Studium bundesweit FH/Uni ohne (Fach-)Abitur & mit Schwerbehinderung

Dieses Thema "ᐅ Studium bundesweit FH/Uni ohne (Fach-)Abitur & mit Schwerbehinderung - Schulrecht und Hochschulrecht" im Forum "Schulrecht und Hochschulrecht" wurde erstellt von Thilo87, 24. April 2015.

  1. Thilo87

    Thilo87 Neues Mitglied 24.04.2015, 10:36

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    Studium bundesweit FH/Uni ohne (Fach-)Abitur & mit Schwerbehinderung

    Von: Thilo | 24.04.2015 09:38:53
    Studium bundesweit FH/Uni ohne (Fach-)Abitur & mit Schwerbehinderung
    Hallo,

    vielleicht kennt sich ja einer damit aus. Es geht darum, dass meine Freundin vom Grad 50 schwerbehindert ist. Aufgrund dieser Schwerbehinderung musste sie bisher Ausbildungen und ihre Versuche, die Fachhochschulreife zu bekommen leider immer wieder abbrechen, d.h. sie ist jetzt 27, ohne Ausbildung, Abitur oder Fachabitur und nur mit 2 Jahren Berufserfahrung. Sie hat nur die mittlere Reife.

    Trotzdem möchte sie unbedingt studieren. Ich traue ihr auch zu, dass sie das schaffen würde, außerdem gibt es ja im Studium die Möglichkeit, Urlaubssemester zu nehmen, falls sie einen Rückfall hat. Von daher und auch generell wegen der (meistens) Nichtpflichtveranstaltungen wäre ein Studium etwas ganz anderes als die Versuche, eine Ausbildung oder Fachabitur zu machen.

    Sie war letztens bei der Beuth-Hochschule in Berlin, wo man ihr sagte, dass sie auch mit einem Härtefallantrag dort nicht studieren könnte. Jedoch wurde ihr bei einer anderen Fachhochschule gesagt, dass sie dort mit einer Aufnahmeprüfung studieren könnte, diese bietet aber leider nicht ihr Wunschstudienfach an.

    Kennt ihr eventuell Möglichkeiten & Wege (Gesetze bzgl. Schwerbehinderten, auf die man eine Fachhochschule hinweisen könnte), wie sie doch noch zu einem Studium an einer FH oder Universität (bundesweit) kommen könnte?

    Ich bin sehr dankbar für jede Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Thilo
     
  2. Silux

    Silux V.I.P. 24.04.2015, 13:16

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    AW: Studium bundesweit FH/Uni ohne (Fach-)Abitur & mit Schwerbehinderung

    Nein, muss er nicht.
    Es geht hier um allgemeine Fragen des Studiums und der Lebensgestaltung. Das hat mit einer Rechtsdienstleistung gem. RDG mal überhaupt gar nichts zu tun.

    Hör bitte endlich auf Dir das eigene Höschen dadurch zu befeuchten, dass Du hier überall Forenpolizei spielst und in jedem Thread mal prophylaktisch auf die Forenregeln hinweist noch ehe Du den Beitrag überhaupt gelesen oder verstanden hast.
     
  3. Silux

    Silux V.I.P. 24.04.2015, 13:19

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    AW: Studium bundesweit FH/Uni ohne (Fach-)Abitur & mit Schwerbehinderung

    Wenn die Frage, was ich annehme, darauf abzielt ob / wie die Zulassungsvoraussetzungen umgangen werden können: Nein, bedaure.
    Das hat auch weniger etwas mit der Behinderung als mit der bisherigen Berufs- bzw. Schulausbildung zu tun. Denn die Behinderung steht dem Besuch und Abschluss einer Schule ja nicht entgegen, wie die mittlere Reife zeigt.
     
  4. Azalee

    Azalee V.I.P. 24.04.2015, 13:48

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    AW: Studium bundesweit FH/Uni ohne (Fach-)Abitur & mit Schwerbehinderung

    Sie könnte ja zunächst das Fach-abi nacholen, geht auch als fernabitur.
     
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  5. Entwickler

    Entwickler V.I.P. 24.04.2015, 14:04

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    Zum Thema kann ich leider nichts beitragen, aber
    Da muss ich widersprechen. In den Forenregeln steht
    Das heißt, Mamatos Beitrag war berechtigt. Eigentlich hätte ich nichts geschrieben, wenn nicht dieser unhöfliche, wenn nicht unverschämte Nachtrag dabeigestanden hätte.
     
  6. Silux

    Silux V.I.P. 27.04.2015, 09:12

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    Was, ganz höflich angemerkt, besser gewesen wäre. Denn auch Du mein Sohn Brutus hast offenbar die Forenregeln nicht verstanden. Ich zitiere sie und hebe dieses Mal den relevanten Passus hervor:
    Dabei geht es, offensichtlich und erklärtermaßen um eine Abgrenzung von verbotener Rechtsdienstleistung nach dem RDG. Diese Klippe versucht man zu umschiffen, indem man über "abstrakte, fiktive Fälle" redet. Und genau, aber auch nur, darauf bezieht sich der zweite Satz der von dir zitierten Passage.
    Dafür spricht auch, dass in den Forenregeln - die Du insoweit leider nur unvollständig zitiert hast - im Negativbeispiel mit der Frage zum Kündigungsschutz und zum Mietrecht ausdrücklich Rechtsfragen angesprochen wurden.

    Das es nicht nur auf die verwendeten Pronomina ankommen kann ergibt sich auch zwanglos aus einer Betrachtung deines eigenen Posts:
    Du merkst vielleicht selber, dass diese Auslegung der Forenregeln nicht überzeugt ;)?
    Was kommt als nächstes? Ein Kreuzzug gegen den "Macht ihr Sport?"-Thread von @Phil79, weil dort konkrete Einzelfälle der (Freizeitgestaltung der antwortenden) User besprochen werden?
     
  7. Phil79

    Phil79 V.I.P. 27.04.2015, 10:47

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    AW: Studium bundesweit FH/Uni ohne (Fach-)Abitur & mit Schwerbehinderung

    Mal angenommen, der fiktive User @Phil79 würde hypothetisches Opfer eines derartigen theoretischen Kreuzzuges, könnte er sich zur überlegten Verteidigung dann meinetwegen auf mögliche jahrelange fiktive Erfahrung im Umgang mit hypothetischen Zweihändern und Feuermagie berufen, die er in irrealen Welten wie Thedas oder Tamriel theoretisch erworben haben könnte? Denn, wenn alles nur noch Fiktion wäre, wäre doch anzunehmen, dass alles Fiktive Realität sein könnte, oder? o_O

    OMG, dem fiktiven User @Phil79 wird ganz schwindelig. Er sieht... Nein... Ich sehe die Matrix!!! :lacht:
     
  8. Bowielein

    Bowielein Senior Mitglied 27.04.2015, 12:58

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    Viele FHs bieten Studiengänge an, wo man einen Berufsabschluss, Meisterbrief oder vergleichbares benötigt. Jedoch kein Abi.
    Studiengänge nur mit ein paar Jahren als Aushilfskraft habe ich noch keine gesehen. Somit sollte die Dame hingehen, und schauen, ob eine Berufsausbildung nicht doch möglich ist. Oder eine Abi-/FH-Reife.

    Zudem Krankheitsschübe richten sich nicht nach Semesterzeiten. Wenn so ein Schub mitten in dem Semester kommt, und somit an wichtigen Vorlesungen/PFlichtveranstaltungen nicht teilgenommen werden kann, ist das auch nicht gerade fürs Studium förderlich.
     
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