Steuerliche Behandlung einer privaten Spendensammelaktion

Dieses Thema "ᐅ Steuerliche Behandlung einer privaten Spendensammelaktion - Steuerrecht" im Forum "Steuerrecht" wurde erstellt von Tömmel, 10. Februar 2018.

  1. Tömmel

    Tömmel Boardneuling 10.02.2018, 08:03

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    Steuerliche Behandlung einer privaten Spendensammelaktion

    Angenommen, eine Privatperson A startet im Freundeskreis eine Spendenaktion für einen gemeinnützigen Zweck. Die Person nimmt dabei beispielsweise eine Summe von 300 EUR ein, die über Kleinbeträge zusammenkommt. Die Person möchte die Spende nun an die gemeinnützige Organisation weitergeben und sich dafür eine Spendenquittung ausstellen lassen. Wegen der zu erwartenden eigenen Steuerersparnis erhöht A den Spendenbetrag fairerweise um beispielsweise 200 EUR auf 500 EUR.

    Muss der Geldeingang der Kleinbeträge (300 EUR) für A als steuerpflichtiges Einkommen angesehen werden, oder dürfen die Kleinbeträge als Schenkung betrachtet werden?

    Darf sich A eine Spendenquittung in Höhe des Gesamtbetrages von 500 EUR ausstellen lassen, falls es sich bei den 300 EUR um Schenkungen handelt?
     
  2. Britta2

    Britta2 Aktives Mitglied 14.02.2018, 11:00

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    AW: Steuerliche Behandlung einer privaten Spendensammelaktion

    Irgendwie hab ich den Verdacht - hier will jemand alle verschaukeln.
    Es will also jemand für Geld, was ihm selbst nie gehört hat, vom FA eine Steuererstattung. Zuvor hat er seinen Freunden und Bekannten eine falsche Aussage gegeben - nämlich NICHT, dass er mit ihrem Geld für sich selbst einen Vorteil schaffen will. Denn in Wirklichkeit hat ihm dieses Geld nie selbst gehört. (nennt man das Unterschlagung und vorsätzlichen Betrug? also ICH wäre nicht mehr sein Freund ...)
     
  3. Tömmel

    Tömmel Boardneuling 14.02.2018, 21:06

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    AW: Steuerliche Behandlung einer privaten Spendensammelaktion

    In der Tat wäre das auch ein absolutes moralisches Thema, bei dem ich genauso angefressen reagieren würde wie bei Menschen, die aus einer gemeinsamen privaten Tischrechnung mit dem hastig mitgenommenen Bewirtungsbeleg ein Geschäftsessen machen. Aber es ist ja hier das Jura-Forum, weshalb ich die moralische Komponente des gedachten Falles der Einfachheit halber unterschlagen habe.

    Ergo bleibe ich mit meiner Anfrage bei der ursprünglichen Schilderung und freue mich über jede Antwort dazu.

    Übrigens, als Ausweg aus dem moralischen Dilemma: Im oben genannten Fall schlägt Person A die prognostizierte Steuerersparnis dem Spendenbetrag zu, so dass er die Show nach der Einkommenssteuererstattung fairerweise mit plus-minus Null verlässt.
     
  4. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 15.02.2018, 01:23

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    AW: Steuerliche Behandlung einer privaten Spendensammelaktion

    Entweder fungiert A als Treuhänder für die Spenden Dritter, A sammelt sie ein und leitet sie weiter - dann müssen die Spendenbescheinungen an die Dritten ausgestellt werden, nicht an A.

    Oder A lässt sich von Dritten Geld geben und spendet es anschließend. Dann wird bei A für diese Einkünfte Einkommenssteuer fällig, und A ist der Spender und bekommt eine Spendenbescheinigung.

    Für das Sammeln von Spenden kann im übrigen eine Genehmigung erforderlich sein, die Regelungen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.
     
    Britta2 gefällt das.
  5. Tömmel

    Tömmel Boardneuling 24.02.2018, 15:02

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    AW: Steuerliche Behandlung einer privaten Spendensammelaktion

    Danke für diese sehr klare Auskunft, die mir weitergeholfen hat!
     
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