Studiengebühren

Dieses Thema "ᐅ Studiengebühren - Allgemeines Forum für Jurastudenten" im Forum "Allgemeines Forum für Jurastudenten" wurde erstellt von Ayla, 27. Januar 2005.

  1. Ayla

    Ayla Aktives Mitglied 27.01.2005, 14:14

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    Studiengebühren

    Hmmm, hab gerade gesehen, dass sich hier keiner über die kommenden Studiengebühren aufregt.... :D

    Ich könnte mich seit gestern nur noch aufregen- ich habe das gestern auch noch kurz vor meiner Klausur erfahren... *grrrr*

    Ich habe eben einen link bei n-tv.de, wo gesagt wird, dass ein Semster bald bis zu 2500 euro kostet, die 500 euro somit nur ein "Einstieg" wären.... Kann mir mal jemnd verraten, wie man das zahlen soll? Ich komme leider aus keiner reichen Familie und wir müssen ständig aufs Geld gucken...ich sehe es kommen: bald wird jeder Student, dessen Eltern nicht viel Geld haben, nur noch schuften muss, um sich ein Studium leisten zu können.... Vor allem regt mich auf, dass alle Leute denken, wie müssten NIX an die Uni pro Semster zahlen...wir haben einen Verwaltungskostenbeitrag und das andere bla bla ohne Semsterticket von 84 Euro! Ist das nicht genug?!
    Mein erster Gedanke war: die Uni wechseln: hmmm Mainz ist für mich näher als Mannheim....aber die rücken doch auch bald nach, denke ich mal; auch wenn sie es jetzt noch nich wollen....D.h. Uniwechsel ist auch quatsch.... :( bin doch echt ein wenig frustriert....
     
  2. alexpkoeln

    alexpkoeln Senior Mitglied 27.01.2005, 21:10

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    AW: Studiengebühren

    Jeden Winter haben die 600 Schüler im afghanischen Nikpay frei. Bei Minusgraden, Wind und Schnee will es ihnen niemand zumuten, stundenlang auf dem nackten Boden zu sitzen und ihren Lehrern zuzuhören. Im Sommer hingegen, bei über 45 Grad, schützen die Schüler nur dünne Strohmatten über ihrem Kopf vor Sonne und Gluthitze. Die einzige Grundschule im Ort hat weder Wände noch ein festes Dach - von Möbeln oder Lehrbüchern ganz zu schweigen.

    Wie in Nikpay sieht es an den meisten der etwas mehr als 5000 Schulen Afghanistans aus. Über 20 Jahre Bürgerkrieg, der Einmarsch der Sowjetunion 1979 und die Schreckensherrschaft der radikalislamischen Taliban hatten verheerende Folgen: Rund 70 Prozent aller Schulen wurden zerstört, mehr als die Hälfte der afghanischen Männer und fast 90 Prozent der Frauen sind inzwischen Analphabeten.


    Jaja....es geht uns wirklich schlecht hier in Deutschland......
     
  3. fob

    fob V.I.P. 27.01.2005, 22:52

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    AW: Studiengebühren

    @alexpkoeln: Ich verstehe deine Reaktion nicht. Ayla hat doch NICHTS in der Richtung geäußert. Sie macht sich Sorgen, ihr Studium nicht mehr in der jetzigen Form weiterführen zu können - was ist daran verwerflich?

    Übrigens gab und gibt es auch in Afghanistan Wohlhabende und Reiche, die ihre Kinder im Ausland zur Schule schicken und dort studieren lassen. Das ist ja das Problem, die Schere...

    Meine persönliche Meinung: Wenn die Studiengebühren nicht wirklich massiv sozial abgefedert werden (was immer das heißen soll), wird sich die Kluft zwischen Arm und Reich weiter vergrößern. Vom wohlhabenderen Teil der Bevölkerung wird jeder Hirni ein Studium aufnehmen, der ärmere Teil wird immer mehr auf die Hochbegabtenförderung angewiesen sein.

    Das Argument, dass es anderen irgendwo auf der Welt noch schlechter geht, können wir den Laden eigentlich gleich zumachen.

    Gruß,

    fob
     
  4. alexpkoeln

    alexpkoeln Senior Mitglied 27.01.2005, 23:30

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    AW: Studiengebühren

    Ich habe nicht gesagt, dass Ayla irgendetwas verwerfliches geschrieben hat. Im Gegentum. Auch ich finde es besorgniserregend zu wissen, dass viele junge Menschen die wirklich studieren wollen, in Bälde bald quasi eine Halbtagsstelle annehmen müssen um ihr Studium nebst. Lebensunterhaltskosten zu finanzieren.
    Das kann nur zu Lasten des Studiums gehen.

    Aber: Es würde funktionieren. Keiner von uns würde hungern, dursten oder nach der Uni mit Sack und Pack irgendwo einen Schlafplatz suchen müssen.

    Es stimmt schon, dass unsere Politik es besser machen könnte. Ich finde nur besonders schlimm, dass wir hier in einem gutsituierten Teil der Erde stets dazu geneigt sind, zu meckern uns zu beschweren und immer zu verkünden wie schlecht es uns doch geht. In Wirklichkeit geht es uns noch am besten. In anderen Ländern würden sich viele viele wissbegierige Menschen ein Studium unter unseren Bedingungen sehentlichst wünschen.
     
  5. fob

    fob V.I.P. 28.01.2005, 00:39

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    AW: Studiengebühren

    Es gibt immer irgendwelche, denen es schlechter geht. Das kann aber nicht der Maßstab sein.

    Das mit dem gut situierten Teil stimmt auch nur auf dem ersten Blick. Richtig ist: Dieses Land ist reich, nimmt man die Menge des hier "gespeicherten" Vermögens in Relation zur Einwohnerzahl. Richtig ist aber auch, immer mehr Menschen verlieren die Teilhabe daran.

    Nehmen wir mich! Kann nicht sagen, dass es mir schlecht geht. War Anwalt, bin Journalist. Meine Frau steht sich auch nicht eben schlecht. Aber: Aufgewachsen bin ich ebenfalls in diesem Land, das auch schon damals reich war. Bloß hatten WIR manchmal nicht genug Geld, un uns auch nur ein Brot zu kaufen (leider weder übertrieben, noch ein Scherz). Soll mir niemand erzählen, dass hierzulande niemand hungert.

    Aber darum geht es ja nicht. Worum es geht: Ich musste weder Schuldgeld bezahlen, noch die Bücher selber kaufen. Das Studium ging gerade so, Bafög sei Dank! Kurz: Die äußeren Umstände haben mir den sozialen Aufstieg ermöglicht, wie es so schön heißt. Das wird jetzt noch schwerer, als es für mich schon war.

    Das mit der "Halbtagsstelle" ist ja so eine Sache.

    1. Manch Studium lässt das nicht zu (da gibt es Unterschiede, keine Frage).
    2. Die (Neben-)Job-Situation ist auch nicht mehr die, die es einmal war. Die Verdrängungssituation auf dem Arbeitsmarkt wird sogar noch zunehmen. Mal eben einen gut bezahlten Nebenjob, wenig Arbeit für reichlich Kohle, ist nicht mehr (lange).

    Auch der Blick über den großen Teich ist übrigens wenig hilfreich. Dort studieren ja bekanntlich auch weniger Begüterte, weil ihre Eltern rechtzeitig eine Ausbildungsversicherung abgeschlossen und die Raten irgendwie berappt haben. Das mag ja meinem Kind mal helfen, wenn ich jetzt sofort einen entsprechenden Vertrag abschließe, aber was ist mit der Generation, die jetzt oder im nächsten Jahrzehnt das Uni-Alter erreicht?

    Langer Rede kurzer Sinn: Der Blick auf "unsere" Gesamtsituation bringt dem Einzelnen nicht viel, wenn er einer unteren Einkommensschicht angehört. Er kommt vielleicht auch im Winter in den Schulgenuss, hat im Sommer ein schützendes Dach über dem Kopf und muss evtl. nach seiner Ausbildung nicht hungern, aber: studieren wird er womöglich nicht. Das wird mittelfristig dazu führen, dass die derzeit fließenden Grenzen zwischen Bürgertum und "einfachem Volk" sich verfestigen. Sozialer Aufstieg, schon jetzt nicht mehr der Regelfall, wird zur absoluten Ausnahme.

    Ob das Bundesverfassungsgericht hier richtig gelegen hat? Schließlich hat es klar gesagt, dass die Gesetzgebungskompetenz für diese Frage unter Umständen beim Bund liegen KANN, die Voraussetzungen aber nicht für gegeben angenommen.

    Gruß,

    fob
     
  6. Gork

    Gork Forum-Interessierte(r) 28.01.2005, 10:24

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    AW: Studiengebühren

    Also ich persönlich fände Gebühren so wie sie jetzt kommen sollen (500 pro Semster nachlaufend) in Ordnung.

    1. Ich studiere auch nur dank Bafög am Ende werde ich Schulden haben. So werden die Schulden nochmal höher, aber so viel macht das gar nicht aus.

    2. Die Zeiten der "sozialen Einschnitte". Alle halten sie für nötig, aber nur solange man selbst nicht betroffen ist. Ich fand Arbeitslosengeld II ja auch hart, aber nötig. Soll ich jetzt bei mir selbst das große Jammern anfangen?

    3. Interessanterweise studieren zB in Australien (gleiches System) mehr Kinder aus weniger begütertem Elternhaus als hier.

    4. Es gibt leider verdammt viele "Studenten", die nutzen das kostenlose Angebot in einer Weise die beschähmend ist (Jurastudent im 18!!! Semester! -Gibt es.)


    Sollte es aber irgendwann so weit kommen, das Vater Staat 2.5K € im Voraus sehen will, wäre ich auch weg vom Fenster -bzw. müsste alle 2-3 Semester ein Feriensemester einlgen um das Geld zu verdiehnen. Hart, aber es haben andere schon ganz andere Schwierikeiten berwunden! Was nicht heißt, dass ich mich mit der politischen Entscheidung dann einverstanden erklären würde.
     
  7. Ayla

    Ayla Aktives Mitglied 28.01.2005, 16:58

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    AW: Studiengebühren

    ganz ehrlich: ich finde es schlimm, zu behaupten, dass man das mit 500 Euro packen kann- ist schon möglich, indem man arbeitet und dann sein Studium vernachlässigen muss! Aber es bleibt eben nicht bei 500 Euro! Denn: mein Direx aus Mannheim hat sogar selbst mitgeklagt vorm BVerfG und wenn es nach ihm gehen würde, würden es sofort 2500 Euro sein!
    Das Problem bei mir ist: mein Vater ist Beamter, der aber zukünftig wegen seiner Gesundheit kürzer treten muss; tja, aber keiner sieht neben seinem Beamtenstatus, dass man ein Haus hat, wo noch so viel zu tun ist und was man noch abzuzahlen hat! Ja, uns in Deutschland geht es vielleicht besser als in anderen Ländern, aber hier werden schlussendlich doch nur die Reichen immer reicher...und was ist mit dem Mittelstand?! Man kann nicht mit armen Ländern unsere Situation vergleichen- ich weiss, es gibt immer viele, die mehr erleiden müssen.... Jedoch nehme ich jetzt zB mal das Bsp. Finnland: dort ist zwar das Studium so viel härter und es werden dort schierige Einstellungstests gemacht, aber: deine Wohnung wird finanziert und du bekommst noch weitere staatliche Zuschüsse...ich erwarte das hier nicht bei uns, aber es ist doch mal eine Überlegung wert, oder?!
    Und: wir werden von dem Geld nichts merken....Und unsere Unis mit denen von Amerika und England zu vergleichen, ist meiner Meinung nach einfach nur lebensfern- man sollte dann mal genauer hinsehen, wie das dort vor sich geht und nicht nur: wow, die müssen 21000 Euro pro Sem. zahlen....

    und alexpkoeln: ich habe das Gefühl, du warst noch nie in solch einer Situation, wenn die Eltern jeden Cent sparen müssen und du selbst auch, oder?! Dann würdest du anders reden!

    zu fob: danke für deine Unterstützung ;)

    Aber ich will mich nicht selbst bemitleiden- das bringt auch nichts- man muss halt viel tun, um sich zu bilden.... :)
     
  8. alexpkoeln

    alexpkoeln Senior Mitglied 28.01.2005, 18:45

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    AW: Studiengebühren

    Es stimmt Ayla....es gab Zeiten, da musste ich früher nicht einen Cent umdrehen. Weil noch nicht mal mehr ein einziger Cent (Pfennig) da war.

    Ich möchte die Umstände meine Zeit als Kind bzw. Jugendlicher hier gar nicht ausbreiten. Aber du kannst mir glauben, dass ich genau weiss, was es heißt absolut mittellos zu sein. Spätestens als ich als kleines Kind mit grossen Augen zusehen musste, wie meine Mutter auf dem Sozialamt hin und her geschickt wurde, wie eine Verbrecherin behandelt wurde weil ihr Ehemann an einer Krankheit leidet, die leider nicht als solche erkannt, sondern als "asoziales Verhalten" abgetan wird, bzw. damals wurde.

    Dies führte dazu, dass ich nach dem Hauptschulabschluss, (Klasse 9 !), die Schule verlassen musste (hatte eine Ehrenrunde und die Pflichtzeit erfüllt), um zu arbeiten und Geld zu verdienen. Folge: Niedrig bezahlte Jobs und Arbeitsstellen auf denen man wie ein Stück Mist behandelt wird das nicht nichts im Kopf hat. Irgendwie hab ich dann doch noch eine Ausbildung gemacht. Immerhin war die Ausbildungsvergütung höher als die Tätigkeiten die ich mit dem damaligen Abschluss angeboten bekam.....

    Berufsbegleitend habe ich dann bis hin zum Abitur meine Schulabschlüsse nachgeholt. Also erzähl mir nicht, dass ich keine Ahnung hab.

    Ich kenne die Situation mittellos zu sein genau wie die, unter widrigen Umständen Abschlüsse zu machen. Und weißt du was? Es geht.
     
  9. Ayla

    Ayla Aktives Mitglied 28.01.2005, 22:50

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    AW: Studiengebühren

    du kannst verdammt stolz aud dich sein, dass du das alles so geschafft hast und jetzt so weit gekommen bist! Hut ab! ;)
    Aber ich muss sagen, dass ich schon ein wenig überrascht war bzgl. deines ersten Kommentares...auch wenn du recht hast- na ja, ich weiss halt im Moment nicht, wie das alles weitergehen soll- ob ich die Uni wechseln soll nach Mainz oder nicht.... Habe heute auch erfahren, dass ich nicht mehr zum Schülertraif fahren kann (mein Semsterticket reicht nicht aus) und d.h. dass ich wahrscheinlich zum Erwachsenentarif fahren muss- na, vielleicht finde ich da noch ne Möglichkeit....
    Auf jeden Fall: schön, dass du so offen darüber reden kannst...
     
  10. isabel

    isabel Boardneuling 02.02.2005, 14:56

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    AW: Studiengebühren

    Warum macht ihr euch da eigentlich so einen Stress?! Mal ganz ehrlich...jeder von uns sollte doch dazu bereit sein, etwas in seine Bildung zu investieren. Und geplant sind Studiengebühren in Verbindung mit einem Darlehen, das jedem Studenten offen steht...(völlig unabhängig vom Einkommen der Eltern) und später erst ab einem bestimmten Einkommen zurückgezahlt werden muss, ähnlich wie Bafög! Also, wo ist das Problem?! Ich persönlich sehe keins...
     
  11. fob

    fob V.I.P. 02.02.2005, 17:02

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    AW: Studiengebühren

    Und wenn es kein Bafög II gibt?
     
  12. isabel

    isabel Boardneuling 02.02.2005, 17:41

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    AW: Studiengebühren

    Es ist eher unwahrscheinlich, dass sie Studiengebühren einführen, die viele Studenten dazu zwingen, das Studium abzubrechen, da in Deutschland sowieso schon zu wenig studieren, im Vergleich mit anderen europäischen Ländern. Außerdem haben alle bis jetzt immer betont, dass die Studiengebühren sozial verträglich sein sollen, keiner hat davon gesprochen, dass es keine Förderung geben wird!
     
  13. fob

    fob V.I.P. 02.02.2005, 19:52

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    AW: Studiengebühren

    Dann schlage ich vor, wie unterbrechen diesen fred und diskutieren weiter, wenn die ersten Studiengebühren eingeführt wurden, sozial verträglich (was immer das heißen mag) oder nicht.

    Zu viele Wenns und Abers.

    Gruß,

    fob
     
  14. isabel

    isabel Boardneuling 02.02.2005, 20:44

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    AW: Studiengebühren

    Ja, gute Idee
     
  15. DSL

    DSL Boardneuling 04.02.2005, 11:03

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    AW: Studiengebühren

    Jetzt muss ich mich auch mal bzgl. der geplanten Studiengebühren zu wort melden!

    Ich finde es gut, wenn endlich einmal Studiengebühren eingeführt werden. Denn, das ist in unseren europäischen Nachbarstaaten schon seit Jahren Gang und Gebe ist und Deutschland ist natürlich wieder der letzte Trottel!!! Es wird Zeit, dass unsere Unis verbessert werden und dass kann nur durch studiengebühren geschehen. Wenn man also das Wort "Gebühren" ernst nimmt, dann bleibt das Geld auch ind en Uni, weil es eben keine Steuern sind, die für den allgemeinen hausahlt gedacht sind. Es kann mir wirklich kein emnsch erzählen,d ass er dann nicht mehr studieren kann. Alle Leute, die ich kenne, die BaföG bekommen - ich bekomme keins!! - haben ein besseres Leben als ich, sprich sie haben monatlich mehr Geld zur Verfügung. Also kann von StudentenArmut ja wohl kaum die Rede sein.
    ausserdem sidn Studiengebühren doch auch ein Ansporn das Studium ernst zu nehmen und dafür etwas zu tun! Das finde ich gut, wenn man sich manch einen Langzeitstudenten anschaut!
    Und das geplante Kreditsystem wird jedem Studienwilligen helfen sein Studium durchzuführen!

    Also von mir aus können die GEBÜHREN kommen!!!!
     
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