Ungerechtfertigte Anklage wegen Waffenbesitz

Dieses Thema "ᐅ Ungerechtfertigte Anklage wegen Waffenbesitz - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von Misterobbe, 12. Juli 2018 um 17:37 Uhr.

  1. Misterobbe

    Misterobbe Neues Mitglied 12.07.2018, 17:37

    Registriert seit:
    4. Januar 2017
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, Misterobbe hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Misterobbe hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Misterobbe hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Misterobbe hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Misterobbe hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Misterobbe hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Misterobbe hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Misterobbe hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Misterobbe hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Misterobbe hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Ungerechtfertigte Anklage wegen Waffenbesitz

    Guten Tag, mir ist da eine Frage eingefallen, welche mich beschäftigt

    Ein 19 (fast 20) jähriger Jugendlicher (A) steigt Anfang 2017 zu seinem besten Freund (21 Jahre) (B) ins Auto ein. A setzt sich auf den Beifahrersitz und A+B fahren 1 Kilometer durch die Stadt, bis sie von einer Polizeistreife zum Anhalten gebeten werden.

    Nach der Führerschein Kontrolle lässt er B noch einen Drogen- und Alkoholtest machen, welche negativ ausfallen.

    Die Polizisten begleiten A und B zurück ans Auto. Beim Einsteigen fällt einem Polizisten auf, dass in der Beifahrertür ein Butterfly-Messer liegt. (Das Messer gehört B)

    Der Fahrer und Besitzer des Autos, ä B, wird gefragt ob ihm das Messer gehört. Dieser verneint dies und sagt, er habe das Messer noch nie gesehen.

    Auch der Beifahrer A wird gefragt ob ihm das Messer gehört. A sagt, dass auch ihm das Messer nicht gehört. Er sei ja nur Beifahrer.

    Die Polizei meint daraufhin:
    ,,Nagut, wenn es beiden nicht gehört, dann machen wir das folgendermaßen:
    Herr A, das Messer lag in der Beifahrertür und sie waren Beifahrer. Das Messer liegt in ihrem Zuständigkeitsbereich und damit ist es ihr Messer, schönen Tag noch“

    Angenommen Heute würde ein Brief vom Amtsgericht kommen, dass A wegen illegalen Waffenbesitz vor Gericht erscheinen soll.

    Was kann A machen? Das Messer gehört A nicht.

    Kann die Polizei das Messer einfach A zuschieben weil er zufällig Beifahrer ist und es in der Beifahrertür liegt?
     
  2. Gabriel1989

    Gabriel1989 Senior Mitglied 12.07.2018, 17:46

    Registriert seit:
    4. April 2018
    Beiträge:
    302
    Zustimmungen:
    79
    Punkte für Erfolge:
    28
    Geschlecht:
    männlich
    Renommee:
    132
    100% positive Bewertungen (302 Beiträge, 122 Bewertungen)100% positive Bewertungen (302 Beiträge, 122 Bewertungen)100% positive Bewertungen (302 Beiträge, 122 Bewertungen)100% positive Bewertungen (302 Beiträge, 122 Bewertungen)100% positive Bewertungen (302 Beiträge, 122 Bewertungen)100% positive Bewertungen (302 Beiträge, 122 Bewertungen)100% positive Bewertungen (302 Beiträge, 122 Bewertungen)100% positive Bewertungen (302 Beiträge, 122 Bewertungen)100% positive Bewertungen (302 Beiträge, 122 Bewertungen)100% positive Bewertungen (302 Beiträge, 122 Bewertungen)
    AW: Ungerechtfertigte Anklage wegen Waffenbesitz

    Auch wenn das in unserer zeitgeistlichen Infantilisierungshysterie mit Elternsprechstunden an Hochschulen und Universitäten vielleicht anders wirken mag - aber ein 19 (fast 20) Jahre alter männlicher Mensch ist kein Jugendlicher, sondern ein (junger) erwachsener Mann.

    Vor einer Ladung für eine Hauptverhandlung fehlen noch so einige Zwischenschritte, die A wohl verpennt hat. Zuerst ist dem A zu raten zum Termin zu erscheinen. Sofern kein Wahlverteidiger finanziert werden kann, kann A im Termin entweder schweigen oder die Vorgänge unaufgeregt schildern. B wäre natürlich ein nicht unwichtiger Zeuge. Alternativen zum Erscheinen und wahlweise zum Schweigen oder zur Aussage gibt es nach der Terminierung eines Hauptsacheverfahren nicht mehr.
     
Ähnliche Themen:
Titel Forum Datum
Anklage kraft Menschsein Recht, Politik und Gesellschaft 13. Januar 2010
Anklage Amokläufer Winnenden Strafrecht / Strafprozeßrecht 27. November 2009
amphetamin auf rezept und die allgemeine verkehrskontrolle (anklage) Betäubungsmittelrecht 3. August 2008
Anklage gegen Wolfgang Deschner ! Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 22. Juni 2004
Neu hier / Frage über unrechtmässige Anklage / Kostenerstattung Strafrecht / Strafprozeßrecht 11. Dezember 2003

© 2003-2018 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.


Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum