? Umgehung der Chip-Pflicht ?

Dieses Thema "ᐅ ? Umgehung der Chip-Pflicht ? - Tierrecht" im Forum "Tierrecht" wurde erstellt von Seniores, 15. Januar 2014.

  1. Seniores

    Seniores Boardneuling 15.01.2014, 19:42

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    ? Umgehung der Chip-Pflicht ?

    Hallo und eine schöne Zeit!
    Angenommen:
    da hätte ein seriöses Ehepaar einen liebenswerten 7-jährigen Dobermann, der mit einer gut sichtbaren Tätowierungsnummer auch beim Deutschen Dobermann e.V. angemeldet ist.
    Dieser Dobi bewegt sich in der Öffentlichkeit nie unangeleint.
    In NRW würde nun bei diesem älteren Hund eine Mikrochipung vom Veterinäramt gefordert.
    Der vorherige Dobermann, welchen das Ehepaar besaß, war an Krebs - welcher sich um den damaligen Mikrochip gebildet hatte - gestorben.
    Durch diese negative Erfahrung lehnt das Ehepaar diese elektronische Fremdkörper-Einpflanzung ab.
    FRAGESTELLUNGEN:
    1.)
    Der Hund wurde 2007 m.E. also vor der ChipPflicht angeschafft.
    2.)
    Hunde unter 40 cm sind nicht meldepflichtig, entsprechend muss bei diesen keine Chip nachgewiesen werden.
    Was die Chipbegründung angeht, können auch diese:
    a) ausgesetzt werden
    b) Unfälle veursachen
    c) Schäden zufügen
    Verstößt das nicht gegen das Prinzip der Gleichberechtigung?
    Wie sieht hier die Rechtsprechung aus?
    Gibt es entsprechende Urteile?
    Was würdet Ihr unternehmen bzw. raten?
    Herzlichst :bitte: Seniores
     
  2. Kataster

    Kataster V.I.P. 15.01.2014, 20:15

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    AW: ? Umgehung der Chip-Pflicht ?

    Eine Umgehung der Chippflicht wäre ein OWi nach LHundG und damit erstens nicht vorgesehen und zweitens als Dauerzustand unvorschriftsgemäßer Haltung nicht zu dulden.

    Die Geschichte des Vorhundes wird vermutlich mit dem Argument abgeschmettert, dass so ein Vorfall sehr unwahrscheinlich ist. Außer den Betroffenen ist daran auch niemand interessiert. Dem Tierarzt schadet das ja nicht.

    Zur Begründung der Ausnahme für kleinere Hunde (unter "20/40") mag man sagen, dass der Schaden mit der Größe ist und das mit dem Aussetzen für kleine Hunde genauso schlimm ist.

    Diese Betrachtung ist aber nicht zielführend, weil andere Bundesländer keine Ausnahme von der Chippflicht kennen.

    Quelle: http://www.tierarztimpressionen.de/...ennzeichnen-von-tieren-landeshundegesetz-nrw/

    Juristisch wäre also im Rahmen der Gleichstellung eine Aufhebung der Ausnahme anzustreben.

    OT: Ich persönlich halte das für Fell- und Geldschneiderei, ausgesetzt werden doch eben nicht registrierte Hunde. Gibt halt ein paar € für die TÄ, Folgekrankheiten und/oder Allergien sind schließlich kein wirtschaftlicher Schadensfall. Schadensfälle durch Unfälle werden von 99% der anständigen Hundebesitzer reguliert, denke ich. Streitpunkt ist dann nicht die ID, sondern der Anspruch. Und der Datensammelei wird auch Vorschub geleistet. Anständige Hunde und Besitzer profitieren dadurch nicht, die anderen werden wahrscheinlich nicht registriert. Wer sein Tier zur Wiederfindung (Zweck eines Chips!) markieren will, sollte das tun. Sonst sehe ich aber keinen Anlass.
     
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  3. Seniores

    Seniores Boardneuling 17.01.2014, 01:26

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    AW: ? Umgehung der Chip-Pflicht ?

    Vielen Dank, für die große Mühe!!!
    Was kann passieren, wenn der Dobermann vor der Chippflicht angeschafft wurde?
    Wenn der körperlich auch schmerzhafte "FREMDKÖRPER-Einsatz" moralisch nicht zu vertreten ist?
    Sich der professionelle Hundehalter grundlos und auch kostenpflichtig vergewaltigt fühlt?
    Eine Tierarzt-Institution bestätigt, dass eine KrebsBildung nicht auszuschließen ist?!?
     
  4. Nordhesse

    Nordhesse V.I.P. 17.01.2014, 09:50

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    AW: ? Umgehung der Chip-Pflicht ?

    Der Fremdkörpereinsatz ist vom Schmerzpotential ähnlich einer Impfung mit einer Spritze zu sehen. Eine "moralisch" nicht vertretbare Handlung sehe ich als nicht gegeben.

    Das Risiko, dass sich um den Fremdkörper ein Krebsgeschwulst bilden kann, ist grundsätzlich vorhanden. In verschiedenen Studien wird ein potentielles Krebsrisiko zwischen 1 und 4 % unterstellt. Langzeitstudien für den Hund liegen aber meines Wissens nicht vor.

    Grundsätzlich besteht für jeden Hund ein Krebsrisiko ... Mit und ohne Eingriffe oder Fremdkörper.
     
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  5. Kataster

    Kataster V.I.P. 17.01.2014, 11:41

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    AW: ? Umgehung der Chip-Pflicht ?

    Das wäre schon etwas viel, auch ein gesichertes (1%). 4% grenzen an Sachbeschädigung. Da wir aber keine Zahlen haben, hilft uns das nicht und ist nicht weiter zu verfolgen.
     
  6. Nordhesse

    Nordhesse V.I.P. 17.01.2014, 11:56

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    AW: ? Umgehung der Chip-Pflicht ?

    Sachbeschädigung ?

    Ist es Sachbeschädigung, wenn ich den Hund chippen oder tätowieren lasse, eine Kastration vornehmen lasse, regelmäßig impfe oder On-Spot-Mittel zur Ungezieferabwehr verabreiche ? Auch hier kann ein erhöhtes Krebsrisiko die Folge sein. Das Leben ist unberechenbar. Und das Risiko halte ich für vertretbar.

    Hhm, ein "professioneller Hundehalter", der sich hier "grundlos und auch kostenseitig vergewaltigt" fühlt ... Hhm ... Als langjähriges aktives Mitglied eines Hundeverbandes seh ICH das eben anders.

    Es war ja auch die Fragen, wie man es sieht und was man unternehmen würde.
     
  7. Kataster

    Kataster V.I.P. 17.01.2014, 11:59

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    AW: ? Umgehung der Chip-Pflicht ?

    Die Gefühle von Halter und Hund sind angesichts einer OWi zunächst mal nicht zu berücksichtigen, Aufwand und Aussicht einer Klage sind vermutlich eher mäßig.

    Die OWi ist nicht zu umgehen, es stellt sich aber die Frage, wie das Vorhandensein des Chips kontrolliert wird oder ob die Bescheinigung des Tierarztes (?) und Registrierung in den meisten Fällen ausreicht.

    Ein Tierarzt kann den Chip implantieren, weil er vorgeschrieben ist. Ein anderer Tierarzt, vorzugsweise der, der vom Krebs Vorhund Kenntnis hat, könnte den Fremdkörper aus medizinischen Gründen wieder entfernen. Damit macht er sich meiner vorbehaltlichen (!) Kenntnis nach nicht strafbar und verstößt auch gegen keine Richtlinien oder Gesetze. Nach TierSchG und EU-Verhaltenskodex Tierärzte (§§ suchen bin ich grad zu faul) ist die Entfernung zulässig oder sogar geboten. Der Halter macht sie m.E. einer OWi schuldig, deren Ahndung er schlicht riskiert. Grundsätzlich ein zweifelhafter Rat für ein Juraforum. Schaden für Leben, Gesundheit oder Vermögen entsteht hier aber nicht, der Hund ist über die Tätowierung im Falle gegebener Interessenwahrung zu identifizieren. Und wie wir hier erfahren hatten, werden tot oder zu schwer verletzt aufgefundene Tiere von den Gemeinden regelhaft nicht auf Chip geprüft, der Eingriff ist also überflüssig.

    Letzlich könnte man auch recherchieren, wieviele Prozent der Chips nach der Implantation verloren gehen. Dann wäre eben rein zufällig ein anderes Restrisiko eingetreten. Kann ja sein, dass der implantierende Tierarzt den cancerogenen Fremdkörper versehentlich fachgerecht entsorgt hat. Haften würde er nur für den entstandene Schaden. Der zu benennen wäre.

    Rein rechtlich frage ich mich, ob ein Hund, der die Entfernung eines "Krebs-Chips" gut überstanden hat, der Chippflicht weiter unterliegt.
     
  8. Kataster

    Kataster V.I.P. 17.01.2014, 12:13

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    AW: ? Umgehung der Chip-Pflicht ?

    Genau. Wir kennen das Risiko nicht. Wären es unsicher nachgewiesene 4%, so könnten es auch tatsächliche 8% sein. Die Ausrede würde zum Grund mutieren. Wissen wir aber nicht.

    (Auf das Risiko von Impfungen, Spot-ON-Mitteln oder Antibiotika gegen Durchfall möchte ich es jetzt NICHT ausweiten. Es geht um die Chippflicht und nicht um Zweifel an tierärztlichen Eingriffen.)

    Persönliche Erfahrung und Gewissen mögen Gewicht haben. Ich hätte auch keine große Lust, mir ein Restrisiko 2x andrehen zu lassen, wenn es 1x schief ging. Juristisch ist das aber zunächst mal belanglos.

    Nicht falsch verstehen, das HundG NRW stelle ich nur in so weit in Frage, wie es mehr Ausnahmen zulässt als in anderen Ländern. Ansonsten ist Gesetz Gesetz.
     
  9. Nordhesse

    Nordhesse V.I.P. 17.01.2014, 12:13

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    AW: ? Umgehung der Chip-Pflicht ?

    Den Chip kann jeder Tierarzt, jedes Tierheim, jedes Amt oder jede Privatperson auslesen, die ein Auslesegerät besitzt ...
     
  10. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 18.01.2014, 17:29

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    AW: ? Umgehung der Chip-Pflicht ?

    Ja. Ist es. Denn zivilrechtlich werden Tiere wie Sachen behandelt.

    § 90a BGB Tiere


    Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt. Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.

    Die Vorschriften betreffend "Körperverletzung" sind aber auf Tiere nun mal nicht anwendbar.
     
  11. klausschlesinge

    klausschlesinge V.I.P. 19.01.2014, 19:17

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    AW: ? Umgehung der Chip-Pflicht ?

    § 303 Abs. 1 StGB - Sachbeschädigung
    Wer rechtswidrig eine fremde Sache beschädigt oder zerstört, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    Wenn der Hundehalter seinen eigenen Hund chippen oder tätowieren läßt, ist dies keine Sachbeschädigung. Auch, wenn der Hundehalter seinen eigenen Hund kastrieren läßt, ist dies keine Sachbeschädigung. Es hapert jedesmal am Tatbestandsmerkmal 'fremd'!
     
  12. Kataster

    Kataster V.I.P. 19.01.2014, 19:48

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    AW: ? Umgehung der Chip-Pflicht ?

    Das mit der Sachbeschädigung hatte ich jetzt nicht als juristischen Terminus gemeint, aber danke der Ausleuchtung! :)

    Ich meinte, dass bei 4% Risiko dem Hund und Besitzer ein Schaden von behördlicher Seite zugefügt würde. Ansprüche auf Schadensersatz erwachsen daraus allerdings nicht.

    Letztlich muss man bei möglichen Folgekosten des Eingriffes oder Verbleibes des Chips abwägen, ob man das in Kauf nimmt oder die OWi.

    Ein medizinisch nicht notwendiger Eingriff mit absehbarem Restrisiko negativer Folgen ist eigentlich ein Unding. Nur wird man damit juristisch gegen das HundG des Bundeslandes nicht durchkommen. Und wenn das Tier daraus 3x keinen Nutzen zieht, das TierSchG wird bislang nicht so ausgelegt bzw. angewendet, dass man dem Tier unnötiges Leid ersparen müsste.
     
  13. Nordhesse

    Nordhesse V.I.P. 20.01.2014, 11:05

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    AW: ? Umgehung der Chip-Pflicht ?

    Das LHundG NRW ist am 01.01.2003 in Kraft getreten und regelt in § 4 Erlaubnis folgendes:

    Der 7 Jahre alte Hund unterliegt entsprechend dem LHundG und der Chip-Pflicht.
     
  14. Nordhesse

    Nordhesse V.I.P. 20.01.2014, 11:39

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    AW: ? Umgehung der Chip-Pflicht ?

    :work:

    Im Eingangsbeitrag heißt es:

     
  15. Seniores

    Seniores Boardneuling 20.01.2014, 18:51

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    AW: ? Umgehung der Chip-Pflicht ?

    NUR BEILÄUFIG :ahh:
    ...seit Kindesalter ist dem Hundehalter - mit seinen 66 Lebensjahren NonStop-Schäferhund- und Dobermann-Erfahrung, einschließlich den aktiven e.V.-Zugehörigkeiten - entsprechend prägend gelebtes Individualwissen zu unterstellen.
    Für ihn bedeutet:
    die Kastration eines Lebewesens - egal mit welcher Begründung - immer eine Lebensqualitätsminimierung des Tieres.
    Von den zwei Trieben ist die Selbsterhaltung mit ständigen Entzügen und Ängsten verbunden, wofür die Lebewesen mit den lustvoll befriedigenden Fortpflanzungsgelüsten lebensbejahend entschädigt werden, unabhängig davon, ob die Fortpflanzung aktiv betrieben wird oder nicht.
    Eine Tierarzt-Institution erklärte unmissverständlich, dass die erheblichen Tierärzte-Existenzgrundlagen unter anderem - meist unnötige - Kastrationen, Vorsorge-Untersuchungen, -Impfungen, Wurmkuren und Chippungen sind. Würden diese widersinnigen, moralischen Bevölkerungsmanipulationen der Tierschützer sowie die Gesetzeszwänge diesbezüglich wegfallen, könnten sehr viele Praxen nicht mehr existieren.
    Wie dem auch sei ist es ein Fakt, dass der hier angenommene 7,5 jährige Rüde vor Gesundheit, Elan und LebensFreude nur so strotzt, ohne - oder gerade deshalb - weil die wunderbaren Halter ihrem Lebensgefährten seit über 6 Jahren >keinerlei unnötige< chemische Substanzen zugeführt haben!!!
    Zuletzt bearbeitet: 20. Januar 2014
     
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