Unfall bei Spurwechsel - Schuld???

Dieses Thema "Unfall bei Spurwechsel - Schuld??? - Straßenverkehrsrecht" im Forum "Straßenverkehrsrecht" wurde erstellt von alfone, 11. November 2007.

  1. alfone

    alfone Forum-Interessierte(r) 11.11.2007, 15:10

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    Unfall bei Spurwechsel - Schuld???

    Hallo Forum, folgender fiktiver Fall:

    Es ist Sonntag ca. 23.30 Uhr. Kein Verkehr. Ausgeschaltete Ampeln.
    A fährt mit Beifahrerin von der Autobahn ab auf eine 2spurige Straße, wobei die Geschwindigkeit schrittweise bis auf 60 km/h begrenzt wird. Etwa 200m nach dem 60 km/h Schild folgt eine Kreuzung.
    Die Fahrbahn fällt zur Kreuzung hin etwas ab, so dass die Straße von der Kreuzung aus gesehen eine unüberschaubare Kuppe hat. A möchte an der Kreuzung links abbiegen und kündigt den Fahrstreifenwechsel von der rechten auf die linke Spur an. Es lässt sich kein rückwärtiger Verkehr und kein Gegenverkehr ausmachen. Die Straße schein völlig unbelebt. A wechselt nun auf die linke Spur, doch in dem Augenblick kommt der B (ohne Beifahrer), in seinem dienstlichen Speditionsfahrzeug, mit stark überhöhter Geschwindigkeit (ca. 90-110 km/h) auf der linken Spur angerauscht.
    Für den A und seine Beifahrerin war selbst bei aufmerksamer Verkehrsbeobachtung dies nicht zu erahnen.
    Nur ein heftiges und langes Bremsen/Quietschen des B war zu vernehmen und schon kracht der B dem A in den linken Kotflügel.
    Die Polizei wird verständigt, leider muss der A ein Bußgeld in Höhe von 30 EUR dafür zahlen, dass er den Spurwechsel vollzogen hat. Dem B lässt sich nicht nachweisen, dass er zu schnell fuhr, jedoch unterstellt die Polizei dem B, dass dieser unmöglich 60 km/h gefahren ist. Es scheint sich hierbei um eine beliebte Strecke für Raser zu handeln. Es sind deutliche und etwa 10 m lange Bremspuren des B auszumachen, trotz ABS seines modernen und sehr neuen Lieferwagens.


    Der Fall wird zum Anwalt gegeben, jeodch vertritt die Seite des B die Meinung, dass der A die volle Schuld zu verantworten hat. Der Anwalt des A wird vor Gericht ziehen und Anklage erheben.


    Wie stehen die Chancen für den A ???
     
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  2. jabko83

    jabko83 Star Mitglied 11.11.2007, 15:40

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    AW: Unfall bei Spurwechsel - Schuld???

    den B wird wohl zumindest ein Mitverschulden am Unfall treffen. Grundsätzlich werden einem Unfallbeteiligten schon mal 20-25 % als sog. Betriebsgefahr (die allein vom Führen eines PkW im Straßenverkehr ausgeht) auferlegt. Eine Reduzierung auf Null kommt nur in Betracht, wenn einen Unfallbeteiligten offensichtlich überhaupt keine Schuld am Unfall trifft und der Fehler der Gegenseite weit überwiegt. Wie hoch dieses Mitverschulden tatsächlich sein wird, lässt sich nicht so ohne Weiteres sagen. Womöglich muss ein Gutachter klären, wie schnell er denn tatäschlich war.
     
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  3. Bluechild

    Bluechild V.I.P. 11.11.2007, 17:46

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    AW: Unfall bei Spurwechsel - Schuld???

    Sehe ich ebenso. Eine Rekonstruktion im Detail ist immer schwierig, daher wird wohl ein Gutachter bestellt werden müssen, welcher anhand der Spurenlage (Schadensbild, Bremsspuren, etc.) die Frage nach der möglichen Entstehung und Verursachung des Unfalls untersucht.

    Grundsätzlich würde auch ich zu einer Teilschuld beider Fahrzeugführer tendieren.


    MfG
     
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  4. radiomann1

    radiomann1 V.I.P. 11.11.2007, 20:29

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    AW: Unfall bei Spurwechsel - Schuld???

    Hi,

    Teilschuld wird´s wohl geben, denn allein wie auch schon beschrieben, auf grund der betriebshaftung...usw usw....
    Eigentlich ist das ganze schon recht "kurios"...selbst wenn der nachfolgende PKW zu schnell war, so ist es für mich sonnenklar, das der Unfall nicht passietrt wäre, wenn der Spurwechsler einfach RICHTIG GESCHAUT hätte...wenn ich unmittelbar vorm wechseln in den Spiegel und über die Schulter schaun, dann ist der Unfall vermeidbar...da gibts doch keine Diskussion.
    Naja nur meine meinung...liebe Grüße Chris
     
  5. alfone

    alfone Forum-Interessierte(r) 16.11.2007, 17:41

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    AW: Unfall bei Spurwechsel - Schuld???

    Danke schon mal bis hierhin.

    Nun lassen wir folgendes passieren:

    Vor Ort musste der A der Polizei ein Verwarnungsgeld zahlen, da dieser die Spur gewechselt hat, die zu hohe Geschwindigkeit des B kann nicht bewiesen werden, wird aber von der Polizei mündllich angenommen.
    Im Polizeibericht wird keine Angabe zur Geschwindigkeit des B gemacht, ebenso wird eine Bremsspur nur erwähnt, ausbleibt aber eine Längenangabe. Nun wird der Anwalt des A sagen, dass der A schon zum Teil seine Schuld eingestanden hat, da er das Verwarnungsgeld zahlte und dass aufgrund fehlender Angaben zur Bremsspur und überhöhter Geschwindigkeit des A, wohl auch keine Teilschuld mehr erwirkt weden könnte.
    Möglicherweise lasse sich die Geschwindigkeit der beiden über ein Gutachter nachvollziehen und so die überhöhte Geschwindigkeit des B beweisen.

    Der A fühlt sich nun sehr von der Polizei hintergangen, da diese ihre Arbeit nicht ordentlich genug ausführte.
    Zum einen wurde der A gezwungen das Verwarnungsgeld zu zahlen, trotz mehrmaliger Diskussion darüber, dass der A seine Schuld damit nicht bekennen wolle. Zum anderen wurde die Bremsspur des B in keinster Weise vermessen, obwohl diese ca. 5 m betrug.

    Der A hatte vorher nie einen Verkehrsunfall und rechnete fest damit, dass die Polizei vertrauensvoll arbeitet und dem A keine Fallen stellt. Das dies so stattfindet, kann bezeugt werden.


    Wie stehen nun die Chancen des A ??????
    Kann man auch gegen die Polizei vorgehen bzw. dieses Verwarnungsgeld, das scheinbar eher ein Schuldgeständnis sein soll, anzweifeln??????


    Grüße von A!!
     
  6. radiomann1

    radiomann1 V.I.P. 16.11.2007, 18:31

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    AW: Unfall bei Spurwechsel - Schuld???

    Hi.....
    diese sogenannten "B" Unfälle werden ja eigentlich von der Polizei gar nicht aufgenommen...warum steht man nicht einfach dazu, das man einen Fehler gemacht hat...Rückwärtiger Verkehr nicht beachtet...SCHULD...ende der Diskussion....es kam ja kein UFO oder keine Rakete von hinten angeschossen.
    Eine 5 meter Bremsspur zeugt obendrei nicht von besonders hoher Geschwindigkeit.
    Die Ansage man wurde gezwungen eine Verwarnung anzunehmen kommt hier gar nicht gut...JEDER hier weiß das es sowas nicht gibt...man wird gefragt ob man mit einer Gebührenpflichtigen Verwarnung einverstanden ist und sagt dann JA oder NEIN....bei Nein gibts halt eine OWI Anzeige und aus die Maus.
    Durch die Betirebshaftung ist man heutzutage eh schon allein durch die Teilnahme am Strassenverkehr fast immer "mitschuld"....
    Nö nö Leute...was hier vom TE alles so herbeigezogen wird finde ich nicht ganz astrein...bitte nix für Ungut...einen schönen Abend Chris
    PS: Natürlich nur MEINE Meinung
     
  7. Humungus

    Humungus V.I.P. 16.11.2007, 19:12

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    AW: Unfall bei Spurwechsel - Schuld???

    Ich habe nur eines hinzuzufügen: um 23.30 fahren (in Deutschland) alle Verkehrsteilnehmer mit Licht. Bei einem Blick in den Rückspiegel ist der nachfolgende Verkehr somit besonders einfach zu beobachten. Die Geschwindigkeit des B kann nicht erheblich höher als die von A gewesen sein, sonst wäre die Bremsspur länger (erst war sie 10 und dann 5 Meter lang) und der Schaden massiv gewesen.

    Ein Verwarnungsgeld muss nicht bezahlt werden, ich gehe davon aus, dass A darauf und auf die Alternativen hingewiesen wurde.
     
  8. Egbert

    Egbert Senior Mitglied 16.11.2007, 19:51

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    AW: Unfall bei Spurwechsel - Schuld???

    Und dieser Meinung ist absolut nichts entgegen zu setzen! Niemand wird gezwungen ein Bußgeld zu bezahlen, - davon hat nämlich kein Polizist etwas.
    Dem Angebot des Bußgeldes ging wohl ein Schuldvorwurf voraus, und da hat doch jeder Betroffene die Möglichkeit zu entscheiden ob der berechtigt ist oder nicht. Ist er nicht berechtigt lehne ich das Bußgeld ab, und halte das Bußgeldverfahren offen, - oder ich bezahle und mache ein Schuldzu- oder Eingeständnis, und schließe somit den Verwaltungsakt ab.
    Um auf die Frage der Anzweifelung des Bußgeldes zu kommen: Wenn ein Verwaltungsakt abgeschlossen ist, ist er abgeschlossen.
     
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  9. jabko83

    jabko83 Star Mitglied 16.11.2007, 20:13

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    AW: Unfall bei Spurwechsel - Schuld???

    wir könnten die Geschwindigkeit des B anhand der Länge der Bremsspur ja mal ausrechnen (natürlich unter Zugrundelegung wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Auswirkung von ABS auf die Länge der Bremsspur :D ) wer kennt aus der Fahrschule noch die Formel für die Berechnung des Bremsweges und kann zudem das Gerücht widerlegen, dass Juristen nicht rechnen können? :D
     
  10. Humungus

    Humungus V.I.P. 16.11.2007, 20:23

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    AW: Unfall bei Spurwechsel - Schuld???

    So einfach ist das nicht, weil die Aufprallenergie bekannt sein muss, um den ursprünglichen Impuls berechnen zu können. Weiterhin ist das Gewicht des Wagens von B notwendig. Wüsste man dann die mögliche Bremsverzögerung (abhängig von der Gleitreibungszahl des Oberflächenbelags, der Luftfeuchtigkeit, der Umgebungstemperatur, den Bremsen), hätte man alle notwendigen Kleinigkeiten zusammen...

    ergo: Schuster bleib bei Deinen Leisten! ;)
     
  11. radiomann1

    radiomann1 V.I.P. 16.11.2007, 22:00

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    AW: Unfall bei Spurwechsel - Schuld???

    Hi...da habt ihr irgendwie mal wieder ALLE recht...ggg....aber bevors zuuu wissenschaftlich wird, sollte man einfach dem TE nochmal sagen, das er vielleicht die Schuld doch bei sich suchen sollte und das ganze als "Pech gehabt" verbuchen könnte....!!

    Nur meine Meinung....Gruß Chris
     
  12. Bluechild

    Bluechild V.I.P. 16.11.2007, 22:11

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    AW: Unfall bei Spurwechsel - Schuld???

    Aus welchem Grund sollte die Polizei dem A eine "Falle" gestellt haben? :confused:
    Ihre Enttäuschung in allen Ehren, aber der Polizei ist die Schuldfrage ziemlich gleich.

    Bezahlt der A das Verwarnungsgeld vor Ort, so zeigt er, dass er mit dem Verwarnungsgeldangebot einverstanden ist. Die Verwarnung wird wirksam und das Verfahren ist beendet.

    Einen "Zwang" zur Bezahlung gibt es nicht. Er kann das Verwarnungsgeld auch ablehnen.

    Nebenbei, die Zahlung des Verwarnungsgeldes stellt kein Schuldeingeständnis dar, auch wenn gegnerische Versicherungen dies gerne so sehen. ;)


    MfG
     
  13. radiomann1

    radiomann1 V.I.P. 17.11.2007, 00:17

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    AW: Unfall bei Spurwechsel - Schuld???




    Hi....vollste Zustimmung meinerseits !!
    Ich denke es gibt hier auch gar nix rumzustottern, denn die ganze Sache ansich ist schon recht "offensichtlich"...da hat jemand nicht aufgepasst und will´s nicht einsehen....hier landest du auch bei keinem Richter einen Treffer...Spurwechsel ohne rückwärtigen Verkehr beachtet...ich wiederhole mich, klarer gehts kaum.
    Leider...ich denke aber auch, die Versicherung wird hier nicht lange rülpsen und ohnehin recht zügig regulieren,. was auch immer der VN dazu meint.
    Nur meine Meinung...Gruß Chris
     
  14. alfone

    alfone Forum-Interessierte(r) 17.11.2007, 13:49

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    AW: Unfall bei Spurwechsel - Schuld???

    Sicher doch, für Dritte ist das ganz klar. Schlechte Verkehrsbeobachtung.
    Rückwärtiger Verkehr war leider durch eine Anhöhe nicht total zu überblicken. Die Straße war dunkel und wenn dann der Verfolger die Geschwindigkeit von 60 Sachen nicht einhält, sondern geschätzte 110 fährt, der A aber schon, aufrgund des bevorstehenden Abbiegevorgangs bei ca. 40 Sachen ist, nun dann wirkt sich das natürlich erheblich auf die Verkehrbeobachtung aus. Wenn dann der Verfolger auch noch dienstlich unterwegs ist und sich auf einer nahezu unbefahrenen Bundesstrasse bewegt, liegt die hohe Gerschwindigkeit doch auf der Hand. Schade nur, dass diese leider nicht durch eine "geschätzte" Zeugenaussage gerichtlich verwenden lässt.
    Hinzu kommt, dass der Verfolger, wäre er nicht zu schnell unterwegs gewesen, das frühzeitige Blinken und Ankündigen des Fahrstreifenwechsels des A, als Signal hätte einschätzen müssen, um gegebenenfalls seine Geschwindigkeit zu drosseln. Aber auch davon hat die Polizei nichts vermerkt, obwohl der B dies zugegeben hatte.

    Und es ist unfassbar, dass die Polizei dem unfallunerfahrenen und ortsfremden A sagt,
    dass dieser mit Zahlung des Verwarngeldes seine Schuld noch lange nicht bekennt, sondern dies lediglich als Verwarnung zu zahlen hat. Die Möglichkeit, dieses Verwarngeld nach schriftlicher Aufforderung und Beratung mit einem Rechtsversteher zu zahlen, wurde nie gegeben, obwohl der A und Beifahrer mehrmals nach gefragt haben. Eine Zahlung auf der Stelle wurde erzwungen und eine Rechtsbelehrung nicht ausgesprochen.


    Der A will in der Angelegenheit nicht auf volle Schuld des B hinaus, aber doch wenigstens ein Mitverschulden an dem Unfall erwirken.


    Grüße A
    :mad:
     
  15. Bluechild

    Bluechild V.I.P. 17.11.2007, 15:03

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    AW: Unfall bei Spurwechsel - Schuld???

    Das mag unfassbar klingen, es ist jedoch soweit richtig. Ein akzeptiertes Verwarnungsgeld stellt nicht zwingend ein Schuldeingeständnis dar.

    Wie wurde die Zahlung "erzwungen"? :kratz:



    MfG
     
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