Überweisung auf gelöschtes Girokonto

Dieses Thema "Überweisung auf gelöschtes Girokonto - Bankrecht" im Forum "Bankrecht" wurde erstellt von heinetz, 12. Oktober 2017.

  1. heinetz

    heinetz Boardneuling 12.10.2017, 13:13

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    Überweisung auf gelöschtes Girokonto

    Angenommen ....

    ... Max Muster meldet im September sein Auto ab und erhält einige Zeit später automatisch eine Rückzahlung über die bereits für das laufende Jahr gezahlte KFZ-Steuer auf sein Konto bei der Geld-Bank. Nun erwartet er nur noch eine entsprechende Rückzahlung des Versicherungsbeitrags der Risiko-Versicherung, den er auch schon bis Jahresende bezahlt hatte. Im Oktober fragt er bei der Risiko-Versicherung nach. Die antwortet, der Vertrag sei mit der Abmeldung aufgehoben worden und das Geld sofort auf sein Konto bei der Finanz-Bank überwiesen worden. Das Konto bei der Finanzbank ist allerdings bereits im April gelöscht worden. Die Risiko-Versicherung behauptet, sie hätte keinen Rücklauf erhalten.

    Wie kommt Max Muster nun an sein Geld?

    gruss,
    heinetz
     
  2. Beth82

    Beth82 V.I.P. 12.10.2017, 21:46

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    Hallo,

    wenn die Risiko-Versicherung bereit wäre ihm eine Kopie der Überweisung zu überlassen, könnte er mit Letzterer bei der Finanz-Bank Erkundigungen über den Verbleib des Geldes einholen.

    Dies wäre auch ohne die Kopie möglich, wird durch den Nachweis jedoch erleichtert.
     
  3. hera

    hera V.I.P. 15.10.2017, 15:07

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    naja, eine überweisung wird bei einem gelöschten konto auf dem absendekonto erstmal angezeigt ... und dann kommt es zum rückläufe

    max hat doch sicher eine bescheinigung über die kontoauflösung.
    und max muß natürlich eine neue / andere kontoverbindung der versicherung mitteilen.

    auf welchem kommunikationsweg wurde denn bei der versicherung angefragt ?

    ich würde in einem netten einschreiben der versicherung die neue kontoverbindung mitteilen (mit hinweis auf das seit monaten gelöschte konto) und um überweisung des restbetrages bitten.
     
  4. Kataster

    Kataster V.I.P. 15.10.2017, 19:25

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    Das wollen wir doch nicht hoffen, dass eine Bank jemand, der dort kein Konto mehr hat, auch nur irgendwelche Auskünfte erteil! ;)

    Vielleicht machen sie es, mit dem Datenschutz ist es nicht vereinbar und ihre Pflicht ist es auch nicht.

    Einen Nachforschungsauftrag muss der Überweiser des Geldes stellen:

    http://www.helpster.de/nachforschungsauftrag-bei-der-bank-stellen-beachtenswertes_221908

    Das kostet Geld. Da Max das ganze verschuldet hat durch das Versäumnis der Mitteilung von Veränderungen (sollte im V-Vertrag / Bedingungen stehen), sollte er sich bereit erklären, die Kosten dafür zu übernehmen.

    Leider konnte ich bei meiner Recherche im Internet nicht klären, ob und wann die Nummern gelöschter Bankkonten neu vergeben werden. Die Meinungen reichen von "wird nie neu vergeben" (macht Sinn?) über 15 Jahre Frist (ohne Quelle) bis "sofort neu vergeben" (finde ich nicht gut, wäre aber nicht deswegen verboten). Kann jemand diese Frage beantworten, so wären wir bei den Folgen weiter. Auch und gerade dann, wenn die Bank die Nummer irrtümlich zu früh neu vergeben hätte.

    Gehen wir aber davon aus, dass die Nummer wirklich binnen 6 Monaten neu vergeben wurde, so hätte Max ein Problem. Dann gäbe es wirklich keinen Rücklauf, die Versicherung hätte das Geld nach ihren Pflichten korrekt überwiesen nun ist es auf dem Konto eines Dritten.

    Der Überweisungsbeleg der Versicherung trüge dann womöglich noch Max´s Namen, den die Bank ja nicht prüfen muss.

    Dann hätte die Versicherung keine Pflichten verletzt. Die ehemals (?) eigene Bank muss Max keine Auskunft geben. Ich sehe da in dem Falle keinen zivil- oder gar strafrechtlichen Weg. in der Kausalkette hätte Max jemanden zu Unrecht bereichert.

    Zurück aber zur einfachen Realität: Die Versicherung soll bitte tatsächlich eine Kopie des Beleges senden.

    Damit könnte dann Max bei der ehemals (?) eigenen Bank prüfen, ob die Nummer neu vergeben wurde. Vielleicht suchen sie ja auch die etwaige Rückbuchung raus, wobei Max rein rechtlich mit diesem Vorgang nicht in Verbindung steht. Die müssen aber gar nichts und dürfen es m.E. auch nicht.

    Verkürzt:

    1.) Max kann die Rückbuchung nachweisen. Dann hat er gute Karten, das Geld von der Versicherung zu bekommen, er könnte gerichtlich mahnen und es auch einklagen abzüglich der unnötigen Kosten, die er ja schuldhaft verursacht hat.
    2.) Max findet heraus, dass es keine Rückbuchung gab. Das wäre ungünstig, spätestens hier müsste man über die Höhe des Betrages und den Nutzen nachdenken.

    3.) Max findet nicht sicher heraus, ob es nun eine Rückbuchung gab oder nicht. Hier wäre Rechtsberatung angezeigt, um über Wege klar zu werden.

    Hätte Max eine Rechtsschutzversicherung, so sollte er diese benachrichtigen und meist gibt es auch eine Vorabberatung.
     
  5. hera

    hera V.I.P. 15.10.2017, 20:03

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    ich seh das nicht so kompliziert.
    die versicherung muß beweisen, dass sie das geld überwiesen hat.
    max muß für etwaigen stornogebühren aufkommen

    und eine bank mit nummernneuvergabe innerhalb von wenigen monaten sollte man meiden ....


    von welchen beträgen reden wir eigentlich ?
     
  6. Kataster

    Kataster V.I.P. 15.10.2017, 20:19

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    Der Beweis wäre hinreichend, wenn Max´s Name dort steht. Nur nützt Max das dann noch wenig.

    Eine fehlende Rücküberweisung könnte die V nicht beweisen - sie fehlt dann halt.

    Empfängernamen muss die Bank nicht prüfen.

    Richtig. Und etwaige andere Kosten, die er verursacht hat.

    Das macht Max doch schon! :lacht:

    Mir war diese Möglichkeit bislang nicht bewusst. Bei nicht widerrufenen Einzugsermächtigungen (heutzutage SEPA-Mandat) entstünde ein fröhliches Chaos aus Rechten, Pflichten und Kosten, sofern die Bank die Kontonummer eher kurzfristig neu vergeben DARF.

    Ich werde mal ein Interview führen, wenn ich zu Geschäftszeiten in meiner Bank bin. Ich vermute, dass die VR-Banken freiwillig etwas Vernünftiges tun und die Nummer nicht oder erst Jahre später neu vergeben. Und ich vermute weiter, dass es weder in den AGB noch per Gesetz festgelegt ist. Ich bin gespannt, ob es hier jemand weiß oder belastbar googelt.
     
  7. hera

    hera V.I.P. 15.10.2017, 20:25

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    könnte ich dir meine kontonummer schreiben und du überweist deine steuern oder sozialabgaben dorthin ?
    vergiss bitte nicht "Finanzamt" oder "Krankenkasse" als empfänger anzugeben
     
  8. Kataster

    Kataster V.I.P. 15.10.2017, 22:02

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    Ist halt so, dass die Banken das Feld "Empfänger" rechtlich ignorieren dürfen. Man sollte es aus Kostengründen einsparen, Verschwendung von Papier (mache nur noch Terminal, nicht ohneleine) und Zeit.

    Meine Steuern und Sozialabgaben überweist wer? Mein Arbeitgeber. So planlos, wie die arbeiten, wäre es aber einen Versuch wert! :ROFLMAO:

    Ich kriege dann 50% Payback??? (y)
     
  9. hera

    hera V.I.P. 16.10.2017, 16:27

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    du hattest doch die Idee mit dem namen als beweis ;)

    aber 50 % Anteil für dich ist Zuviel .. maximal 30 % !!

    dann schreib mir mal die Adresse von deinem Arbeitgeber, ich rede mal mit dem
     
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