Tierhaftpflichtversicherung

Dieses Thema "Tierhaftpflichtversicherung - Versicherungsrecht" im Forum "Versicherungsrecht" wurde erstellt von aero89, 9. November 2017.

  1. aero89

    aero89 V.I.P. 09.11.2017, 11:46

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    Tierhaftpflichtversicherung

    A besitzt mehrere Hunde und schließt für einen eine Tierhaftpflichtversicherung ab. In seinem Bundesland ist dies keine Pflicht. Nun verpflichtet aber die Tierhaftpflichtversicherung den Versicherungsnehmer, alle Hunde versichern zu müssen. Ist dies rechtlich zulässig?

    Ich vermute, damit will man Versicherungsbetrug vorbeugen. Denn offensichtlich kann jeder Schaden, der von einem nicht versicherten Hund ausgeht, dem versicherten Hund zugeschrieben werden. Das kann man aber auch machen, indem man gar keinen Hund versichert und es über die Versicherung vom Hund eines Bekannten o.Ä. abwickelt. Kann ein gemeldeter Schaden nicht beglichen werden, weil man nicht alle Hunde versichert hat? Wäre dann nicht auch die Versicherungsprämie zurückzuzahlen, da der Versicherungsnehmer in jedem Fall zahlt ohne jemals eine Leistung in Anspruch nehmen zu können?

    Ich sehe hier die Versicherung in der Pflicht zu beweisen, dass ein Schaden von einem der anderen Hunde ausging.
     
  2. BigMikeOWL

    BigMikeOWL V.I.P. 10.11.2017, 07:36

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    Selbstverständlich und auch korrekt.
    Nö.
    Ebenfalls Nö. Die Versicherer leben nicht auf Bäumen und sind auch nicht doof. Sie können jederzeit prüfen, ob das Tier auch beim Halter gemeldet ist.
    Nö, aber es kann empfindlich gekürzt werden, zusätzlich kann die fehlende Prämie nacherhoben werden.
    Nein. Wer hat den die Situation zu verantworten? Nicht der VR.

    Naja, wenn das Tier verletzt auf der Straße liegt und ein schwerverletzter Radfahrer daneben, wird es schwer sein mal eben die Chips oder Steuermarken auszutauschen.

    Aber wo ist denn hier das überhaupt das logische Verständnis? Wenn ich 10 Autos habe, dann kann ich auch nicht nur eins versichern. Es sind 10 Risiken, also sind auch 10 zu bewerten und genauso ist es bei den Hunden.
     
  3. aero89

    aero89 V.I.P. 10.11.2017, 09:18

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    Weil für sie Versicherungspflicht herrscht. Hunde müssen aber nunmal nicht versichert werden. Also erkläre mir bitte das logische Verständnis. Mir fehlt's.
     
  4. BigMikeOWL

    BigMikeOWL V.I.P. 10.11.2017, 13:16

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    Offensichtlich, also in Kurzform ....

    ...und völlig unabhängig einer Versicherungspflicht ....

    1 Auto = 1 Risiko
    10 Autos = 10 x soviel Risiko
    = 10 x soviel Prämie (./.. möglicher Mengenrabatte)

    1 Hund = 1 Risiko
    10 Hunde ...........

    Wenn ich 10 Mal zu Fuß über eine Autobahn laufe, ist das Risiko überfahren zu werden auch 10 Mal so hoch, als wenn ich nur einmal darüber laufe.

    Versicherer bewerten nach der Anzahl Risiken.

    comprende?
     
  5. zeiten

    zeiten V.I.P. 10.11.2017, 13:31

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    Die Versicherung versichert das Risiko des Hundehalters. Es geht dabei nicht um Pudel "Fipps" und Dackel "Dotti" und Boxer "Basko", sondern um (in diesem Fall) die 3 Hunde des Halters X. Daher wird auch nicht der einzelne Hund versichert, sondern das gesamte Risiko, welches der Halter durch seine Hunde hat.

    Wenn "Dotti" dann altersbedignt irgendwann durch einen "Zottel" ersetzt wird, dann kann die Versicherung für 3 Hunde so bestehen bleiben.

    Es geht hier nicht um eine "Tierhaftpflichtversicherung" sondern um eine Tierhalterhaftpflichtversicherung. Nicht die Hunde sind versichert sondern der Halter.
     
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  6. BigMikeOWL

    BigMikeOWL V.I.P. 14.11.2017, 07:09

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    Vorausgesetzt, es sind auch 3 Risiken hinterlegt und nicht nur eins!
     
  7. macyanni

    macyanni V.I.P. 17.11.2017, 10:52

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    ::::::::außerdem fragt der Versicherer auf jeder Beitragsrechnung, ob neue Risiken hinzugekommen sind.........ein neuer Hund ist also versichert bis die nächste Beitragsrechnung kommt...........halt mal die VR nicht für blöd..........Smiley Mac
     
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