Untermiete - Amt verlangt Hauptmietvertrag

Dieses Thema "ᐅ Untermiete - Amt verlangt Hauptmietvertrag - Mietrecht" im Forum "Mietrecht" wurde erstellt von opf85, 19. September 2007.

  1. opf85

    opf85 Aktives Mitglied 19.09.2007, 08:46

    Registriert seit:
    10. Juli 2006
    Beiträge:
    121
    Zustimmungen:
    3
    Punkte für Erfolge:
    0
    Beruf:
    Assistent der GF und Sachbearbeiter im Vertrieb
    Ort:
    Langenhagen
    Renommee:
    23
    Keine Wertung, opf85 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, opf85 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, opf85 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, opf85 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, opf85 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, opf85 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, opf85 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, opf85 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, opf85 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, opf85 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Untermiete - Amt verlangt Hauptmietvertrag

    Moing!

    Person A wohnt zur Miete in einer 3-Zimmer-Wohnung mit Küche, Bad, Balkon.
    Da Person A etwas Geld gebrauchen kann, vermietet er ein Zimmer unter.
    Es wird ein Untermietvertrag für Person B aufgesetzt und durch den Vermieter der Wohnung wird eine Genehmigung zur Untermiete erteilt.

    Kurz nach dem Person B eingezogen ist, wird diese arbeitslos.
    Miete ist bis zu diesem Zeitpunkt noch keine geflossen.
    Person B muss nun mit dem Amt klären, dass die Miete bezahlt wird.
    Person A verlang eine Anzahlung von 150 € um seine Kosten zudecken. Dies wird auch von Person B bezahlt.


    Der Untermietvertrag:

    275 € Warm
    Haus vor kurzem (2007) renoviert.
    Ärzte, Bank, Einkausmärkte im Umkreis von 15 Minuten zufuss
    S-Bahnhof 5 Min zufuss, von da 5 Min. ins Zentrum einer Großstadt.
    Wohnung hat gesamt 70m².

    Zimmer ca. 16m²
    Mitnutzung von:
    Küche
    Flur
    Bad
    Balkon
    Stube

    Verbleibendes Zimmer von Person A ist das Schlafzimmer. Alle anderen Räume können Mitbenutzt werden. Nur die Stube hat die Sonderregelung, das Person A das Hauptnutzrecht hat (da sein PC und alles dadrin stehen).

    Die Wohnung ist durch eine umfangreiche Hausratsversicherung abgedeckt.
    Ein Telefonanschluß und ein DSLanschluß sind als Flatrate vorhanden und könnten (sofern eigener PC vom Untermieter mitgebracht wird) auch mitbenutzt werden.
    Desweiteren ist eine neue Waschmaschine vorhanden, die benutzt werden darf von Person B.
    Die vorhanden geräte in der Küche dürfen auch mitbenutzt werden (Backofen, Heißluftkocher, Herd, Toaster, Brotschneidemaschine....alles NEU und höchstens 1Jahr alt).


    Zum Problem:

    Der zweite Monat ist fast um und mehr als die 150 € sind bis jetzt nicht geflossen.
    Das Arbeitsamt verlangt nun den Hauptmietvertrag der Wohnung.
    Person A sieht aber nicht ein, dem Amt diesen zur Verfügung zustellen.
    Person A ist aber gerne bereit eine Kostenaufstellung zu erstellen, die dem Amt aufzeigt wie der Preis zustande kommt. Der Mietvertrag wurde geschloßen, bevor Person B von seiner Kündigung erfuhr.

    - Muss Person A seinen Mietvertrag offenlegen fürs Amt?
    - Muss dem Amt eine Aufstellung über die Kosten reichen?
    - Falls das Amt einen Auszug von Person B verlang, da Wohnung zuteuer, muss es dann die entstandenen Mietschluden zahlen?
    - Darf das Arbeitsamt die Miete für B kürzen?
    - Darf A Person B kündigen, falls die Miete nicht in abgemachter Höhe bezahlt werden kann/wird?
    - Wielang darf sich das Arbeitsamt zeitlassen? A ist auf die Miete angewiesen.


    Freue mich schon auf eure Antworten!

    LG opf85
     
  2. Monaco501

    Monaco501 V.I.P. 19.09.2007, 09:03

    Registriert seit:
    12. März 2007
    Beiträge:
    7.747
    Zustimmungen:
    540
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ort:
    Bayern (i.d. Heimlichen Hauptstadt)
    Renommee:
    572
    94% positive Bewertungen (7747 Beiträge, 589 Bewertungen)94% positive Bewertungen (7747 Beiträge, 589 Bewertungen)94% positive Bewertungen (7747 Beiträge, 589 Bewertungen)94% positive Bewertungen (7747 Beiträge, 589 Bewertungen)94% positive Bewertungen (7747 Beiträge, 589 Bewertungen)94% positive Bewertungen (7747 Beiträge, 589 Bewertungen)94% positive Bewertungen (7747 Beiträge, 589 Bewertungen)94% positive Bewertungen (7747 Beiträge, 589 Bewertungen)94% positive Bewertungen (7747 Beiträge, 589 Bewertungen)94% positive Bewertungen (7747 Beiträge, 589 Bewertungen)

    AW: Untermiete - Amt verlangt Hauptmietvertrag

    Das Amt steht schon mal gar nicht in der Haftung zu A und auch nicht zu B.

    ...auch werden die wirtschaftlichen Interessen von A nicht berücksichtigt, auch kann sich dieser nach einer solventeren Untermietschaft umsehen.

    Somit hat B lediglich das Recht einen Antrag (Mietkostenzuschuß) zu stellen und das Amt die Pflicht diesen zu prüfen, um abschließend einen Bescheid zu erlassen, gegen diesen sogar Rechtsmittel eingelegt werden können.

    Möglicherweise glaubt der zuständige Sachbearbeiter an ein Konstrukt innerhalb des kurzen Zeitfensters?

    Inwieweit überhaupt Untermietverträge in Akzeptanz geraten, weiß ich selbst nicht, aber meine Zweifel sind vorhanden.

    Hierzu lasse ich mich gerne selbst aufklären.

    Lg. aus München
     
  3. opf85

    opf85 Aktives Mitglied 19.09.2007, 09:21

    Registriert seit:
    10. Juli 2006
    Beiträge:
    121
    Zustimmungen:
    3
    Punkte für Erfolge:
    0
    Beruf:
    Assistent der GF und Sachbearbeiter im Vertrieb
    Ort:
    Langenhagen
    Renommee:
    23
    Keine Wertung, opf85 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, opf85 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, opf85 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, opf85 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, opf85 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, opf85 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, opf85 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, opf85 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, opf85 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, opf85 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten

    AW: Untermiete - Amt verlangt Hauptmietvertrag


    Danke für deine rasche Antwort!

    zu 1. verstehe ich, dass Person A seinen Mietvertrag gegenüber dem Amt nicht offenlegen muss, da er in keinerlei weise mit Person B und dessen Problemen in Verbindung steht.

    zu 2. verstehe ich, dass der Sachbearbeiter denken könnte, dass es sich hier um absprachen innerhalb einer Partnerschaft oder ähnlich handeln könnte. Dazu ist zusagen, dass Person A eine Lebensgefährtin hat und Person B auch in festen Händen ist. Die Lebensgefährtin wohnt mit in der Wohnung und der Freund von Person B ist auch meistens da (zu besuch).

    LG Stifler
     
  4. Defendant

    Defendant V.I.P. 19.09.2007, 09:26

    Registriert seit:
    26. September 2006
    Beiträge:
    4.623
    Zustimmungen:
    526
    Punkte für Erfolge:
    113
    Geschlecht:
    männlich
    Beruf:
    Rechtsanwalt/ Strafverteidiger
    Ort:
    Bochum
    Renommee:
    578
    99% positive Bewertungen (4623 Beiträge, 543 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4623 Beiträge, 543 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4623 Beiträge, 543 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4623 Beiträge, 543 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4623 Beiträge, 543 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4623 Beiträge, 543 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4623 Beiträge, 543 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4623 Beiträge, 543 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4623 Beiträge, 543 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4623 Beiträge, 543 Bewertungen)

    AW: Untermiete - Amt verlangt Hauptmietvertrag

    Wenn die ARGE die Miete zahlen soll, ist auch der Hauptmietvertrag vorzulegen.
    Denn es wird dann vom Amt eine Bedarfsgemeinschaft, da es sich um einen Haushalt handelt, angenommen werden, das Gegenteil sollte der Untermieter aber mit Hilfe des Untermietvertrages nachweisen können.
     
  5. RATom

    RATom V.I.P. 19.09.2007, 09:31

    Registriert seit:
    4. März 2003
    Beiträge:
    1.511
    Zustimmungen:
    166
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ort:
    aus der nördlichsten Stadt Italiens
    Renommee:
    203
    100% positive Bewertungen (1511 Beiträge, 166 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1511 Beiträge, 166 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1511 Beiträge, 166 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1511 Beiträge, 166 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1511 Beiträge, 166 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1511 Beiträge, 166 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1511 Beiträge, 166 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1511 Beiträge, 166 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1511 Beiträge, 166 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1511 Beiträge, 166 Bewertungen)

    AW: Untermiete - Amt verlangt Hauptmietvertrag

    Dem Amt gegenüber besteht diese Pflicht sicher nicht.
    Allerdings kann es passieren, daß B seinen Anspruch auf Mietzuschuß ohne diesen Nachweis nicht durchbringt.
    Deshalb könnte man (neben der Tatsache, daß B seine Miete dann im Zweifel auch nicht zahlen kann, was A wohl eher kontraproduktiv finden dürfte) auf die Idee kommen, daß der A dem B gegenüber eine vertragliche Nebenpflicht zur zumutbaren Mitwirkung an der Antragstellung hat.
    Und zumutbar dürfte diese Mitwirkung sein, da nicht ersichtlich ist, welchen Nachteil A durch die Vorlage des Mietvertrags haben könnte - vorausgesetzt, er zahlt nicht z.B. nur 400,- € gesamt und der Untermietvertrag lässt daher auf Wucher schließen?
     
  6. Monaco501

    Monaco501 V.I.P. 19.09.2007, 09:38

    Registriert seit:
    12. März 2007
    Beiträge:
    7.747
    Zustimmungen:
    540
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ort:
    Bayern (i.d. Heimlichen Hauptstadt)
    Renommee:
    572
    94% positive Bewertungen (7747 Beiträge, 589 Bewertungen)94% positive Bewertungen (7747 Beiträge, 589 Bewertungen)94% positive Bewertungen (7747 Beiträge, 589 Bewertungen)94% positive Bewertungen (7747 Beiträge, 589 Bewertungen)94% positive Bewertungen (7747 Beiträge, 589 Bewertungen)94% positive Bewertungen (7747 Beiträge, 589 Bewertungen)94% positive Bewertungen (7747 Beiträge, 589 Bewertungen)94% positive Bewertungen (7747 Beiträge, 589 Bewertungen)94% positive Bewertungen (7747 Beiträge, 589 Bewertungen)94% positive Bewertungen (7747 Beiträge, 589 Bewertungen)

    AW: Untermiete - Amt verlangt Hauptmietvertrag

    Glaubwürdigkeit

    * Wohngeld wird nur dann bewilligt, wenn der Antragsteller glaubwürdig ist.
    Das heißt, es ist zu prüfen, ob die Gesamteinnahmen des Antragstellers ausreichen, um den nach den Sozialhilferichtlinien ermittelten Lebensbedarf abzudecken.

    * Der Lebensbedarf wird ermittelt durch:
    * Notwendiger Bedarf nach Bundessozialhilfegesetz entsprechend dem jeweiligen Bundesland zuzüglich:
    * Sozialhilfe-Regelsätze in Deutschland gültig ab 1.7.2003


    Kein Anspruch auf Wohngeld

    * Kein Wohngeld wird bewilligt, wenn mit dem Wohngeld vergleichbare Leistungen aus öffentlichen Kassen gewährt werden oder wenn für eine von mehreren Wohnungen schon Wohngeld oder eine vergleichbare Leistung gewährt wird, wenn ein Familienmitglied im Jahr der Antragstellung Vermögensteuer entrichten musste oder wenn die Inanspruchnahme missbräuchlich wäre.

    * Wohngeld wird auch nicht gewährt für Wohnraum, der von Personen während der Zeit benutzt wird, in der sie vom Familienhaushalt vorübergehend abwesend sind, ferner soweit ein Antragberechtigter, der mit Personen, die keine Familienmitglieder sind, eine Wohn- und Wirtschaftsgemeinschaft führt, besser gestellt wäre als im Rahmen eines Familienhaushalts entsprechender Größe.


    Somit ist der Hauptmietvertrag besonders im Augenmerk des Sachbearbeiters, da dieser von einer gebildeten WG ausgehen mag, bzw. kann!


    Lg. aus München
     
Ähnliche Themen:
Titel Forum Datum
Käufer verlangt Schadenersatz trotz unvers. Versand Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 4. April 2014
Ware per e-Mail bestellt, Händler verlangt Einlagerungskosten + Versandkosten zwecks Storno, K-Vert. Bürgerliches Recht allgemein 20. Februar 2013
Untermiete - Zwischenmiete Mietrecht 6. Januar 2013
Leistungen nach SGB II: JC verlangt Angaben zur Person mit der man täglich kostenlos pendelt? Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 15. November 2012
Arzt Verlangt Ausfallgebühr Arztrecht 8. Juni 2009

© 2003-2018 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.


Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum