Ungerechtfertigte Bereicherung eines Erben

Dieses Thema "ᐅ Ungerechtfertigte Bereicherung eines Erben - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von filinchen71, 14. Juni 2018.

  1. filinchen71

    filinchen71 Neues Mitglied 14.06.2018, 08:27

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    Ungerechtfertigte Bereicherung eines Erben

    Hallo Gemeinde, nehmen wir mal an, die Großeltern von K lebten viele Jahre im Haus deren Eltern und mussten in den letzten Jahren auch in häuslichen Dingen unterstützt werden. Als der gesundheitliche Zustand ein selbstständiges Leben der Beiden nicht mehr zuließ, mussten sie in ein Pflegeheim verbracht werden. Der Vater von K arbeitete auf Montage und die Mutter in Schichten, sodass ihr die Pflege der Beiden ihr nicht zuzumuten war. K lebt 400km weit weg und ist ebenfalls Vollzeitbeschäftigt Die beiden anderen Söhne der Großeltern lehnten eine Aufnahme und Beteiligung an der Pflege ab, obwohl sie Arbeitslos waren und zeitlich flexibel. Zu der Zeit in der die Großeltern im Haus der Eltern wohnten stellte sich heraus dass diese sehr verschwenderisch lebten und kein Geld für Notfälle auf der Seite hatten. Laut der Ansicht des Großvaters hätte niemand was von ihm zu erben, er vergaß dabei aber dass ein Pflegefall eintreten könnte und dieser finanziell zu Schwierigkeiten führen würde, da im Falle seines Todes von der Grundrente der Großmutter die Kosten nicht zu bewältigen wären. Der Großvater war erblindet und bekam dafür eine stattliche Rente die aber nicht auf eine Witwenrente anzurechnen war. Die Großmutter hatte nie gearbeitet, somit auch nur Anspruch auf die normale Witwenrente, welche ohne dem Blindengeld ebenfalls nicht sehr hoch war. Im schlimmsten Falle hätten die Eltern von K dann belangt werden können, da die beiden anderen Söhne Mittellos waren. Darum beschlossen die Eltern von K die Großeltern zum Sparen zu überreden um wenigstens die Bezahlung des Heimplatzes sicher zu stellen, und legten ein Tagesgeldkonto an welches nun ordentlich bespart wurde. Nun kam es aber so, dass der Vater von K ganz plötzlich vor den Großeltern verstarb, die Mutter das Haus verkaufte und die Vorsorge für die Großeltern an einen der anderen Söhne weitergab. Bei der Übergabe der Sparbücher und Tagesgeldkonto, für welche der Vater von K der Vollmachtinhaber war, konnte ein Guthaben von über 52.000 € belegbar nachgewiesen werden. Es existierte ein Berliner Testament, und K, und K1 treten als Abkömmlinge des Vaters in die gesetzl. Erbfolge als Schlußerben. Zwei Jahre nach dem Tod des Vaters verstarb dann der Großvater, und K und K1 wurden über das Testament informiert. Im Laufe der folgenden 3 Jahre erhielten sie von dem anderen Bruder des Vaters die Information, der jetzige Vollmachtsinhaber, also der 2. Bruder des Vaters würde sich mit größeren Summen an dem Sparkonto bedienen und damit auch Einkäufe über Kartenzahlungen tätigen. Ebenso hätte es eine Änderung im Testament gegeben in dem ein Schlusserbe noch zu bestimmen sei…. K und K1 nahmen davon Kenntnis, wollten aber einen Rechtsstreit vermeiden, da noch immer die Großmutter lebt und der Heimplatz aus den Ersparnissen bezuschusst werden musste. Der aufgebrachte 2. Bruder versicherte er würde sich den Betrug seines Bruders nicht gefallen lassen und etwas unternehmen. Nun verstarb dieses Jahr auch die Großmutter, und die gesetzl. Erbfolge trat ein. Bruder eins beantragte einen Erbschein und teilte k und K1 mit, dass Bruder 2 seiner Drohung Taten folgen ließ, und noch zu Lebzeiten der Großmutter diese 97 jährige Frau dazu brachte ihm eine Summe von 25.000 EUR zu schenken unter dem Vorwand einer Sicherstellung. K und K1 wissen nicht welche Vollmacht bzw. Handhabe er hat, um auf Nachfrage sagen zu können es wäre alles legitim. Als Verwendungszweck bei der Kontoabhebung gab er Sicherstellung an und beim Nachlassgericht gab er eine Schenkung an. Der andere Bruder meinte nun dass es keine Chance gäbe dagegen vorzugehen, und will jetzt den kläglichen Rest ( 13.000€)des Nachlasses auf die Erben Bruder 1,2 , K und K1 aufteilen. Meine Frage lautet nun, was können K und K1 tun , liegt hier nicht ein Fall von ungerechtfertigter Bereicherung vor, und ist dieses erschlichene " Vorerbe" zum Ausgleich zu bringen, und wenn ja, wie?
     
  2. CruNCC

    CruNCC V.I.P. 14.06.2018, 13:09

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    AW: Ungerechtfertigte Bereicherung eines Erben

    Der Text ist zu lang und schwer lesbar, da Absätze fehlen.
     
  3. CruNCC

    CruNCC V.I.P. 14.06.2018, 15:23

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    AW: Ungerechtfertigte Bereicherung eines Erben

     

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