkundenfälschung ohne Schaden und Vorteil

    Hallo,
    mir ist es bekannt, dass Urkundenfälschung dann vorliegt, wenn eine Urkunde zur Täuschung im Rechtsverkehr eingesetzt wird. Man dürfte eigentlich im Normalfall annehmen, dass man mit einer Urkundenfälschung für sich einen bestimmten Vorteil erlangen will. Doch es wäre auch denkbar, dass man eine Urkunde so verfälschen kann, dass man damit auch nichts davon haben und erreichen könnte. Demnach wäre dies aus Schwachsinn gemacht.
    Z.B. man wandelt ein gutes (Arbeits-)Zeugnis in ein schlechteres um. Aus moralischer Sicht wäre das in jedem Fall gar nicht verkehrt.:misstraui
    Würde diese Handlung trotzdem strafrechtlich geahndet werden?
    Mir sind ansonsten keine andere Delikte bekannt, die nicht auf einen Vorteil abzielen.
    MfG
     
  2. zeiten

    zeiten V.I.P. 13.04.2014, 16:13

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    AW: Urkundenfälschung ohne Schaden und Vorteil

    Es kommt darauf an, wozu das Zeugnis dann benutzt werden soll/benutzt wird.

    Will man es beim Amt vorlegen oder bei einem zukünftigen Arbeitgeber, dann läge Urkundenfälschung vor. Es kommt nicht auf den Vorteil an, den man sich damit verschaffen will, sondern auf die Täuschung im Rechtsverkehr.

    Will man es sich nur an die Wohnungstür Hängen, ist es jedenfalls nicht strafbar.
     
  3. Kizdos

    Kizdos Forum-Interessierte(r) 13.04.2014, 16:30

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    AW: Urkundenfälschung ohne Schaden und Vorteil

    Und gäbe es dafür die Möglichkeit der Strafverfolgung zu entgehen, wenn man erklärt, dass man das Unrecht der Tat nicht einsehen konnte, da dies nach eigenem Empfinden nicht gegen moralische Normen verstößt? Wenn man gar nicht vorbestraft ist und sich z.B. auf Verbotsirrtum beruft.
     
  4. zeiten

    zeiten V.I.P. 13.04.2014, 16:54

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    AW: Urkundenfälschung ohne Schaden und Vorteil

    Vielleicht kommst du mal mit einem verständlichen Sachverhalt rüber, sonst ist das hier rätselraten. Da habe ich keine Lust drauf.
     
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  5. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 13.04.2014, 17:20

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    AW: Urkundenfälschung ohne Schaden und Vorteil

    Die Strafbarkeit wird durch das Gesetz geregelt. Nicht durch das eigene Empfinden moralischer Normen.

    Ist mit Sicherheit auch besser so.
     
  6. Clown

    Clown V.I.P. 13.04.2014, 18:49

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    AW: Urkundenfälschung ohne Schaden und Vorteil

    Nein.
     
  7. Kizdos

    Kizdos Forum-Interessierte(r) 13.04.2014, 22:41

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    AW: Urkundenfälschung ohne Schaden und Vorteil

    Im konkreten Fall geht es ums Anbringen eines zugelassenen Kfz-Kennzeichens vom Erstwagen an den nicht zugelassenen Zweitwagen (lediglich im ruhenden Verkehr, ohne zu fahren). Die beiden Fahrzeuge sind dicht hintereinander geparkt. Im Normalfall wäre damit den Erstwagen abzuschleppen, den Zweitwagen zu belassen. Würde man diese Handlung unterlassen, wäre dann den tatsächlich nicht zugelassenen Zweitwagen abzuschleppen.
    In dem Strafbefehl wird als Begründung hervorgehoben, dass der man dies deshalb tat, um den Eindruck zu erwecken, das Fahrzeug sei zugelassen. Ich finde das als absoluter Schwachsinn. Kann hier sonst noch jemand einen Vorteil oder Schaden erkennen?:misstraui

    Grüße
     
  8. zeiten

    zeiten V.I.P. 13.04.2014, 23:04

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    AW: Urkundenfälschung ohne Schaden und Vorteil

    ja damit ist bereits eine urkundenfaelschung begangen. das ist bereits strafbar.

    auto mit dem nummernschild sind eie zusammengesetzte urkunde. da das schild nicht zum wagen gehoert, wurde hier eine falsche urkunde erstellt. der ruhende verkehr gehoert bereits zum rechtsverkehr, es weden saemtliche andere verkehrsteilnehmer getaeuscht.

    WAS??? bist du auch in der lage verstaendlich zu schildern? - wobei das motiv i. diesem falle auch egsl ist. die straftat wurde sowieso begangen.


    eine andere erklaerung gibt es dafuer ja auch nicht... was haette man denn sonst auch erreichen wollen?

    bei der urkundenfaelschung reicht es getaeuscht zu haben, ein schaden oder vorteil ist nicht notwendig. lies doch mal das gesetz: klick hier.
     
  9. Humungus

    Humungus V.I.P. 13.04.2014, 23:48

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    AW: Urkundenfälschung ohne Schaden und Vorteil

    Ah, ein schlauer Trick und gleichzeitig auch ein Hinweis darauf, dass kein Verbotsirrtum bestand. Die beiden Wagen stehen so eng aneinander, dass man kaum erkennen kann, dass der vordere kein Nummernschild hinten hat. Und das ist am zweiten angebracht.

    Der Gedanke bietet sich an.

    Darf ein nicht zugelassener Wagen auf öffentlichem Grund stehen?

    Siehe oben.
     
  10. Clown

    Clown V.I.P. 14.04.2014, 08:29

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    AW: Urkundenfälschung ohne Schaden und Vorteil


    Ich finde, das ist völlig korrekt. Ich sehe hier auch keinen Anhaltspunkt für einen Verbotsirrtum.
     
  11. Kataster

    Kataster V.I.P. 14.04.2014, 10:40

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    AW: Urkundenfälschung ohne Schaden und Vorteil

    Im konkreten Fall kann ich lediglich eine Beschädigung bzw. Verletzung der Forenregeln erkennen, die zusätzliche Nennung des Strafbefehles scheint doch wenig fiktiv.

    :fr

    (Warum der konkrete Sachverhalt explizit gefordert wurde, kann ich nicht erklären.)
     
  12. cmd.dea

    cmd.dea V.I.P. 14.04.2014, 16:14

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    AW: Urkundenfälschung ohne Schaden und Vorteil

    Der Grund, warum ein Vorteil oder Schaden bei Urkundsdelikten nicht vorliegen muss, liegt darin, dass die Normen die Funktion von Urkunden als solche und das Vertrauen in diese schützen soll.

    Es ist ein häufiges Missverständnis, dass Urkundsdelikte mit Betrugsdelikten durcheinander gebracht werden, so dass man meint, es müsse ein Schaden entstanden sein. Genau darum geht es bei den Urkundsdelikten aber nicht. Kommt es zu einem Schaden, können Betrugstatbestände neben die Urkundenfälschung dazu treten.
     
  13. Kataster

    Kataster V.I.P. 14.04.2014, 17:59

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    AW: Urkundenfälschung ohne Schaden und Vorteil

    Jaja, hat Beitrag abgeändert und für die Kritik habe ich eine negative Bewertung kassiert. Wenig hilfreich!
     
  14. Kizdos

    Kizdos Forum-Interessierte(r) 18.04.2014, 13:06

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    AW: Urkundenfälschung ohne Schaden und Vorteil

    Ich wollte noch mal darüber hinaus und würde gerne wissen, ob man eine Urkundenfälschung rechtfertigen dürfte, wenn eine derartige Urkunde in einer bestimmten Situation hätte bestehen sollen.
    Erstes Beispiel:
    Man kauft bei Saturn ein elektronisches Gerät, bezahlt bar, und verliert dann den Kaufbeleg. Dann nimmt man sich das Recht in die Hand, die Quittung zu fälschen, um Gewährleistungsansprüche geltend machen zu können, die an sich ohnehin zustehen dürften.

    Zweiter Beispiel:
    Man fälscht ein pol. Führungszeugnis als einwandfrei rückdatiert auf den Zeitpunkt, wo man gar nicht vorbestraft war, wo man es dabei versäumt hat, dieses zu beantragen. Das rückdatierte Führungszeugnis legt man dann beim Arbeitgeber vor.

    Na das wäre mal eine Schlüsselfrage.
     
  15. Clown

    Clown V.I.P. 18.04.2014, 13:07

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    AW: Urkundenfälschung ohne Schaden und Vorteil

    Nein, eine Rechtfertigung ist in beiden Fällen ausgeschlossen. Der Schutz des Urkundsverkehr liefe weitgehend leer, wenn jeder Urkunden fälschen dürfte, sobald er irgendwann mal die Möglichkeit gehabt hätte, ein entsprechendes Original zu erlangen.
     
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