Unwissenschaftliches Arbeiten Uni

Dieses Thema "ᐅ Unwissenschaftliches Arbeiten Uni - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von Henne1990, 21. Januar 2012.

  1. Henne1990

    Henne1990 Boardneuling 21.01.2012, 20:29

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    Unwissenschaftliches Arbeiten Uni

    Hallo,

    mal angenommen an einer Uni werden in einem Fach Thesen verbreitet, die lange widerlegt sind. Das Studium wurde jedoch als BSc angekündigt was es ja dann eigentlich nicht ist. Der ganze Einsatz des Studenten wäre für die Katz gewesen.
    Könnte man Klage auf Schadenersatz, gezielte Falschausbildung oder unwissenschaftliches Arbeiten einreichen?
    Welche Möglichkeiten hätte der Student?

    Schöne Grüße
     
  2. motzmecker

    motzmecker V.I.P. 21.01.2012, 22:31

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    AW: Unwissenschaftliches Arbeiten Uni

    Wer kommt zu dier Einschätzung? Was ist in wissenschaftlichen Meinungen schon endgültig widerlegt und überholt?
    :confused:
    In einem naturwissenschaftlichen Studiengang dürfte die biblische Schöpfungsgeschichte bestenfalls eine Randbemerkung wert sein, geht es um Theologie, wird man ihr wesentlich mehr Bedeutung beimessen. Dafür wird man dort allen Urknalltheorien wohl eher absagen.

    "Gezielte Falschausbildung" und "unwissenschaftliches Arbeiten" sind mir bisher nicht Begründung für Strafen oder Schadenersatzforderungen begegnet.

    Wenn aber tatsächlich jemand in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigen versucht, dass er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, ist mindestens mal §263(2) StGB erfüllt.
    Der, der dann durch dieses rechtswidrige Handeln Schaden nimmt, hat das Recht, nach §823 BGB Ersatz zu verlangen.
     
  3. Cephalotus

    Cephalotus Star Mitglied 21.01.2012, 22:44

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    AW: Unwissenschaftliches Arbeiten Uni

    Nun, es ist in vielen wissenschaftlichen Disziplinen so, dass völlig unterschiedliche Thesen vertreten werden. Was für den Einen als widerlegt gilt, an dem hält ein Anderer noch fest, weil ihn die "neuen" Erkenntnisse nicht überzeugen.

    Damit da wirklich ein Problem draus wird, müsste es sich schon um eine recht krasse veraltete These handeln (Z. B. "die Erde ist eine Scheibe" oder die welt wurde in 7 Tagen erschaffen". Wobei letzteres im Theologiestudium evtl. sogar noch als "State of the art" gelten kann :rolleyes:).

    Was ist es denn dann? BA oder Jodeldiplom?

    Inwiefern? Hat er nun keinen Abschluss?

    Gezielte Falschausbildung wird man einer echten Uni kaum vorwerfen können bzw. es dürfte schwer werden, einen Richter davon zu überzeugen. Und beim unwissenschaftlichen Arbeiten dürfte es meiner Meinung nach ähnlich sein. Professor wird man normalerweise nicht mal eben so, obwohl man von wissenschaftlichem Arbeiten keinen Peil hat. Ohne Detailkenntnisse bin ich da erst mal skeptisch.

    Viele Grüße

    Cephalotus
     
  4. Henne1990

    Henne1990 Boardneuling 22.01.2012, 08:27

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    AW: Unwissenschaftliches Arbeiten Uni

    Man kann die Situation mit Nikolaus Kopernikus vergleichen, der das geozentrische Weltbild widerlegte. Nicht Mond, Sonne und Planeten umkreisen die Erde, sondern Planeten, Mond und Erde umkreisen die Sonne.
    Viele haben damals zwar behauptet es sei nicht so, ohne jedoch vernünftige Argmumente vorzutragen.

    Wäre §263(2) StGB dann erfüllt?
    Was gäbe es noch für Möglichkeiten?

    BSc=Bachelor of Science

    Nun ja für die Katz wäre es da der Abschluss eigentlich nichts Wert ist, da der Student nur Müll gelernt hat.

    Danke für die ersten Antworten

    Viele Grüße

    Henne
     
  5. Humungus

    Humungus V.I.P. 22.01.2012, 08:32

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    AW: Unwissenschaftliches Arbeiten Uni

    Wieso? Ein Abschluss ist ja vorhanden, und der stellt an sich einen Wert dar.

    In allen Fächern? Oder geht es in diesem "Studium" nur um ein einziges Fach? Und hat der Student während des Studium nicht selber recherchiert und eigene Literatur gelesen? Und hat er das Problem der Uni mitgeteilt? Hat er das Studium abgebrochen?

    Wir wärs, wenn Du mal konkreter würdest.

    Ach so: verlinke doch mal eine beispielhafte Studienordnung.
     
  6. Henne1990

    Henne1990 Boardneuling 22.01.2012, 09:20

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    AW: Unwissenschaftliches Arbeiten Uni

    Ich wusste nicht wie konkret man hier werden darf, wollte nicht gleich die Regeln des Forums brechen.

    Also es ginge hier um einen VWL-Studenten. Im Studium der Volkswirtschaftslehre hörte er die Vorlesung Mikroökonomie. Die Inhalte wurden, wie der Student herausfand, jedoch schon vor 30 Jahren widerlegt. Auf Nachfrage beim Professor via E-Mail, bekam er lediglich die Antwort: "Diese Frage könne man nicht per E-Mail klären." Auf Nachfrage im Tutorium rastete der Tutor aus und der Student wurde als dämlich bezeichnet. Leute die die These der Widerlegung glauben seien dämlich, alles blödsinn, man solle es bloß nicht glauben, fuhr er fort. Er lieferte jedoch kein Argument.
    Wäre es so ein blödsinn, müssten es ja problemlos möglich sein die Widerlegung zu widerlegen und man müsste nicht so unhöflich reagieren.
    Auf der Mikro bauen weitere Vorlesungen auf, die jedoch auch Inhaltlich nicht richtig sind.

    hier eine beispielhafte Prüfungsordnung/Studienordnung:
    http://www1.uni-hamburg.de/pa2_pruefer_info/Dateiablage/ordnungen/Bachelor/PO_BA_WIWI.pdf
     
  7. Humungus

    Humungus V.I.P. 22.01.2012, 09:40

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    Die VWL besteht nicht ausschließlich aus dem Fach Mikroökonomie.

    *räusper* das Fach VWL und Mikroökonomie ist keine Naturwissenschaft. Eine definitive Widerlegung ist somit normalerweise nicht möglich, sondern man kann Thesen argumentativ bestreiten. Der gleiche Fehler besteht, wenn man sagt, dass eine geisteswissenschaftliche Untersuchung etwas beweist, was ebenfalls nahezu unmöglich ist. Ein geozentrisches Weltbild kann man durch Messungen widerlegen, was etwas völlig anderes ist.

    Wir befinden uns hier eher in einem Meinungsstreit, und es ist möglich, dass der Dozent eine Mindermeinung vertritt. An sich ist das kein Problem, denn ein Studium besteht auch in eigener Recherche. Seit der Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern sind Vorlesungen nahezu unnötig geworden.

    Man sollte selber nach diesen Argumenten suchen. In der Wissenschaftspresse wird man sicherlich Diskussionen finden.

    Wenn Du Dir hier im Forum einige Diskussionen ansiehst, wirst Du merken, dass manchmal so reagiert wird. Typisch dafür sind Reichsspinner, die meinen, das Deutsche Reich würde immer noch bestehen. Der Hauptgrund ist, dass die gleichen Argumente 1000 mal gebracht werden und diese Argumente längst auch schon entkräftet sind. Vielleicht ist der Tutor nur genervt, weil er dieses Zeug seit 20 Jahren in jedem Semester von jemandem hört, der gänzlich unerfahren ist aber meint den Stein der Weisen gefunden zu haben.

    Und jetzt lies mal die Prüfungsordnung (die keine Studienordnung ist):
    Es geht in diesem Studienfach (wie in jedem) darum, einen Studenten zu wissenschaftlicher und selbständiger, fachlich kompetenter Arbeit zu qualifizieren. Dies ist auch mit dem Vertreten einer Mindermeinung möglich.

    Auch in Prüfungen sehe ich kein Problem, solange sie korrekt ablaufen. Wenn also gefragt würde "wieviel ist 1+1", wäre die richtige Antwort "2". Wenn Prof. Eitel aber die Meinung vertritt, 1+1=3, dann müsste der Student genauso antworten, oder "die Antwort ist in der Mathematik 2, aber bei Prof. Eitel 3".
     
  8. Henne1990

    Henne1990 Boardneuling 22.01.2012, 10:31

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    AW: Unwissenschaftliches Arbeiten Uni

    Nehmen wir mal an man könnte es durch Messungen widerlegen wie wäre die Situation dann?

    Achso und der Student vertritt die Minderheitsmeinung. Prof. Eitel die Mehrheitsmeinung. Kam leider falsch rüber.
     
  9. Aoide

    Aoide Senior Mitglied 22.01.2012, 10:38

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    Die Situation wäre relativ unrealistisch. In den Wissenschaften ist es doch so, dass es Meinungsstreitigkeiten nur an den Stellen gibt, wo eine unumstrittene Messung eben nicht möglich ist.
     
  10. Humungus

    Humungus V.I.P. 22.01.2012, 10:52

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    :D Das heißt, dass der Student der Meinung ist, die Mehrheitsmeinung wäre "widerlegt"?

    Dann kann ich mir gut vorstellen, dass der Prof. sauer wird, denn er wird diese Diskussion nicht zum ersten Mal geführt haben.

    Wie um alles in der Welt kann der Student der Meinung sein, ein Studium wäre nichts wert, wenn es auch noch die Mehrheitsmeinung lehrt? Er sollte ja pragmatisch denken, dass auch die meisten potentiellen Arbeitgeber die Mehrheitsmeinung vertreten.

    Ich kenne solche Problematiken auch von meinem Fach, irgendwann passiert eines von zwei Dingen:
    1. die Mindermeinung wird als völlig irrig abgetan und verschwindet in den Nischen des Faches
    2. die allgemeine Meinung kippt mehr oder weniger schnell, und die Mindermeinungsvertreter kommen zu Ruhm und/oder Reichtum.
     
  11. Henne1990

    Henne1990 Boardneuling 22.01.2012, 10:59

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    AW: Unwissenschaftliches Arbeiten Uni

    Die Situation ist in der Tat relativ unrealistisch. Sie gibt es trotzdem. Auch die Thesen von Nikolaus Kopernikus haben sich erst nach zwei bis dreihundert Jahren durchgesetzt, obwohl man seine Thesen messen konnte. Solche "Revolutionen in der Wissenschaft" fanden oft nur gegen massive Widerstände der herrschenden Lehre statt.
     
  12. motzmecker

    motzmecker V.I.P. 22.01.2012, 11:12

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    AW: Unwissenschaftliches Arbeiten Uni

    Mehrheiten, Minderheiten, Dichtung und Wahrheit, Theorien, Widerlegungen und deren Widerlegungen,... ein ziemlich verfitzter Knoten.
    :work:

    Wenn Professor Eitel die Meinung der großen allgemeinen Masse lehrt und Student Überschlau es eben besser weiß, macht das die Sache für ihn juristisch bestimmt schwieriger.
    Wenn wir bloß mal den Betrugsparagrafen weiter auseinandernehmen:

    Dem Prof wäre, sofern Überschlau rein inhaltlich recht hat, vorzuwerfen, dass er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält.
    Da aber das Gericht sich in seiner wissenschaftlichen Ahnungslosigkeit sehr wahscheinlich eher der Mehrheitsmeinung anschließen wird, ist der Beweis des Gegenteils sicher anstrengend.
    Der Vorwurf, dass der Prof dies in der Absicht, sich oder einem Dritten einen Vermögensvorteil zu verschaffen, tut, wäre dann ein Kinderspiel. Schließlich bezieht er ja ein sicher auskömmliches Gehalt. Die Rechtswidrigkeit dieses Tuns wäre noch nicht vollständig erwiesen, stelle ich mir nach dem ersten Schritt auch nicht allzu schwierig vor.
    Dass er aber das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, wäre wieder nicht so einfach nachzuweisen.
    Überschlau bekommt, wenn er tapfer durchhält, seinen Abschluss, weiß jetzt von Prof. Eitel, was die graue Masse gemeinhin denkt, und wusste schon vorher, was wirklich richtig ist. Dieses Wissen kann er zu seinem Vorteil nutzen, ein Schaden ist ihm dann nicht entstanden.

    Möglicherweise werden aber die gläubig zum falschen Propheten Aufschauenden und darüber hinaus die Heerscharen der Ahnungslosen, die sich von diesen einmal ihre Wirtschaft organisieren lassen, geschädigt. Aber die merken es ja nicht einmal, weil sie in ihrer Ahnungslosigkeit und Gläubigkeit gar nicht erkennen, was da alles falsch gemacht wird.
    Wenn aber niemand merkt, dass ein Schaden entstanden ist, ist auch keiner da.

    Da können wir also mal ganz vergessen, dass der Vermögensschaden erst in eigen Jahren überhaupt eintreten kann, wenn das üble Tun des Prof. möglicherweise schon verjährt ist.
    Auf diesem Weg wird es also sehr anstrengend, etwas zu erreichen. :(
     
  13. cmd.dea

    cmd.dea V.I.P. 22.01.2012, 11:34

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    Genau dafür gibt es Sachverständige.

    Das reicht aber nicht, denn der Betrug verlangt, dass zwischen Vermögensschaden und -vorteil die sogenannte Stoffgleichheit bestehen muss. Der Täter muss den Vorteil unmittelbar aus dem Vermögen des Geschädigten in der Weise anstreben, dass der Vorteil die Kehrseite des Schadens ist.

    Genau das wäre hier aber nicht gegeben.

    Gruß
    Dea
     
  14. Henne1990

    Henne1990 Boardneuling 22.01.2012, 11:35

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    AW: Unwissenschaftliches Arbeiten Uni

    Genau, die Mehrheitsmeinung ist nur eine Meinung die wissenschaftlich nicht standhaft ist. Die Minderheitsmeinung ist nicht widerlegt und wissenschaftlich standhaft.
    In diesem Fall wird 2tes wohl in ca. 2-5 Jahren passieren.
    Was für Möglichkeiten hat der Student nun?
     
  15. Aoide

    Aoide Senior Mitglied 22.01.2012, 11:41

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    Meiner Meinung nach: keine!

    Er kann seinen Abschluss machen und dann darauf hoffen, dass die wissenschaftliche Mehrheit irgendwann mal ihren Fehler bemerkt.
     
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