Unerfüllbare Forderungen des Jobcenter

Dieses Thema "ᐅ Unerfüllbare Forderungen des Jobcenter - Sozialrecht" im Forum "Sozialrecht" wurde erstellt von Super Bleifrei, 18. April 2018.

  1. Super Bleifrei

    Super Bleifrei V.I.P. 18.04.2018, 16:43

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    Unerfüllbare Forderungen des Jobcenter

    A sei Vater eines minderjährigen Kindes, welches bei der Mutter lebt, und von A regelmäßig an Wochenenden besucht wird. Zu Ferienzeit kommt das Kind wochenweise zu A.
    A geht Vollzeit arbeiten, und zahlt regelmäßig Unterhalt. Da bei A das Geld knapp wird, beantragt A im Februar ergänzende Leistungen nach SGB II.

    Das Jobcenter bittet um folgende Unterlagen:

    Bezüglich des Kindes / Prüfung temporäre BG
    - Geburtsurkunde des Kindes
    - Vaterschaftsanerkennung
    - Sorgeerklärung
    - Meldebescheinigung des Kindes
    - Unterhaltstitel
    - Regelung Umgang, bestätigt von Jugendamt oder Gericht
    - Nachweis über Fahrtkosten / Übernachtungskosten die durch den Umgang entstanden
    - Nachweis von der Kindsmutter, (mit deren Unterschrift) über die genauen Zeiten des Umgangsrechtes - wann genau hat A das Kind besucht, wann war/ist das Kind bei A?
    - Nachweis darüber, wie oft, und wie lange das Kind sich bei A aufhält

    Bezüglich Arbeitseinkommen
    - Arbeitsvertrag
    - Lohnabrechnungen Seit Januar, also schon vor der Antragstellung
    - Nachweis vom Arbeitgeber über den genauen Beschäftigungsort
    - Nachweis über den Lohnzufluss
    - Nachweis vom Arbeitgeber über die Höhe der täglichen Aufwandsentschädigung und Fahrtkosten zum Arbeitsort
    - Nachweis über Einreichung der Fahrtkosten bei der Lohnsteuererklärung

    Bezüglich KdU
    - Kaufvertrag der von A bewohnten Eigentumswohnung
    - Grundbuchauszug
    - aktuelle Schuldzinsen
    - Betriebskosten

    weiterhin:
    - Vermögensübersicht von der Hausbank zum Stichtag 31. Januar
    - Lückenlose Kontoauszüge seit 1.1.

    A sieht sich außerstande, sämtlicher diese Forderungen zu erfüllen. Teilweise sieht A die Forderungen als unerfüllbar an:

    KIND:
    - Das Standesamt verlangt eine Gebühr von 11€ für eine Geburtsurkunde, diese kann A nicht in Vorleistung aufbringen.
    - Das Kind sei natürlich bei der Mutter gemeldet, wie soll A an eine Meldebescheinigung kommen?
    - Unterhaltstitel: der Unterhalt wurde gerichtlich eingefordert, A's Rechtsanwalt riet A, die Forderung gerichtlich anzuerkennen, was A auch tat. Gelte diese Anerkennung als Titel?
    - der Umgang wurde gütlich zwischen Mutter und Vater vereinbart, ohne Gericht und Jugendamt
    - A hat die Entfernung zum Kind mittels Routenplaner von Wonort A zu Wohnort Kind ermittelt, und dem JC bereits übermittelt.
    - A bekommt nicht jedes Mal eine Quittung, wenn A sein Pensionszimmer am Wohnort des Kindes bezahlt. Man kennt sich inzwischen, wenn der Betreiber der Pension nicht anwesend ist, bekommt A eine SMS, wo A den Schlüssel findet, und A hinterlegt die vereinbarte Summe bei Auszug im Pensionszimmer.
    - Die Kindsmutter wird einen Teufel tun, dem A irgendetwas zu unterschreiben

    ARBEIT:
    - Im Arbeitsvertrag steht auf Seiten des Arbeitgebers als Anschrift der Sitz der Verwaltung. Dies wäre aber nicht der Sitz des Betriebes, wo A seine Arbeitsleitung zu erbringen hat. Dieser ist zwar recht eindeutig, wird aber tatsächlich im Arbeitsvertrag nicht erwähnt.
    - A hatte bereits mit dem Antrag seine Kontoauszüge mit abgegeben, darauf sind natürlich auch die Gehaltseingänge zu sehen. Reicht dies nicht als "Nachweis über den Lohnzufluss"? Warum nun erneut Kontoauszüge, und über einen weiter zurück liegenden Zeitraum?

    - Der Arbeitgeber leistet keine direkte Aufwandsentschädigung für Fahrtkosten. Die Fahrt vom Wohnort bis zum Fährterminal legt A auf eigene Kosten mit dem eigenen Auto zurück, A bekam vom Arbeitgeber ein Formular ausgehändigt, mit diesem wiederum erhielt A vom örtlichen Fährbetreiber eine Chipkarte, welche A als örtlichen Arbeiter ausweist, so daß A für seine Fährfahrten zur Arbeit keine Fährtickets kaufen muss. Das Auto parkt A auf dem (gebührenpflichtigen) Perkplatz am Fährterminal. Nach der Fähre geht es mit einem Fahrrad weiter. Ob der Fährbetreiber vom Arbeitgeber dafür etwas verlangt, (was dann sozusagen indirekt ein Fahrtkostenzuschuss wäre) ist A nicht bekannt. A sieht das auch als eine Angelegeneit zwischen Fährunternehmen, und AG an.

    - A erlangte das Eigentum an seiner Wohnung per Zwangsverteigerung. Die Zuschlagsurkunde gelte als Eigentumsnachweis - dem JC aber nicht als Kaufvertrag?

    - die Wohnung finanziert A mittels "Privatkredit" innerhalb der Familie, zu einem marktüblichen Zinssatz (A selbst hätte von keiner Bank einen Kredit bekommen)
    in diesem ist ledligfestgelegt, daß A über die gesamte Zeit des Darlehensvertrages eine bestimmte Summe X monatlich zurückzuzahlen habe, sowie eine Schlussrate kleiner als X im zB Juni 2022. Dies wäre ein sogenanntes "Annuitätendarlehen", bei dem der Zahlbetrag zwar fix ist, mit der Zeit aber der Zinsbetrag ab- und der Tilgungsbetrag zunimmt. Wie genau die Summe X sich im aktuellen Monat auf Zins und Tilgung aufteilt, wäre A nicht bekannt.

    - A zahlt neben der Grundsteuer an das Finanzamt ein "Hausgeld" an die Eigentümergemeinschaft, sowie Strom, Gas (Heizung) und Wasser direkt an die Versorgungsunternehmen. Diese hat A bereits an das JC übermittelt. Was könnte noch mit "Betriebskosten" gemeint sein?
     
  2. Super Bleifrei

    Super Bleifrei V.I.P. 19.04.2018, 09:15

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    AW: Unerfüllbare Forderungen des Jobcenter

    Fehle hier jemanden wieder die Fragen? Na gut dann

    1. Darf das JC all diese Unterlagen von A verlangen?
    2. Wenn ja, wie kommt A an diese Unterlagen?
     
  3. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 19.04.2018, 10:36

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    AW: Unerfüllbare Forderungen des Jobcenter

    1. Ja. Das sind die normalen Anforderungen, Wenn man Sozialleistungen erhalten möchte.
    Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder einzelne davon für die Bewilligung auch in der Form benötigt wird. Schon gar nicht bei Unmöglichkeit.
    Es gilt: was theoretisch existiert und zu beschaffen ist, ist vorzulegen. Der Rest ist zu begründen, und der Zweck in anderer Weise darzulegen.

    Grundsätzlich müssen dafür alle Einkünfte schlüssig dargelegt werden, dass vermögen nachgewiesen werden, und alle Ausgaben schlüssig belegt werden.
    Natürlich nennt das Amt dafür die üblichen Dokumente. Aber es könnten ggf. auch andere Dokumente den gleichen Zweck erfüllen.

    Die Einkommensverhältnisse scheinen ja schon korrekt übermittelt worden zu sein. Dennoch empfiehlt es sich, das ganze noch einmal komplett abzugeben. Man sagt dem Amt einen gewissen Dokumente-Schwund nach.

    Wenn kein Fahrtkostenzuschuss geleistet wird, so kann man auch keinen angeben. Das lässt sich durch die Abrechnung auch belegen.

    Die Umgangskosten, wie die Pension, werden jedoch ohne Beleg nicht akzeptiert.
    Das jemand die 11 € für eine Geburtsurkunde nicht hat, der schon in der Vergangenheit aber das Geld für eine Pension hatte, wird man nicht erklären können.
    Da sollte man sich das Leben nicht unnötig schwer machen.

    Mit Kaufvertrag ist letztlich ein Nachweis über den Erwerb gemeint. Die Bescheinigung über den Zuschlag erfüllt also den gleichen Zweck.

    Wenn es keine gerichtliche Entscheidung über den Umgang gibt, muss man auch keine vorlegen. Das gilt nur, falls es eine gibt.
    Trotzdem muss A die Häufigkeit des Umgangs nachweisen.
    Dabei ist die Bestätigung der Mutter hilfreich.
    Hätte A allerdings über jeden Pensionsbesuch, den er jedesmal wahrnimmt, einen Beleg, und ansonsten in dem Ort nichts Sinnvolles zu tun, dürfte auch das allein ein ausreichender Nachweis sein. Man könnte den Betreiber auch nachträglich bitten, einen korrekten Beleg auszustellen. Für die Zukunft sind diese ohnehin notwendig.
     
    darnokm und Casa gefällt das.
  4. Super Bleifrei

    Super Bleifrei V.I.P. 19.04.2018, 11:08

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    AW: Unerfüllbare Forderungen des Jobcenter

    Es macht den Eindruck, daß es "doppelt gemoppelt" verlangt wird. Wenn das Kind nicht geboren wäre, und A nicht der Vater, bzw. zu Unterhalt verpflichtet wäre, gäbe es wohl kaum eine gerichtliche Forderung nach Kindesunterhalt. Ob der Vater nun mit sorgeberechtigt wäre oder nicht - was würde es am zu zahlenden Kindesunterhalt bzw. der temporären Zugehörigkeit des Kindes zur BG von A gehören? Ob A nun der Vater durch Anerkennung, durch Heirat, oder Adoption wäre -was würde es ändern? Entscheidend sollte einzig und allein sein, daß A dem K zu Unterhalt verpflichtet ist, oder nicht? Was im sich eigentlich schon aus den auf der Lohnsteuerkarte eingetragenen "0.5 Kindern" ergeben könnte.

    Man hatte weiterhin den Eindruck, daß man beim JC den A eigentlich gar nicht betreuen möchte. Es würde ständig darauf hingewiesen, daß A ja doch Arbeit und Einkommen habe, also keine Unterstützung nötig hätte, und man sich lieber um die "richtigen Fälle" kümmern wolle.

    Da A eben Vollzeit arbeitet, und dadurch jeden Werktag entsprechend lange unterwegs ist, stellen die Gänge zum Jugendamt, zum Standesamt etc, pp halt auch einen gewissen Aufwand dar, den A so gut es geht minimieren möchte, also nicht unbedingt 2 getrennte Nachweise beschaffen müssen, wo es auch einer tut. Den Pensionsgeber zB würde man um bei nächsten Aufenthalt um die Ausstellung einer "Sammelrechnung" bitten - oder müssten es zwingend getrennte Rechnungen für jeden einzelnen Aufenthalt sein, und das über einen Zeitraum von zB einem Vierteljahr?

    Die Mutter würde dem A gar nichts bestätigen wollen, sondern ihn lieber durch zumindest vage, ggfs. auch sogar explizit falsche Aussagen noch zusätzlich belasten. Ihr wäre es mehr als nur Recht, jegliches Zusammensein von Vater und Kind zu torpedieren. Genau genommen verweigerte die Mutter seit mehr als einem halben Jahr jeden direkten Kontakt mit A, sondern verwende das Kind als "Brieftaube".
     
  5. cherokee

    cherokee V.I.P. 19.04.2018, 11:17

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    AW: Unerfüllbare Forderungen des Jobcenter

    Wenn die Mutter den Nachweis mit Unterschrift nicht erbringen will, dann muss man sie darauf auch noch verklagen! könnte Ihr man doch in Aussicht stellen, um eine Mitwirken zu erreichen.
     
  6. Frustati

    Frustati V.I.P. 19.04.2018, 11:20

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    AW: Unerfüllbare Forderungen des Jobcenter

    Im Übrigen Bedarf es weder einer gesonderten Vaterschaftsanerkennungsurkunde noch einer gemeinsamen Sorgeerklärung.
    Das Kind hat das Recht auf Umgang- das ist unabhängig davon ob die Eltern die gemeinsame Sorge oder aber nur ein Elternteil diese Sorge im Sinne des Gesetzes ausüben.
    Die Pflicht zum Bartunterhalt besteht und wird erfüllt. Nachweis- Annerkentnisurteil und man sieht es auch auf den sowieso vorzulegenden Kontoauszügen.
    Eine Umgangsvereinbarung muss nie schriftlich formuliert und unterschrieben werden. Nur wenn es Streit gibt schaltet sich auf Betreiben der Eltern das Gericht oder das JuA ein. Durch die Beantragung von Fahrkosten und temporärer BG unterschreibt der Antragsteller bereits, dass seine Angaben der Wahrheit entsprechen.
     
  7. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 19.04.2018, 11:35

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    AW: Unerfüllbare Forderungen des Jobcenter

    Es geht ja auch nicht um den Unterhalt. Der wird doch bezahlt. Es geht um ergänzende Leistungen.
    Da kann das Sorgerecht schon ein Punkt sein.
    Denn es wirkt ja auch die Sorgepflicht.
    Es macht sich nicht schlecht, wenn der Vater den Umgang nicht nur wünscht, sondern zu diesem sogar verpflichtet ist.

    Wird der Nachweis nicht erbracht, bedeutet das somit nicht die Ablehnung.
    Aber könnte er erbracht werden, weil es nun einmal einen gibt, erleichtert das die Bewilligung. Es ist somit einzureichen, falls vorhanden.

    Eine Sammelrechnung als Nachweis, mit den verschiedenen Daten des Besuchs, reicht völlig aus.

    Die Mutter sollte zu den Angaben in jedem Fall aufgefordert werden. Auch wenn sie dem dann nicht nachkommt.
    Auch diese schriftliche Aufforderung sollte man dem Antrag beilegen. Und den Hinweis, dass die Daten verweigert wurden.
    Dann kann das Amt selbst entscheiden, ob es die Mitwirkungspflicht der Mutter durchsetzen möchte.
     
  8. Super Bleifrei

    Super Bleifrei V.I.P. 19.04.2018, 13:09

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    AW: Unerfüllbare Forderungen des Jobcenter

    Aber natürlich wirkt der gezahlte Unterhalt sich auf das Verfügbare Einkommen von A aus. Inwiefern ändern sich denn an der Sorgerrechtsfrage denn die ergänzenden Leistungen? Das Kind hat einen Anspruch auf Umgang, und zu diesem ist der Vater verpflichtet. Von da her wäre die Verpflichtung sowieso erfüllt.

    Also, daß der Antragsteller zur Mitwirkung verpflichtet ist, ist ja bekannt. Aber inwiefern sind dritte Personen ebenfalls zur Mitwirkung verpflichtet?

    Als die KM umgekehrt ALG2 erhielt, wurde lediglich der KU des Vaters abgefragt, weiter nichts.
     
  9. Isetta

    Isetta Senior Mitglied 19.04.2018, 13:49

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    AW: Unerfüllbare Forderungen des Jobcenter

    Ähm nein, ein Kinderfreibetrag von 0.5 heisst nicht automatisch, dass A dem Kind gesetzlich zum Unterhalt verpflichtet ist. Den Freibetrag können sich auch Stiefeltern vom leiblichen Elternteil übertragen und auf der LSK eintragen lassen. Der Kinderfreibetrag hat nichts mit einer gesetzlichen Unterhaltspflicht zu tun, sonder ist reines Steuerrecht.
     
  10. Frustati

    Frustati V.I.P. 19.04.2018, 19:37

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    AW: Unerfüllbare Forderungen des Jobcenter

    Der KV muss keine schriftliche Umgangsvereinbarung vorlegen. Der KV muss auch keine Bring und Hol Quittung von der KM einholen. Der Hilfebedürftige KV bestätigt auf dem Antrag mit Unterschrift, dass die Angaben korrekt sind.
    Ist das Kind schon älter und das JC zickt könnte notfalls das Kind seine Unterschrift auf den Schmierzettel setzen.
    Den AV darf der Hilfebedürftige gar nicht an das JC zu Einsicht geben! Das könnte ihn schlimmstenfalls den Arbeitsplatz kosten.
    Wenn Einkommensbescheinigungen und Zuflusseinsicht dem JC nicht in der Neugier befriedigen wäre der AG ggf verpflichtet das amtliche Formular auszufüllen.
    Bei Zufluss von Einkommensteuer Erstattung im Bezug müsste dies angegeben werden und wäre Einkommen. Erstattungen vor Bezug sind irrelevant.
    Das Wohneigentum;
    Zinsen sind Kosten der Unterkunft. Da kein Zahlungsplan erstellt wurde müsste dieser jetzt berechnet werden , kann man auch über online Rechner. Ausdrucken und von Darlehensvertragspartnern als Ergänzung unterschreiben.
    Ebenso laufende Hausgeldzahlungen. Mit Betriebskostenabrechnung meint der SB hier die Hausgeldabrechnung nach Ablauf des Wirtschaftsjahres. Auch hier können sich Erststattungen oder Nachzahlungen ergeben. Der gültige Wirtschaftsplan gibt Auskunft über das zu zahlende Hausgeld.

    Insgesamt ist unsere Rechtsprechung dringend zu reformieren.
    Wenn Barunterhalt zu Hilfebedürftigkeit beim Verpflichteten führt.
    Wenn Eltern die Entfernung zu einander so groß werden lassen, dass Kinder zu Reisenden werden oder Elternteile Pensionen buchen müssen...
    Und der Steuerzahler das dann bezahlen muss..
    Dann stimmt was nicht.
     
  11. Super Bleifrei

    Super Bleifrei V.I.P. 20.04.2018, 00:18

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    AW: Unerfüllbare Forderungen des Jobcenter

    Es wurde ja mittels online Rechner ein Zahlungsplan erstellt. Dieser ergab eben, das beim vereinbarten Zinssatz Z die Darlehenssumme D durch Y Raten zu je X, und einer Schlussrate kleiner X getilgt ist. Die erste Rate war im Monat AA.bbbb fallig, und die Schlussrate werde damit Y Monate später im CC.dddd fällig. Nur spuckte das Programm eben nicht aus, in welchem exakten Monat die Summe X sich wie auf Zins und Tilgung verteilt, was sich ja jeden einzelnen Monat verändert, wenn ich das Prinzip richtig verstanden habe.
     
  12. Frustati

    Frustati V.I.P. 20.04.2018, 07:49

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    AW: Unerfüllbare Forderungen des Jobcenter

    Das Prinzip wurde richtig verstanden. Es sollte auch Rechner geben die den kompletten Zahlungsverlauf ausspucken.
    Das JC rechnet tatsächlich für jeden Monat die paar cent Verschiebung Zins/ Tilgung...
    Bin kein Matheexperte aber es gibt da auch eine Formel dann geht es per Hand bzw Excel. Hat man mir schon zigmal gezeigt aber ich kann es mir einfach nicht merken...
     
  13. Isetta

    Isetta Senior Mitglied 20.04.2018, 09:13

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    AW: Unerfüllbare Forderungen des Jobcenter

     
  14. cds

    cds V.I.P. 20.04.2018, 10:08

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    AW: Unerfüllbare Forderungen des Jobcenter

    Mag sein. Letztlich haben aber auch die Sachbearbeiter keine Zeit (oder Lust) aus irgendwelchen Unterlagen alles mögliche abzuleiten. Der eindeutige Nachweis des (rechtlichen) Verwandtschaftsverhältnisses ist die Geburts - respektive Abstammungsukringe.

    Genau. Sämtliche Forderungen die gerichtlich geltend gemacht werden sind grundsätztlich korrekt. Eigentlich bräuchte man die Gerichte auch gar nicht, denn es würde ja niemand etwas unrechtes einklagen ....

    Meine Güte - man kann sich aber auch anstellen! Ich musste noch für keine einzige Geburtsurkunde persönlich auf einem Amt erscheinen.
    Das geht alles telefonisch/per Mail/ per Post. MUSS ja auch so sein, es wäre ja kaum zumutbar das jemand der z.B. von sich selber einen Auszug aus gem Geburtenregister benötigt (denn üblicherweise haben die ursprünglichen Geburtsurkunden ja die Eltern), dann zwangsweise quer durch die Republik reist, nur weil er dummerweise in Dingolfing geboren wurde, jetzt aber in Flensburg lebt ....

    Dann noch das gejammere über die 11 EUR. Wenn es wirklich SO knapp ist, dann frage ich mich warum der betreffende AN erst JETZT Hilfe beantragt - und vorallem wie er bisher die Umgangskosten tragen konnte. Und wie er überhaupt auf die Idee gekommen ist eine Immobilie zu erwerben, denn schon die reinen Erwerbsnebenkosten betragen ja ein Vielfaches von 11€ ...

    Der fiktive KV möchte von der Beitragsgemeinschaft, also auch von MIR, Geld haben. Da ist es nur recht und billig das der Anspruch auch adäquat geprüft wird, und nicht mal einfach so auf Zuruf irgendwelche Zahlungen erfolgen.
     
  15. Super Bleifrei

    Super Bleifrei V.I.P. 20.04.2018, 11:25

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    Ja, es gibt Standesämter da ist es mit einem einfachen Anruf getan, und man bekommt die Geburtsurkunde prompt und kostenfrei zugeschickt. So geschehen mit der eigenen Geburtsurkunde, als man heiraten wollte. Es gibt aber auch solche, die persönliches Erscheinen eines leiblichen Elternteils einfordern, sowie Vorlage eines amtlichen Ausweisdokuments, dann eine Gebühr erheben, und danach anfangen, sich um das Anliegen zu kümmern. Will ein Vetreter erscheinen geht nichts ohne beglaubigte Vollmacht sowie Ausweiskopie des Antragstellers. Wie man da hin kommt, und wenn man dazu quer durch die Republik reisen muss, das ist nicht das Problem des Standesbeamten.
    Wenn man nun 6 Tage die Woche das Haus morgens um 4 Richtung Arbeit verlässt, um erst gegen 18 Uhr zurück zu sein, kann das etwas schwierig werden mit dem persönlichen Erscheinen, wenn man keinen Urlaubstag seiner exakt auf gesetzlichem Mindestmaß bemessenen Urlaubstage dafür opfern will. Man kann natürlich auch "krank" feiern, und wenn man dann gefeuert wird, dann hat man ja genug Zeit für die Nachweise, und es klappt auch viel besser mit der Bewilligung von Geldern.

    Ja, irgendwann werden auch 11€ viel Geld. Vor allem, wenn diese 11€ einfach nicht im kanppen Fianzbudget vorgesehen und eingeplant sind. Mat hatte zum Ende des Jahres den Job verloren, weil die Firma knall auch Fall dicht machte, und nahm den erstbesten neuen Job an, um nicht arbeitslos zu werden, und DIR nicht auf der Tasche zu liegen, nebenbei ist man ja "gesteigert erwerbsobliegen", und weil es gerade so schön passt, erreichte das Kind eine neue Altersstufe, wodurch sich der Kindesunterhalt erhöhte. Und dann zeigt sich schnell, daß der finanzielle Einschnitt durch den Jobwechsel tiefer geht, als schon anfangs befürchtet, und man sucht nach Hilfe, stellt einen Antrag, nur durch die Antragstellung fliesst noch kein Geld, und sehr schnell sind die ohnehin sehr knappen Reserven aufgebraucht, und dann? Allein schon die Preisschwankungen an der Zapfsäule bergen ein enormes Risiko, daß es nicht mehr reicht. Schon mehr als einmal wurde das Auto betankt, um nach Hause zu kommen, wohlwissend, daß gleich beim Bezahlen an der Kasse die Karte mangels Kontodeckung zurück gewiesen wird. Da kommt so eine - aus Sicht von A unnötige - Ausgabe von 11€ genau zum rechten Zeitpunkt. Auch die eigene Familie kann sehr stringent sein, was Geldsachen angeht, der Ärger, den man lostrat, als man einmal aus Geldmangel eine Rate nicht bediente, muss sich nun wirklich nicht wiederholen.
    Nebenbei sollte auch dir durchaus bewusst sein, daß ein Abtrag weit kostengünstiger ist, als die Miete zuvor war. Als arbeitsloser Mieter hätte man weit weniger Schwierigkeiten, sich von DEINEN Steuergeldern durchfüttern zu lassen, statt selbst Steuergelder zu erwirtschaften, und in die Sozialsysteme einzuzahlen. Der bisher von A geleistet Kindesunterhalt würde dann ggfs. ebenfalls durch UVG - also wieder DEINE Steuermittel ersetzt. Wenn dir das lieber ist...?

    Natürlich muss und soll alles ordentlich geprüft werden. Nur doppelt und dreifach zu prüfen, weil das Prüfen zum Selbstzweck verkommt, kostet alle Seiten nur unnötig viel Zeit und Geld - also eben auch DEIN Geld!
    Zuletzt bearbeitet: 20. April 2018
     
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