Steuerhinterziehung mit Werkstudenten?

Dieses Thema "ᐅ Steuerhinterziehung mit Werkstudenten? - Arbeitsrecht" im Forum "Arbeitsrecht" wurde erstellt von Lewall, 7. Dezember 2017.

  1. Lewall

    Lewall Neues Mitglied 07.12.2017, 11:28

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    Steuerhinterziehung mit Werkstudenten?

    Moin, dies ist mein erster Post - weder bin ich Jurist noch Student der Rechtswissenschaften, sondern Student einer anderen Fachsparte. Dennoch beschäftigt mich dieses Thema gerade.

    Gegeben sei folgendes Szenario:

    Studenten (beliebig viele) sind bei einem großen Unternehmen angestellt.
    Dieses Unternehmen vergibt an diese Studenten ausschließlich Werksstudentenverträge und lehnt Minijobs ab. Festgelegt ist innerhalb des Semesters eine maximale Arbeitszeit von 20 Stunden in der Woche und maximal 6 Stunden am Tag (dies sind soweit ich weiß die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Werksstudentenstatus - keine Sonderregelung wegen z.B. Nachtarbeit).

    Nun verstößt das Unternehmen oft wissentlich dagegen, drängt die Werksstudenten zu überstunden (nicht selten acht Stunden, öfter Mal mehr als 20 Stunden innerhalb einer Woche). Dies wird verlangt und vorausgesetzt.

    Macht sich wer strafbar?
    Wenn ja, wer?
    Wie sieht es aus mit den Steuern? Das Unternehmen ist finanziell besser gestellt mit einem Werksstudentenvertrag, jedoch liegen die Arbeitszeiten außerhalb diesem.

    Vielen Dank für eure Zeit.
     
  2. Soualmi

    Soualmi V.I.P. 08.12.2017, 00:02

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    Steuerlich macht sich der Werkstudentenstatus für den Arbeitgeber überhaupt nicht bemerkbar. Schließlich erfolgt die Berechnung der Lohnsteuern nach den geltenden Lohnsteuertabellen und der zu zahlende Betrag wird ausschließlich vom Brutto des Arbeitnehmers einbehalten und an das Finanzamt abgeführt.
     
  3. paragraphen-doktor

    paragraphen-doktor Boardneuling 10.12.2017, 10:02

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    Vorteile ergeben sich für Arbeitgeber und Studenten bzgl. der Sozialversicherungspflicht. Der Student bleibt weiterhin in seiner studentischen, günstigen Krankenversicherung, der Arbeitgeber muss keine Beiträge leisten und bis auf die Rentenversicherung bestehen keine Sozialversicherungsbeiträge.

    Darf man mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten als Werkstudent? Ja. Denn es kann bis zu 26 Wochen im Jahr mehr als 20 Stunden pro Woche gearbeitet werden, so ist es gesetzlich geregelt. Ab 26 Wochen im Jahr mit mehr als 20 Stunden pro Woche Arbeit wird die Tätigkeit dann aber rückwirkend ab dem ersten Tag sozialversicherungspflichtig.

    Strafbar macht sich ein Arbeitgeber erst dann, wenn er den 26 Wochen Zeitraum überschreitet und dies vorsätzlich dies nicht meldet (was erst einmal zu beweisen wäre).
     
  4. Gottwals

    Gottwals Senior Mitglied 10.12.2017, 15:53

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    Das sehe ich anders. Die 26 Wochen greifen bei einer kurzfristigen Beschäftigung. Bei einer kurzfristigen Beschäftigung mit über 20 Wochenstunden dürfen die 26 Wochen nicht überschritten werden.
    Als Werkstudent darf er nur 20 Wochenstunden arbeiten. In den Semesterferien dürfen die 20 Stunden überschritten werden. Hier ist keine Grenze von 26 Wochen. Die Arbeitszeit muss nur zwingend nach den Semesterferien wieder auf 20 zurückgesetzt werden.
     
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